Die Geschichte der Menschheit hat einen unbeschreiblich weiblichen, sprachlich-symbolischen Beginn und eine schriftlich-männliche Fortsetzung. Der Mann ist ein Anhang der Schrift. Das Patriarchat haut ein Bild aus dem Stein und stellt davor die Vorstellung eines Subjekts der schöpferischen Arbeit, den Mann und seinen Sklaven, Schwanz, mit dem Hund am Schwanz, seinen erniedrigten weiblichen Anhang.
Im Finstern aber bleibt ewig als Grund aller Menschlichkeit die weibliche Schöpferkraft im Aufstand des menschlichen Leibes gegen das dem Untergang hingegebene HerdenTierreich.
Der Mensch ist im 'Schöpfungsprozess' nicht hin-, untergegangen auf die Erde, sondern hat den Untergang des Tiers der tödlich-sterilen Ordnung der Hierarchie im Stein leiblicher Weisheit überwunden. Der Stein ist Symbol des schwangeren Leibs und ein Zeichen der Überwindung der tierischen Krankheit, die eine unfruchtbare Ordnung gesetzt hat über den lebendigen Leib. Mit dem Stein wird die Krankheit entfernt aus dem ordentlichen Tier, der viehische Nachwuchs abgetrieben. Die Abtreibung des Viehs aus sich ist der Akt, mit dem der Mensch sich geschaffen hat. Der Stein ist ein Symbol des dicken Leibs und Metapher der Abtreibung. Mit dem Symbol erschlägt der Mensch das ganze Tierreich und erschafft sich neu in metaphorischer Einzigkeit. Die menschliche Sprache ist zuerst in ihren Lauten eine Mischung aus der eigenen Lust am Töten und dem Schmerzensschrei des tierischen Opfers.
Die Metapher der Einzigkeit ist der erste Einschnitt in das runde Symbol der Weiblichkeit. Der Stein ist wohl Frucht und Leib und die Metapher treibt das auseinander. Die Spaltung ist eine Wiederbelebung der tierischen Gesundheit am Menschen. Das Tier im Menschen will geschlachtet sein und der Mensch das Tierreich überleben. Stein ist schwerer Bauch und Abgang der Frucht des Leibes. Die metaphorische Einzigkeit der Abtreibung ist der in den Stein gehauene Schlitz. Die Metapher trennt Arsch von Bauch. Das neue Leben beginnt sodann mit dem Inzest. Der Inzest trennt die Metapher vom Symbol. Der Inzest ist nichts als der Schlitz im Stein und die Befreiung der tierischen Lust zu des Menschen höchster Wollust. Der Inzest oder Schnitt am Stein ist uranfänglich allgemeine menschliche Gleichheit, breit wuchernde Symmetrie der Leiber. Nacktheit ist Instrument der Verdeutlichung der Symmetrie am menschlichen Leib, Zeiger der geschlechtlichen Einfachheit und Verlangen nach der Gleichheit aller Leiber. Unser 'Inzest' ist nur eine auf die Bühne gestellte Lüge.
Die Symbole am Weib sind ein Versprechen höchster Wollust für die Vermeidung der Fortpflanzung. Die Arbeit ist der Preis der Vermeidung und dient dem Überleben der Art. Die Bestimmung des Menschen ist Überwindung alles Lebendigen. Was danach bleibt, ist der Schlitz, Inzest, Einschnitt, die Metapher im Schritt, Schriftzeichen, Krebskrankheit, schwarze Erde. Schwarz ist das Gedächtnis der Erde und die Erinnerung an die menschliche Schönheit wandert langsam von süd her zum Mord über sie hin.
Der gute Stein mit dem bösen Einschnitt wird zur männlichen Hässlichkeit mit dem Verlangen nach Schönheit. Das geschieht im Übergang zur Männerherrlichkeit. Dem Mann neuerer Zeit ist der Arsch des Weibes ins Gesicht geschrieben. Schönheit ist Ideal, Idealismus das permanente Anarbeiten des Mannes gegen die eigene Hässlichkeit. Die ersehnte Schönheit ist die Verwandlung des prächtigen Arsches am Weib durch die Wunschsucht des Mannes ins kindlich Kleine und Einfache. Zur kindlichen Schönheit gehört die hündische Unterwerfung. Das Schöne ist Überhöhung aller Metaphern ins Göttliche. Krebs ist des Menschen Dasein als Gedächtnis der Einzigkeit und das wirklich Schöne ist eine Folge dieser Krankheit. Die Erinnerung des erwachsenen Leibes der Menschheit in der WarenZeit ist ein Anzeiger der Krebskrankheit. Demokratie ist Krebszeit der Menschheit und aller Wohlsein nur Erinnerung an vergangene Gesundheit.
Nochmal: der aufrecht gehende Mann eignet sich einen fremden Arsch an. Er nimmt ihn hoch mit seinem Gesicht, an dem er hässliche Fratze ist. Mann richtet am Weib und einer Krücke sich auf. Daran erkennen sich Adam und Eva: Fratze und Fotze. Die Fratze hat ein Verlangen nach Schönheit. Der Mann erbricht Scheiße und glaubt - an ein Herz aus Gold. Schönheit im Arsch: die schöne Freiheit der dreckigen Perversion hinter der Maske, Erlösung der schwer verstopften vollen Herzen, Manns Ideale und gläubige Seligkeit. Man nimmt den Dreck des Seins auf sich und winselt um unbestimmt göttliche Liebe. Gnade des Glaubens: hirnlose Einbildung einer Erlösung von der leiblichen Hässlichkeit bei gleichzeitiger göttlicher Befreiung vom Zwang des äußeren Unrats. Der Übermensch ist nur im inneren Brand des Leibes auf dem Gescheiterhaufen.
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