Samstag, 24. Dezember 2016

Abtreibungen

12 Schuhe breit und drei Monate lang ist über Ovid ein Hinweis auf Krieg und Abtreibung sowie Kindstötung. Der Drache ist ein Fabelwesen und keine Metapher von Macht und Gewalt. Damit ist die Abtreibung eine fabelhafte urmenschliche Angelegenheit - und natürlich widernatürlich, Menschen sind kein Herdenvieh und schon gar nicht Menschenvieh-Zeug. Der große Drache ist nicht China und kein Weg dahin ist 12 Schuhe breit oder dauert drei Monate zu Zarathustras Zeit. Der große Drache ist eine Metapher der Gewalt, der kleine Drache war nur mein Leib. Der kleine Drachengeist ist der für alle kommende Hungerleib und zugleich abgeschlaffter Mannszipfel. Der große Drache ist die große Not des großen Reichs, vergebliche Notwehr, Ende der Fortpflanzung, Niederlage im Krieg und massenhafter Tod. Der kleine Drache 'Abtreibung' hat die große Bescheidenheit der Volksmasse gefressen. Jetzt ist das feuerspeiende 'Tier' ein großes Ideal. Jedes Ideal ist ein böser Geist, der von außen kommt, und willig öffnen die Wünsche, die mit dem Willen von außen kommen, ihm den Leib. Wille ist kleiner Schlüssel und Wunsch ist großes Fahrzeug (dies als Wink an die dämlichen Buddhisten). Die Organe leiden an der Begeisterung des Leibs. Der todkranke Leib pflanzt sich fort in den Untergang. Das 'Tier' der Endzeit ist also die Abtreibung, die von außen kommt. Da kommt der Hunger, der den Volksleib verkleinert, dazu der Krieg, der ihn verstümmelt. Was übrig bleibt ist der erlöste Leib in seiner Einzigkeit. Und ein Seher der Unzeit träumt vom kleinen Drachen mit dem ausgefransten Stummel eines zwölfschwänzigen Arschkitzlers. Vor dem kleinen ragt ihm ein TextGebirge auf aus Schatten und Kluft unter Falten. Die finstere Höhle Zarathustras gehört sicher nicht der Erde, sondern einer Mondlandschaft forscher Wissenschaftlichkeit. Was uns Zarathustra verschweigt, ist sein Verhältnis zu einem Berg von Weib. Dort verdichten sich ihm in der Höhle natürlicher Abtreibung Eis und Hohn, Schmerz und Angst zu Eishonig, großer Wollust, die Brot immer nur und Spielen will, zum fleischlichen Datenspeicher. Das Hirn ist eine Mangelkrankheit, die den Leib mit Hunger füllen kann. Wenn das Hirn den Leib mit der Substanz seines Mangels füttert, nennt man das einen Orgasmus. Bewusstsein tritt ein, wenn die Verstopfung des Leibes mit Hunger vergeht und einer Leere im Hirn weicht. Bewusstsein ist leerer Hirnhunger. Das Selbstbewusstsein ist eine völlige Leere von Hirn und Leib, gehört zur Askese, die erfüllender Hunger ist. Es gibt aber auch eine natürliche Herrschaft das Weibes, die ohne das kranke Bewusste ist. Matriarchat hingegen ist ein Missverständnis, nur ein Bild weiblicher Macht und ein Widerspruch in sich. Die neue 'Macht' kennt keinen Geist, keine Begeisterung, keine Bildhaftigkeit. Die Geschlechter nehmen sich dann als solche gar nicht mehr wahr, sondern verhalten sich wie  e i n e s. Der Übermensch ist ein Weib und die Männer hängen als letzte Menschen oder Lustwucherungen an ihm auf glückseligen HautInseln, Auszipfelungen erogener DermatoZonen.

Die letzten Männer halten sich für Wanderer und sind dabei beinahe schon wieder das abgetriebene Geschlecht. Matriarchat und auch Beschneidung sind männliche Missverständnisse einer Ahnung kommender Abtreibung: Psychoanalyse ist verwissenschaftlichte EndzeitGeilheit, Wissenschaft in leiblicher Fröhlichkeit kurz vor dem Fall aus der Sünde zurück ins Paradies.

Scham

Die Scham hat ihren Ursprung im physischen Entwicklungsrückstand des Mannes. Der Mann ist ein Nachzügler des Weibes bezüglich des aufrechten Ganges. Die Bedeckung der Scham macht Sinn nur am Mann und hat zweierlei Gründe. Zum einen Sichert es das Gehänge gegen einen Zug Richtung Boden, dem es langfristig nachgeben müsste bis zum hockenden Niedergang über den Graskitzel hinaus. Zum andern ist die Scham auch der Hauptgrund des männlichen Bewusstseins, das ein durch Wut verdrängtes Wissen um die eigene allgemein menschliche Rückständigkeit und Minderwertigkeit ist. Aus alledem folgt auch, dass das männliche Wissen an sich nichts ist als die alte Scham. Wissen ein ein Anhang der Dinge und der Mann ein Subjekt der Zeichen dieser Scham. Das Bewusstsein als ein verdrängtes Wissen um die Wahrheit der Scham erhebt den Mann als Subjekt seines Denkens über die Dinge hinaus in ein Jenseits der Wirklichkeit. Bucklig kommt der Mann daher und an der Krücke von Wut und Gewalt hält er sich für ein höheres Wesen im Geisterreich. Und das ist der einzige Grund von dieser und jeder Geschichte: der Mann hat Hosen an und ist geistreich, damit sein Sack nicht mit dem Haarschwanz am Boden schleift.

Frau hat also nicht darum einen Rock an, weil sie schamlos ist, sondern im Grunde sogar unter dem Gewand noch frei von Scham. Sie ist luftumweht unten lustig.

Der Baum der Erkenntnis ist also der der männlichen Scham.

Die weibliche Erkenntnis ist frei von Scham und rein leiblich braucht sie auch nicht die Krücke des Mannes, den Krüppel und dicken Knüppel 'Gott'.

Mit dem Hammer philosophieren heißt: aus dem Stein des Bewusstseins, in den der Mann sein ganzes totes Wissen zu Schutz und Dauer gepackt hat, muss der Mann selbst Schlag für Schlag die lebendige Wahrheit herausarbeiten. Mit jedem Schlag, der ihn zu sich befreit, leidet der Mann an der furchtbarsten Scham. Die Wirklichkeit, die er sich so erarbeitet ist ein schlimmer Alp, ein schwerer Traum, den er mit Angst aus innerer Enge gegen leiblichen Schmerz zu Berge trägt. Bewusstsein ist verbrannt ihm in Traum und Wissen zu Asche geworden. Ewig lähmt den Mann die Scham. Wie wird er diesen hässlichen Zwerg los?

Ist es nicht so?: die widermenschliche Gewaltherrschaft, Wut und Hass übertragen die äußere Hässlichkeit des Mannes aus verdrängter Scham begrifflich auf das Weib. Am Weib wird die männliche 'Hässlichkeit' eine erinnerte Eigenschaft und heißt 'Bescheidenheit' und ihm auch 'Schwachsinn'. Der 'natürliche Schwachsinn' des Weibes ist eine Folge männlicher Scham und Flucht vor der Wahrheit der spätzeitigen Vierbeinigkeit in die Gewalt und überhebliche Vergeistlichung.

Am schlimmsten im Sumpf männlichen Wissens steckt der Geist, wenn er sich Geistlichkeit nennt. Als Übergeist oder Geistlicher überwindet der Mann die Scham durch gewollte Schmutzigkeit und wird widerlichstes Untier, Ungeziefer, Parasit, kranheitserregendes schamfressendes Dreckstück. Heiliger Franziskus!, ist das nicht die schönste Erklärung für die elende Kinderfickerei!

Scham: die Geschichte der Entwicklung des Mannes vom Vierbeiner über den Patriarchen hin zum demokratisch humanistisch gesinnten Pädophilen.

Freuds Welt ist Scheiße und seine Theorie ein Aufstand dagegen. Die Wahrheit ist Scheiße dem Bewusstsein und Ekel nur das offensichtlich Unbewusste. Dem kann mann nicht ausweichen. Männliche 'Freiheit' ist Scheiße. Im Krieg schwimmt der Mann darin. Wie der Teufel schreibe ich und weiß ich um die Wahrheit: Dreck muss mann fressen beim Lesen dieser Texte um der Wahrheit willen oder mit Lust. Und aller Geist soll in göttlicher Wollust enden.

Im Garten Eden

Affen erheben sich auf schwarzen Hunden mit Flügeln.

Widerlichen Wesen wollen unseren wundervollen Planeten in einen Dreckhaufen verwandeln. Wesen wie Schmeißfliegen, die statt einer Seele die Pest in sich tragen.

Handeln wir also Gott gefällig, der liebt nur die Weißen, auf den Rest wird er ... schon aufpassen.

Wir werden die Erde in ein Paradies verwandeln. Wir müssen sie nur vom Teufel säubern. Wer nicht reinweiß ist in sich, ist ein Kind des Teufels. Den muss mit seinen hässlichen Kindern die Erde abtreiben. Die Brut braucht eine Hungersnot.

Was nach dem Hunger 'Krieg' heißt, ist nur noch Säuberungsaktion. Die Pest fällt aus. Hunger und Krieg sind vorweggenommener Heilungsprozess.

Die Endzeit hat begonnen. Also schreien wir 'Heil!'. Bald wird unser Reich die Erde und unsere Heimat der Garten Eden sein.

Sela und Amen. Er wird kommen und bleiben in Ewigkeit. Entweder Eden oder der treue Ehemann.

Sintflut

Wie kann, wo alles äußerer Zwang ist und der Mythos des inneren sich auflöst, wie kann unter der Gewalt der Bilderflut, die eine Welt in Waren mit sich bringt, der Mensch sich noch zur Arbeit aufraffen? Wir müssen die Welt auf den Kopf stellen und dann von unten anfangen beim verdorbenen Wort, das ein Geschlecht nicht kennt. Wir müssen aus der Geschlechtslosigkeit wieder zur eigenen Sprache finden. Wir müssen mit ihr dann zum Leib zurück, weit vor den Bildersturm des Patriarchats und unsere Hölle und Schädel-Höhle konsumierender Idiotie und die Schmarotzerphilosophie verlassen. Wir müssen erst das andere Geschlecht an uns entwickeln und anschließend von uns weisen. Heloisa war Abelards anderes Geschlecht, Schreber hat es leiblich an sich in der Anstalt bewundert und überkreuz an den Knöpfen gedreht. Kaum waren die Eier weg, sind Abelard wie Schreber also Titten gewachsen und eine Ahnung der Unendlichkeit - weiblicher Wollust. Wir können heute von uns weisen, was gestern Liebes- und Geisteskrankheit war. Was uns aber immer noch fehlt für die große Wiederauferstehung des Leibes, dessen Scheitern sich seit zwei Jahrtausenden ‚Christentum‘ nennt, ist der Hunger, ein großer Widerstand und der die Einheit der Welt der Waren unter der schrecklich simplen EngelsSprache der Arbeitsmitteilung vernichtende schwarze Tod.

Der Islam, übrigens, ist ein windiger Aufstand gegen das Scheitern der an Waren Reichen: nützlicher Parasit, der bald seines Wirts Los teilen wird. Da werden die engelisch oder himmelisch Fabulierenden alle Trauer in die Pfanne hauen um das eigene Fleisch und aus Tintentöpfchen sich des Lebens rührendes Elend nehmen. Ja, das gibt den Unterschied und die Einheit von Mann und Weib: geschieden müssen sie sein, dann kann Fleisch werden zu Fleisch und die Arbeit mit Brot da ran. Der Mensch vergeht sich mit Brot am Fleisch: das ist sowohl eine sehr alte Geschichte also auch der unheimliche Sinn der Verwandlung in der Eucharistie. Das ist 'Die Verwandlung': eine vorgeschichtliche Wahrheit: Die Menschheit überlebt mit der Übertragung der Abtreibung auf den Mann. Dem aufrechten Gang der Frau folgt die Kastration des Mannes durch die Arbeit.

Die Beschneidung ist also was?-: Sie ist Schnauze voran ein Zeichen des Bundes von urmenschlichem Hundsmann und Arschloch (am Weib). Was ist aus dem Arschloch, aus 'hava' geworden? oder vielmehr gekrochen?: unser Führer, die allerhöchste männliche Gottheit, das Herrchen ohne Eier, vielleicht der Monorch. Wie hat das göttliche Stück Dreck als Wahrheit am Arsch diese Übertragung geschafft?: die Übertragung der Liebe und der Penis hängen am Glauben. Die Natur hat den Mann beschissen und die Wahrheit in der Beschneidung verkleinert? vom Symbol zur Metapher verfeinert? Der Schwanz des Mannes ist nicht wirklich da: beim Geschlechtsakt verkümmert er in Langeweile und bei der Wollust außerhalb in der Wildnis allein ist er bescheidene Wirklichkeit, die gegen eine Bilderflut anarbeitet. Als Zeichen der erinnerten Wirklichkeit aber steht er ihm ab.

Dem Mann ist alles in Schleierhaft oder Fetisch in der Warenwelt und dem Weib einerlei wie schon alle Zeit ist alles nur Gelegenheit Nebenbei Schmuck auf dem Sprung nach allen Seiten.

War die Sintflut immer schon Bilderflut? Was weiß ich. Was geht mich der Beschiss der Metaphern an.

Der Wille zur Macht

Der Wille zur Macht

Weihnacht, Pfingstler und Oster haben das Spaltungsirresein, den Glauben an einen vom glatten Durchstrich bestimmten Körperbesitz. Schizophrenie und Glaube sind absolut eins. Ihr Körper ist nach Alter vermessen und nach Strich und Faden in Zonen des Sinns zerrissen. Körperbesitz ist leibfremdes Ideal, lebloses Bild des lebendigen Leibs. Zwischen dem irdischen Besitz und seinem vom Himmel herunter gerissenem Sinn hat der Irre die Seele. Die Seele ist zum einen Riss, der den Irren in sich von der Welt zu trennen scheint. Zum andern und an sich ist die Seele ein Häutchen, das dem Glauben an Besitz, Grund und Sinn, Halt zu geben scheint. Daraus folgt, dass das Jungfernhäutchen am minder wertigen kleingezüchteten Hundsweib Korrelat des männlichen Selbstbewusstseins ist. Das Selbst des Mannes ist ein Riss zwischen Besitz und zählbarem Sinn, der braucht am anderen die Haut zum abziehen. So vermehrt sich der Schizophrene: er teilt sich physisch in Besitz und Grund und zieht eines anderen Haut darüber.

Körper mit gesonderter Seele gibt es nicht. Es gibt ein Hirn, das mit Leib und Organen die Welt erfüllt. Das Hirn ist Werkzeug, nicht Zweck. Die zum Besitz erlogene Seele will Sinn und Zweck sein. Der rechte Leib hat keinen Zweck.

Immer muss die gewaltig tätige Seele das Mannes am schwachen Weib das dünne Häutchen zerreißen. Immer braucht der blöde Sinn den noch blöderen Übersinn.

Wieso? Weihnacht, Pfingstler und Oster geben sich großmächtig und vergehen sich doch nur an Kleinen. Jetzt wisst ihr, was Schizophrenie ist und warum die Besitzgläubigen und reichen KirchenKatholen notwendig Mädchenschänder und Knabenficker sind. Schwul sind sie auch: das nämlich ist der Unterschied zwischen eigenem Leib und fremdem Körperbesitz: der eigene Leib hat ein Geschlecht, der Körperbesitz nicht. Der Schwule ist ein Pädo ohne Seele. Der Schwule ist ein Pädo in spe, in anderen Umständen und froher Hoffnung. Aus all dem folgt: Katholen sind immer passive Schwule und aktive Kinderficker. Das ist kein beliebiger Zusammenhang, sondern absolute Notwendigkeit.

Das ist der ganze Gang des bürgerlichen Bewusstseins. Und das ist das höchste bürgerliche Ideal: Menschlichkeit. 'Menschlichkeit' ist die von der gerissenen bourgeoisen Seligkeit an uns gerichtete Forderung, ihren Irrsinn mit den verletzenden Grausamkeiten still duldend auszuhalten. Wir Atheisten sind nicht schwach genug für eure 'Menschlichkeit': wir werden euch die Ledervorhaut über die Ohren ziehen und das geraubte Jungfernhäutchen darunter vom Fleisch reißen.

Ist der Wille zur Macht nun der des lebendigen Leibes Innern mit allen Organen oder eine Äußerung des Besitzes und notwendiger Verblödung? Wahl der Qual: Besitz denkt für dich, Leib aber für mich. Das eine ist der Autor und das andere der Schreiber. Autor allerdings bin ich nicht.

Lust sein und Liebe haben

Die kleine Begierde ohne Bewusstsein:

Die Tatsache, dass ich vollkommen einsam und vereinzelt bin, bedeutet nicht, dass ich illusionslos bin und ohne Wünsche und Träume. Ich habe natürlich Vorstellungen von einem Zusammensein, das mir und dem anderen einen perfekten gemeinsamen Leib schenkt. Die Gemeinsamkeit schließt vor allem und zuerst Herz und Seele ein, dann die anderen Organe und die Sinne und am Ende noch Zunge und Hand, die aller Welt Dinge zur Erweiterung der Gemeinsamkeit heranziehen können. Die allumfassende Harmonie muss man erst finden und natürlich dann aus dem Glück heraus auch die Kraft, sie mit Arbeit oder Vorsorge von annehmbarer Dauer, also (mit Nietzsche, Briefe, Bd. 8) von einem Tag zum andern zu erhalten.


Die absolute und reine Liebe und das Unbewusste der falschen Welt:

Was die meisten Sorge nennen, ist die von der alltäglichen Gewalt geprägte Sorge ums Überleben. Immer hat der vom System Vergewaltigte eine Sorge, die das Leben in seiner Gesamtheit erfasst und noch darüber hinaus geht. Wer die Drohungen der Lohnsklaverei in sich hineingefressen hat, dessen Sorge reichen weit über das Leben hinaus, ins Jenseits nämlich, auch sämtlicher Nachkommen. Typisch für einen Staat, in dem sich christlicher Wahnsinn durchgesetzt hat, ist die Absicherung der Reichen durch Schuldenübernahme zu Lasten der Armen. Im Christenreich steigt die Sorge als rauchender Gestank über brennender Leiber Masse in den Himmel auf. Die Banken häufen soviel große Vermögen wie kleine Verschuldungen an. Die unschuldigen Schuldner begreifen das nicht mehr und es wurmt sie ein unbestimmtes Seelenleid. Die kleine sinn- und inhaltslose Sorge spart sich das Leben und trägt ihren guten Leib zwecks Sündenentwurmung und Organverwurstung zur Fleischbank. Wer nicht mehr arbeiten kann für die Bank, bietet seine Organe unmittelbar der Reichenkrankheit an.


Das ist der Unterschied von Bewusstsein und Unbewusstem: das Bewusstsein gehört nicht dem Menschen, sondern vollinhaltlich der Mechanik der Warenproduktion und das Unbewusste ist eine kranke Verdrehung des menschlichen Leibes durch die Zwänge die vom Warenbewusstsein ausgehen.

Sündenfrei

Die totale Überwachung führt zur Vernichtung aller moralischen Schranken und verhindert natürlich die Bildung jeder Autorität. Damit fehlt dem hierarchischen Bau von Verwaltung und Produktion und seinen Spannungsunterschieden die Kraft der Gewalt. Geldwirtschaft und Warenproduktion sind von der GewaltNteilung oder Spannungsdiffernzen getragen und gehen ohne das Bindemittel dieser Gewalt einfach ein.

Freiheit verlangt Überwachung verlangt Nacktheit verlangt uneingeschränkten seelisch-leiblichen und vollkommen geistlosen Genuss.

Wem die Autorität über den Namen in die Wiege gelegt ist und wer damit auch frei vom Arbeitszwang ist, der ist immer der Gefahr völliger Unmoral ausgesetzt und im Widerspruch mit sich. Die psychoanalytische Systemreparatur nennt das 'Neurose'.

Der Analytiker heilt also nicht, sondern ist Systemmechaniker. Der Neureiche stinkt also nicht nur von Geld, sondern gern. Der alte Geldadel aber ist beim Analytiker Dauergast.

Sport ist auch antiautoritär und eine leibliche Beförderung der Unmoral. Der Sportler wird daher für das System eingekauft. Wer Sport nur für sich und umsonst treibt ist eine potentielle Gefahr für das System.

Die totale Überwachung führt also mit dem Verlust der Gewalt zur Aufhebung aller Zwänge und wenigsten vorübergehend zu gleichmäßiger und friedlicher Verteilung der Genüsse, was man dann Kommunismus heißt. Kommunismus endet regelmäßig, wenn die Überschüsse aufgefressen sind und auch die Überwachung damit nicht mehr funktioniert. Den Rest der Geschichte kann man sich denken.

Frauenzimmer

Huren wollen für Geld genommen werden und durch Zuhälter von Maschinen.

Ich will genommen werden als Fleisch mit innerster Blutschuld der Arbeit geladen. Strafe und Schuld eignet sich der Leib im geregelten Zusammensein seiner Organe an und kann so nur schöpferisch tätig sein. Das Oberstübchen ist unser Seelensitz. Die Seele hat die Schöpferkraft des Leibes in die Welt zu bringen und ihn dahin umzusetzen. So entsteht die Welt der Symbole um uns. Symbole sind keine Übersetzungen, sondern Ausscheidungen.

Ein Mensch als 'Gottesgeschöpf' gehört in eine Lügenwelt metaphorischer Entstellung. Die Metapher ist das Basiselement des allgemeinen Tauschhandels. Mit dem Tauschhandel kommt das Täuschungshandeln und der Mensch beginnt die Innenwände seines Leibes zu bemalen.

'Sie sind Zimmermaler?', sagte der Untersuchungsrichter zu Josef K. (Kafka, Der Prozess, Kapitel 7, Projekt Gutenberg). Also sind dem Höhlenmenschen Frauen plötzlich Zimmer, die gestrichen werden müssen. Wir aber sind schön wach außerhalb Kafkas Schrift und brauchen keinen Strich und Stich ins Herz. Geschichtlich sind wir mit Bildern vorgeladen. Der Prozess begann mit der Vorladung. Geschichtslos muss man sein, gegenwärtig und ausgeladen, entladen bei jeder Gelegenheit und überall hin.

Nicht für die Liebe wollen wir leiden, sondern uns für die Wollust das Herz zerreißen und für die Erfüllung der Begierde bluten. Arbeit ist der Schmerz, den wir hinaustragen müssen in die Welt mit dem Lastwagen der Fleischeslust. Damit sind wir keine Christen und doch dem ewig missdeuteten Menschen Jesus verbunden. Das NT ist wie alle autoritär vergoldeten Blattsammlungen eine Lügenverhandlung, bewusster Kirchenbetrug, metaphorischer Dreck, Wiederholung alttestamentarischer Bildmalerei. Jesus war kein Zimmerer oder Wiederholungsmaler, sondern wollüstiger Mensch mit fleischlicher Schöpfungskraft. Die Kirche hat ihn nach seinem Tod noch einmal umgebracht. Er wurde nicht wiedergeboren, sondern als Mensch von der Kirche wiedergetötet. Der Stein (Petrus) drang tief in der springenden Brunnen ein und hat ihn zerstört (Zarathustra, Der Biss der Natter, Das Nachtlied). Wer in einen zersprungenen Brunnen springt, muss triefen vor Selbstmitleid. Bin ich nicht ein springender Brunnen, der sich selbst vor Lachen nass macht angesichts eurer Trauer.

Vom Biss der Natter

Freud schreibt die Mythen um, um sich das Patriarchat in einer eigenen kleinen Welt zu erzeugen. Dann richtet er die Patienten hin an ein altes System im Interesse des gegenwärtigen vom Widerspruch einer Herrschaft des Kapitals in sich geschwächten, gesamtgesellschaftlichen, alles gleichmachenden Produktions-Apparates. Die Widersprüche schreibt Guy Debord nieder und weist schon mit der Beschreibung das menschliche Bewusstsein in Schranken, für die man die Umwege Freuds über die Griechen hin zum Orient nicht braucht. 'Paranoia' und 'Schizophrenie', 'Zwangsneurose' und 'Histerie' sind Begriffswerkzeuge, mit denen Menschen gefoltert werden und im 'Heilungsprozess' hingerichtet werden an das völlig leibwidrige gesellschaftliche Umfeld. Ein gesunder Leib braucht kein Heil. Und alle kranken idealistischen Systeme verlangen irgendwann einen Gift-Anschlag auf alles was gesund ist und richtig denken kann. Für die Lobotomie, Zwangsbekehrung zum Glauben an das freiheitlich-demokratische Heil, sorgt heute die Chemie. Viele Affekte, die wir uns selbst zurechnen, sind Beziehungskräfte zwischen Objekten. Das sind dann die Affekte, die der Bürger auf seine Bühnen stellt und als traumhaft und heilig sich zuschreibt und damit unangreifbar machen will. Mit einer simplen Beschreibung von Produktions-Zusammenhängen löst Debord den Knoten auf, durch den Freud mit seinen 'Analysen' den Patienten an die Krankheit erst bindet. Freud macht die Krankheit erträglich und Debord das System unerträglich zum Vorteil leiblicher Gesundheit. Was mir fehlt bei Debord, ist das Spektakel des Körpers und der Seele als Grund einer Krankheit, die dem Leib in der Welt des menschlichen Schöpfungsprozess durch die äußere Perversion aller Produkte leiblicher, geistiger Arbeit von Ware, Zahl und Geldwert im Kapitalismus angegtan werden. Das Theater muss wieder vom Leib handeln und nicht von Intrige und Liebe. Mit der Lektüre von Debord ist man automatisch bei sich und hat plötzlich Feinde, die zwar schwachsinnig, aber verdreht hinterhältig und höchst gefährlich, weil krank an Seele und Leib, sind. Der Gesunde ist dem kranken Bewusstsein nicht nur giftiger Neid, sondern purer selbstzerstörerischer Hass. Der geistige Gesunde muss immer den Gift-Mord gläubiger Idealisten fürchten*. Fleischlich ist die Liebe, die alle Schuld wieder tragen kann und das Unrecht der 'wahren' Liebe dem Einzigen eine tödliche Wunde. Also sprach Zarathustra 'Vom Biss der Natter'.


*oder auch nicht, denn die Kirchenmänner sind heute so schwach, dass sie noch nicht einmal mehr ihre auf unsere Kleinsten gerichteten Fantasien heimlich auszuleben vermögen. Und die weltweit agierenden agierenden eingebildeten Eliten sind so hilflos dem eigenen Apparaten gegenüber. Je größer der Apparat, desto schwächer der von ihm benutzte Geist. Soll man denn Schwindsüchtige und Schwachsinnige fürchten?

Freitag, 23. Dezember 2016

Zweisamkeit

Alles Menschliche ist mir fremd. Ich hab das Bewusstsein aller für mich abgestellt und den Willen in der Welt überwunden. Ich bin nicht mehr schöpferisch und nicht von Gewicht. Nun will ich zwei sein, mitgeteilt sein, Teil der zweisamen Ganzheit sein, passend erfüllt, grundlos glücklich, sinnlos geborgen, unsinnig sinnlich, ich muss nicht mehr einzig und allein in mir verschlossen, für mich so unerträglich vollkommene Kraft der Schwere sein. Ich muss nicht anziehen, sondern darf vom passenden Gegenstück einfach getragen sein. Jetzt! will ich fliegen mit Dir und schlicht leicht sein überall. Licht will ich um Dich, mein Stern, im Himmel sein.

Love bites

442
Träume kommen bisweilen plötzlich
und mit so grausamer Deutlichkeit daher,
dass der Verstand dem Riss weicht,
der beide von der Wirklichkeit scheidet.

Die Kluft, die darin uns sich auftut,
füllt schnell hohles Hoffen mit Dankbarkeit
der aus der Wunde Schmerz Verhängnis
voll Heil uns ergebenes Glück erwächst.

Träume der Wollust, die einem das Herz
zum Erguss aufreißen von Blut über Fluss
und Feuer des Lebens gehen an Angst,
am Schmerz vorbei zu Hohn, Narretei.

Elend macht uns wach, innen schwach,
große Sehnsucht uns breit und weit
draußen steht Not die Verzweiflung bei,
mit Leid uns als Wahrheit zu: Liebe beißt.




Gedichte sind halt dicht und verzahnt,
Aphorismen etwas mehr schon entfaltet,
Abhandlungen purer Quark, zahnlos, veraltet
Gedichte kommen schwer zur Welt,
sind Sprachgeburten aus Wortleibern,
Aphorismen sind übersetzte Einfälle,
Abwehr von Missbrauch und Gewalt,
Abhandlung ist Fremd-Arbeit für Geld,
langweilig, Füllstoff, der bloß satt macht

Über-Führer

Vielleicht wollte Goethe uns mit seinem Kurzen, Miststück und ihrem Opfer 'Iphigenie' - bewusst oder unbewusst - sagen, dass jede vernunftbestimmte und staatsgetragene 'Menschlichkeit' verlogen oder schwachsinnig ist. Mehr noch: die Wahrheit, die das Stück uns vermittelt, ist, dass es gar keine Menschlichkeit gibt. Alles Sinnliche, Lebendig-Leibliche widerspricht dem 'Menschlichen' und ist aus dem Stück ausgeklammert. Alles zielt am und im Stück auf Vermehrung: Mehrung von Impotenz, Geist und Sinn, und Vermeidung von leiblichen Opfern. Waren- und wahre Hurerei: Liebe - Leib und Leid, die hinter dem Mythos stehende Wirklichkeit fehlen. Eine Aussage über einen Wert, der auf einem Fehler beruht, ist natürlich sinnlos. Was soll die gelehrte Interpretation. Deutsche Klassik ist die reine, absolute Sinnlosigkeit. Und wenn wir die 'Iphigenie' als Stück hohen Wertes und Höhepunkt der Klassik betrachten, dann deshalb weil auch wir wie der Beamte Goethe im Wohlstand leben und dessen blutige Grundlagen verdrängen und als Schmarotzer und Konsumtrottel der Warenwelt die schöne Lüge der Werbung so lieben. Iphigenie ist eine Werbung für das höfische Leben, tote Aufklärung und kalte Vernunft über dem unsichtbaren und lebendigen Leid der Masse der Menschen. Klassik steht in Deutschland für die Gedanken eines Bürgertums, das mit der alten Adelsherrschaft paktiert und als dessen Hure und Hund die Volksmasse ruhigstellen muss. Den Hungernden werden Ideale gepredigt, während man sie mit Knüppeln niederhält oder in den Krieg schickt. Klassik: perverse 'Menschlichkeit' im fremden Begriff der 'Humanität' geschönt auf die Bühne gestellt. 'Iphigenie auf Tauris': brutaler Mythos, entschärft uns als Utopie hingeworfen: überwerteter Geist, magerer Traum im Zuschauerraum, deutscher Idealismus: Märchenleben im Schlauaffenland. Die Klassik ist der schöne Lack über der romantischen Scheiße. Ovid mit seiner Tristia unter den Skythen war ehrlich und uns schon weit voraus auf Tauris. Die 'Iphigenie' ist ein Stück für die Literaturwissenschaft, für die Schule, ausschließlich zur Erbauung der Erzieher und zur Verblödung der Schüler. Goethe hat also der Iphigenie einerseits in einer kleinen Magd und großartigen Kindsmörderin den Kopf abschlagen lassen (das Todesurteil als Berater des Herzogs von Sachsen-Weimar unterzeichnet – die Magd wurde wirklich geköpft und wahrscheinlich hatten alle Riesen der Ein-Bildung dabei einen kleinen Orgasmus) als auch aus dem toten Schädel des jungen Fräuleins dann den 'menschlichen' Geist auf die Bühne abgetrieben oder für sie hervorgezaubert. Hitler und Goethe sind aus  e i n e m  Geist entstanden. Die Hitlerei hat sich mit mörderisch-schönen und feierlich-flüchtigen Bildern beworben, die deutsche Klassik hingegen sich niedergeschrieben für die ewige Blödheit zu der Vorschriften Grammatik und Rhetorik - und nicht andersrum - und dem Gefasel schöner toter verlogener Worte, Ästhetik, Lehre der Kunst, leere Humanität.

Aber was hat die Revolution in Frankreich hervorgebracht?: geistige Zwerge. Und wie hässlich sie sind, die Modekönige, verfressen auch und versoffen, Volk der Ratten bei Tolkien?

Und die Elfen?: sind daheim in den Wäldern, bei den Wölfen. So vornehm wie bescheiden: der Wolfsmann. So sehr sind die scheuen Wesen von Mitleid eingenommen, dass sie Bitten unmöglich widerstehen können und helfen - müssen, bis zum Untergang: was sonst ist wahre Liebe! Fliehen muss man sie, denn sie nimmt auch das Raubtier mit. Dahin treibt uns das Verlangen, wo Wölfe zahm werden und zu Hungern anfangen.

Über unsere Führer

Was ist menschlich?: nur unser Leib. Darum ist jede Person, die im Licht der Öffentlichkeit sich betrachten muss, jede 'Persönlichkeit' notwendig ein Ausnahme-Unmensch. Der hat nicht nur in den Augen der Masse der andern kein Gramm lebendiges Fleisch mehr an sich. Er ist für immer, auch nach seiner beruflichen Bestimmung Unruhestand, nur Maske. Er kann nicht einfach mehr in Ruhe ausscheiden, wie der gesunde Leib. Er ist flach und hohl und kann nur noch umfallen. Ganz unter uns Elfen: Die Lebendigkeit flatterhafter Wesen und das voll Seins unserer Leichtigkeit holt sich die vom Titel schwer geprüfte papierpanierte Seele der Persönlichkeit, der wiederholt schriftgequälte Fassadenputz, diese Reklamewand gekaufter Arroganz, dieser papiergewichtelte Windelwickel vorgestellter Anweisung zurechtlicher Drecksarbeit, nach seinem feierlichen Tod für lange Zeit im Gewicht unter Steinen, groß und schwer oder klein haufenweis. Darum ist die Beschreibung des verlogenen 'Führertums' so schwer auch. Man muss beim Schreiben Steine aufheben und Bilder aus ihnen herausklauben und -hauen und seine vier Buchstaben kann man erst danach zurechtrücken. Unmenschen darf man nicht in den Himmel auffahren lassen, sonst verwandelt sich einem der Garten Eden auf Erden in eine Suppe, die stinkt. Beschneidung ist Bild im Bild und ein Prozess, durch den Adam sich einen Gott aus den Rippen geschnitten und auf des Führers Stuhlgang geschickt hat. Daher auch die 'göttliche' Empfehlung oder Prognose in der Genesis: vermehrt euch bloß, sinnlos, fresst alles auf und macht die Erde zu einem Scheißhaufen, besudelt mit UntertanN.

Samstag, 17. Dezember 2016

Automatisches Schreiben

Wieso braucht jeder Führer einen Stellvertreter?
Warum braucht die Unschuld eine Haut, die sie doch nie zeigt.
Warum braucht das ewige Weiß des Papiers den pünktlichen Fliegenschiss?
Warum braucht die Seifenblase als Halt den Stich?
Warum braucht der lose Sinn die tätliche Bestätigung?
Warum braucht ein Autor einen Leser?
Wieso will ein Leben vom Ende her seinen Grund?

Jetzt fragt sich einer vielleicht was 'tätlich' ist. Was weiß ich!
Vielleicht will ich ausgestoßen sein, abgetrieben weit weg von jeder Idee dazu.
Ich will davongelassen sein, jenseits von frei. Ich will nicht mehr tätlich sein.
Täglich, tödlich, Tat, Arbeit, Langeweile, Tätlichkeit, Freizeit, ehelicher Verkehr, Liebe
Ernährung, Sättigung, Ausscheidung, Schlaf, springender Brunnen, Lied der Nacht.

Worte, die uns Leuchten sinnlos scheinen, Mondsucht, leise Helle, die schamlos macht, singende Liebe, Lied dichter Nacht an alle wachenden Deuter:

„Bin nur Klangbild,
dunkler Nachhall
eines leisen Lauts,
tiefer Trauersee,
verfloss'ne Tränen
der Vergangenheit
schon immer angetraut.
Welt im Wahn
wird mir zu Stöhnen,
Gähnen, Gähnen.
Eins tut not mir, Ruh' -
immer Ruh' in mir.
Not tut mir jetzt eins:
meine Ruh' vor dir.“

Man muss beim Schreiben unbedingt immer dem Sinn vorauseilen bis einen im tiefsten ewigen Schlaf die unsinnigste sprachlose Sinnlichkeit ereilt.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Macht geht nie nackt

Ich will unbedingt offen sein und sicher gehen, das nichts mich davor schützt. Nackt in jedem Sinn widerlegt man alles, was Autorität hat und bei sich den MenschenMissbrauch und die SachGewalt. Macht geht nicht nackt. Die schlimmsten Vergewaltiger tragen die prunkvollsten Verkleidungen, die unheimlichsten Verbrecher verheimlichen sich uns mit Anzug und Krawatte den verdorbenen Leib unter dem verfaulten Geist. Die Mächtigen müssen die von ihnen Vergewaltigten gegen eine Befreiung durch die Nackten sich erhalten. Sie müssen die von Schuld und Scham Gefesselten vor der Lösung durch die 'bösen' Bloßen bewahren. Die Reichen werden immer reicher: doch nur aus dem Grund und zu dem Zweck, dir mit immer aufwendigeren teuren goldfadenscheinigen Lügengespinsten den völlig durchwurmten Leib zu verscheiern. Unsere gesunden Leiber in gesunder Geisteshaltung halten bald alles aus, Lügen und Gewalt. Also lasst uns die uns zugedachten Würmer der reichen Leiber schmecken und sie uns in alle Körperöffnungen stecken und uns mit ihnen winden und mit ihrem Zucken zugleich hüpfen und tanzen. Lieber will ich noch mein Erbrochenes wiederkauend schlucken, als die Gedanken und 'schönen' Worte der Geld- und Geistreichen. Da würge ich also die Wahrheit im mich rein, wider mich, widerlich, in mir wieder und wieder und werde nicht froh und klug, sondern einfach langsam glücklich gesund und gescheit. Nackheit hat keinen Zweck, ist nur für sich schön und vom Nutzen nicht missbrauchbar. Anarchie geht nur nackt.

Bin

Bin ich hier leise dabei und heimlich oder aber natürlich-nicht-unsichtbar. In meinem GoogleBlog schreib ich ganz ausschließlich nur für und über mich. Bin nicht Autor, nicht Schriftsteller. Bin nie geistreich und muss darum mich nicht für mich schämen. Geistreich ist meist gleich unverschämt und geistlos der Schamlose und Schamhafte. Bin kein Prediger, kein Philosoph. Bin kein Seher aus sich und kein Prophet, der fremde Dinge kommen sieht. Bin kein Wissenschaftler, der an Objekte glaubt, die nur für sich stehen. Bin kein Subjekt der Dinge, denn da wäre ich nur die romantische Widerspiegelung bürgerlichen WarenGeistes und der allerhässlichsten demokratischen Zwänge. Diesen Romantiker hat Kafka in sich zersetzt auf dass uns Freiraum werde, wo Hirn und Charakter war, und alles um unser Fleisch Repräsentanten der Organe. Mein Fleisch bin ich und die Welt verleib ich ihm ein.

Sprache

Grammatik und Wort muss man angreifen und auseinanderhauen. Band und Schmuck der Dinge muss ich mir erst verdaulich machen, bevor ich sie für die Welt, die mir traumhaft passt, aus allen meinen Öffnungen aus Scheiden kann. Die Welt muss All gemein werden, eine, die vollständig mir meine Poren füllt. Die gewichtigen Dinge müssen sprachlich und gedanklich an die richtigen Löcher, damit ich noch frei atmen kann und nicht am Unding wortlos ersticke, an Geschwulstigem verstopfe und Platzangst in mir habe.

Gute Erde

Du bist mir ein Entwurf, an dessen Gegenwart ich so aus der Ferne kaum glauben konnte: angehimmeltes DreckStück, mächtig blau-grün geflecktes Weiß. Erdreich, dir wird der Verstand geopfert, Texten quer übers Kreuz Sinne und Wirkung auf Organe versprochen.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Prophezeiung

bald sieht kein Mensch mehr fern und die Gebühr wird mit der Steuer vereint. Wissenschaft wird reine Fiktion, Krieg zum Kriminal- und Politik bebildeter Abenteuer- und Liebesroman. Auch der Staat hat seine Bühne oder öffentliche Verblödungsanstalt. Das Theater war immer ein Festiger der bürgerlichen Blödheit. Es gibt in jeder Verwaltungseinheit, vom Theater der Republik bis zum Arbeitsamt, der Kleinbühne fürs Gesinde, Gesindel, die reichen Räuber und die seligen Schöngeister. Auf der Bühne werden die schlecht gemachten Kinder der Reichen zu sanften Versagern therapiert. Sie tauschen dort die bescheidene Pein gegen allgemeine Harmlosigkeit ein. Wir zahlen doch gerne, wenn uns die Raubmörder, denen heute die Produktionsanlagen und die Erde um uns gehören, daheim dafür in Ruhe lassen.

Insel der Glückseligkeit

Dem Situationisten erobert die Geldwirtschaft noch die Intimsphäre, in der er die natürlichste Not des Leibes der eingebildeten 'Freiheit' unterwerfen will. Freiheit mit und ohne Anführungszeichen ist ein gegen alle menschlichen Bedürfnisse gerichtetes allgemeines Warenerfordernis unter dem Geldzwang an sich und gehört zur Gleichheit, die eine dem Wertmaßstab 'Geld' im bürgerlichen Bewusstsein anhängende Eigenschaft ist. 'Menschlich' preist der Bürger, 'letzter Mensch' sich und seine höchsten Werte 'Freiheit' und 'Gleichheit'. In der 'Brüderlichkeit' befallen die 'Werte' der dämlichen Unternehmerschaft endlich das Fleisch. Da bricht das verlogenen Unternehmen im bürgerlichen Geist zusammen, die Demokratie scheitert am menschlichen Leib. Wenn die Entfremdung noch die Intimsphäre erfasst, da ist der Mensch in seiner Intimität einzig, allein und wird erst einmal krankes Fleisch. In seiner intimen Glückseligkeit ist der Mensch zuhöchst nur Schlusspunkt der Entfremdung. Der Situationismus gehört daher zu Krise und Krieg und er ist selbst wiederum Träger einer Pest, die er nicht begreift. Das steht er starr, schaut rückwärts der Narr. Flieg Vogel schnarr den letzten Ton unter dem Pack aus Eis und Hohn. Das fleischliche Leid des im Freiraum Vereinzelten ist schmerzhafter Widerstand gegen die Vergiftung der Organe durch den Geldwert. Das eingebildete Glück des Einzig-und-Alleinigen ist ein Rausch, der resultiert aus einer Desorganisation des gesamten menschlichen Organismus, Demokratisierung oder Simplifizierung der Organvielfalt, und ist ein den Geist erhöhender, das Hirn überschwemmender seligmachender Vorgriff auf den alles 'erlösenden' Fleischbrei der Krebskrankheit. Wie deutlich wird nun, dass Religion immer der Wille zum leiblichen Untergang in der Krebskrankheit ist. Eishonig ist ein Dichter-Gedanke der Verzweiflung, in der Eis und Hohn auch endlich zu Herzblut verschmelzen.

Brandopfer

Rauch steigt auf aus der Kälte ins kalte Blau, das Opferfleisch will nicht brennen, das Kind windet und wendet sich der Mutter Stöhnen zu. Wo bleibt die Flamme über dem Weib mit dem Kind im Leib? Wo bleibt die Erleuchtung, die Missbrauch und Mord den Weg in den Himmel weist?

Die Flamme des Geistes geht erst aus des Brandes erneuerten Glaubens Beschleunigung auf. Rückwärts schau, Da! schreien hin gegen den Glauben der rechten Männer die brennenden Leiber. Im Todesschrei aus dem sterbendem Fleisch hat der fromme Mann sein Gebet der Nacht, dem widersteht keines Gottes Macht. Und der sterbenden Kinder stummes Leid gibt Gottes lichter Segen zum prasselnder Geknister der Engel Geflüster: Ohnmacht erfüllt die aufgeblasene Heiligkeit.

Für uns aber ist Gott Mensch geworden und der Himmel bleibt leer, denn fest auf Erden hängt er - an Fleischerhaken. Jesus war Menschenskind und Gott war nach ihm nur noch eine kleine, statistisch leicht zu behebende Messungenauigkeit.

Jeder Glaube, den es jetzt noch gibt, ist eine Teufelei, die Leiden schafft. Im Idealisten ist der Teufel Mensch.

Die Wahrheit ist offensichtlich und einfach. Gott und Teufel war einmal. Gott ist Fleisch und der Teufel menschlicher Geist: Reste von Sinn stehen zum Zufall im Widerspruch.

Zeit der Brandopfer: heißt auch, der Hunger trifft vornehmlich die Armen, die Zinsen steigen, der Krieg nimmt sich unseres Wohlstandes Fleisches an, es brennen die Kinder überall. Den unverschämten Rest der Reichen Brut holt schließlich sich die Pest.

Geld, Waren und Nahrung sind am End alle und für keinen. Erinnerung: bescheiden beglückt durch der Sinne Macht Hungers Notzeit um Zeichen. Bescheiden ernährt man sich nicht, sondern gibt hungrig der Erinnerung Nahrung.

Blinde Fernseher zählen über Gescheiterhaufen uns herab von ihren blendenden Aussichten. 'Nun hebt der Himmel selbst die siegreich Fliegenden', zieht Ihnen vom Brand mit dem Strick um den Hals die Füße weg.

Weiblichkeit

Im Schein falscher Begrifflichkeit hab ich etwas 'Weibisches' an mir.

Ich habe Spalten, an denen sich das falsche Bewusstsein von mir scheidet. An diesen Scheiden kommt es auch zu Spaltöffnungsbewegungen. Sie sind aber rein pflanzlich und dienen der Selbstreinigung. Meinungen des mir fremden Bewusstseins machen mir Platzangst und stoßen in Bläschen auf der Haut sich aus mir ab.

Montag, 12. Dezember 2016

Zahl-Tag

Denken sie doch an den Nutzen der vielen Menschen, die zu uns kommen oder die unter uns und uns zukommen. Wo die Menschen vor Hunger aus Leibes Kräften die Entwicklungshilfe nicht mehr abarbeiten können, da haben wir ein allgemein menschliches Recht auf ihr Fleisch. Der Sklave heut ist nicht Kind, Mann und Weib, Mensch in Einzelheit, den man kaum einholen kann, sondern schwarze Masse, die heranrollt, weil unserer Erbsünde Kraft sie zu uns treibt. Die Erbsünde ist eine Bringschuld der Masse. Fruchtbarkeit schafft Schulden. Die wollüstige Unfruchtbarkeit aber Befriedung. Abtreibung, Hunger und Bescheidenheit sind urmenschliche Eigenheit, die Masse aber ist ein Widerspruch in sich. Jede Masse der Menschen ist zum Tode verurteilt. Die Masse der Armen büßt für die Erbsünde der Reichen. Die Todgeweihten bringen uns ihr Fleisch. Wer will schon, dass die Flüchtlinge hier arbeiten. Sie sind schon fast tot, sie sind braun und überreif, sie wollen gefressen sein. Wer sich mit ihnen vereint, hat eine Sehnsucht nach dem eigenen Untergang. Insbesondere die züchtende Krankheit der Katholen hat eine unbändige Todessehnsucht an sich. Sie findet Erlösung in der wollüstigen Abtreibung des eigenen Leibes. In 2017 ist der Tag der Zahl. Da werden wir alle das Sitzfleisch mit Merkel in frommer Schuld vorwärts treiben, und es werden viele in trauerchristlicher Blödheit mit dem Arschloch voran der SchwanzOpfer gedenken. Ihr habt die Qual der Wahl!: fressen oder gefressen werden, Sünde oder Schuld. Schreckliche Alternative. Bin ich Christ und kreuzdämlich oder Bedenk aller weiter allein und bleib am Wahltag daheim? Wer für sich bleibt, muss stark an Seele und Leib und ohne Sünde und Schuld sein. Nur wer rein also in sich ist, kann die Erbsünde nachdenken.

Sonntag, 11. Dezember 2016

2017

Wenn sich der Produktionsapparat total verselbständigt, ist der Produktionszweig, der am wenigsten Wert ist, den geringsten Gegenwert zu sich in seinem Auswurf hat oder für sich erhält, im Reich der Arbeit einfach der der Menschenproduktion.

Das ist der ärmste der Armen, der sich jetzt noch fortpflanzt. Mächtig und reich ist jetzt das unnötige Fleisch. Was einfach am Apparat hängen darf, ist faul, verfault, verdorben. Uranfänglich menschlich ist beides: die Armut und die den ganzen Leib erfassende Übelkeit, übersättigte Schlechtigkeit.

Hunger stärkt dem Menschen den Leib und das Fett verdirbt den Geist.

Hunger kommt, auch wenn niemand glaubt, dass es hier noch Hunger geben kann.

Das schwache Geschlecht ist offensichtlich der Mann, da er im Dienst an Werkzeug und Sklaverei an der Maschine als erstes zum Zuge kommt. Patriarchat. Subjekt der Bilder, Zeichen.

Der erste im Reich der allgemeinen patriarchalen Erniedrigung wieder höhere Mensch ist die Frau. Sie ist für Mißbrauch durch Maschine und Werkzeug und äußeren Zwang oder Gewaltverinnerlichung (im Sinne des bürgerlichen Bewusstseins) völlig unbrauchbar. Vielleicht liegt das auch daran, dass ihr Bauch andere 'Dinge' aufnehmen muss von Natur aus.

Exkurs: der Muselmann ist eine Ausnahme, er ist tendenziell fettes weibliches Fleisch und verleibt konsequenterweise der Frau, die sich natürlich dagegen wehrt, gewaltsam Werkzeuge ein. Der mit Messer, Eisenstab, Wagenheber, Flasche und Taschenlampe vergewaltigende Muselmann will aus der Frau zum Erhalt der eigenen fetten weiblichen Körperlichkeit ein Subjekt der Zeichen, seiner 'Bildung' also, machen.

Stark ist heute nicht nur die Frau, sondern jeder Mensch, der arm ist und mager.

Das weibliche kommt als starkes Geschlecht und die Frau als Übermensch zum Zuge, wenn sich der Produktionsapparat Leben zu geben scheint über den allgemeinen Geldwert der erarbeiteten Dinge. Das Weib beginnt den Mann abzutreiben und der lässt es sinnlos wollüstig durch Arbeit an sich geschehen. Verdreht kommt der Mann zu sich durch die Arbeit am eigenen Leib. Perversion: das ist ein Versuch der Rück-Übertragung von Fleisch auf den weiblichen Leib. Mehr Sinn hat die Organtransplantation nicht, sie dient nicht der Gesundheit, sie ist uranfänglich menschlich pervers, sie ist eine der Verweiblichung dienende Fleischakkumulation.

Die Abtreibung von Organen ist so menschlich wie der Verfall des Fleisches, den die Fortpflanzung bedeutet. Abtreibung ist also in jeder Hinsicht zukunftsträchtig übermenschlich und Fortpflanzung ist nur mehr das Ergebnis von Faulheit und leiblicher Fäulnis.

Exkurs 2: Der Muselmann vermehrt sich als Masse durch ein Anschwellen der Scheiße im eigenen Sack. Minderwertiger Männerhaufen im Getarn. Bei kleinster Belastung zerreißt der Sack am Schlitz im männlichen Schritt. Im 8 Jahr ist die Beschneidung eine Sache der Erziehung. Da erhält der Muselmann mit dem Schnitt im Schritt die Sehnsucht nach der eigenen Masse Weiblichkeit im Jenseits.

Menschenskinder

Kirche und Religion: sinnverlotterte Machtsucht und sinnlösende Gewalt. Macht und offene Gewaltäußerung sind der Kirche vom Staat genommen? Nicht ganz. Aber die letzte Bastion der Gier im kirchlichen Krankenapparat, das Sinnloch hinter dem dreckigst recht gläubigen Sein, ist angegriffen und kann fallen. Der unheimliche Kern zum maschinell-hierarchischen Verlangen des viehisch-natürlichen Baus - sprich: die Kinderfickerei - steht wie mit Zauberhand gemalt an aller Wohnungen Wand. Das christliche Kreuz hat Jesus nie getragen, ist nur der zur eigenen Gewalttat erfundene Rechtfertigungsgrund der Kirchputer. Gegen das C ist frei und geheim das eigene Kreuzchen zu setzen. Noch wird der Kindesmissbrauch steuerlich finanziert. Am großen C erkennen sich die Kinderschänder. Karriere Karcer Kellar Krist. Wahl Ab 2017 Ende der Priesterfreunde. Aufgang lebendig-kindlicher Unschuld. Umschuldigung nach unten. Kinder sollen nicht Opfer des Mitleids von Verziehern mehr sein. Amok: da hebt der Himmel selbst den siegreich prügelnden Erzieher hinauf zum göttlichen Hochgenossen. Da hat der Lehrer mit seinem Gott den sie einenden einen großen Orgasmus. Amok: das ist die reinste Selbstbefriedigung der Mächtigen. Höchstes Glück kindlicher Liebe aber macht der Eigensinn der Schwächsten sich. Menschen führt der Gemeinsinn zum reinen Genuss, höchsten Rausch der Freiheit ohne Sinnsucht: Morgenrot Tod der bunten Etablierten + langweiligen Arroganz.

Wen also soll man wählen? Wo sind die Anti-Idealisten? Umwoben von linker und rechter Ideenspinnerei hebt die Demokrake uns tausend blutsaugende Näpfe ans Herz.

Wo sind die Atheisten, die Grenzen einreißen und den Hunger willkommen heißen?

Menschenskinder brauchen keine Herzensspender, keine springende Klingen, die für jeden Schlag Dienst bar aus ihnen nehmen. 

Hab ich ein Herz? Ich bin vom eigenen Herzen geschlagen. Wo ist die Löserin, die es für immer stillt?

Samstag, 10. Dezember 2016

Leben bis zum Textuntergang

Es gibt soviele Welten, wie es beseelte und bewegte Leben gibt. Jeder lebt in seiner Welt und man muss in ihr gelassen bleiben, dann bleibt man uneingenommen und wird auch in Ruhe gelassen. Gewalt bricht aus Zweifel aus und lädt andere Gewalttäter zu sich ein. Ich doch und warum nicht sollte ich mein lebendiger Leib und will in Ruhe + gelassen sein. Je kleiner der Raum, desto größer die Zeit der Gelassenheit. Je weiter die Freiheit, desto enger der Verschluss der Lebenszeit. Man kann Leib sein in Ewigkeit oder frei in die Welt hinein Wunschpunkt der Vergangenheit. Im Tod sind wir Grund eines kurzen Begehrens. Bescheiden verzichten wir auf alle Ewigkeit der Begierde Gegenwart. Gelassen bleibt man gegen den andern bescheiden für sich. Da ist kein Platz im Satz für ein Komma der Teilung. Satz-Zellen enden im Textunertergang und im Schlammicht verschlimmt ein weiteres Geistreich.

Sonnenuntergang

Muselmanen knien alendig weiter vor sich noch als die misstrauischen Katholen, recken sich und ihrem Herrn vertrauenstoll den Hintern entgegen und – wollen doch keine ‚schwulen Hunde‘ sein?! Ihr Schnüffel folgt bodenständig überwort Gesinnungen. Ist also die Frau im Sack oder zuhuch und höchst stolzrechtem Gang, nochdeutlicher: AllerHerrchen? Allah hat es vor und sich zum Vorritt drei Töchter gemacht. Mit dem Schreibstift ist Mohammed von seiner Alten gefoltert und ohne Zweifel ein- und reingeritten in die Wüste 'Unzeit' verloren wordener Männlichkeit. Dem welken Entblättern folgt der Islamann zwischen zwei Seiten des Koran verzwickt bis heut zum glansgrünen Ausfluss der Ewigkeit. Orgasmiert bis zum Platzen und küsst euch gegenseitig zum Arschrot die Blutrosen!

Scheidung

Haltung mitmensch schränkt sich ein Unterredung ein so ein Gedicht ist mir peinlich die Sage weit unter manchandern dasstumm ich verkreis ihn nicht mehr um mich weißwas dich stört du bist einzig dein Leib allein kannSterne zwingen das Sich-um-dich-drehn von mir bleib dann recht weit Leid um meiner Harmhand an Haltung. Zwillingssonnen werden durch einBand der Sprache zusammgehalten, das Sinnlichkeit durch Begriffe verspricht und sogleich am Sinn scheitert. Man stellt sich Einkreisen vor und sieht hin sie sich scheiden. Sie können sich gut leiden und von einer beiden fremden Mitte her ausziehn.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Das Eine, das Andere und die Einsamkeit

Groß' Annahmen zum Eigenen und Fremden sind ein Produkt unserer Zeit und betreffen nicht das Kind, sondern den Erwachsenen. Das Eigene und das Fremde sind zwei Sichtweisen des Leibs und treten erstmals nach zigtausend Jahren selbstbewusster Männerherrlichkeit rein menschlich und vollkommen seelenlos gegeneinander an.

Sadismus ist also ein Denken, das auf vergangene Gewaltherrlichkeit der Männer gerichtet ist und Masochismus ist nichts als die gelehrte Rechtfertigung dieses Rücksturzes in eine kriegerische Zeit. Sadismus ist Raub und Aneignung des Fremden und Masochismus schafft die rechtlichen Grundlagen dafür. Das Eine ist also Betrug und das Andere Vertrag und Lüge.

Sadistisch ist nicht das Kind, das erwachsen sein will, sondern der Erwachsene ist es mit seinem kindischen GewaltWunsch der die männliche Linie hinab steigt.

Der Gegensatz von Eigenem und Fremdem ist offensichtlich äußerer gesellschaftlicher Natur und die Verschränkung von Sadismus und Masochismus geht dem Gegensatz als widermenschliche Gewalttat voraus.

Ein-Fühlung ist nicht Bindung, sondern Trennung und erst damit Grund einer Sexualität die auf sich selbst bezogen ist und zum absoluten Eigenen und Fremden wird.

Die Analerotik verbindet das Eine mit dem Andern bei Fehlen der leiblichen Basis. Die Erotik verbindet Mann und Frau nicht, sondern trennt sie. Daraus resultiert dann – von Groß richtig beschrieben – die aktive weibliche und die passive männliche Homosexualität.

Groß vernichtet die Analyse, indem er Mann und Frau (in sich und allen Leibesdingen) gleichberechtigt denkt. Die Abschaffung der Geschlechterhierarchie führt die Begriffe der Analyse zusammen bis zur Verschmelzung in Lächerlichkeit.

Nachdem die Einsamkeit gesetzt ist als ein alles Menschliche konstituierendes Moment, wird automatisch eine homosexuelle Komponente des Lebens- und Sexualtriebs für beide Geschlechter von Groß vollkommen richtig nach ihrer Wirkung erkannt. Die Einsamkeit ist der Löser der Gewalt in der Konsumgesellschaft.

Unter erneuter Einbeziehung der Gewalt fällt die Analyse mit dem ihr gemäßen menschlichen Verhalten aber zurück auf das Patriarchat und stellt eine Beziehung der Geschlechter her, die sowohl unmenschlich falsch ist, als auch verkehrt verstanden wird.

Groß verdichtet, was zeitlich - vor allem allgemein historisch - nicht zusammengehört.

Die Verdichtung führt zum Wahn. Wahn ist ein Text, in dem der Irrtum der genannten Verdichtung im Rahmen unserer gesellschaftlichen Möglichkeiten erklärt wird. Die Erklärungen sind ein medizisches oder philosophisches Wahngebilde und vollkommener Unsinn oder Lüge. Philosophie, Psychiatrie, Analyse, Religion sind in dieser zeitlosen Verdichtung gefangene Lügengebilde, sie sind eine nur im Schmarotzertum oder breit in der Konsumgesellschaft mögliche gelebte Lüge.

Die Erdichtung dessen, was wir Wahnsinn nennen, setzt also voraus:
  • absolute Veräußerung von Gewalt
  • Vereinzelung (Schein der Freiheit)
  • aktive weibliche und passive männliche Homosexualität (urmenschliches Sein)
  • erneute gewaltsam Herstellung des heterosexuellen Kontakts (Fortpflanzung und Erhaltung der äußeren Gewalt, Produktion)

Die Homosexualität ist so wie Groß sie beschreibt 'natürlich' menschlich und verwirklicht sich in gewaltfreier Auflösung der Vereinzelung/Einsamkeit. Die Auflösung erfordert eine radikale Veränderung der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Für die Heterosexualität müssen nach Ausschluss der Gewalt Mann und Frau noch Aktiv und Passiv tauschen. Damit löst sich der schriftliche Wahn des gesellschaftlichen Seins auf und wirklich natürlich-menschliches Sein wird möglich.

Natürlich-menschliches Sein erfordert eine von Zwang und Herrschaft, Hierarchie befreite Produktion.

Die Wahn-Produktion ist Wünsche-Produktion. Die zum Urmenschlichen hin wieder befreite Produktion kümmert sich um den Leib und seine Bedüfnisse und Möglichkeiten. Wünsche sind auf das Reich der äußeren Zwänge beschränkt, richten sich aus an Geldnot und Maschinengewalt. Die Möglichkeiten des Leibs aber sind unendlich. Leibliche Geichheit erst macht frei und öffnet den engen blöden Wunschhorizont.

Der Sadismus und der Masochismus bezeugen als lose Momente der menschlichen Sexualität die Sinnlosigkeit der Rückkehr zum viehischen Geschlechter-Verhältnis im Patriarchat. Über- und Unterordnung gehören wesentlich zur sozialen Organisation der Vieh-Herde. Die Zeichenproduktion, die ihren Ausdruck auch findet in der Höhlenmalerei, überschreibt als hierarchisches Prinzip oberflächlich die Beziehung der Menschen und prägt zum Schein wesentlich auch das Verhältnis der Geschlechter. Dem Schein dieser 'Natur' fehlt beim Menschen die Wirklichkeit, die sinnvolle Wirkung. Über- und Unterordnung bringen keinen Überlebensvorteil.

Wenn sich der Produktionsapparat verselbständigt, sind Sadismus und Masochismus nur mehr exotische Rückläufer und spielerischer Verweis auf die 'lebendigere' Vergangenheit. Das ist der wahre Grund des romantischen Traums, den die Klassik im Konsum-Wahn verkennt. Im Konsum-Wahn des Bürgers wird der patriarchale Blödsinn auf die Bühne gestellt scheinbar wirklich. Der Bourgois lebt im Wahn.

Wenn man aus seinem Denken den überlebten hierarchischen Wahn streicht, dann bleiben die von Groß geschilderten freien Persönlichkeiten übrig. Zur Freiheit gehört nun die Gleichgeschlechtlichkeit. Die Unsinnigkeit der 'biologischen Zweckmäßigkeit' verkennt Groß, indem er die Auflösung ins Gleichgeschlechtliche eine Überkompensation nennt. Die Überwindung alter Herrschafts- und Unterwerfungsverhältnisse wird so von Groß – ein Zugeständnis an die Lügner und Betrüger Freud Jung und Bleuler – gegen die eigenen Ausführungen zurückgenommen.

Die Einsamkeit bei Groß ist Folge perverser äußerer Machtverhältnisse, die allein Grund des Sadismus und Masochismus sind. Die R Lösung von der Einsamkeit führt nicht zurück in die Beziehungsfalle der ehelichen Nützlichkeit, sondern zur bedingungslosen Hingabe des Einen an den oder das Andere. Unter der ehelichen Beschränkung wird das Ideal menschlicher Beziehung zur exotischen Rückinversion. In Wirklichkeit aber sind alle Menschen leiblich schwach oder einfach und natürlich verwundbar, nackt. Also verlangt die R Lösung gesellschaftliche Verhältnisse, die jedem die bedingungslose Hingabe erlauben. Man soll sich seiner Liebe nicht schämen müssen.

Der Koitus ist eine Störung des unbedingten Gebens und Nehmens und das sich daraus ergebenden Kind bringt einen Rückfall in die Einsamkeit. Die falsche Antwort folgt sofort auf den Rückfall: und bringt die äußere Gewalt in die Beziehung ein, und macht die gemeinsame Einsamkeit der Ehe. Über- und Unterordnung von 1 und 0 ist die kleinste Vergewaltigungseinheit. Im Sexuellen ist Einheit das Gegenteil von Gleichheit: Einheit bedeutet Ehe und Vergewaltigung, Gleichheit aber ist ungebundene regellose Freiheit. Auch die Güter-Produktion ist vom Geldwert befreit natürlich regellos. Die Regellosigkeit ist nicht Chaos, sondern ist wertfreie Ausrichtung des Handelns an den Bedürfnissen des eigenen und fremden Leibes.

Otto Groß war weder ein blöder Analytiker noch gerissener Anarchist. Er war über wunden Zeiten voraus Gezerr Fleisch und R Löser wordener Dank, der nichts kostet außer Wunsch und Wollust, Liebesleid.

Fortschritt

Der letzte Glaube ist der Fortschrittsglaube. Den will ich euch nehmen.

Die Geschichte des Menschen ist widernatürlich. Der Leib des Menschen steht im freien Widerspruch dazu. Die Widersprüche hab ich erläutert. Der Mensch begreift darum den Widerspruch des Lebens gegen das Sein, weil er diesen Widerspruch leiblich an sich hat. Er ist nicht seelisch-geistig, sondern leiblich ausgeschieden aus den Tierreich. Im Geist ist er seit jeher dem Vieh als sinnvoll grausame Bestie Mensch gleich. DeSades Grausamkeiten hingegen sind sinnlich unsinnig. Jede Maschine, jedes Werkzeug ist ein Versuch, das viehische Sein wieder zu sein, es neu zu erreichen. Vergeblich versucht der Mensch sich dem Tierleib ganz äußerlich wieder anzugleichen. Hierarchisches System und Produktionsmaschinen sind halt nur künstliche Viehereien. Das Tier in uns ist zum Untergang in der Maschinenwelt und so in uns zum Tode verurteilt. Der Tod ist ein starres Bild des Viehs in uns. Fleischmassen aber werden wir alle einst sein und frei von Tier und kaltem Objekt.

Bürgerliches 'Bewusstsein' und 'menschliche Vernunft' und 'freier Wille allgemein' sind der letzte Selbstbetrug und Selbstschutz des siechen Fleisches kurz vor dem viehischen Untergang in die gesunde Übermenschlichkeit.

Das ist der kleinste Widerspruch und so leicht zu begreifen: Freiheit ist auf einen sachlichen Zufall gestellt. Keine Freiheit ohne Zufall in der Welt. Naturgesetzlicher Zwang und Wille sind unvereinbar. Der Widerspruch ist greifbar, der Unsinn nicht. Es gibt keinen freien Willen und der 'Zufall' ist nur einfach unfassbar und die leibliche Einzigartigkeit eines Ereignisses. Der Zufall bringt uns die Zeit durch den Spalt im Raum: mit dem Kind kommt die Seele heraus zwischen Mutters Arsch und Bauch.

Der gesellschaftliche und technische Fortschritt ist so begrenzt und beschränkt wie unser Leben und das der Dinge der Welt.

Nach jeder Krise im Fortgang der Verwandlung unseres Leibes Organe durch Arbeit in geldwerte Waren wurden bisher vom Kapital noch weitere, reichere Lebensquellen und –grundlagen erschlossen oder erobert und auf die davon lebenden menschlichen Fleischvorräte zurückgegriffen. Immer wurde nur eine noch größere Masse dem hierarchischen Fraß der Machinen- und Verwaltungswelt der Reichen unterzogen und der Armut unterworfen. Fortschritt bedeutet notwendig Verarmung zunehmend gewaltigerer Kreise. Die Prister der Kirche des Fortschritts nennen die Massenvergewaltigung 'Steigerung der Produktivkraft der Arbeit'. Immer ‚schöner‘, aufwendiger werden die Objekte des Fortschritts und immer riesiger die Masse des leidenden menschlichen Fleisches. Dem Kapital fehlen aber nach der allerletzten Krise Fleischgrundlage und Quellen des Blutes. Das gibt eine neue Moral, die nicht mehr die blutige Wahrheit jenseits der Grenzen ignorieren kann. Da brechen alle Decken und Böden und Grenzen und der Mensch ist leibfrei. Jetzt muss Mensch Menschen fressen und einen anderen ‚Glauben‘ zeigen. Doch ist da weder wirklich Glaube noch Ideal, wenn die Hierarchie aus dem zerfallenden Apparat sich mit dem menschlichen Leib eint: Leib verschlingt schwächere Leiber und äußert sich endlich vollkommen ungezwungen. Der Wille zur Macht ist die reine Begierde, die entspringt aus der fremden Schwäche und Not. Nicht die Macht an sich macht geil, sondern der Untergang des anderen Leibs. Macht ist der Maschinenanteil, der aus dem Gerät als Treibstoff herausfällt und als Trieb in dem menschlichen Leib ein-. Also freut euch auf den Übermenschen im 'Weltuntergang'. Da bekommt das Beschneidungswerkzeug des Eckzahns endlich seinen auf Gott bezogenen wirklichen ‚Sinn‘. Der überkommene Sinn ist im Bild bei Kafka die rostige Schere daran. Die Zähne reißen am Fleisch und alle Tempel des Lebens, groß und klein, stürzen ein. Nicht grausam, sondern sinnlich und liebenswürdig werden die letzten Menschen im letzten der Kriege sein. Die Not für alle macht am Ende bescheiden, die Befriedigung dazu und dabei aber maßlos glücklich. Menschen werden Menschen fressen und dabei durchaus gelassen bleiben.

Da waren die großen Propheten der Endzeit, Nietzsche und DeSade, die allerfreundlichsten Hilfsbereiten erfüllt durch ihr ganzes Leben von friedlich-mitleidiger Herzlichkeit. Nur sie konnten den Übermenschen sich vorausdenken.

Montag, 5. Dezember 2016

Der Zweck ...

... gehört immer zur Ware, zum toten Objekt. Dein Schreiben ist völlig zwecklos, es dient nur sich selbst. Es lebt. Der Zweck greift den anderen an und macht jäh den Schrieb sogleich zur Zielscheibe fremder Zwecknörgelei, die dir gar nie passt. Das Schreiben muss wachsen und in den Himmel ausgreifen, wie vom Stamm her Ast und Krone am Baum. Dein Texten ist dein Leib und was darauf steht oder hängt, sind die Blätter daran. Für den einen und andern oder die eine lässt du die Blätter gern fallen. Mag doch aberbei der Lese Vorgang im Augenblick des Bedeutens jeder Sinn dem andern und sollen ihm gleich auch die Sinne zerfallen. Da erst wird die Schrift bunt und es raschelt das Blättergefledder. Der Sinn macht alt und allmählich auch blind. Dein Schreiben aber sehnt gar sich nach keinem Auslesevorgang. Was kümmert groß dich artig bescheiden mehr als der nächste Tag und vielleicht etwas unverbindliche Freundlichkeit so wie die Wiederholung der kleinen Freud der Schreibarbeit heut auf morgen für alle Zeit. Sinn will Ziel und Schluss. Der sinnlose Zufall jedoch gehört zur Zwecklosigkeit. Die ewige Wiederkehr des Gleichen hat zufällig diese Wendung weg von Ziel, geradem Zug und Zügel des Zwecks. Flügelschlagt also heftigst auf Schreibumraum in Textgeblätterzeit.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Nachtlied

Hilfe, Liebe
sollte er dir gegeben,
hättest Du für Dich
ihm - Licht gebracht,
seinen Körper
mit Gesundheit, Leben,
ihn zu Dir gerufen,
ihn geweckt aus sich,
aus ew'ger Nacht.
Eins tut not ihm nun,
soll ein Traum es weben,
ein Gedicht,
von Mitternacht
zu Eins gemacht

Vom Zauber der Liebe

Bei der Liebe Zauber, der natürlich märchenhaft eingebildet ist, geht es immer mehr oder weniger auch um Macht. Je mehr man sich einem anderen unterlegen fühlt, umso stärker ist man verliebt in ihn. Momentan in Gedanken bei dir fühle ich mich leicht wie ein Vogel, der über der Erde schwebt. Du bist die Erde für mich und unendlich schwer. Ich bin das kleine Nichts mit leichtem Federkleid. Die Luft erhebt mich, die Liebe trägt mich und treibt in immer höhere Höhen mich weg von dir, weit. Höchste Zeit wird es da, jetzt aufzustehen, aus dem Traum aufzuwachen und mit der eigenen Morgenröte und schrittlings auf den wackelnden Hinterbeinen gerade eben noch aufrecht dem taufrischen Großenrot der Sonne bis zum nächsten Zaun entgegen zu gehen. Erde und Sonne bist du für mich.



12 Schuhe breit
Wer reden kann, existiert, wer schreibt, aber nicht.
Reden verbindet, Schreiben grenzt aus und sperrt ein.

noch drei Monate, dann wird abgetrieben

Samstag, 3. Dezember 2016

Welle und Teilchen

Menschen, die Angst haben vor dem Verlust der Zeit, verschmelzen mit den Dingen: das sind die großen Liebenden, Schwachsinnigen, die ewig an vergangenen Momenten hängen. Maßlos schwelgt der Schwachkopf im Konsum seiner Erinnerungen. Warenkonsum ist Erinnerung. Die Welle erzeugt den Raum. Die Mühe der Arbeit macht in der Masse der Dentriten den Raum zum Begriff der Dummheit. Traum ist Raumbegriff und ganz und gar zeitlos.

Menschen, die Menschen scheuen, sind fassungslos bei sich in der räumlichen Weite, haben eine Platzangst, sehnen sich nach dem Nichts in der Ewigkeit. Neuronen sind Gedächtnisspeicher. Wissen wird in ihnen gefangen und verdichtet zu Kernbereichen. Bescheiden ist der Idiot in der Anstalt, wenn er flieht vor der Weite in den Raum an sich. Nähe schafft Zeit. Verbrechen ist Flucht vor der Ordnung des Raums und gibt uns mit der Strafe, wenn sie uns darüberholt, den Begriff der Zeit.

Immer werden die Dummen von verbrecherischen Idioten gefangen gehalten. Irre Ärzte sind Idioten, die versuchen dem Glück der Liebenden zu folgen und auf der Welle fremder Masse zu reiten. Die Dummen sind mit ihrer Erdkugel in unserem Sonnensystem gelandet. Wissenschaft ist Idiotie, die das nicht begreifen will. Der homo sapiens ist ein Idiot, der auf Maschinen vertraut, die er selbst nicht gebaut hat.

Schwachköpfe sind durchaus nicht verächtlich. Ihnen gehört für immer die Erde. Die rotten den klugen, der fremden Vernunft ergebenen Menschen irgendwann aus.

Die Orgonen in der Hosentasche

Das ist ein Objekt zum Verlieben und ein Anlass, sich über 'Liebe' Gedanken zu machen. Nicht die Liebe verwandelt das Objekt, sondern es ist ein Prozess der Verwandlung am Objekt, der einen unwiderstehlich mit 'Liebe' packt. Die reinste Lust ist dieser Liebe fremde Sack und Pack, die Hosentasche. Der Mensch will von der Wandlung im Objekt am Ort des andern gepackt sein. Mutabor. Zwei Knöpfe müssen noch ran an die Wahrheit. Schade, dass ich alsman die schöne Tasche nicht selber tragen kann. Liebe ist immer viel leicht und eine ansteckende Rückverwandlungskrankheit. Mit Lust bei der Arbeit befreit man sich vom eigenen Geschlecht in sich (rein bildlich) und das Objekt der Arbeit vom andern. Der Mensch ist Subjekt seiner Arbeit und ihr Gegenstand zuhöchst von fremdem Geschlecht (wieder bildlich). Am Objekt bilden wir uns einig. Das Objekt von fremdem Geschlecht soll durch die Bearbeitung oder Bildung zum eigenen werden und damit zum fremden für einen andern. Liebe ist immer objektvermittelt und also objektiv. Sie ist immer sachlich. Liebe verwandelt uns nie unmittelbar, ist nicht subjektiv. Wer meint, dass der andere sich aus 'Liebe' wandeln muss, als Subjekt und also ganz innerlich, gefühlsmäßig Liebe zeigen könnte, der irrt sich gewaltsam. Der macht den andern zum Subjekt eines 'Triebs', den es als Gegenstand aller Dings nur in der Fantasie irrer Ärzte gibt. Bumms. Am Objekt muss die Arbeit an der Verwandlung des andern zur eigenen 'Arbeit' werden. Darum ist 'Fetischismus' ein rein begriffliches Missverständnis des Prozesses der Liebe. Der Begriff der Liebe ist im Objekt der Arbeit für den andern geborgen. Also ist auch die Geborgenheit nur eine Idee hinter der Arbeit. Die richtige Verwandlung des Objekts macht es verschiebbar von Mensch zu Mensch. Die Liebesenergie kommt aus der Arbeit und verborgen steckt sie als Wert im schönen Objekt. Wir sind nicht richtig geborgen, sondern immer offen für Verwandlungen. Im Objekt steckt Arbeit und im Geldbeutel ihre verborgene Begrifflichkeit, die sich uns vom 'Fetisch' nun zur 'Liebe' gewandelt hat. Der richtig anpackt, bepackt den andern als Liebenden mit der Last unwiderstehlicher Lustvorstellungen und macht ihn sich selbst zum Geschenk. Übrigens hat die Hosentasche in sich einen Beutel für die Orgonen, die Weltwährung der Blauäugigen.

Das letzte Maß

Menschlich ist das funktional Bildhafte. Das Bildhafte kann man über die Geometrie ins gerechte Gleichmaß bringen, was man im Allgemeinen oberflächlich betrachtet 'Symmetrie' nennt. Es ist also nicht die Symmetrie an sich, die uns schön und gesund erscheinen lässt. Die ‚Gesundheit‘ ist der Rückfall ins Symbolische dabei und verkehrt den Verstand der Dinge. Es ist die Reduzierung des Funktionalen am Bild, die Überführung des eher konkreten Bildes ins sauber Funktionale, was wir als rein und schön am Körper empfinden. Das unausgebildet Funktionale an der Kindlichkeit nimmt das Schöne vorweg. Die Schönheit des Kindes ist eine Notwendigkeit, Zeichen der Fruchtbarkeit und Gesundheit, ein Versprechen der Dauerhaftigkeit der Art, die Schönheit des Erwachsenen ist allerdings ein Zeichen der Unfruchtbarkeit und somit der Dekadenz, Verweis auf den Tod, die Ewigkeit in Stein, der anorganische Endzustand jeder Bildung, der Abgang der uranfänglich menschlichen Bildhaftigkeit. Die Abtreibung ist:--- ein NeuAnfang. Der Mensch ist heut Tier geworden, mit der Abtreibung überwindet er sich. Er geht über sich als eingebildetes Tier hinaus, erbricht ihre Bilderbuch-Ordnung in der viehische Macht der Maschinen. Übermensch treibt den Tod in sich ab und wird Urmensch. Urmenschlich ist der Aufstand der Pflanze gegen das Tier.

Adler und Schlange

Der Staat ist eine Schreibmaschine, die die Forderungen von Räubern und Totschlägern in Schriftform herausgibt. Recht ist eine wirksame Verschriftlichung von Gewaltverbrechen. Recht verdichtet Absicht des Täters und Grund des Verbrechens: Gier und Gewalt. Schriftstellerei ist Gier nach Geld, Gewalt gegen kommendes Leben und den gegenwärtig-eigenen Leib. Wer anderen Geld nimmt, nimmt ihnen Leben. Fremdes Leben erträgt der eigene Leib nur, wenn die eigene Lebenskraft dazu und vorher geschwächt wird. Der stolze Schreiber schafft nichts sonst sich als das leere Recht im Text. Recht ist eine Krankheit und die rechte Schrift als eines Autors selbstbestimmte Kunst eine übelriechende Ausscheidung. Der Stolz ist peinlich und wird also von der Klugheit geschont. Der geringelte Adler ist der falsche Stolz, die Taube Autorität, die Schriftstellerei, der Autor selbst, Angeberei, eitler Auftritt in der Öffentlichkeit. In der Schlange windet sich der Schreiber, ist er Leib, krummer Stift, schlaff-faules Fleisch, das den Adler nicht länger nährt und ihn noch nicht niederdrückt. Als Bild der Bescheidenheit ist die Schlange gezähmte Lust und der spitzgiftige Stift für die Schreibe, die sich vom Autor befreit. Wer immer sich für einen 'Autor' hält, weiß nichts von sich und von sich in der Welt. Gier und Gewalt: Tantiemen und Metaphern. Metaphern sind Sprachvergewaltiger.

Höchste Zeit

Das ist Fernsehen und Kirche gemein: vorn oben lauern in ihnen gewissenlos Unentschiedene, herzlos Zaudernde, gedankenlos zögerliche Unmenschen, eingebildet in Halbwissen, elend nach Ausnahmen. Hinter sich haben ihre Führer, her aus seltsam selbst gezeugten Traumwelten, einerlei Gesicht und Arsch vor Bild am brav glotzenden Schaf, Schwachsinnige, über Gebühr nutzbare Reihen sinntrunken taumelnder Tölpel, hirnlose Fremdfantasten, Hohl- und Flachschädel.

Für die geistigen Exkremente der selbsternannten Führer im Reich der schön bunten Uneigentlichkeit müssen wir zahlen, ob wir sie haben wollen oder nicht. Wir zahlen Gebühren für einen Zwang, den wir uns nicht wünschen – als wären wir Huren aus Vergnügen. Wir sind nicht die Dreckfresser aus Leidenschaft, die unsere Führer gewiesener Aussicht für sich verlangen.

Das allein ist Schizophrenie, wenn ein Führer sich für gottteilzugleich hält und die Angeführten für die Vertreter seiner Scheiße im Darm. Uns wird Gewalt angetan! Wir sind des Sprachsinns beraubt. Wir zahlen für den Bischof und sein Gesinde über die Steuern, auch wenn wir nicht Mitglied der Kirche sind. Verarschte bekennen sich also 'gläubig' zum Arschloch und zahlen für Gesindel. Wir zahlen für einen Fernseher, den wir nicht haben. Offensichtlich ist Fernsehen und Kirche dieser Zwang gemein: hinten kriecht anmaßenden Vorgebilderten der Erlöser ins Arschloch und steigt ihnen als göttlicher Charakter im Fleisch auf, als hehre Gesinnung der Wahrnehmung in den Leib, und endlich als heilige Bestimmung und selige Einsicht zu Kopf.

Im Glauben möchtegern der großmächtig Gebildete dem Ohnmächtigen in Kopf und Maul scheißen. Wir nehmen diesen Glauben nicht an. Wir brauchen die Gebühren des Missbrauchs nicht. Wir brauchen keine Ideale, für die wir doppelt zahlen müssen, und dreifach leiden. Wir sind alle aus Knochen und Fleisch gemacht und der göttliche Geist ist uns Werkzeug und die Wahrheit und Wirklichkeit ist uns mit Blick auf euch billiges Gesindel ein großes Ärgernis, aber gewiss nicht peinlich. Lasst uns den geistigen Unrat ausscheiden. Scheiß drauf und Amen! Höchste Zeit.

Freitag, 2. Dezember 2016

HosenTasche

Das ist die Riesen-Hosentasche, die befreit
ist von der Hose Zweck und Zwang, der Not am Mann.
Das ist die zweite Haut, die auch gebraucht sich noch
zu Markt leicht tragen lässt - du bist durchschaut.
Da ist der Hose Stolz, der kranke Neid im Kleid
durch Schnitt und Naht geschickt verwandelt uns in Freud‘.
Da lebt ein Mensch weit weg von Norm und Heiligkeit
mitleidig großen Sorgen im Wald zunächst dem Leib.




Zwölf Schuhe breit und nach - 8 Tagen bereit

Verkettungen

Die Geschichte der Menschheit hat einen unbeschreiblich weiblichen, sprachlich-symbolischen Beginn und eine schriftlich-männliche Fortsetzung. Der Mann ist ein Anhang der Schrift. Das Patriarchat haut ein Bild aus dem Stein und stellt davor die Vorstellung eines Subjekts der schöpferischen Arbeit, den Mann und seinen Sklaven, Schwanz, mit dem Hund am Schwanz, seinen erniedrigten weiblichen Anhang.

Im Finstern aber bleibt ewig als Grund aller Menschlichkeit die weibliche Schöpferkraft im Aufstand des menschlichen Leibes gegen das dem Untergang hingegebene HerdenTierreich.

Der Mensch ist im 'Schöpfungsprozess' nicht hin-, untergegangen auf die Erde, sondern hat den Untergang des Tiers der tödlich-sterilen Ordnung der Hierarchie im Stein leiblicher Weisheit überwunden. Der Stein ist Symbol des schwangeren Leibs und ein Zeichen der Überwindung der tierischen Krankheit, die eine unfruchtbare Ordnung gesetzt hat über den lebendigen Leib. Mit dem Stein wird die Krankheit entfernt aus dem ordentlichen Tier, der viehische Nachwuchs abgetrieben. Die Abtreibung des Viehs aus sich ist der Akt, mit dem der Mensch sich geschaffen hat. Der Stein ist ein Symbol des dicken Leibs und Metapher der Abtreibung. Mit dem Symbol erschlägt der Mensch das ganze Tierreich und erschafft sich neu in metaphorischer Einzigkeit. Die menschliche Sprache ist zuerst in ihren Lauten eine Mischung aus der eigenen Lust am Töten und dem Schmerzensschrei des tierischen Opfers.

Die Metapher der Einzigkeit ist der erste Einschnitt in das runde Symbol der Weiblichkeit. Der Stein ist wohl Frucht und Leib und die Metapher treibt das auseinander. Die Spaltung ist eine Wiederbelebung der tierischen Gesundheit am Menschen. Das Tier im Menschen will geschlachtet sein und der Mensch das Tierreich überleben. Stein ist schwerer Bauch und Abgang der Frucht des Leibes. Die metaphorische Einzigkeit der Abtreibung ist der in den Stein gehauene Schlitz. Die Metapher trennt Arsch von Bauch. Das neue Leben beginnt sodann mit dem Inzest. Der Inzest trennt die Metapher vom Symbol. Der Inzest ist nichts als der Schlitz im Stein und die Befreiung der tierischen Lust zu des Menschen höchster Wollust. Der Inzest oder Schnitt am Stein ist uranfänglich allgemeine menschliche Gleichheit, breit wuchernde Symmetrie der Leiber. Nacktheit ist Instrument der Verdeutlichung der Symmetrie am menschlichen Leib, Zeiger der geschlechtlichen Einfachheit und Verlangen nach der Gleichheit aller Leiber. Unser 'Inzest' ist nur eine auf die Bühne gestellte Lüge.

Die Symbole am Weib sind ein Versprechen höchster Wollust für die Vermeidung der Fortpflanzung. Die Arbeit ist der Preis der Vermeidung und dient dem Überleben der Art. Die Bestimmung des Menschen ist Überwindung alles Lebendigen. Was danach bleibt, ist der Schlitz, Inzest, Einschnitt, die Metapher im Schritt, Schriftzeichen, Krebskrankheit, schwarze Erde. Schwarz ist das Gedächtnis der Erde und die Erinnerung an die menschliche Schönheit wandert langsam von süd her zum Mord über sie hin.

Der gute Stein mit dem bösen Einschnitt wird zur männlichen Hässlichkeit mit dem Verlangen nach Schönheit. Das geschieht im Übergang zur Männerherrlichkeit. Dem Mann neuerer Zeit ist der Arsch des Weibes ins Gesicht geschrieben. Schönheit ist Ideal, Idealismus das permanente Anarbeiten des Mannes gegen die eigene Hässlichkeit. Die ersehnte Schönheit ist die Verwandlung des prächtigen Arsches am Weib durch die Wunschsucht des Mannes ins kindlich Kleine und Einfache. Zur kindlichen Schönheit gehört die hündische Unterwerfung. Das Schöne ist Überhöhung aller Metaphern ins Göttliche. Krebs ist des Menschen Dasein als Gedächtnis der Einzigkeit und das wirklich Schöne ist eine Folge dieser Krankheit. Die Erinnerung des erwachsenen Leibes der Menschheit in der WarenZeit ist ein Anzeiger der Krebskrankheit. Demokratie ist Krebszeit der Menschheit und aller Wohlsein nur Erinnerung an vergangene Gesundheit.

Nochmal: der aufrecht gehende Mann eignet sich einen fremden Arsch an. Er nimmt ihn hoch mit seinem Gesicht, an dem er hässliche Fratze ist. Mann richtet am Weib und einer Krücke sich auf. Daran erkennen sich Adam und Eva: Fratze und Fotze. Die Fratze hat ein Verlangen nach Schönheit. Der Mann erbricht Scheiße und glaubt - an ein Herz aus Gold. Schönheit im Arsch: die schöne Freiheit der dreckigen Perversion hinter der Maske, Erlösung der schwer verstopften vollen Herzen, Manns Ideale und gläubige Seligkeit. Man nimmt den Dreck des Seins auf sich und winselt um unbestimmt göttliche Liebe. Gnade des Glaubens: hirnlose Einbildung einer Erlösung von der leiblichen Hässlichkeit bei gleichzeitiger göttlicher Befreiung vom Zwang des äußeren Unrats. Der Übermensch ist nur im inneren Brand des Leibes auf dem Gescheiterhaufen.

Frauen

Frauen wollen schön sein, draußen, Welt sein, offen, öffentlich, begehrt von jedem sein und ganz allgemein. Sie wollen Bild sein, dünn sein, leicht wie ihr Kleidlein, bunt gewirkt, flatternde Seelchen auch, zart behaucht. Sie wollen reich sein an Schein und Geist, der über dem Boden schwebt wie unbelebt und alle Himmel bereist.

Für mich muss frau Heimat sein, da sein, rund, Fleisch, das mich ständig bekümmert, für mich natürlich, gestopft voll - Innereien sein, mir und der Erde Leben verbunden, Gesicht mit Schwergewicht. Sie sollte - gut bedacht, doch bitte herzlich mir zugewandt sein und also für uns glücklich gemacht.

Gibt es nur Enttäuschungen? Der eine Glaube bewahrt vor dem Untergang, dass die Richtige der Mitmensch mit aller Welt sein und alles erhalten könnte für uns. Die Welt ist  a u c h  nicht allein: dieser Trost verlangsamt der Trauer Fall, macht ihn zum fast schon ewigen Flug. Trost allgemein mindert die Traurigkeit, macht sie zum freundlichsten Zug.

Samstag, 26. November 2016

Geisteskrank

'Geisteskrankheit' ist nur ein Wort für ein von der Norm abweichendes Verhalten. Norm ist die eigene Norm und 'krank' immer der andere. Einem 'Geisteskranken' begegnet man reintegrativ mit Gewalt. Im kleinen Kreis der Familie und 'Freunde' verlangt die Gewalt keinen Grund. Freundschaft ist Verbindung unter der Norm. Ist die Norm mehr als das und also völkisch, dann schafft immer ein Staatsapparat auch Rechtfertigungsgründe für die Bekehrung oder Heilung der 'Kranken'. Die 'Gründe' aber sind Folgen von 'Behandlungsmaßnahmen', Folgen der Gewalt, die als Krankheitssymptome dem abweichenden Verhalten nachträglich untergeschoben werden. Jeder Grund wird nachträglich mit Gewalt vor die Aktion hingebogen. Im Grund wird die Gewalt der Aktion unterstellt. Die 'Symptome' werden durch Einsperren, Isolieren, soziale Vernichtung und Todesangst, durch leibliche BeÄngung und durch medikamentöse Zerstörung des Gehirns erzeugt. Psychopharmaka verblöden die vergewaltigten Ausreißer in der Haft und beruhigen die immer schon verblödeten angepassten Bürger in der Freiheit. Staat ist Instrument der Rechtfertigung der allgemeinen Verblödung, die man 'Volksnorm' nennt. Und die gewaltsame Bekehrung nennt man nun 'Heil'. Die Agenten des Staatsheils der Verblödung nennt man Psychiater. Der Psychiater findet im Hirn der Abweichler die Metaphern seiner eigenen verlogenen Existenz (Szasz). Die Metaphern der wissenschaftlichen Gründe des Wahns verlangen die Vernichtung des Fleisches der Opfer, Patienten. Der 'Wahn' der Psychiater als Begriff ist ein Hirngespinst, das erhalten wird, indem das ihm widersprechende Fleisch verzehrt wird. Staat und Volksmoral geht es nur um den Konsum menschlichen Fleisches. Was von allem übrig bleibt, sind Ruinen, verdorbene Menschen, faules Fleisch, ein elender Geist, eine Maschine ohne Zweck, ein toter Apparat, eine wissenschaftliche Arbeit, ein Buch und - für alle Zeit, die kommt, die Hoffnung im Sarg. Im Staat fahren endlich alle himmlischen Übel: der unbestimmte Glaube und die ausgepreisten Ideale der Menschlichkeit auf in die Hölle.

Was ist Vernunft?: Glaube unter Ärzten und Psychiatern. Für die Politik ist Vernunft der Stumpfsinn als Zweck der Vergewaltigung. Der Vergewaltiger ist darum der Bruder des Politikers und der Mörder sein Freund. Erlösung ist himmlische Vernichtung der Zukunft und der himmlische Richter ein Kinderschänder. Politiker sind Schmeißfliegen über Groß-Stätten pulsierender Scheiße. Bürgerlicher Geist ist ein übler Wind, der von unheilbarer Krankheit zeugt. Zeitungswedel fahren hin über die bescheiden sich besondernden schwarzen Arschwarzen und umschmeicheln prominente Hämorrhoiden. Vernunft ist die reifbraune Schmiere an der Blutspende Leuchtende.

Wahrheit

Es gibt die Sucht nach Wahrheit und ein Suche nach der Wirklichkeit.

Sonntag, 20. November 2016

Goldpreisverfall

Gold glänzt der Gipfel vom Sinn überleuchtet er bricht abgehellt in der Gläubigen matter Horn Abglanz Weiß die Unschuld zu Tal uns verwandert das Blut rot hinauf in der Himmel Hoch blau über all Fleisches Schwarzer Wertfall zu Tod - um Nacht.

Der Glanz des Goldes ist der Mehrwert um den Messer im Fluss der Waren. Beides sticht nur und geht nur ins Auge.

Eishonig ist keine Metapher, sondern die Überwindung des Bildes durch das Fleisch. Eishonig geht uns eher ein als Eis und Hohn. Ein Narr glaubt an den Erguss und fürchtet den Infarkt. Ein Narr glaubt au den Wert des Goldes und fürchtet den Verlust der Arbeit. Arbeit hat auch einen falschen Glanz. Eishonig aber geht über den Magen einfach ins Fleisch.

Der Hunger kommt und die Gläubigen haben in Begeisterung und Krieg aus Scheidung vom Leben den Gesamterguss aller Lebenssäfte Natur Nährung Feste Pestmahl.

Der Natur bundunter Wanderer Seele Schmerz. Da hat der Mensch L endlich leibfrei.

Mittwoch, 16. November 2016

Übermensch

Der Homo Sapiens ist ein Tölpel der flachgedachten Weltbildung und ein welker Entgegner aus Zahlung der irdenen Lust im Fleisch. Im Anfang war das Wort, da wurde es licht auf dem Kopf und Haar rot senkt an Waren die dem Werkzeug geschuldete Sündenlast, die ihm das Hirn klein halten und das Großhirn einfalten. Wunschlapp umflattert ihn. Wild ist er, beschränkt.

Der 'Wille' zur Macht ist des Homo Sapiens Unordnung unter die unbegrenzt bewussten Begriffs-Möglichkeiten von Schreib-Maschinen, die ihre Grammatik vor die Wirklichkeit stellen.

Unbewusst ist die unter den Begriff fallende Sünde des Aufstiegs einer wunschgestraften Unlust in den Himmel der unsagbar sachlichen Eitelkeit. Weisheit ist der unbedingte Glaube an das, was die uns zur Arbeit niederredende Wunsch-Maschine macht. Vernünftig ist dem Homo Sapiens nur der Konsum, und Klugheit ist ihm nur ein Umweg dahin über ein sich ständig vollkommen natürlich übel äußerndes 'krankes' Fleisch.

Der Übermensch kennt solche Beschränkung nicht, er entbeugt sich dem Werkzeuger. Er erinnert keine Waren. Er braucht kein Geld: Reichtum ist die Erinnerung der aus der Ware extrahierten Arbeit. Er lebt nicht im Reich gefühlter Schönheiten. Er ist nicht begeisterter Sklave fremder Arbeit aus Wünschen. Euphorie ist ihm tödliche Teufelei. Ihm schadet nie der Menschenweis Elend: Weisheit ist tödliche wider die Natur gerichtete Anmaßung, der Teufelskinder Lohn-Pest aus gehauchter Begeisterung. Das reine Fleisch in ihm bescheidener Leib über Dauer vorm Untergang.

Er kennt ihr und es nicht mehr? Da fällt er und: Mein Leib ist gesund und seine Seele braucht ihn nicht mehr zusammenzuhalten.

Wandlungen der Geschlechter

Transubstantiationen in der Kleinfamilie:

Wenn eine Frau nicht aufrecht gehen kann, wird die Tochter zum Mann.

Ist der Mann dazu stark und gewalttätig, fühlt die Tochter nur männlich oberflächlich (mit Schläger und Ball) und wird lesbisch.

Ist der Mann eher schwach, bleibt der Tochter nur ein Bild von Mann, das ist der ihr allgemein fälschlich von der Gesellschaft eingebildete Mann, dem sie sich leiblich angleichen darf und will, so will sie die Geschlechtsumwandlung.

Ist der Mann indifferent, so wird die Tochter als Frau einfach nur falsch. Neid ist eine falsche Körperhaltung. Neid ist der Wille eines seelischen Krüppels von Weib nach wirklich starken Hinterbeinen. Sie fühlt sich schwach, ist eitel und greift ständig den Mann an.

Ist die Frau stark, so widerspricht das den Zwängen der Kleinfamilie, darum ist sie lesbisch oder neigt zur Verwandlung.

Da der Mann nicht ohne weiteres aufrecht gehen kann, ist er reaktiv gewalttätig. Gewalt resultiert aus Verzweiflung und Angst vor dem Versagen in der fremden Rolle. Bei der Geschlechtsumwandlung wendet sich ihm die Gewalt gegen den Leib.


Geschlechtsumwandlung ordnet also immer den Leib der Rolle unter und ist somit höchst leibfeindlich.


Der schwache Mann ergibt sich einfach seiner urmännlichen Natur in der ihm dafür verbliebenen Einbildung. Damit ist er schwul. Der Schwule hat seinen männlichen Leib erhalten dafür, dass er eine falsche Vorstellung der verlogenen gesellschaftlichen Realität entgegenstellt


In allen Fällen geht es nie um Identifikation, sondern um eine Mechanik zwischen Leib und Gesellschaft. Urmenschliche Grundstrukturen werden von der Leibwidrigkeit der patriarchalen Gesellschaft verändert.


Es gibt überhaupt keinen Normalzustand des Menschen in der Kleinfamilie. Die Kleinfamilie macht alle ihre Mitglieder krank. Die Rechtfertigung der Zustände in der Kleinfamilie ist ein Fall für die Bühne, nur imaginär ist Heil da möglich.


Freud ist ein Restaurator der Kleinfamilie auf der Miniaturbühne seiner Praxis, genauer: des kleinen Behandlungszimmerchens, noch enger: der Couch. Freud hat die Bühne mit der Wirklichkeit verwechselt. Freud hat für die Subjekte der Geld- und Warenzirkulation den Traum von der Kleinfamilie inszeniert. Wohlstandsnormalität. Als Nutte des Kapitals durfte er sich für ein paar Kröten ein Leben erträumen. Seine Patienten - m. a. W.: Opfer - hat er um Gage und Heil geprellt. Er war auch nur ein Führer. Ödipus ist der Trost der (Klein-)Bürger. Die ganz Armen und die ganz reichen Rentner sind  e i n  seliger Leib und in wollüstiger Wirklichkeit gehen Sie am Theater vorbei.

Freud setzt einen Urvater voraus, den es niemals gab. Daraus folgt ein weiterer Irrtum, die Horde bzw. ein Team dominanter Männer. Aber: das herrschende Männchen ist kein 'Vater' und die Herde ist keine Brüderhorde. Freud dreht nur die Zeit zurück, um das Patriarchat wiederherzustellen, dessen letzte Bastion die allem Menschlichen, der menschlichen Natur widersprechende, damit den Leib zersetzende Kleinfamilie ist. Die Kleinfamilie ist in allen ihren Elementen und Bestandteilen krank tief in die Organe hinein und bis auf die Knochen des einsamen Einzelnen.

Gegen Freud: die Urhorde wird vom aufrecht gehenden Weibchen dominiert. Das Männchen bekommt lange Arme oder längere Vorder- in Relation zu kürzeren Hinterbeinen. Stutzt und staunt, erkennt ihr die Gebeine der Vorfahren.

Mittwoch, 9. November 2016

Sinn

Freud: die Trümmer eines zerfallenden Sprachapparates

allgemein: ein unheimliches Versagen des Zeichensystems

Ort für alle Zeichen ohne Zusammenhang, Bruchstücke der Fest gewordenen Sprache, Schrift

erfüllt durch Unbewusstes: Bruchstücke verbunden durch Irrtum und Glauben, unbegreifliche Reste der Äußerungen des Lebens, RätselGedanke als greifbarer Inhalt in Unerklärlichem, Kunst, Krankheit und Tod in den Dingen als Mythen des Ursprungs eines MenschSeins, EinBildung aus Ruin, Krebsleiden oder LügenNatur, Wille des Mannes zum Weib, fremde Männlichkeit, Hässlichkeit, Körper über-zeugt, Fleisch auf der Schwelle zur Wirklichkeit wider Sprüchlichkeit aus Text

Das eine Geschlecht

Ausnahmslos  a l l e  zusammen nur können die Erde sich aneignen. Besitzen kann  e i n e r  sie. Eigenes Fleisch ist allen gemein, in Besitz nimmt man das des andern stets mit Gewalt. Der Mensch ist aus Erde gemacht, in ihr hat er seine eine einzigartige Eigenschaft. Alles Fleisch findet seinen Frieden in der Erde und die Befriedigung durch sie macht es gleich. Besitz zerstört diese Gleichheit und erzeugt die Möglichkeit der Vereinigung, die immer einen bestimmt und vernichtet. Fleisch erhält sich auf der Erde durch Selbstbefriedung. Die Geschlechter sind im Fleisch sich gleich. Die Vereinigung verlangt nach dem Geschlecht als Merkmal. Merkmale sind Besitz, der Schranken setzt. Wenn die vom Besitzwunsch Beschränkten sich vereinigen, wird Fleisch der Erde entrissen und geht dann völlig leblos in sie wieder ein. Göttliche Wollust hat Adams lebendiges Fleisch gezeugt. Durch Evas Besitz wird die in Verkehr gebrachte Rippe an Adam Geschlecht mit Leid für sich. Geschlechtsverkehr hat als Ursach' immer Mitleid und ihm folgt die tödliche Langeweile. Mitleid ist verlogener Besitzwunsch, der die Erde sich teilt, Menschenfleisch bricht und als Brot ohne das Salz der Liebe verteilt. Die göttliche Wollust wird durch den teuflischen Verkehr zunichte gemacht.

Hunger Krieg Pest

Erst kommt der Hunger, dann Krieg, dann die Pest. Der Hunger macht die Menschen zur Masse, und da mit Notwendigkeit zum schwindenden Fleisch. Das schwindende Fleisch ist erfüllt vom Verlangen nach sich. Der Wunsch lockt es an, Begier treibt es voran. Es gibt die Dicke nicht mehr, Wünsche haben getrogen, Waren nur Wünsche der Not. Die Masse hat sie verschlungen. Männer werden am leiblichen Mangel der Weibchen schwach, sie wandern in der Masse, verwandeln sich, geben der Begierde in ihr für sie und sich nach.

Der Mangel an Brot verhandelt Fleisch um Trieb. Der Mangel an Wein verwandelt Blut in Treibstoff, von dem die Masse des Fleisches zehrt. Die Masse verzehrt sich. Sind alle eigenen leiblichen Reserven verbraucht, müssen die der andern gefressen werden: das ist Krieg. Geht endlich der Treibstoff zur Neige, wird das Fleisch der Masse Ungeheuer ruhig und faul. Der kranken Faulheit der Masse folgt das Geschwür: die Pest holt sich den unwiederbringlich verdorbenen Rest.

Der Mensch baut Mauern gegen den Hunger, der Krieg bricht sie und die Pest streicht über sie hin.

Das ist die Endzeit, wenn die Reichen schlank sein wollen und die Armen mager sein müssen. Da kommt der freie Wille her, ein Kind des unsinnigen Zwangs. Freiheit hängt am Blödsinn wie die Wollust an der Angst.

Licht scheint leicht und die Askese schwer zu sein. Die Reichen suchen nach dem Sinn in der Dunkelheit, die Armen nach dem Grund der eigenen leiblichen Leichtigkeit. Da finden plötzlich Sucht und Suche in neuer Sinnlichkeit ihre Erfüllung.

Arbeit baut Mauern, Gewalt reißt sie ein. So findet der Mensch zu sich. Der Mauern Schutt wird Wall. Sanft streift die Liebe über gezügelte Wollust hin.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Sinnsucht

Die Abstraktion des Geschlechtlichen, absolute Trennung von Mann und Frau, ist in der Herdenformation, schon im Tierreich also, angelegt. Die Hierarchie der Herdenordnung setzt ein einzelnes Männchen an die Spitze der sozialen Organisation und trennt die Nachgeordneten in Konkurrenten und Partner. Die Untergeordneten sind dabei der Wollust beraubt. Diese Dreiecksformation wird durch die große Wandlung hin zum Menschsein zu einem vertikal-dualen Verhältnis mit vollkommen angelegter Geschlechtertrennung. Die Frauen wandern nach oben im System und die Männer bilden eine unter ihr stehende Gemeinschaft. Die Frau richtet sich auf und geht auf zwei Beinen. Primäre Abtreibung ist der Verschluss des Fortpflanzungsorgans, der sich daraus ergibt. Der Mann bleibt zunächst vierbeinig. Die ursprüngliche Teilung der Männer bleib erhalten und ist die Anlage der Mannes zur künftigen Zweibeinigkeit. Vorn hat das neue Tier ‚Mann‘ den alten Führer als geschlechtslosen Anteil des Leibs, zuständig auch weiterhin für die Fortpflanzung. Hinten hat das Tier den Folger im Allgemeinen, Arbeiter, und Erben der Wollust. Der viehische Raub wird zum übermenschlichen Schatz. Im Schatz steckt sowohl die Erlösung im abstrakten Ungenügen (der Sinnsucht mit ihrem unendlichen Begehren, religiöser Wahn) als auch die Erlösung im absoluten leiblichen Untergang. Der Untergang stellt auf männlicher Seite allein das Höchstmaß an Befriedigung dar. Doch auch der weibliche Teil der Menschheit partizipiert am Schatz, kompensiert die Bereicherung aber partiell wieder leiblich durch Vorbereitung auf die Empfängnis. Verbreiterung greift der Vermehrung vor. Da hat also die Begierde der Frau eine Grenze und sie verzweifelt daher niemals am Sinn. o ist ein Loch in sprachlicher Wirklichkeit. mit dem ch taucht das Fleisch in die Sprache ein. Seid fruchtbar und mehret euch lautgedanklich bis die Schrift dem ein Ende setzt.