Freitag, 2. Dezember 2016

Frauen

Frauen wollen schön sein, draußen, Welt sein, offen, öffentlich, begehrt von jedem sein und ganz allgemein. Sie wollen Bild sein, dünn sein, leicht wie ihr Kleidlein, bunt gewirkt, flatternde Seelchen auch, zart behaucht. Sie wollen reich sein an Schein und Geist, der über dem Boden schwebt wie unbelebt und alle Himmel bereist.

Für mich muss frau Heimat sein, da sein, rund, Fleisch, das mich ständig bekümmert, für mich natürlich, gestopft voll - Innereien sein, mir und der Erde Leben verbunden, Gesicht mit Schwergewicht. Sie sollte - gut bedacht, doch bitte herzlich mir zugewandt sein und also für uns glücklich gemacht.

Gibt es nur Enttäuschungen? Der eine Glaube bewahrt vor dem Untergang, dass die Richtige der Mitmensch mit aller Welt sein und alles erhalten könnte für uns. Die Welt ist  a u c h  nicht allein: dieser Trost verlangsamt der Trauer Fall, macht ihn zum fast schon ewigen Flug. Trost allgemein mindert die Traurigkeit, macht sie zum freundlichsten Zug.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen