Mittwoch, 1. Februar 2017

Abtreibung

Der Weltbürger, der immer nur ein Geldbürger war und ansonsten ein Hirngespinst von InternetzSpinnern, ist eben standesgemäß aufgestiegen, als Rauch im Himmel vergangen. Das ist deutlich die Umkehr des christlichen Erlöserwahns. Es ist Zeit. Dafür war es höchste Zeit. Das Fleich ist jetzt frei vom Ungeist, lebendig und dageblieben. Das Fleisch auf Erden fängt in Erwartung des Hungers sogar schon etwas zu brennen an. Die 'Göttlichkeit' des Menschensohns war im verlogenen Sohn Gottes doch nichts als der Fleischpreis. Der Sohn Gottes wurde durch die Kirchenväter vom Fleisch des Menschen gelöst, durfte ins Maßlose steigen, in die heilige Blase des spekulativen Geistes, zum Elf von Ritz im Turm. Wenn das kein Spektakel gibt. Was übrig bleibt, ist die kostenlose - Köstlichkeit. Gott ist tot, eine inflationär gesteigerte Maßnahmslosigkeit und am Ende ein Loch im Kopf. Die Erlösung ist denen, die noch gläubig sind und dem Sinn verhaftet, auch weiterhin - das Grab. Sie sind dem eigenen garen Fleisch in Wirklichkeit nicht zugetan, sondern vegan, sie fressen Gras. Jung und mager sind sie und denken in alten geräucherten Schinken. Haben ein Leben im eigenen Dreckloch, sind im Arsch. Wofür denn - brennt der freie Leib? Und wofür ist es jetzt höchste Zeit? für eine Abtreibung! Wir brauchen weder Gottessöhne noch Menschenskinder. Wir brauchen jetzt Würmer im Arsch, sind der Boden zum Tanz. Wir wollen die Hundswedel sein am wackelnden Schwanz.


Bin ich der winzig Wurm,
 der Sonne, Erde fröhlich denkt

  und - heimlich nach sich lenkt?

  Bin ich die Spinne klein im Sturm
   mit Fliegen-Lügen-Netz den Dummen
  zwo drei mal fischend hingehängt?

  Bin ich der Elf von Ritz im Turm
 eintausend wandernd Stummen
hinkend ins Bein gesenkt?



400-40-1  -  das reicht  - TEMA ist ein Gebet ohne Geist, eine reine Äußerung des Leibs

Dienstag, 17. Januar 2017

Das Zeichen (Zarathustra IV und Ende der Geschichte)

Vor der großen Not kommt noch das falsche Mitleid, das den bösen göttlichen Geist vor dem ErlöserLeib retten soll. Im Geist des Mitleids geschehen die abscheulichsten Verbrechen. Wenn der Leib sich von die letzten Sünde befreit hat, beginnt die langanhaltende tiefe Traurigkeit. Die Wollust ist eine Folge der großen Not, des Hungers. Zur Wollust wiederum gehört die lebenserhaltende Trauerarbeit.

Im Geiste und in den Tauben wird die magere Lust der Wünsche ins Tierreich zurück verwiesen. Am menschlichen Leib und Leben wird mit dem Griff in die volle Wolle des Löwen das Tier mit der großartigen menschlichen Wollust überwunden. Der Mensch weist also die Lust der Fortpflanzung von sich und überwindet das Tier in sich mit der einzig-artigen nur sich selbst befriedigenden menschlichen FleischesLust. Das Tier der Offenbarung ist Johannes selber im Bild eines blödsinnigen Halbgelehrten im Metaphernwahn: Metapher in der Metapher, daher die vielen rollenden Köpfe, wie bei jeder blutigen Revolution. Eifersucht ist die männliche Form der Wunschkrankheit 'Neid'. Die Hure Babylon ist das männliche Wunschleid in voll-lustiger Heimlichkeit.

Die Waren- und Wunschlust ist eine Rückkehr der viehischen Lust im Geist, wie der Produktionsapparat uns die Hierarchie des Herdentiers wiederbringt. Die Lust der Vermehrung wuchert nur und befriedigt nicht. Der Coitus ist einfach satt langweilig. Zur Warenproduktion gehört unser Mitleid als Totschläger. Das Mitleid ist ein Serienkiller und Massenmörder. Dafür kriegt man schon mal den Nobelpreis.

Die Wollust verleiht den Dingen einen Willen und verleitet uns zur schöperischen Arbeit. Schöpfung ist nochmal: Wollust in großartiger Trauerarbeit.

Mitleid ist eher unverschämte aufdringliche Zärtlichkeit als wirkliche Trauer, und die verlogene Liebe des Zauberers hat mit der ehrlichen Wollust nichts gemein. Die elende Wagnerei ist auf der Bühne dreckig und unter den Zuschauern nur ein Geschwür. Gute Nacht, Deutschland.

Der Notschrei der höheren Menschen ist ein Maschinengeräusch und eine Äußerung des Ungenügens der Produktion. Es ist auch der völlig überflüssige Schrei der Gebärenden. Der Schrei ist auch Schrebers Quietschen der Maschine, der Produktion, die geschmiert sein will und endlich die sich überschlagende Stimme des Führers beim 'Sieg Heil!'. Hörte ich jemals einen Hund so heulen? Ja! als ich - oder Louis Trenker - ein kleiner Bub war: - da hat der Schwanz mit Opa Hans gewackelt.

Was! Das versteht keiner? Wenn man alle Texte einfach nur liest und auf sich wirken lässt, ist man bei der Wahrheit in sich, es kommt die leibliche 'Einsicht', die weibliche Alleinsicht ... vielleicht.

Im Bild

Filmemacher setzen entweder uns oder sich ins Bild. Im ersten Fall machen sie Werbung für ein Produkt oder das ganze System und sind dreiste Lügner, enttäuschte Helden des Alltags, mit denen man sich ganz und gar in der Tat und nach der Absicht, der Warenentstellung und -inhaltsfälschung identifizieren kann. Im zweiten Fall kann man ihre Filme kaum verstehen, man ist dann vom Unsinn überrumpelt selbst gedankenlos, ratlos, erstaunt, mitleidig erregt und gespielt schockiert bis man endlich den Mangel der Bilder als eigenen Unverstand akzeptiert, den enttäuschenden Herrn der Geheimnis-Produktion als Meister des Mythos der Langeweile zum Zeitvertreib betrachtet und höchst sinnlos sich darüber amüsiert.

Wir sind da mitten in der Leblosigkeit vom leeren Bild umfangen - wie Nietzsche von Overbeck verraten.

Auch jede angeblichen Objektivität ist nur gekauft. Und kostenlose Kommentare reihen sich nur beliebig in sämtliche Richtungen auseinander.

Die 'Objektivität' kostet uns in der verteuerten Ware zusätzlich Arbeit und Leben. Und die Kommentare kosten uns alle Nerven und jede Widerstandskraft.

Lesen kostet lediglich Überwindung, erzeugt leibliche Ruhe durch Konzentration, erregt die Seele, hilft, den Betrug am Leben zu verarbeiten.

Das ist ein gutes Drehbuch, das dem Bild nur nachgeschoben ist, das vielleicht sogar nach der Fertigstellung als Erklärung der Welt ohne irgendeinen Grund verschwindet. Ist das Bild weg, geht auch der Urheber der im Bild steckt oder als Persönchen hinter dem Text.

Samstag, 14. Januar 2017

Machtspiele

Neue Macht weitet sich. Da rollen die Köpfe hinaus aus dem Land. Die alte Elite wird eliminiert, sie wird geköpft oder sie emigriert.

Neue Macht schränkt sich ein, hackt nun Hand, Arm und Bein kurz und klein. Die alte Elite wird fixiert, interniert oder einfach kastriert.

Übersetzung

Beim Übersetzen muss man unbedingt Wort halten und keines dem 'Unverstand' des Fremden opfern und nicht eigene dazu erfinden. Man darf, was eindeutig verbal getrennt ist, nicht im eigenen Sinn verdichten. TextKörper ist nicht schreibender Leib. Man darf unter keinen Umständen in den Text selber 'Erläuterungen' implantieren. Der Leib muss aus dem Text herausfinden können. Die Enststellungen machen den Leser krank. Und was findet man da noch heraus? Die Übersetzung muss Wort für Wort beibehalten. Die sinngebende Erläuterung gehört sich im Text nicht, sondern deutlich gemacht an den Rand.

Bilder kann man aus großen Kontexten sich leicht selbst übersetzen. Der eigene Leib findet über die Sprache einen Weg in sie hinein. Textübertragung aber ist ewig zwiespältig und erfordert eine Zweisprachigkeit.

Lust und Wollust

Schuld pflanzt lustig sich fort. Die Lust beim Verkehr gehört der reulosen Ware.

Die harten Fakten dringen in uns ein und führen zur Hirnerweichung. Zum Waren-Wissen gehört eine objektive Treulosigkeit.

Die Ehe ist das Bewusstsein, das in der Fortpflanzung ständig versagt. Das Bewusstsein hat eine lange Weile. Der Mensch pflanzt sich fort, ehe es versagt.

Die Unschuld bleibt jungfräulich in sich daheim und für sich allein.

Die Wollust ist ein Erlöser. Sie kommt aus der Unschuld her aus zum Leib.

Der Körper überlebt, weil der lebendige Leib immer der Gewalt unsichtbar bleibt.

Der lebendige Leib bringt hinterrücks eine kleine Liebe zum Leben.

Gewalt hält Körper und Geist zusammen. Der Konsum nimmt sie wieder auseinander. Da ist kein Spielraum für eine Kreuzigung.

Der Konsum belebt den Geist, dessen Macht und Gewalt vertreibt uns die Zeit.

Wir entschuldigen uns für Ware, Wunsch und Freizeit mit Arbeit.

Der Erlöser hängt am Kreuz eines Weibs und entschuldigt sich dafür - nicht.

Der Berg unterm Kreuz ist ziemlich deutlich geteilt - und nicht erst durch das Beben, das kommt, wenn wir uns der himmlischen Wollust mit Leib und Seele ganz ergeben.

Die Wollust ist ein Wanderer auf der Suche nach Lust. Sie findet immer nur sich, aber die Entschuldigung nicht.

Für die leere Lust des Konsums muss man zahlen mit dem Bluterguss vorn und dem Darmriss im Nachhinein. Wir alle sind für sie reichlich geschändete Kinderlein.

Erbsünde, Schuld gibt andern die Schulden und behält den Reichtum für sich.

Bei der Umschuldung wird Last wieder Schuld und Macht lustig weiter.

Man nimmt Schulden auf bis zum Waren-Rausch und epileptischen Anfall (Dostojewski).

Die Epilepsie ist der Gegenpol der wahren Lust.

Die wahre Lust ist die tiefe, tiefe, in der finsteren Tiefe triefende Wollust.

Leichte Lust ist nur Soll-Lust. Die unendliche Lust ist unbezahlbar und - leider immer noch leicht.

Dem Leichtsinn fehlt meist die Sinnlichkeit.

Bei der Revolution überschreitet das Soll jede Lust am Haben und --- wird Woll-Lust.

Unschuld hat die Wolle am Leib, die Woll-Lust das Wollen an sich.

Wer die Schnauze noch nicht voll hat von der Wahrheit, der schluckt noch und er bricht - nicht gemeinsam mit dem Partner / der Partner / in / sich. Die Schrift wehrt sich gegen mich.

Die weibliche Ejakulation ist uralt und flüchtig wie der Samen der Blüten im Pflanzenreich.

Die männliche Ejakulation kotzt sich in jungen Jahren - nicht nur der Menschheit - auf faulen Früchtchen aus.

Die eheliche Gemeinschaft ist langweilig und macht einsam. Die Wollust aber will geschieden sein und kommt dann wie nebenbei her uns gemeinsam, grundlos und nur so - einzig und allein.

Die Wollust ist ein Laster, der Schuld und Schulden gerne trägt und immer fort fährt damit.

Sprüche sind wie Pfeile und wenn der Laster voll ist damit, holen wir uns einen … anderen … wenden einfach und drehen uns gegen den Sinn am spitzen Zeiger.

Gott ist tot

Nietzsche ist tot. Freud ist tot. Aber! Zarathustra lebt. In ihm steckt mein Leib, der also weiter reich komme - unverhofft und oft - in alle Ewigkeit.

Die schöpferische Tätigkeit erfüllt uns leiblich und die leibliche Erfüllung lässt uns schöpferisch sein. Wollust macht frei. Die Sublimation ist eine Erfindung Freuds und schlimmste Teufelei wider alle Lebenskraft, die den/der Leib frei legt. Freud dreht und wendet sich gegen der Wollust Macht und hängt uns dafür seine krummen Gedanken an. Die wirkliche Lust ist gedankenlos. Sie erfüllt, aber leert sich nicht. Sie ist nur sie selbst, in krummen Begriffen: einzig und allein.

Die Psychoanalyse ist ein theoretisches Gebäude, das auf der leiblichen Gleichmacherei der demokratischen Gesellschaft gründet. Das ist die historische Bedingung der letzten Lüge in uns. Die hat nur einen Fuß.

Sie nennt 'unbewusst', was das Besondere ist. Nur liegt das Besondere in der Einzigkeit des Leibs und nicht im unfassbaren 'Geist'. Der Leib für sich ist das Ende des schönen 'Bewusstseins'. Und was ist 'Schönheit'?

Jeder Mensch ist sein ureigener besonderer Leib. Die Besonderheit ist elementar und liegt an der Mischung der Organe, die allen gleich sind. Dass es auf die Mischung nur ankommt, hat Friedrich Weinreb richtig erkannt. Dass seine 'Einzigkeit' mehr als gotteslästerlich ist, war ihm nicht bewusst (da war er sein Leib). Er ist einer der Lücken-Büßer vor dem Loch in der Erde, das er für eine letzte Ruhe in Frieden Gott ausgehoben hat. Er hat aus sich einen Haufen von Organen aufgeworfen, ein Chaos im Geist, aus dem er nachträglich den Leib für sein offenbares Leben herausheben musste.

Von Freud wird mit der 'kindlichen Vergangenheit' dem Einzelnen nur die Geschichte des Patriarchats von hinten her wieder eingepflanzt. Daraus folgt für mich, dass die Körper der demokratischen Gleichheit bereits in sich gewendet waren und nur noch zu sich hin hätten gedreht werden müssen, um sich in der Erde als gutem Pracht-Arsch der Welt zu erkennen.

Wie so viele, hatte Kierkegard schon die Bewegungen dieses vor unserer 'Wiedergeburt' sich windenden Leibes gesehen, aber als 'Prinzipien' missverstanden (Verstand macht krank). Dem Drehen/Verschieben und Wenden/Verdichten begegnen alle 'Meister' mit einem Werk als Lügenbau, stellen geglaubte 'Wahrheit' gegen sinnliche Wirklichkeit. Sie schaffen sich Autorität in einer Lügen-Welt, die sie über einer Gesellschaft aufbauen, in der der alte Leib als hohle Körperlichkeit sich im Zusammenbruch befindet, und machen sich zum Vertreter eines Gottes, der lange abgedankt hat. Denken und Danken nehmen einander an.

Gott ist tot und wer noch Autorität zu haben meint, fällt bald mit ihm und allen seinen/ihren Vertretern auf Erden ins Grab. Die 'Werke' der Schöpfer legen immer neue Schandkleider geglaubten Wissens über der Erde schönen Leib.

Die Erde ist ein Weib und die Schwangerschaft ein Schandkleid über menschlichen Leibern. Lasst uns diesen Trauersack aufreißen und aus den weiblichen Leibern die Beinchen holen und aus ihnen Lus über dem gestürzten Bethel neu aufschichten. Jeder Satz ist zerrissenen, Lügengeschicht und jeder Aphorismus ist eine Niederlage der Wahrheit.

Was erklärt uns Freud, wenn er unseren Leib auf seiner Wohnzimmercouch still legt?: 'Lasst uns bei der Deut-Arbeit munter und fröhlich sein!' und alle uns fremden Schichten ertragen. Wir sollen die 'Sünden' der anderen, Autoritäten, an Geist- und Geldschein Reichen, gern sein und haben, als wären es unsere eigenleiblichen Schätze? Es gibt diese 'Erbsünde' der Triebe nicht, die er sich an uns vornimmt. Die ist außer uns und er für mich außer sich. Dieses Schätzchen im Geist seiner Heiligkeit kann er behalten. Wir wollen nicht seine Leibeigenen + für uns leiblos, sondern für uns selbst absolut leibeigen sein.

Gott ist tot, der Mensch hat auf dem großen Umweg zur EigenLeiblichkeit die Freiheit eben erst am kleinsten Zipfel gepackt und die erste Haut über der Jungfräulichkeit weggerissen. Wir sind um die Wahrheit beschnitten und müssen uns noch aus vielen Häuten und Dreckschichten winden. Der Mensch ist mit Pisse getauft und 'wahrlich, ich sage euch, ich will ihm noch ein Meer [viel mehr davon] zeigen, in dem er trinken kann' (so ungefähr aus Zarathustra II, Der Wahrsager).

Die Frau hat keine Mini-Männlichkeit. Mit der ist nur der Freud'sche Geist bedroht. Dieser zuckende 'Kleingeist' am Weib ist die männliche Impotenz Freuds. Die Frau hat mit dem Zipfel in Wirklichkeit vorn noch etwas vom Schwanz, den sie dem Affen 'Mann' hinten abgerissen hat. Das ist ein Rätsel der Anatomie. Ihr Schwänzchen ringelt sich um Runden des Leibs. Auf ihrem 'Füßchen' steht bei der Lust schwer balanciert die große Dreieinigkeit und erleuchtet sie leiblich erfüllt himmelblau.

Die Freud'sche Theorie ist nur Schön-Schreiberei. Die kann ich mir leicht auf den Leib schreiben. Ich hab ihn an den Eiern am langen Zopf seiner Scham Haare im Sack die stolze Brust rasiert und Hexenmilch abgezapft.

Ich bin ein Kümmerling, der dem alten Gott ein Spinner / Spanner ist. Ich spanne an für den Ritt zu dritt, ein Schreiben, das nur zurückbleiben kann hinter dem Doppel einer großen leiblichen Seligkeit. Der Leib führt an und die Seele im Hirn uns hinterher schreibt sich mir die nach-denkende Seele vom wollüstigen Leib. Da wär ich anscheinend gern Weib.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Haus der Traum

Wie muss ich die 8 der nymphomanen R-lösung im Film vorn/3 + hinten/5 denn drehen/wenden, damit sie zur leiblichen Lösung aus dem Haus geworfen werden kann. Wie wird aus der zwanghaften Begeisterung, dem blöden Willen zur Leistung, eine erregte Seele/Hirntätigkeit/anima turbata, die die Arbeit notwendig sich dem Leib zuwenden lässt. Wie kann der Film an sich endlich das Wahre, Leib + Leben händisch 5-fach aus der Heimlichkeit aller Körperzimmer Flucht 1 2 3 mal herausholen und vom ‚Bösen‘, Spender befreien?

Liebe des Lebens

Zarathustra III, Das andere Tanzlied

Da beide sich nicht in der Wirklichkeit des Lebens befinden, wiederholt sich ständig der Versuch, durch spektakuläre Ereignisse den Leib aus der Gefangenschaft des Geistes zu befreien. Der zerrissene Leib aber wird nicht wieder lebendig. Er besteht aus gespendeten Organen und hat eine große Wunde, die ewig schreit. Das Spektakel ist im Spiegel gefangen. Erst wenn die Fünfe sich drehen, werden zwei zur Wollust frei - tags über.

Guy Debord

DeBord ist ein Anti-Idealist ohne Leib. Als Idealist hat er in der Negation des Leiblichen einen letzten Sinn gefunden. Im positiven Sinn (Negation der Negation) hat er sich mit Stolz als Arschloch erkannt, die Sinnlichkeit darin aber nicht verstanden. Man kann auch im neutralen Sinn als Mann ‚im Arsch‘ sein. Das Buch vom 'Spektakel' ist so ‚gefährlich‘ wie Stirners ‚Einziger‘, es greift das Bewusstsein an sich an. Für Debord gibt es kein richtiges Bewusstsein, sondern nur ein falsches an sich. Worin die Revolution wirklich bestehen soll, sagt er nicht. Da wird ihm die Schrift zum Zyklus, in dem er gefangen bleibt. Guy Debord hat sich mit Rattengift Zusatz-Löcher in den Darm gebrannt und den ‚Mückenstich‘ des Stirner kann ich mir leibhaftig erklären. Stirners Buch war das Ende des Idealismus, kein Übergang. Ein Furz hätte gereicht. Übrigens findet man den als 'hohlen Ton'  im Vorwort zur 'Götzendämmerung', zu dem Nietzsche seinen 'Hammer' allen, die Geist zu sein und haben meinen, in den Arsch schiebt.

Mein Kampf

Die Zeit als Maß der Arbeit steckt in der Ware. Die Zeit selbst ist Ware, die wir als Freizeit uns leisten können müssen. Diese 'Freiheit' gibt es nur für Geld und der Kampf für die 'Freiheit' kostet den Leib. Man muss den Leib richtig kosten, dann kommt die wirkliche Freiheit und das echte Leben.

Ewige Wiederkehr des Gleichen

Wir brauchen eine Zeit (männlich), die dem Raum (weiblich) vollkommen unterworfen ist (tendenziell die Zeitlupe und im Ansatz die zyklische Zeit). Wir brauchen einen Zeitabschnitt der Ewigkeit, der ist die rein leibliche Zeit. Die Zeitschleife, rund geschliffene Zeit, befreit den Menschen.

Es geht nicht nur darum, der Autorität die Sätze  i n h a l t l i c h  zu entwenden, sondern auch  z e i t l i c h, sie also vorherzusehen. Die inhaltliche Entwendung zerstört die Autorität und die zeitliche Entwendung (Vorhersage) erschafft uns den Leib außerhalb des Bildes in Raum und zeitlich eingegrenzter Ewigkeit (ewiger Wiederkehr des Gleichen).

Revolution des Leibs

Die Lust wird gebildet aus Wunsch Ware und Zahl. Das Geschlecht kann im Bild sie erweitern. 3 + 2 gibt 5. Die Hand ist im Bild der Bedeuter und das Dogma wird durch Spektakel nicht erlöst. Die gespielte Wollust steht scheinbar nur im Widerspruch zur heiligen Dreieinigkeit. Man muss auf der Bühne aus der Dreibeinigkeit den Krüppel lösen (Ödipus), den Knüppel hervorholen und an die richtige Stelle bringen, das erschlägt unser falsches Bewusstsein. Der Geist ist der innere Mangel der Lust. Die Lust hat einen Fehler, den sie uns als 'Gott' präsentiert. Die Wollust hingegen ist selbst der leibliche Fehler der Begierde, der in der Erfüllung uns immer tiefer in sie verschlingt. Sie präsentiert uns die Begierde als Schöpfer und ist doch selbst die reine Schaffenskraft. Wenn der Knüppel am Sack im Arsch steckt, rollt der Leib von der Bühne. Der Autor muss sich die Rolle auf den Leib schreiben.

Architektur der Leiblichkeit

Es ist eine neue Architektur der Leiblichkeit zu erwarten, die das Innere des Hauses nach vorne dreht. Im orientalischen Raum hat das Haus in der Stadt nur einen Hintereingang. Was wir brauchen, ist der Hintern zuvorderst der Öffentlichkeit. Der Orientale in Europa begreift nicht, dass er gegen seinen Willen einer leiblichen Revolution dient, wenn er die Fortpflanzung im übernommenen Haus nach hinten, also in die Heimlichkeit seiner Eroberungswünsche verlegt, und uns vorn den Arsch des Terrors zeigt. Die Architektur des menschlichen Leibs wird ihn überholen und der Islam ist ein vorübergehendes Zeichen des zunehmenden Schwachsinns in Europa. Wir werden ihn mit uns überwinden. Die Revolution des Leibs rollt über alles hin.

Gesellschaft des Spektakels

Es ist ein spektakuläres Buch in Bildern die in Textzeichen aufzuleben meinen. Das geht nicht. Das Buch ist gefährlich, es demontiert das Bewusstsein. Was soll man nach der Demontage noch mit sich anfangen. Gibt es außer einem eigenen Sein im Text eine erlebbare Wirklichkeit. Wo soll das neue Fleisch herkommen, das uns das durch eines Geistes Fraß verlorene Leben ersetzen könnte. Wann und woher rollt die Revolution heran. Man glaubt keine Zeichen mehr und jagt keinen Bedeutungen mehr hinterher. Was an der Beziehung der Menschen ist verkehrt und wie muss man sie sich zurecht drehen. 'Beziehung' muss auf das Geschlecht beschränkt werden und zurecht gedreht werden zueinander müssen die Leiber.

Liebe

Jeder wünscht sich einmal Glück in der Liebe und hat ein Verlangen danach, geliebt zu werden. Die Liebe aber ist verhängnisvoll, schwächt den Geist und die Widerstandskraft des Leibs. Sie drückt einen nieder zu sinnloser Arbeit. Sie scheint schwer zu haben zu sein und stellt einen mit wenig zufrieden. Sie lockt mit leichtem Sinn und verjagt die Sinnlichkeit. Das 'Glück' der Liebe macht nur müde. Es ist einfach langweilig. Die erfüllte Liebe ist ein leeres Versprechen der Wollust und erstickt das Verlangen.

Höchst klug ist der auf die Basis der Wollust gestellte Beziehungsvertrag. In ihm befriedigt der gesunde Geist das Verlangen. Die wollüstige Befriedigung wird ausgedehnt auf die Laufzeit des Vertrags. Das Spektakel der Wollust auf der öffentlichen Bühne geht der Befreiung des Leibs voran.

Das geschriebene Recht ist nur ein Recht auf Verlangen und der wollüstige Beziehungsvertrag für das System geschriebenen Rechts die größte Gefahr. Die Staatsgewalt schützt die verliebten Idioten, sollte im Interesse der leiblichen Gesundheit besser die Unzucht fördern. Liebe ist eine schwere Krankheit. Dagegen hilft perverser Sex, den man sich natürlich nicht selbst verordnen lassen kann, sondern sich gegenseitig verordnen muss. Solche Verordnungen muss man sich schenken. Das sind 'Liebesbriefe', die zünden. Lasst uns alle Zünder sein und die Sünden uns gegenseitig vergeben. Gebt euch schriftlich die Schuldiger und auch euch wird die Schuld gegeben.

Unter Vertrag hält die Wollust sogar ein wenig Liebe aus. Wollust unter Vertrag ist Humor. Die Gnade der 'freien' Liebe der 'Menschlichkeit', das Christenideal ist ein Widerspruch in sich und absolut lächerlich.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Fixierungen

Fixierungen in der Kindheit führen zu Neigungen??? falsch!

Die Neigung und der AthletenKatzBuckel am Mann sind bei leiblicher Betrachtung urmenschlicher Verhältnisse ein natürlicher Grund der männlichen Bodenverhaftung. Die Neigung am Mann ist ein belangloser Zustand und die Fixierung innere Not, da sie der Körperkraft widerspricht. Die Fixierung nimmt Bezug auf den Zustand der Frau. Zur Neigung gehört der Geruch des Weibs und die Schiefäugigkeit des Mannes. Die Fixierung des Mannes betrifft auf Augenhöhe den Arsch. Bei der Frau ist die Neigung eine Folge von äußerem Zwang und von Gewalt und die Fixierung ihr somit fremd, rein männlich und einseitig imaginär. Das Subjekt einer ins Bild gestellten Fixierung ist notwendig die Frau. Im Wahn männlicher Bildhaft folgt die Frau aus innerem Zwang unbegreiflichen 'Neigungen'. In Wirklichkeit ist die einzige 'Neigung' am weiblichen Leib Zeichen eines gebrochenen Kreuzes und ihre 'Fixierungen' sind Nagelwunden.

Nymphoman

Am Ende ist der Erlöser doch der belesene Mann. Auserlesen, ausgelesen. Er ist ein Zünder. Er legt die Zündschnur schlaff an das bombige Hinterteil. Er nimmt der Sünderin die Last der Schuld im Voraus, von vornherein oder vorne weg. Gib dem Zweifler eine Waffe und er wird --- gläubig. Der Zünder ist durch die Schuld des andern zum Leib hin befreit und natürlich Opfer des Neids: Geniestreich, Kopfschuss, Dunkelheit. Gott ist tot. Was bleibt dem allzumenschlich erlösten Leib?: die Organe, dieses Gold tief in der Erde, das Sinnliche an der Dunkelheit, das Lachen über Geschmeiß, eine ganz inverse Liebe, die heilt? Gott ist tot! Es fehlt der Richter. Mord ist nicht notwendig Selbstmord und wenn der Mörder sich für unschuldig hält, ist der Erlöser kein Menschenfresser, sondern ein Brüller und vom Wahn geheilt. Mit dem Leib allein kommt man nicht weit, da wird man Pflegefall.

Demokratie

In der Demokratie regiert die hängende Krankheit, die Haupttugend der verkleinerten Weiblein, der Neid in seinen schwachsinnigen Objekten, in formlosen zu Warenschmuck gespendeten Körperteilen, mit dem artigen Mitleid der Vielzuvielen Kleinen, Kinder, Idioten, Tröpfchen alles vernebelnder Tränen.

Wo Völker hinter Staatsmauern beschränkt aneinander sich reiben, regiert die übelste Schauspielerei, die weder sich noch die gespielte Lüge verkleidet. Dummheit siegt und Unverschämtheit kommt am schnellsten voran.

Der schwere Tropf aus der Schwarzen Wolke, ist ein Verkünder des Unheils der Demokratie und einer der Führer, der sinnlos redet und Geistreich meint. Wenn es eng wird unter Zwergen, kommt die Platz-Angst, gefolgt vom Schlaganfall.

Mit dem Einschlag im blödesten Geist der Demokratie und Einfällen zum schlimmsten aller Ideale, der inhaltsleeren 'Menschlichkeit', erledigt sich jede Wahrheit. Da prasseln lauter Hiebe der Liebe herab auf den Nebenmann.

Wo das Volk regiert, werden die Armen im Geiste armseliger, die Reichen himmelreich und die Freigeister irren umher.

Dienstag, 10. Januar 2017

Der Neidzünder

Demokratische Ideale

Wenn man einen Menschen entsorgen will, muss man ihn nur in seinem Glauben bestärken und eine Waffe geben. An der Kombination geht er zugrunde. Die ganze Menschheit geht an der Kombination zugrunde. Die Menschheit hat zum größten Teil einen firmen Glauben und Massenvernichtungswaffen. Dazu kommt noch – und das beschleunigt die Angelegenheit – die jedem Ideal widersprechende allzumännliche Hoffnung auf einen Lohn im Jenseits für Mord und Selbstmord auf Erden. Menschen ohne Glauben sind eine absolut wertvolle Seltenheit und bringen keine Hoffnung auf eine Besserung der Einsicht. Sie sind dem gläubigen Hass nur der Neidzünder an der Sprengladung. Wenn der Neid, die weibliche Tugend, mit Ihren schwachsinnigen Objekten, den weiblichen Opfern, und dem groß artigen Mitleid der vielen Kleinen, Kinder und Idioten an die Macht kommt, ist das Ende da.

Ich bin ein Zünder und meine Bestimmung ist es, die Sünder von der Schuld zu erlösen.

Montag, 9. Januar 2017

Jakobs Leiter

Freud definiert die Kastrationsangst über die Angst vor dem von ihm vorher gedanklich verstümmelten weiblichen Leib. Das ist also ein Kreisverschluss und die Angst darf man vor allem angesichts der weiblichen Unbekümmertheit in sexuellen Dingen G Trost einfach streichen bzw. halt!, ersetzen! durch einen dem eigenen Ungenügen entspringenden Verstümmelungswunsch. Der springende Punkt oder Brunnen ist ein männlicher Leib als Wunschbrunnen der aus Kastraten oder Fröschen Prinzen macht und aus sich noch zahllos Könige und mehrere Autoritäten zaubert. Es ist nicht die männliche Begierde, die höllische Wollust, die am weiblichen Leib durch die Fotze nach dem Himmelreich sucht. Es ist die tatsächliche Verstümmelei am Leib des einigen Weibs im Patriarchat, die den männlichen Glauben an die eigene Göttlichkeit trägt und durch die falsche Vorstellung die höchsten Ideale zeugt. Also klettert der männliche Denkfehler zuhöchst oder natürliche Schwachsinn des Mannes Stufe um Stufe die Leiter seines Bewusstseins hinauf bis ins hohle himmlische Geisterreich zur göttlich getragenen Einsicht. Jakobs Leiter steht auf dem Stein und somit auf dem Symbol des schwangeren Leibs und zugleich hinter der urmenschlichen Abtreibung. Der Stein ist der Verzicht auf die Schwangerschaft und Fortpflanzung. Darum steckt er auch nicht als Pfropf in der Vagina, sondern im After. Der Mensch in prähistorischer Zeit - vor der Höhlenmalerei - schläft befriedigt nicht mit dem Daumen in Mund und Fotze ein, sondern mit dem Finger und der Faust im Arsch. Der Kerl - also Jakob - war auf dem richtigen Weg. Da überkam ihn Freuds Traum von der irdischen Minderwertigkeit des Leibs und er wurde zum Engelmacher. Jeder der von seinem Führer träumt, ist auch ein Engelmacher und hat eine Vorhaut, die lederhart knarrt. Jede Stufe auf Jakobs Leiter ist ein Stummel und jeder Schritt ein verstümmelnder Tritt. Man steigt auf ihr Beinchen für Beinchen, als Teil unter atomaren Teilchen des weiblichen Leibs in den männlichen Himmelskörper auf. Aus Lus wird Bethel und wir steigen verstohlen in den Tempel ein ... bis einmal aus dem Gotteshaus wieder der Lusttempel (oder die Strandbar) wird im Schatten der einbeinigen Tänzerin. Wollen wir in diesem Sinne fortfahren und uns ein paar Nüsse aus dem Palmenröckchen holen und knacken? Wenn die Engel Gottes auf- und niedersteigen über dem oder besser: den Menschensohn, dann heißt das u. a. auch, dass alle Autoritäten ihn für die leibliche Neubestimmung des Menschen (seine Leibfreiheit) strafen und solange hinten rein oder reinigend ficken, bis ihm der Ringmuskel reißt und er vor der Wiederauferstehung in 'göttlicher Herrlichkeit' (der eigenen Dauer-Erektion), vorn am Nagel einen Blut-Erguss bekommt. Ist ihm selbst dann auch die Leibfreiheit zur Dauer-Erektion göttlichen Wahnsinns verkommen? Und ist er Religionsstifter geworden? Vielleicht. Amen und Sela. Dann hätten die 'kinderlieben' Priester Erfolg gehabt und die Kirchenfrettchen recht. Meines Erachtens jedoch ist er ein Mensch wie du und ich gewesen und sterblich und genaus so schwer missverstanden wie Ödipus von Freud. In Lus geht es nicht um die Beschneidung, die ein Zeichen des Abnabelns ist, sondern Lus ist die Lusthöhle der Abtreibung, in der viele kleine Beinchen liegen. Darum hat die Priesterin des Apoll auch drei. Im hohlen Pfaffenwahn wird aus dem Abtreibungs- und Scheißhäuschen ein Gebärhaus. Dabei steht die Wahrheit in der Bibel an der Stelle, wo die Bärinnen 42 Kinder aus Bethel zusammen und gemeinsam mit einem wütenden Glatzkopf zerreißen. Der Beschnittene ist an der Stelle Fehl am Platz und muss um die Stadt herum und Bethel fluchend vorbei. So mancher Pfaff hat sich die eigene Glatze und Hässlichkeit wahrscheinlich ebenso umständlich zu Herzen genommen und nach dem erlösenden Auftritt oder wollüstigen Ritt hintauf einem Kindlein diesem einen frommen Bärendienst erwiesen, den Schwanz abzwickt und den kindlichen Leichnam an die Kastratenfront geschickt zu den quiekenden Domratten. Für jeden Kirchenmann war immer schon Stuhl- und Tischbein der Holzweg des Zimmermanns. Das war die Gnade des Frommen Dreckstückes, den jungfräulichen Engelein zu seligem Einklang und hellem Singsang hinüber ins 'natürlichste' reife weibliche Abseits zu verhelfen. Freuds Freund Jung hat es wenig besser gemacht und seinen Gebärendienst direkt kleinen Mädchen angetragen. Das war ein Geniestreich im B GeisterReich: wozu sich über viele fremde Fleischbatzen einen eigenen weichen Hintern schaffen und für ein eigenes Kind ein Bein ausreißen um es umständlich am zweiten Kind sich vermessend in dieses zu stecken. Der Jung hat einfach das an sich genommene Strafmaß für gut befunden mit dem eigenen Strich, Streich und Stich die Kleinen Fötzchen zum seligen Verrecken gebracht. Das Symbol unter der Leiter ist leiblich, die Begriffe darüber eine Teufelei, der Übersinn ein Reinfall. Jede Stufe auf der Leiter ist Abtritt, Arschritze und Schwanzabstreifer und dem Verstand eine Drehung hin zum rechten Einfall.

Weltuntergang

Den Weltuntergang kann man auslassen. Der gehört zur christlichen Blödheit. Die mörderische Zeit der Ideale ist vorbei.

Der Hüttler war Christ in der reinsten Kirchenfassung (s. o. Post 'Vom bleichen Verbrecher') und dem 'letzten Menschen' in massenhafter Begeisterung ein höchster Vertreter der Idiotie oder m.a.W. des allgemein von der Sünde gereinigten Idealismus: ein leiblich (im Geschlecht) verkürzter, in seiner fleischlichen Potenz (Monorch) reduzierter, vollkommen flüchtiger Übergeist, überhöhter Mensch und Stellvertreter der Christuslüge auf Erden.

Gott ist tot und wir sind endlich Geist los und sein Reich kommt bestimmt nicht mehr.

Jesus aber war so geistlos wie wir und vielleicht nur etwas mehr Fleisch. Er war nicht Gottes Sohn, aber sicher war er dessen Untergang. Der Überhimmel ist untergegangen und uns geht die Sonne auf.

Nymphoman

Die 'Nymph()manie' ist eine Fortentwicklung des 'Antichrist', wie sie Nietzsche nicht möglich war, weil so viel Fleisch der Öffenlichkeit damals unerträglich gewesen sein muss. Die 'Nymph()manie' hat aber offen hoffentlich das Sinnloch, das dem anderen gehört und in das man nun mit dem eigenen Leib eintreten kann. Dem Film kann man mit eigenen Traumbildern sich deutend nähern, Bewusstsein aber, Schrift und Begriff entzieht er sich. Im 'Haus' erwarte ich tief in mir Wollust und Schmerz und einen schweren Begriff, der aus tiefem Traum auch heraus nur der leiblichen Arbeit folgen kann. Der Lust am Deuten, dem Witz und Ver\Lachen folgte die schwere Krankheit (im Antichrist). Am wunden Fleisch der schönen Antichristinnen in der Nymph()manie durfte man den Rest kranken Sinnes wegarbeiten, die darauf folgende Sinnlichkeit unbeschreiblich, die Schönheit überwältigend sein. Also geht man nun geläutert aus der Finsternis und von liebster leiblicher Not, Angst aus und hinten ins 'Haus' rein und wird rein fleischlich wiedergeboren (womöglich als Weib?), tritt im eigenen Morgenrot vorne heraus? Vielleicht bleibt der Mann an sich im Haus (wollüstigen Schmerzes) gefangen, im Leid und vorn gibt es für ihn nur einen Rollentausch als Trostpreis der Arbeit?: Der Mann sieht im Gold das Geld, die Frau nur für sich den wahren Glanz. Aber im Haus sollte beider Herz sein und aus seiner Mitte Grund beiden Geschlechtern das schnelle Flattern kommen, das uns laut Lachen macht. Abgünstig ist das herzliche Lachen dem '… Grimmen der Eingeweide' und ihm folgt die Gesundheit. Also sprach Zarathustra 'Von großen Ereignissen'.

Antichrist

Gott ist tot und in unserer Gedankenwelt haust ein fremder Geist, Seligmann ist am Arsch (erlöst im Fleisch, indifferent?) und bei der Partnerin im Kreuz (Erlöser/in von jeder Deut-Arbeit?), in der zeichenlosen Finsternis als Jedermann beim eigenen Leib. Ein Film für alle und keinen. Jeder ist für sich Fleisch und Jedermanns Zeichen für seinesgleichen leicht lesbar. Wenn Gott also tot ist und der ‚Erlöser‘ da + gut im Fleisch, dann kommt das neue ‚Haus‘ ganz von allein. Das Haus ist nicht für alle da, aber darf allgemein Verständnis ergeben. Verständlich muss es nicht sein. Verständnis ist die reine Vergebung im Fleisch. Kann man das von einem Film erwarten? Der Mensch denkt in Bildern und die Sprache hinkt hinterher. Sprachlos (stotternd und stumm) muss man den Zeichen des Fleisches sich nähern mit der Röte der Scham im Gesicht sie sehen. Adam ist die Röte am Mann und kein Zeichen, sondern ein allgemein- und gesamtleiblicher ansteckender Blut-Erguss (N()M). Da wird der Witz der Wunde, die zuckend Blut ausstößt, auch unwiderstehlich lächerlich. Das Haus hat mehrere Eingänge und ist also doch für alle da. Hinten geht der Witz und vorne die Lächerlichkeit hinein. Der Hintereingang des Tempels der Weiblichkeit ist für die Lade, der Vordereingang für die Gläubigen? Aber wenn Salomons Tempel aller Leib ist und nicht nur Weib, dann kann man die Zugänge vertauschen. Ist geistreich der Vordereingang und kommt der Witz hintenraus? Wann kommt dieses Haus?


Im Antichrist gehört das Fleisch noch dem andern, den der Christ nie verstanden hat. In der Nymph()manie müssen wir selbst für Fleisch und Leib eintreten. Nachdem Seligmann uns aus dem Bild im Kopf und allen Zcichen mit einem Schuss (durch Arsch, Nagel und Kreuz) in den eigenen Leib entlassen ist, in weiches Fleisch uns und heißes Blut übergegangen ist (erlöst vom belesenen Geist), erwarte ich seit der Finsternis am Ende gegen jede Überbelichtung und jeden Geist lose und wirr in mir im ‚Haus‘ mehr. Angesprochen will ich sein mit Wollust und Schmerz, angehalten zu leiblicher Deut-Arbeit für sinnliche Freude hinein in die eigene Wirklichkeit mitgenommen sein.

Sonntag, 8. Januar 2017

Wenn - dann

Wenn Jesus ein Zimmer-Mann war, dann war er wahrlich auf dem Holzweg. Aber hat er nicht allen Sinnwucher im heiligen Tempel beendet? und die Zimmerflucht unterbrochen? Wer den Sinn in die Hütte trägt, will selbst A) kleiner Weibsleib oder B) Hüttler sein. Rechts eine Backe und links eine Pfeife. Wenn der Mann durch die Zimmerflucht geht, bringt er Unsinn und Krankheit ins Haus. Die weibliche Krebskrankheit hat immer ihre Ursache in einem männlichen Erlöser, der wider ihre Sinnlichkeit mit seinem vorne fordernden Sinngeber 'fruchtbar' in sie eindringt. Mann aber ist abgetriebene Sinnlichkeit und darum also hässlich. Die Hässlichkeit findet nur durch den Hintereingang wieder zu allen menschlichen Sinnen. So ist der Mann sinnlich wahrnehmbar und in doppeltem Sinn leiblich ans Kreuz geschlagen. Er ist als Leib für die Erlösung zur Sinnlichkeit dem Weib auf den Rücken gebunden. Als Zimmer-Mann irrt er durch aller Zimmer Flucht von eitlem Sinn zu Sinn und trägt den Hass und die Trauer in die Welt hinein. Jesus war Leib oder eines Weibes Hinter-Leib und Gott in ihrem Arsch und tot. Gott ist tot. Und Hänschen klein oder Jesus-Kindlein: schiebt euch die Götter groß und klein (und die Biobananen, Biomohrrüben, Biozucchini) in den Arsch hinein. Schöpfer und Meister sind wohl bio-logisch. Logik ist mir einfach nur scheißegal. Vorn am weiblichen Leib ist der Erlöser die hässlichste todbringende Last, Widerstand und todbringende Krankheit. Hinter ihm hat der Mann seine eigene Leiblichkeit als Erlöser ihrer Ausscheidungen. In der Exkrementation am anderen Leib findet die Hässlichkeit ihren Sinn und der Mann seinen Leib in einem Scheißhaufen. Manns Welt ist ein Alptraum, in dem Gott ein Stück Scheiße ist und das weibliche Arschloch sein Ausgang ins Himmelreich eines Dauerständers. Gott wurde von einem Weib in die Welt geschissen und ihr Mann hat ihn gefressen. Jede Glaube ist nur ein Anfall von Ekel und Appetitlosigkeit. Der Mann hält das für Geist, die Frau es für Impotenz und leibliche Unpässlichkeit. Und so vergeht Sinn und entsteht Sinnlichkeit: Scheißt doch Politikern und Pfaffen einfach ins Maul. Der Appetit kommt mit dem Essen.

Freitag, 6. Januar 2017

Evangoli

Katholen

Das ist die rechte Christengemeinde, wo große Knäuel aus wolligen tropfnassen Schafsfötzchen stutzergeben dem gnädigen Knorren unterm Hirtenglotzen sich erbarmen


Reformanolen

Der echte Glaube wird in Spanien von arschfromm auf blutglütig sich erwarmen und dann hackenass an Italiens Stinktriefel und seinen Reifenhängen einen sich übelabstreifen.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Allzuwidermenschlich

Was fehlt uns zum Abschluss des Allzuwidermenschlichen noch? Für den Menschen hat die Erde ein schwarzes Notloch bekommen, das ihn unaufhörlich und unwiderstehlich einsaugt. Der Mensch ist mehr noch als das verkehrte Tier. Er ist mehr noch als das Tier im Spiegel. Er ist mehr als das unter fremden Zeichen, in WarenWelten und Geldschein ihm eingebildete bestialische Subjekt. Er ist mehr als nur Romantikmaschine mit perverser Räderei. In der Krise trifft alle der allzuwidermenschliche Vorschein urmenschlicher Wirklichkeit. Da trifft aberendlich den Menschen der unbändigste Trieb gegen jede Verzweiflung.

Was den Grund der koitalen Langeweile ausmacht, ist hinreichend erörtert: Die Abtreibung war’s, die Entmachtung des Tiers im Männchen, das Ende der sinnreichen Fortpflanzung, das Ende viehischer Rollen der Verkehrspflicht, die Umpflanzung des lebendigen tierischen Unwesens in das eine Wesen der urmenschlichen Gegenwart. Das eine Wesen erfüllt sich, aber befriedigt sich am andern nicht. Es vermehrt durch Erfüllung sich, es will die geschlechtliche Vermehrung nicht.

Der wahre Mensch ist das Wesen, das sich nicht fortpflanzt, sondern immer nun mehr wird. Gern würde er sich mit seinen Waren fort- und hinaufpflanzen. Der Übermensch: ist ein Fortschritt zum Schein, kreatives Sein mit einem Haken für die Dummen, eine Scheinlösung, mit der man Leser fangen muss, weil man sie nicht weglassen kann.

Der Mensch ist ein Pflanze mit Dauertrieb und der ewigen Blüte der Wollust. Der Trieb ist die verlorene Männlichkeit, der abgefallene Ast, dessen Dürre ewig saugend ins Erdreich greift. Der Trieb ist eine dauernd hungrige Wurzel, die der Blüte der Wollust Nahrung und warme Farbe gibt und Reize allen Sinne verleiht. Die Wollust ist die im Wesen Mensch zuhöchst gestellte Weiblichkeit und der Trieb dahin ein Gebot der natürlichsten Not. Hunger hat den Menschen gezeugt und ein LustHunger hält das Wesen zusammen, wenn das viehische Geschlecht es auseinandertreibt. Nicht die sexuelle Differenz ist unmittelbar Ursache des Triebs: das wäre ein Schluss im Kreis. Der Hunger verschlingt die Differenz, um die Wollust zu füttern.

Der Mensch pflanzt sich fort, wenn er satt und faul ist, die Befriedigung dabei ist nur Nachspeise. Die Nachspeise ist die Prinzessin der satten Langeweile. Die kommt ins Spiel, wenn die Königin keine Befriedigung mehr will.


Wo ist Gott hin in der Krise, der mächtige Geist, der alles, was sich rührt und uns anrührt, ums rechte Leben betrügt, uns um die wahre leibliche Liebe darin auch bescheißt?

Wollust und Lust

Es gibt den zur tollen Wollust getriebenen Leib und die dumme Lust mit der Kastration durch die geteilte Arbeit.

Es gibt die ganze Arbeit, die den Leib in sich wieder verdichtet und es gibt die geteilte Arbeit, die den Leib quält mit Gott und Geist und ihn mit sich zerreißt.

Es gibt den geschlechtlich gespaltenen Leib, das urmenschliche Sein, das die weibliche Spalte noch oben stellt und beide Geschlechter unter ihr fasst.

Es gibt den von außen her in der Welt der Zeichen zerrissenen Leib, die ihren Unter zum Oberen macht und im Reich verhüllender Macht die Spalte zum verjungferten Punkt sich erinnert.

Es gibt die koitale Langeweile, die nur Chaos gebiert und Verzweiflung.

Es gibt die wollüstige Freude, die uns mit dunklem Verlangen erfüllt, die Knochen der Rührung schält aus dem Fleisch und unser Blut in schwarzem Eislauf gerinnen lässt. Die Wollust ist eine Gabe, die Dreck in Form bringt und zum harten Geschenk der Liebe brennt. Die Wollust ist höchste Schöpfungskraft.

Gott ist ein Dieb, der uns die Wollust stiehlt und sie uns als Scheinkraft wieder verkauft, als englische Lust auf der HimmelsBühne uns vorspielt. Gott ist ein Schausteller, dem wir den Betrug mit ewigem Rausch und besinnungslos schnellem Dahinscheiden zahlen. Gott hat uns die ewige Jugend gestohlen. Ist Eishonig wirklich unser Heil?

Was faltet uns in Raum und Zeit und was spannt uns hin über die Gegenwart? Was hält uns Jung? Die zarte Keule vielleicht? Was gibt uns Tiefe, Freud? Die Lust an der Scheiße? Die Stolper-Falle knapp hinter der Scheide vielleicht?

Dienstag, 3. Januar 2017

Vom Lachen und Weinen

Ein kleiner Teil der Menschheit lebt in einer großen Traumwelt – das ist zum Lachen
Der überwiegende Teil lebt in großer Not – das ist zum Weinen

Warum lacht der Mensch und was lässt ihn traurig sein?

Er lacht, wenn ihn äußere Zwänge überwinden

Er weint, wenn er sich von ihnen befreit

Kann man es noch simpler denken

Warum lacht der Mensch und was lässt ihn traurig sein?

Ins Lachen bricht der fremde Kitzel aus, weil er nicht Leib und nicht Wollust und Schmerz sein kann

Das Lachen bringt die Hülle zum Platzen

Wenn die Wollust den Leib von der Not befreit, das Blut in ihm aufkocht als Zwang zur Arbeit, dann tauchen die Sinne ins Fleisch und das Fleisch ins Wasser des Lebens ein – so bilden sich Tränen

Traurig ist der Mensch, wenn er ausbricht im eigenen Fluss

Nie kommt ein Mensch lachend zur Welt

da muss ihm nach dem Schamkragen erst noch die Milchhaut platzen

Lachen und Weinen kann man auch anders denken:

Wer in der Traumwelt lebt, erwacht im Jenseits

Die in der Not sind, sind am Tag in dunkler Traumzeit und bei Nacht in der Helle räumlicher Wirklichkeit

Vom bleichen Verbrecher

Im Konsum kann sich ein Mensch verlieren und er kann so sehr gefangen sein von der Ware Macht, dass er außer sich ist und bleibt ganz ohne eigenen Leib. Im Jenseits der Konsumidiotie wird der Mensch in seinem Glauben an Wert und Ware gottgleich und muss sich für das eigene Weiterleben den fremden Leib nehmen. Wenn der Mensch also restlos oberflächlich ist und besessen von Besitz und Wert, Zahl und Geldwert, dann kann er Leib und Leben nur noch sich anderswo nehmen. Jeder Mord ist erweiterter Selbstmord und jeder Selbstmord die Suche nach dem verlorenen Leib.

Wer nur noch an die Zahl glaubt, hat den reinsten Glauben, er ist gottgleich und erkennt nicht mehr die eigene von Ware und Maschine bestimmte teuflisch unmenschliche Leibwidrigkeit, er spürt das 'Glück des Messers'. Konsum wird zum Raub, den der Mord motiviert. Der vom Besitz besessen ist, ist blutleer und bleich wird er zum Verbrecher, der sich das ihm fremde Leben nehmen  m u s s.

Macht hat die Ware im Wunsch und die Maschine in der Produktion über Menschen. Und Macht hat der Mensch, wenn er von Wünschen und Produkten besessen ist. Das ist die äußerste Form der Besessenheit, wenn die Macht der Wünsche in der Liebe und der Hass der Kraft in der Produktion den Menschen zum Mörder machen.

Liebe ist das unersättliche Mehr der Wareneigenschaft und Hass ist das gewaltige Mehr des Produktionszwangs. Die enttäuschte Liebe treibt die Produktion an. Der Mangel ist die Seele des Wunsches und eins mit dem Verlangen der Produktion. Der Glaube ist der an die höchste Zahl, der immer die eins noch fehlt zur Vollkommenheit.

Das eine ist immer der Mord, der den Raub abschließen will. Der Mord gehört unbedingt zur Geldwirtschaft und Warenproduktion. Auch ein Terrorist ist nur ein vom Kapital gedungener Mörder.

Kein Christ hat jemals verstanden, was es heißt, dass Gott sein 'Leben' gegeben hat, um Mensch zu sein. Gott ist tot, heißt das, und der Mensch ist endlich mit seiner Verantwortung für sich und seinen Leib, sein Fleisch allein. Gott ist Mensch geworden: es gibt keinen Gott, keine englischen Götter mehr.

Hütet euch vor der Christen Missverstand. Wunsch und Warenproduktion und die höchste Zahl sind der Christen Gottheit. Da steht er starr, unser Christ, der erfüllt vom Glück des Messers ist, das steht er kalt und bleich, zur Winterwanderschaft verflucht + dem Rauche gleich, der stets nach kältern Himmeln sucht. Im Rauch unendlich vieler brennender Menschenleiber steigt der Christ endlich in seinen Himmel auf.

Gott ist tot und der Mensch muss sich zu Leib, Fleisch bekennen, nicht sie ausbluten lassen oder verbrennen. Wunsch und Waren dient der Mensch im Ideal oder im Rest-Gott als Gespenst: das ist der letzte Glaube, die Überzeugung, die sich 'Menschlichkeit' nennt.

Nach dem Ideal der Konsumidiotie des letzten Menschen kommt vielleicht noch der schöpferische Mensch mit einer Liebe, die sich noch keiner vorstellen kann. Was ist das für eine übermenschliche Liebe des Schöpfer-Menschen zum Fleisch?

Was unterscheidet Moslems von Christen. Im Islam sind Wunsch und Warenproduktion verdichtet zur bunten Wunschproduktion. Kapital ist Rentenkapital und der eselmanische Mörder einfach ein tödlicher Schmarotzer. Islam ist der zu ausgewachsenem Starrsinn gewordene kindliche Wunsch- und WarenGlaube.

Wasserfarbe

Die drei wichtigsten Dinge im Universum sind: Wasser, Licht und Farbe.
Licht ist unser Bewusstsein, Farbe das Selbst und Wasser ist der Grund unserer leiblichen Masse.
Licht und Wasser erkennen sich, da bringt die Farbe die Liebe ins Spiel
Liebe macht der Erkenntnis den Willen zur Scheidung
Die Scheidung von Wasser Licht und Farbe ist höchste Befriediung des Seins
Aus dem Sein bricht die blühende Glut des Lebens hervor
Aus der Glut kommt der Wind, der den Leib trägt und seine Sinne mit Glitter umschmeichelt
Glitter aber ist Befriedigung rein durch Glanz, funkelndes Licht
Die Freude am Geld-Schein, der auf der Ware sich bricht
Volle Helligkeit und Gewicht reichen dem Willen nicht
Der Tod tritt trocken und schattenreich mit dem Alter uns ins Gesicht

Da steht das Geheimnis ewiger Jugend - vielleicht

Was bin ich

Jeder Idealist geht in seinem Glauben, der ihm Grundlage des Denkens und Lebens sein soll, entweder von einem nicht greifbaren oder greifbaren Äußeren aus. Alle Zusammenhänge, die den Glauben mit Inhalt füllen sollen, sind vom Äußeren abgeleitet.

Das nicht greifbaren Äußere findet sich im Hirn als Werkzeug, das in seiner Struktur und Arbeit dem greifbaren Äußeren entweder entspricht oder widerspricht. Alle großen Religionssysteme befinden sich in Widerspruch zum Denkapparat. Darum fordert und fördert jede große Religion die Krankheit des Leibes.

Ins nicht greifbare Äußere gehört jede Utopie. Die lebt vom Gehirn als grauer Masse, will Arbeit und Geld abschaffen und trotzdem alle Zeichen und deren EigenSinn behalten. Daran krankt auch der Sturkturalismus. Es gibt nicht isoliert 'groß und klein' und keinen abstrakten Wert an sich.

Die Abstraktion ist das Messer, mit dem der Leib zu Tode kuriert wird.

Das greifbare Äußere ist die Welt der Zeichen in Waren (bürgerliche Kunst und Wissenschaft) und unser Körper in verwertbaren Teilen (Medizin).

Im greibaren Äußeren hat auch der hirnlose Erkenntnispessimismus seine Wurzeln. Er denkt mit den Nervenenden einen Begriff des leiblichen Nichts. Er verzweifelt am Leib.

Die Wissenschaft erklärt auch die Affekte, die es nur auf der Bühne gibt, durch die 'Nützlichkeit', d. h. mit Bezug auf ihre körperbezogene Verwertbarkeit.

Die moderne Kunst behauptet eine 'Krankheit' der Zeichen, deren Grund für sie eine allgemein-menschliche Krankheit des Leibes, den sie Sinnmangel nennt, sein soll.


Das alles bin ich nicht. Ich bin nur mein Leib im Widerspruch gegen die viehische Natur und damit notwendig gegen die viehisch-hierarchische Struktur einer Welt der Waren, in der alles eingebildet Menschliche untergegangen ist. Ich bin weder Unmensch, noch glaube ich an irgendeine 'Menschlichkeit'. Ich denke, ich bin mein Leib, wie er geht. Alle Zeichen sind mir Stolpersteine, die ich aufsammle, zu mir nehme und sie mir stotternd zurecht erbreche. Unverdaulich ist mir jeder Sinn dabei, den scheide ich gesondert aus und lasse ihn hinter mir. Was mir unbrauchbarer Rest der Verdauung ist, ist Hauptnahrung aller Weisen. Ich häng nicht am Kreuz der Wahrheit.

Ich hab die Nase am Arsch der Welt. Widerlich riecht da der Sinn und alle Schriftzeichen ekelhaft. Wollt ihr euch eure Welt erhalten, müsst ihr euch für mich einen neuen 'Wahn' erfinden.

Fern-Seher

Unterhaltung vs. Nachrichten oder
ehrliche Prol-Kultur vs. Polithurerei hochgeistiger Schönschweiger oder
lottogeile Fremdkonsumierer vs. gebührengesäugte Erwartungsbildung oder
sinnliche Bilder vs. tief-begriffliche alles bedeutende Sinnlosigkeit
Förderleibeindrangswissen vs. unerreichbarsaubere Körpervordermannschaft

Bildungshunger fressen = Unterhaltungsgier ausscheiden

Langeweile + Gefühlschaos

Regellosigkeit ausgespart per Vertrag

(in Wirklichkeit aber ist der Vertrag Grund von Not Armut Ausbeutung und gewaltsamem Tod)

Vor dem FernSeher sind alle gleich dumm und faul und über Gebühr angeschissen

Der Wunder

Mit dem Tod wird man zur Wirklichkeit erlöst, bis dahin hat man im Traum gelebt. Das Leben ist völlig umsonst und nur der Geldwert macht zum eigenen Schein ihm Sinn.

Wer glaubt durch den Tod des andern dem eigenen Leben Wirklichkeit und ein greifbares Jenseits geben zu können, verwandelt sein Sein im Schein in ein Leben der Lüge. Wer mordet, wird bezahlbar. Wer sich verkauft, gibt sein Leben den Dingen.

Ein Albtraum ist Mensch unter lebenden Dingen. Ein Traum ist das Leben, wenn es mit andern verwoben jeden Gegenwert überwunden hat. Glück entsteht, wenn eine Wunde um einen Wunder sich dreht.

Es ist ein Wunder, dass der Mensch versteht, dass aus der Erde er kommt und in die Erde er wieder geht.

Endzeit

Wenn die Menschen anfangen, Menschen zu fressen, gibt es keine Solidarität mehr, noch nicht einmal im Kleinen und Kleinsten. Es gibt das vormals harmlose Freundschaftsgefälle nicht mehr. Es gibt schon lange vorher keine Liebe mehr. Liebe war immer ein Warenverhältnis, wesentlich bestimmt von Enttäuschung und Langeweile. Wozu noch Geschlechtsverkehr, wann man auch sonst nicht satt werden kann. Wer will schon satt und taub und lustlos und müde sein, wenn Wachsamkeit überlebensnotwendig ist. Wollust will nicht Sättigung, sondern sich leiblich für ein mehr noch an Wollust zerreißen. Wollust will das ewig brennende Ungenügen, das sich steigert und immer tiefere Gräben der Unlust überschreitet. In seiner Wollust will der Mensch sich selber fressen. Wollüstig saugt er den Ekel am andern in sich hinein. Ekel ist die Angst, die am andern bis zur Unerträglichkeit gesteigert ist. Da sinkt es durch mich hin, wo ich nichts mehr tragen will. Wo der Wille in mir endet, wird die Angst des andern zur höchsten Lust. Das ist Wollust.

Jede Art von Idealismus ist falsches Bewusstsein. Wie kann man da sich 'bewusst' gegen den hierarchischen Warenzusammenhang wenden, der Grund jedes Bewusstseins und aller Ideale ist. Das Spektakel der 'falschen Ideen', des geäußerten Bewusstseins beginnt nicht erst mit der industriellen Revolution, sondern beim Höhlenmenschen. Die Höhle ist nicht das Innere sondern das nächste Äußere über dem Schädel. Die Höhle als Schädeldach sondert sich vom Kopf ab. Da bildet sich neben einem der allgemeine Schädel des andern, der das Bewusstsein zu tragen hat. Da entsteht ein Gesellschaftskörper neben dem Leib. Dieser Körper verkehrt die leibliche Ordnung. Mit der industriellen Revolution wird die leibliche Unordnung lediglich zementiert. Es entsteht das Unbewusste mit der den Leib von Organ zu Organ durchwandernden chronischen Krankheit. Heilung ist chemische Fixierung der Krankheit. Kein Medikament heilt, sondern verewigt nur das leibliche Leid zugunsten der gesellschaftlichen 'Gesundheit'.

Wenn der große Hunger kommt, wird also nicht nur Mensch Mensch fressen. Der Leib wird zugleich wieder frei, absolut jede Ordnung wird dafür zerschlagen.

Ein Leben ist schwer zu ertragen, will man für sich jede Ordnung zerschlagen und nur um das Denken zu befreien, der Warenlust und der anarchischen Wollust entsagen. Wie aber sollte sonst dies Schreiben möglich sein.

Revolution und Utopie verkennen, dass auch – oder vor allem – das schönste Ideal nur ein Warenwunsch ist. Die gelebte Utopie ist so unerträglich langweilig, dass das 'befreite Selbst' und 'bewusste Subjekt' am Ende sich noch die leibliche Revolution wünschen zur Befeiung einer 'edlen' Seele aus dem Leib. Den Utopisten ist der Leib eine unheilbare chronische Krankheit und der Selbstmord konsequenterweise das einzig wahre Heil. Idioten aller Länder vereinigt euch. Erlöst mich doch von eurer Krankheit und schert euch heim ins Reich.

Mangel an Leib

Da der Körper heute im Widerspruch zur Außenwelt steht, sind seine Funktionen auch nicht durchschaubar. Dem Stückwerk der wissenschaftlichen Analyse entgeht der Zusammenhang. Die oberflächliche Betrachtung schneidet Stücke aus einem leblosen Objekt. Aus toten Teilen kann man nicht wieder einen lebendigen Körper machen. Wissenschaftler sind Halsabschneider, die blutleere Körper zu Geld machen. Die machen dasselbe, wie die Gläubigen, die Lebewesen das Blut ablassen, um die Seele zu befreien, bevor das tote Fleisch verarbeitet werden darf. Was beide nie erkennen können: die Seele ist ein Wesen des Fleisches!

Die Seele und ihr körperlichen Wesen: Fleisch und Blut.

Zuerst müssen die Beziehungen der Menschen richtiggestellt werden. Dazu müssen auch die heimlichen offengelegt werden. Die Wirkung der heimlichen enkleidet in der Öffentlichkeit die dort wirkenden Wunschbeziehungen ihres falschen Scheins.

Damit die Außenwelt zur Öffentlichkeit werden kann, muss die Oberfläche des Leibes nach innen gedreht und zum Spiegel der leiblichen Innereien werden. Die Innereien sind nur draußen, aber verkehrt. Die Seele, die als Hirnmasse ein Werkzeug des Leibes war, wird von der Oberfläche des Leibes abgestoßen und zum wandernden Selbst in der Welt. Der Wanderer, unser seliges Selbstbewusstein, ist so hohl wie eigenschaftslos. Draußen leidet die Hirnmasse so an seiner grauen Farblosigkeit. Der Wissenschaftler heißt diesen Aspekt seines Geistes auch Objektivität oder Neutralität. Seine Hilflosigkeit hinsichtlich eines Begriffs der wahren Zusammenhänge nennt der Wissenschaftler 'Relativität'. Die deutschen Sauberkeitskranken haben im ihrem inneren religiösen Zwang die 'Relativität' getauft und umbenannt in 'Unschärfe'.

Die spezielle Relativitätstheorie betrifft auch die religiöse Erleuchtung und sprengt nicht nur den Verstand. Die allgemeine Relativitätstheorie ist unnötig, weil sie in der Außenwelt etwas zu erzeugen sucht, was es an ihr schon gibt. Die Welt ist leiblich und relativ leicht zu fassen?

Das ist Jane Roberts Irrtum, dass sie die Außenwelt des falschen Bewusstseins auf sich selbst bezieht und ihr mit Roburt einen kranken organlosen Leib als Grund geben will. Ihr 'Geist' wirkt auf die Oberfläche der Welt nicht unmittelbar, sondern nur über die Tantiemen. Was ist das Gespenst, die Seele, die spricht, nun wirklich?: schlicht und einfach der Preis des Geldes: das Geld ist der Mittler und der Preis der Tod. Bei den Christen sieht das genauso aus: die haben einen Mittler für den Kontakt mit dem Jenseits und der Preis, den sie zahlen ist der Tod, den sie 'ewiges Leben' nennen. Arme Jane.

Die von uns erzeugte Außenwelt hat unseren Leib in sich. Der menschliche Leib ist der einzige Schöpfer auf Erden. Man muss die Außenwelt jetzt mit dem Schöpfungsakt, den der Leib geleistet hat, wieder in Einklang bringen. Der gegen das falsche Bewusstsein erarbeitete korrekte Begriff der Welt nimmt automatisch den Leib in sich und auch als Grund und Herrn bei sich auf.

Unsere Welt sträubt sich zunehmen noch, den Unterschied von Wunsch und Begierde, Lust und Wollust, Wahn und Wirklichkeit, wirklichem Leib und Geist-Körper fassbar zu machen.

Arbeit für Geld hat ihren Grund in der Lebensmittelproduktion. Das ist Marx und G doppelte Scheiße. Arbeit ist zum einen an sich nichts wert, zum andern hat sie ihren wahren Grund in leiblicher Not. Im falschen Begriff ist die Arbeit der Lust unterworfen, in Wirklichkeit folgt die Arbeit der Notdurft der Wollust. Arbeit ist mit De Sade richtig verstanden ein Wüten in Scheiße.

Es gibt also leibliche und geistige Arbeit und die geistige ist unser falsches Bewusstsein. Die geistige Arbeit wirkt außer uns zurück auf uns, vergewaltigt unsern Leib. Die leibliche Arbeit wirkt gegen den Leib und verändert die Welt im Objekt. Wir leben nicht mehr in einer Welt der Objekte, sondern der falschen Wünsche im Realen. Die in den Waren realisierten Wünsche zeigen uns einen 'Leib', der gewendet und gedreht ist zur falschen Körperlichkeit. Beim Wenden sind Innen und Außen vertauscht, beim Drehen Ursache und Folge. Durch die Wende haben wir das Leibliche als Äußerlichkeit neben uns und bei uns als hohles Inneres, das uns als Seele und Selbstbewusstein/reines Selbst verlassen kann. Durch die Drehung werden wir Produkt der Wünsche, passives Objekt der Lust und Subjekt der Zeichen. Wir sind nun zum einen Folge einer Handlung, die leiblich nicht stattgefunden hat und die Notdurft der Wollust äußert sich nicht in leiblicher Arbeit, sondern wird ein Akt des Innern, heimlich, und absoluter Selbstzweck. Die Wollust wird Sinn der Fortpflanzung und das ist beim Menschen völlig verkehrt.

Die Wollust dient uranfänglich beim Menschen der Blüte, die Blüte zufällig der Fortpflanzung. Uns fehlt heute das Mittel der Blüte. Die Blüte führt jedoch jetzt zur Geldentwertung und zerstört den Warencharakter der Dinge. Wir müssen erst wieder zu den Blüten finden und leiblich dafür arbeiten.

Der Grund der Wünsche

Man muss beim Menschen Wunsch und Begierde scharf unterscheiden. Seine Begierde ist nicht auf die Fortpflanzung ausgerichtet. Grund aller Wünsche ist der Koituswunsch und alle anderen Wünsche sind von ihm abgeleitet. Der Koituswunsch hat seine Ursache in einer Komplementarität der Geschlechtsmerkmale. Durch Drehen und Wenden des unterlegenen Geschlechts wird die Symmetrie sichtbar. Das überlegene Geschlecht hat die Komplementarität zugleich von Beginn an symbolisch an sich. Das Zeichen der Überlegenheit, Bild geistigen Vorrangs, Wiedergabe der eroberten Position und Umwandlung der viehischen Männlichkeit, Ergänzung der eigenen Merkmale durch die des anderen, verkleinert verdichtet und verstärkt, trägt das weibliche Geschlecht aufragend als Krone am Leib. Also steht der Apfel für den Mond und das Zepter für die Ohmacht der Mannes. Und also brüstet der mächtige Mann sich mit Weiberarsch und Impotenz.

Wenn Zepter = Impotenz, dann ist die machtvolle Potenz mit dem Penisknochen verloren gegangen.

Alle Wünsche sind beim Menschen vom Koituswunsch abgeleitet und mit der Langeweile behaftet. Kein Wunsch kann je mehr oder mals befriedigen.

Übrigens: Was ist Ursache der maßlosen Begierde und der Wunschsucht der Schwulen? Wunschsucht überwindet Koituswunsch, Begierde wird vom Wunsch nicht weiter beschränkt. Im Verschluss mit der Wunschsucht erfüllt die Begierde sich selbst.

Revolution

Die Veräußerung der Oberfläche des Körpers an die Welt der Zeichen, Waren-, Maschinenwelt erst erzeugt Autorität. Das Subjekt der Zeichen (geschichtlich zuerst der Mann) hat als Autorität selbst Zeichencharakter. Der Leib unter der Oberfläche musste dazu verfremdet werden. Verfremdet oder verheimlicht ist er gegenüber der Oberfläche doppelt entstellt. Alle menschlichen Organe haben eine Funktion, die sie veräußert. Diese Funktionen müssen in der Welt draußen verkehrt, gedreht und gegen das leibliche Innere wieder gewendet werden. So entsteht unser 'Unbewusstes'. Nach dieser einen Drehung und Wendung hat der Leib plötzlich die äußere Not bei sich und produziert die sinnlosen Wünsche des Heils. Jeder Wunsch ist ein Zeugnis der autoritären Pest mit ihrer leiblichen Krankheit.

In dem Augenblick, wo das Fleisch unter dem autoritären Schein der Wissenschaft sachlich als Körper betrachtet werden darf, kann der Leib unter der Sachlichkeit unheimlich lebendig werden. Da endet die Verheimlichung und die Verfremdung kann aufgehoben werden.

Wir sind soweit, dass die Ware unter dem Lack der Schönheit tatsächlich sich in Scheiße verwandelt. Wenn man den geschmacklosen Lack erkennen und beseitigen will muss man vielleicht tatsächlich erst einmal bewusst sich zur Scheiße bekennen. Wer einmal Scheiße gefressen hat, dem stinkt alle Schönheit und seine Organe fangen wieder zu leben an.

Die Oberfläche der Welt muss durch die Werkzeuge des Leibes organisch werden. Und der Mensch darf nicht länger Subjekt der Werkzeuge sein, die ihm gewaltsam widersprechen. Ein Werkzeug ausschließlich im Widerspruch zum Leib nennt man Waffe.

Kann man diese Revolution des Autoritären, Zeichenhaften, Gewalttätigen hin zum widernatürlich menschlichen Leib erzwingen? Nein, die Menschenmasse selbst muss die Not erzeugen, die das widernatürlich Menschliche uranfänglich erzeugt hat. Menschen müssen vielleicht erst Menschen sicher aber halt Scheiße fressen.

Das was wir heute als 'natürlich' auf uns beziehen ist die äußerste Veräußerlichung unserer Oberfläche und die Verewigung der leibwidriger Lüge in Gesetz. Leibliche Bedürfnisse werden schriftlicher Wunsch, der künstlich befriedigt werden darf und muss. Da wird der Mensch endlich mit dem Notwendigen zwangsgefüttert. Diese Notwendigkeit enthebt das Gesetz jeder Verpflichtung zum Sinn, und da blättert der Lack, das Gesetz wird zum losen Heft, das durch den Schmutz, der an ihm klebt, dem Leib wieder anhaften kann.

Vielleicht hat der Mensch heute zum erstenmal unterhaupt diesen unheimlich lebendigen Leib und zweifellos ist das, was wir jetzt noch 'Perversion' nennen, der Anfang der Revolution.

Das Leibliche will an die Macht.

Da helfen keine Grenzen und Beschränkungen mehr. Natürlich ist der Widerstand der langsam absterbenden Oberfläche mächtig. Grenzen sind absolut erforderlich, denn das System muss zum Platzen gebracht werden für den totalen Sieg des Leiblichen und die endgültige Vernichtung des Scheinbaren.

Was ist Würde? Doch nichts als der höchste Schein göttlicher Heiligkeit. Die Würde, festgeschrieben im Gesetz, reiner Begriff ohne Inhalt, der auffliegende Stolz, den nicht einmal mehr die Falschheit am Boden hält, ist der letzte Halt der Autoriät. Würde und Schönheit in der Werbung sind einerlei und ohne bestimmten Gehalt. Unbestimmt sind nur Asche und Scheiße. Asche gehört zum verbrannten Leib und Scheiße ist das, was vom Leben übrig bliebt. Die große Würde macht endlich den falschen Körper zum Drecksack kurz vorm Platzen.

Eure Grenzen zieht hoch, wie die Hosen vor der Not, sie werden nicht fallen, sondern vom Dreck überschwemmt.

Übrigens: Beim buddhistischen Scharlatan wird der Leib selbst zum Wunder und sogar die Scheiße noch heilig. Soviel Blödheit verdient keinen weiteren Gedanken.

Textblöße

Fünf

ist kein Name

NN

ist kein Autor

Materialisten

Idealisten sind Gläubige. Alle Gläubigen meinen, ihr Wissen bei sich zu haben. Das ist falsch. Wissen hat man niemals bei sich. Erst wenn man in die Dinge eintaucht, sich von ihnen einnehmen lässt, ist man im Wissen. Wissen ist intuitiv. Man muss es nur am Leib ausrichten und sogleich scheint man eine Eingebung zu haben, die keiner, der noch einen Glauben hat, begreift.

Die schlimmsten Idealisten sind die Materialisten. Die haben die Eingebung der Faulheit. Die glauben noch ihr Wissen an den Körper einfach herantragen zu können und finden doch nie den Grund des Lebens dabei und immer nur ihren eigenen toten Körper vor. Sie sehen Funktionen von Maschinen, nie den schweren lebendigen Zusammenhang. Darum halten Sie das Leben für eine übersinnlich-einfache oder unbegreiflich-mystisch-mythische Angelegenheit und unterstellen den Grund des Lebens zwar nicht dem göttlichen Jenseits, aber doch einer ewig unbekannten Größe, einem noch nicht erfassten Systemfehler.

Der Urknall

Der Urknall kommt erst noch. Diese Welt wird mit einem Schlag untergehen und das Chaos in uns befreien. Was wir 'Chaos' nennen ist die uranfängliche Widernatürlichkeit des menschlichen Seins mit Bezug auf die Herdentierorganisation. Der Mensch hat von Beginn an seinen 'Grund' darin, von der Natur widerlegt zu sein und sich nur vorübergehend davon durch die Geschichte zu erholen. Wir gehen zurück zur höchsten Befriedigung des menschlichen Lebens und des Lebens überhaupt, zum Untergang im höchsten wollüstigen Sein. Die Struktur dieses wollüstigen Seins soll hier beschreiben sein ...  ?

Das Proletariat ist das gesamtgesellschaftliche Subjekt des Kapitals. Das Proletariat in seiner Gesamtheit ist das, was der Bürger im Einzelnen und Kleinen ist. Der Bürger kann noch so reich sein, er ist zum Untergang durch das maßlos wachsende Fleisch der Armen verurteilt. Was von Wachstum aller Vermögen übrig bleibt, ist eine schwarze Masse Mensch, die wie eine Krebskrankheit sich über den Leib der Erde verteilt. Lem ist der Visionär, der in 'Solaris' die Erinnerung als das Hauptsymptom der Krebskrankheit vom verfallenden Leib des Einzelnen auf einen ganzen sterbenden Planeten übertragen hat. Die Krebskrankheit ist der Ort des Bewusstseins und das Selbst ist des Menschen vergangenes Sein.

Das Kapital verlangt die Fortpflanzung und beschönigt deren Grundlagen bis zur unbegreiflichen Heiligkeit. Alles Schöne wächst aus der Langeweile des Verkehrs? Jedoch nur, wenn man die hündische Magerkeit des Weibes nicht als Minderwertigkeit er-achtet. Verachtung wäre angebracht. Für den männlichen Teil der Masse am Rand der Welt ist die Schönheit ein Ideal, das durch die Schwangerschaft jedesmal für lange Zeit unterbrochen wird. Nur der Herr in der Mitte der Welt wird geschönt und geschont, weil er im Rahmen seiner königlichen Pflicht, den Samen bei jedem Erguss in ein anderes Töpfchen setzen darf und muss.

Die Russische Revolution überspringt zwar die bürgerliche, ist aber nur ein perverser Vorgriff auf den radikalen Umsturz, den die weltweit hungernde Masse mit sich bringt. Diese Masse schlägt die eingebildete Masse des kleinen russischen Vorgängers nieder. Die schwarze Masse will die Abtreibung und nicht weiter die Fortpflanzung, durch die sich das widerliche Proletariat definiert.

Das Proletariat gehört von Anfang an zur bürgerlichen Waren und Wunschproduktion. Der Bürger ist nur das Stück Scheiße, das immer wieder aus der Tiefe der prolatarischen Kloake aufsteigt und eine zeitlang oben schwimmt. Freud vermerkt, wie sehr die Moral des Großbürgertums dem des Bodensatzes der Gesellschaft gleicht. Wir haben ganz ohne Zweifel oben und unten in allen großen gesellschaftlichen Einheiten die gleiche Scheiße.

Der Mensch definiert sich nach dem faulen Umkippen der hungernden Massen nicht mehr durch die Fortpflanzung, sondern wieder durch die Abtreibung. Der Produktionsapparat bleibt natürlich nicht erhalten, sondern wird gefressen, zersetzt sich mit der Fäulnis der Masse. Das ist das dritte Ergebnis des Umsturzes: die Faulheit muss durch Not überwunden werden. Der Mensch muss permanent mit dem Leib über die Seele an der Welt arbeiten oder zugrunde gehen. Übrigens gehört zum Fraß der Maschine auch der Kannibalismus. Sowenig es dann noch Eliten gibt, kann die Erde eine proletarische Masse auf Dauer tragen. Nur die seelisch und leiblich Gesunden werden überleben.

Samstag, 24. Dezember 2016

Abtreibungen

12 Schuhe breit und drei Monate lang ist über Ovid ein Hinweis auf Krieg und Abtreibung sowie Kindstötung. Der Drache ist ein Fabelwesen und keine Metapher von Macht und Gewalt. Damit ist die Abtreibung eine fabelhafte urmenschliche Angelegenheit - und natürlich widernatürlich, Menschen sind kein Herdenvieh und schon gar nicht Menschenvieh-Zeug. Der große Drache ist nicht China und kein Weg dahin ist 12 Schuhe breit oder dauert drei Monate zu Zarathustras Zeit. Der große Drache ist eine Metapher der Gewalt, der kleine Drache war nur mein Leib. Der kleine Drachengeist ist der für alle kommende Hungerleib und zugleich abgeschlaffter Mannszipfel. Der große Drache ist die große Not des großen Reichs, vergebliche Notwehr, Ende der Fortpflanzung, Niederlage im Krieg und massenhafter Tod. Der kleine Drache 'Abtreibung' hat die große Bescheidenheit der Volksmasse gefressen. Jetzt ist das feuerspeiende 'Tier' ein großes Ideal. Jedes Ideal ist ein böser Geist, der von außen kommt, und willig öffnen die Wünsche, die mit dem Willen von außen kommen, ihm den Leib. Wille ist kleiner Schlüssel und Wunsch ist großes Fahrzeug (dies als Wink an die dämlichen Buddhisten). Die Organe leiden an der Begeisterung des Leibs. Der todkranke Leib pflanzt sich fort in den Untergang. Das 'Tier' der Endzeit ist also die Abtreibung, die von außen kommt. Da kommt der Hunger, der den Volksleib verkleinert, dazu der Krieg, der ihn verstümmelt. Was übrig bleibt ist der erlöste Leib in seiner Einzigkeit. Und ein Seher der Unzeit träumt vom kleinen Drachen mit dem ausgefransten Stummel eines zwölfschwänzigen Arschkitzlers. Vor dem kleinen ragt ihm ein TextGebirge auf aus Schatten und Kluft unter Falten. Die finstere Höhle Zarathustras gehört sicher nicht der Erde, sondern einer Mondlandschaft forscher Wissenschaftlichkeit. Was uns Zarathustra verschweigt, ist sein Verhältnis zu einem Berg von Weib. Dort verdichten sich ihm in der Höhle natürlicher Abtreibung Eis und Hohn, Schmerz und Angst zu Eishonig, großer Wollust, die Brot immer nur und Spielen will, zum fleischlichen Datenspeicher. Das Hirn ist eine Mangelkrankheit, die den Leib mit Hunger füllen kann. Wenn das Hirn den Leib mit der Substanz seines Mangels füttert, nennt man das einen Orgasmus. Bewusstsein tritt ein, wenn die Verstopfung des Leibes mit Hunger vergeht und einer Leere im Hirn weicht. Bewusstsein ist leerer Hirnhunger. Das Selbstbewusstsein ist eine völlige Leere von Hirn und Leib, gehört zur Askese, die erfüllender Hunger ist. Es gibt aber auch eine natürliche Herrschaft das Weibes, die ohne das kranke Bewusste ist. Matriarchat hingegen ist ein Missverständnis, nur ein Bild weiblicher Macht und ein Widerspruch in sich. Die neue 'Macht' kennt keinen Geist, keine Begeisterung, keine Bildhaftigkeit. Die Geschlechter nehmen sich dann als solche gar nicht mehr wahr, sondern verhalten sich wie  e i n e s. Der Übermensch ist ein Weib und die Männer hängen als letzte Menschen oder Lustwucherungen an ihm auf glückseligen HautInseln, Auszipfelungen erogener DermatoZonen.

Die letzten Männer halten sich für Wanderer und sind dabei beinahe schon wieder das abgetriebene Geschlecht. Matriarchat und auch Beschneidung sind männliche Missverständnisse einer Ahnung kommender Abtreibung: Psychoanalyse ist verwissenschaftlichte EndzeitGeilheit, Wissenschaft in leiblicher Fröhlichkeit kurz vor dem Fall aus der Sünde zurück ins Paradies.

Scham

Die Scham hat ihren Ursprung im physischen Entwicklungsrückstand des Mannes. Der Mann ist ein Nachzügler des Weibes bezüglich des aufrechten Ganges. Die Bedeckung der Scham macht Sinn nur am Mann und hat zweierlei Gründe. Zum einen Sichert es das Gehänge gegen einen Zug Richtung Boden, dem es langfristig nachgeben müsste bis zum hockenden Niedergang über den Graskitzel hinaus. Zum andern ist die Scham auch der Hauptgrund des männlichen Bewusstseins, das ein durch Wut verdrängtes Wissen um die eigene allgemein menschliche Rückständigkeit und Minderwertigkeit ist. Aus alledem folgt auch, dass das männliche Wissen an sich nichts ist als die alte Scham. Wissen ein ein Anhang der Dinge und der Mann ein Subjekt der Zeichen dieser Scham. Das Bewusstsein als ein verdrängtes Wissen um die Wahrheit der Scham erhebt den Mann als Subjekt seines Denkens über die Dinge hinaus in ein Jenseits der Wirklichkeit. Bucklig kommt der Mann daher und an der Krücke von Wut und Gewalt hält er sich für ein höheres Wesen im Geisterreich. Und das ist der einzige Grund von dieser und jeder Geschichte: der Mann hat Hosen an und ist geistreich, damit sein Sack nicht mit dem Haarschwanz am Boden schleift.

Frau hat also nicht darum einen Rock an, weil sie schamlos ist, sondern im Grunde sogar unter dem Gewand noch frei von Scham. Sie ist luftumweht unten lustig.

Der Baum der Erkenntnis ist also der der männlichen Scham.

Die weibliche Erkenntnis ist frei von Scham und rein leiblich braucht sie auch nicht die Krücke des Mannes, den Krüppel und dicken Knüppel 'Gott'.

Mit dem Hammer philosophieren heißt: aus dem Stein des Bewusstseins, in den der Mann sein ganzes totes Wissen zu Schutz und Dauer gepackt hat, muss der Mann selbst Schlag für Schlag die lebendige Wahrheit herausarbeiten. Mit jedem Schlag, der ihn zu sich befreit, leidet der Mann an der furchtbarsten Scham. Die Wirklichkeit, die er sich so erarbeitet ist ein schlimmer Alp, ein schwerer Traum, den er mit Angst aus innerer Enge gegen leiblichen Schmerz zu Berge trägt. Bewusstsein ist verbrannt ihm in Traum und Wissen zu Asche geworden. Ewig lähmt den Mann die Scham. Wie wird er diesen hässlichen Zwerg los?

Ist es nicht so?: die widermenschliche Gewaltherrschaft, Wut und Hass übertragen die äußere Hässlichkeit des Mannes aus verdrängter Scham begrifflich auf das Weib. Am Weib wird die männliche 'Hässlichkeit' eine erinnerte Eigenschaft und heißt 'Bescheidenheit' und ihm auch 'Schwachsinn'. Der 'natürliche Schwachsinn' des Weibes ist eine Folge männlicher Scham und Flucht vor der Wahrheit der spätzeitigen Vierbeinigkeit in die Gewalt und überhebliche Vergeistlichung.

Am schlimmsten im Sumpf männlichen Wissens steckt der Geist, wenn er sich Geistlichkeit nennt. Als Übergeist oder Geistlicher überwindet der Mann die Scham durch gewollte Schmutzigkeit und wird widerlichstes Untier, Ungeziefer, Parasit, kranheitserregendes schamfressendes Dreckstück. Heiliger Franziskus!, ist das nicht die schönste Erklärung für die elende Kinderfickerei!

Scham: die Geschichte der Entwicklung des Mannes vom Vierbeiner über den Patriarchen hin zum demokratisch humanistisch gesinnten Pädophilen.

Freuds Welt ist Scheiße und seine Theorie ein Aufstand dagegen. Die Wahrheit ist Scheiße dem Bewusstsein und Ekel nur das offensichtlich Unbewusste. Dem kann mann nicht ausweichen. Männliche 'Freiheit' ist Scheiße. Im Krieg schwimmt der Mann darin. Wie der Teufel schreibe ich und weiß ich um die Wahrheit: Dreck muss mann fressen beim Lesen dieser Texte um der Wahrheit willen oder mit Lust. Und aller Geist soll in göttlicher Wollust enden.

Im Garten Eden

Affen erheben sich auf schwarzen Hunden mit Flügeln.

Widerlichen Wesen wollen unseren wundervollen Planeten in einen Dreckhaufen verwandeln. Wesen wie Schmeißfliegen, die statt einer Seele die Pest in sich tragen.

Handeln wir also Gott gefällig, der liebt nur die Weißen, auf den Rest wird er ... schon aufpassen.

Wir werden die Erde in ein Paradies verwandeln. Wir müssen sie nur vom Teufel säubern. Wer nicht reinweiß ist in sich, ist ein Kind des Teufels. Den muss mit seinen hässlichen Kindern die Erde abtreiben. Die Brut braucht eine Hungersnot.

Was nach dem Hunger 'Krieg' heißt, ist nur noch Säuberungsaktion. Die Pest fällt aus. Hunger und Krieg sind vorweggenommener Heilungsprozess.

Die Endzeit hat begonnen. Also schreien wir 'Heil!'. Bald wird unser Reich die Erde und unsere Heimat der Garten Eden sein.

Sela und Amen. Er wird kommen und bleiben in Ewigkeit. Entweder Eden oder der treue Ehemann.

Sintflut

Wie kann, wo alles äußerer Zwang ist und der Mythos des inneren sich auflöst, wie kann unter der Gewalt der Bilderflut, die eine Welt in Waren mit sich bringt, der Mensch sich noch zur Arbeit aufraffen? Wir müssen die Welt auf den Kopf stellen und dann von unten anfangen beim verdorbenen Wort, das ein Geschlecht nicht kennt. Wir müssen aus der Geschlechtslosigkeit wieder zur eigenen Sprache finden. Wir müssen mit ihr dann zum Leib zurück, weit vor den Bildersturm des Patriarchats und unsere Hölle und Schädel-Höhle konsumierender Idiotie und die Schmarotzerphilosophie verlassen. Wir müssen erst das andere Geschlecht an uns entwickeln und anschließend von uns weisen. Heloisa war Abelards anderes Geschlecht, Schreber hat es leiblich an sich in der Anstalt bewundert und überkreuz an den Knöpfen gedreht. Kaum waren die Eier weg, sind Abelard wie Schreber also Titten gewachsen und eine Ahnung der Unendlichkeit - weiblicher Wollust. Wir können heute von uns weisen, was gestern Liebes- und Geisteskrankheit war. Was uns aber immer noch fehlt für die große Wiederauferstehung des Leibes, dessen Scheitern sich seit zwei Jahrtausenden ‚Christentum‘ nennt, ist der Hunger, ein großer Widerstand und der die Einheit der Welt der Waren unter der schrecklich simplen EngelsSprache der Arbeitsmitteilung vernichtende schwarze Tod.

Der Islam, übrigens, ist ein windiger Aufstand gegen das Scheitern der an Waren Reichen: nützlicher Parasit, der bald seines Wirts Los teilen wird. Da werden die engelisch oder himmelisch Fabulierenden alle Trauer in die Pfanne hauen um das eigene Fleisch und aus Tintentöpfchen sich des Lebens rührendes Elend nehmen. Ja, das gibt den Unterschied und die Einheit von Mann und Weib: geschieden müssen sie sein, dann kann Fleisch werden zu Fleisch und die Arbeit mit Brot da ran. Der Mensch vergeht sich mit Brot am Fleisch: das ist sowohl eine sehr alte Geschichte also auch der unheimliche Sinn der Verwandlung in der Eucharistie. Das ist 'Die Verwandlung': eine vorgeschichtliche Wahrheit: Die Menschheit überlebt mit der Übertragung der Abtreibung auf den Mann. Dem aufrechten Gang der Frau folgt die Kastration des Mannes durch die Arbeit.

Die Beschneidung ist also was?-: Sie ist Schnauze voran ein Zeichen des Bundes von urmenschlichem Hundsmann und Arschloch (am Weib). Was ist aus dem Arschloch, aus 'hava' geworden? oder vielmehr gekrochen?: unser Führer, die allerhöchste männliche Gottheit, das Herrchen ohne Eier, vielleicht der Monorch. Wie hat das göttliche Stück Dreck als Wahrheit am Arsch diese Übertragung geschafft?: die Übertragung der Liebe und der Penis hängen am Glauben. Die Natur hat den Mann beschissen und die Wahrheit in der Beschneidung verkleinert? vom Symbol zur Metapher verfeinert? Der Schwanz des Mannes ist nicht wirklich da: beim Geschlechtsakt verkümmert er in Langeweile und bei der Wollust außerhalb in der Wildnis allein ist er bescheidene Wirklichkeit, die gegen eine Bilderflut anarbeitet. Als Zeichen der erinnerten Wirklichkeit aber steht er ihm ab.

Dem Mann ist alles in Schleierhaft oder Fetisch in der Warenwelt und dem Weib einerlei wie schon alle Zeit ist alles nur Gelegenheit Nebenbei Schmuck auf dem Sprung nach allen Seiten.

War die Sintflut immer schon Bilderflut? Was weiß ich. Was geht mich der Beschiss der Metaphern an.

Der Wille zur Macht

Der Wille zur Macht

Weihnacht, Pfingstler und Oster haben das Spaltungsirresein, den Glauben an einen vom glatten Durchstrich bestimmten Körperbesitz. Schizophrenie und Glaube sind absolut eins. Ihr Körper ist nach Alter vermessen und nach Strich und Faden in Zonen des Sinns zerrissen. Körperbesitz ist leibfremdes Ideal, lebloses Bild des lebendigen Leibs. Zwischen dem irdischen Besitz und seinem vom Himmel herunter gerissenem Sinn hat der Irre die Seele. Die Seele ist zum einen Riss, der den Irren in sich von der Welt zu trennen scheint. Zum andern und an sich ist die Seele ein Häutchen, das dem Glauben an Besitz, Grund und Sinn, Halt zu geben scheint. Daraus folgt, dass das Jungfernhäutchen am minder wertigen kleingezüchteten Hundsweib Korrelat des männlichen Selbstbewusstseins ist. Das Selbst des Mannes ist ein Riss zwischen Besitz und zählbarem Sinn, der braucht am anderen die Haut zum abziehen. So vermehrt sich der Schizophrene: er teilt sich physisch in Besitz und Grund und zieht eines anderen Haut darüber.

Körper mit gesonderter Seele gibt es nicht. Es gibt ein Hirn, das mit Leib und Organen die Welt erfüllt. Das Hirn ist Werkzeug, nicht Zweck. Die zum Besitz erlogene Seele will Sinn und Zweck sein. Der rechte Leib hat keinen Zweck.

Immer muss die gewaltig tätige Seele das Mannes am schwachen Weib das dünne Häutchen zerreißen. Immer braucht der blöde Sinn den noch blöderen Übersinn.

Wieso? Weihnacht, Pfingstler und Oster geben sich großmächtig und vergehen sich doch nur an Kleinen. Jetzt wisst ihr, was Schizophrenie ist und warum die Besitzgläubigen und reichen KirchenKatholen notwendig Mädchenschänder und Knabenficker sind. Schwul sind sie auch: das nämlich ist der Unterschied zwischen eigenem Leib und fremdem Körperbesitz: der eigene Leib hat ein Geschlecht, der Körperbesitz nicht. Der Schwule ist ein Pädo ohne Seele. Der Schwule ist ein Pädo in spe, in anderen Umständen und froher Hoffnung. Aus all dem folgt: Katholen sind immer passive Schwule und aktive Kinderficker. Das ist kein beliebiger Zusammenhang, sondern absolute Notwendigkeit.

Das ist der ganze Gang des bürgerlichen Bewusstseins. Und das ist das höchste bürgerliche Ideal: Menschlichkeit. 'Menschlichkeit' ist die von der gerissenen bourgeoisen Seligkeit an uns gerichtete Forderung, ihren Irrsinn mit den verletzenden Grausamkeiten still duldend auszuhalten. Wir Atheisten sind nicht schwach genug für eure 'Menschlichkeit': wir werden euch die Ledervorhaut über die Ohren ziehen und das geraubte Jungfernhäutchen darunter vom Fleisch reißen.

Ist der Wille zur Macht nun der des lebendigen Leibes Innern mit allen Organen oder eine Äußerung des Besitzes und notwendiger Verblödung? Wahl der Qual: Besitz denkt für dich, Leib aber für mich. Das eine ist der Autor und das andere der Schreiber. Autor allerdings bin ich nicht.

Lust sein und Liebe haben

Die kleine Begierde ohne Bewusstsein:

Die Tatsache, dass ich vollkommen einsam und vereinzelt bin, bedeutet nicht, dass ich illusionslos bin und ohne Wünsche und Träume. Ich habe natürlich Vorstellungen von einem Zusammensein, das mir und dem anderen einen perfekten gemeinsamen Leib schenkt. Die Gemeinsamkeit schließt vor allem und zuerst Herz und Seele ein, dann die anderen Organe und die Sinne und am Ende noch Zunge und Hand, die aller Welt Dinge zur Erweiterung der Gemeinsamkeit heranziehen können. Die allumfassende Harmonie muss man erst finden und natürlich dann aus dem Glück heraus auch die Kraft, sie mit Arbeit oder Vorsorge von annehmbarer Dauer, also (mit Nietzsche, Briefe, Bd. 8) von einem Tag zum andern zu erhalten.


Die absolute und reine Liebe und das Unbewusste der falschen Welt:

Was die meisten Sorge nennen, ist die von der alltäglichen Gewalt geprägte Sorge ums Überleben. Immer hat der vom System Vergewaltigte eine Sorge, die das Leben in seiner Gesamtheit erfasst und noch darüber hinaus geht. Wer die Drohungen der Lohnsklaverei in sich hineingefressen hat, dessen Sorge reichen weit über das Leben hinaus, ins Jenseits nämlich, auch sämtlicher Nachkommen. Typisch für einen Staat, in dem sich christlicher Wahnsinn durchgesetzt hat, ist die Absicherung der Reichen durch Schuldenübernahme zu Lasten der Armen. Im Christenreich steigt die Sorge als rauchender Gestank über brennender Leiber Masse in den Himmel auf. Die Banken häufen soviel große Vermögen wie kleine Verschuldungen an. Die unschuldigen Schuldner begreifen das nicht mehr und es wurmt sie ein unbestimmtes Seelenleid. Die kleine sinn- und inhaltslose Sorge spart sich das Leben und trägt ihren guten Leib zwecks Sündenentwurmung und Organverwurstung zur Fleischbank. Wer nicht mehr arbeiten kann für die Bank, bietet seine Organe unmittelbar der Reichenkrankheit an.


Das ist der Unterschied von Bewusstsein und Unbewusstem: das Bewusstsein gehört nicht dem Menschen, sondern vollinhaltlich der Mechanik der Warenproduktion und das Unbewusste ist eine kranke Verdrehung des menschlichen Leibes durch die Zwänge die vom Warenbewusstsein ausgehen.

Sündenfrei

Die totale Überwachung führt zur Vernichtung aller moralischen Schranken und verhindert natürlich die Bildung jeder Autorität. Damit fehlt dem hierarchischen Bau von Verwaltung und Produktion und seinen Spannungsunterschieden die Kraft der Gewalt. Geldwirtschaft und Warenproduktion sind von der GewaltNteilung oder Spannungsdiffernzen getragen und gehen ohne das Bindemittel dieser Gewalt einfach ein.

Freiheit verlangt Überwachung verlangt Nacktheit verlangt uneingeschränkten seelisch-leiblichen und vollkommen geistlosen Genuss.

Wem die Autorität über den Namen in die Wiege gelegt ist und wer damit auch frei vom Arbeitszwang ist, der ist immer der Gefahr völliger Unmoral ausgesetzt und im Widerspruch mit sich. Die psychoanalytische Systemreparatur nennt das 'Neurose'.

Der Analytiker heilt also nicht, sondern ist Systemmechaniker. Der Neureiche stinkt also nicht nur von Geld, sondern gern. Der alte Geldadel aber ist beim Analytiker Dauergast.

Sport ist auch antiautoritär und eine leibliche Beförderung der Unmoral. Der Sportler wird daher für das System eingekauft. Wer Sport nur für sich und umsonst treibt ist eine potentielle Gefahr für das System.

Die totale Überwachung führt also mit dem Verlust der Gewalt zur Aufhebung aller Zwänge und wenigsten vorübergehend zu gleichmäßiger und friedlicher Verteilung der Genüsse, was man dann Kommunismus heißt. Kommunismus endet regelmäßig, wenn die Überschüsse aufgefressen sind und auch die Überwachung damit nicht mehr funktioniert. Den Rest der Geschichte kann man sich denken.

Frauenzimmer

Huren wollen für Geld genommen werden und durch Zuhälter von Maschinen.

Ich will genommen werden als Fleisch mit innerster Blutschuld der Arbeit geladen. Strafe und Schuld eignet sich der Leib im geregelten Zusammensein seiner Organe an und kann so nur schöpferisch tätig sein. Das Oberstübchen ist unser Seelensitz. Die Seele hat die Schöpferkraft des Leibes in die Welt zu bringen und ihn dahin umzusetzen. So entsteht die Welt der Symbole um uns. Symbole sind keine Übersetzungen, sondern Ausscheidungen.

Ein Mensch als 'Gottesgeschöpf' gehört in eine Lügenwelt metaphorischer Entstellung. Die Metapher ist das Basiselement des allgemeinen Tauschhandels. Mit dem Tauschhandel kommt das Täuschungshandeln und der Mensch beginnt die Innenwände seines Leibes zu bemalen.

'Sie sind Zimmermaler?', sagte der Untersuchungsrichter zu Josef K. (Kafka, Der Prozess, Kapitel 7, Projekt Gutenberg). Also sind dem Höhlenmenschen Frauen plötzlich Zimmer, die gestrichen werden müssen. Wir aber sind schön wach außerhalb Kafkas Schrift und brauchen keinen Strich und Stich ins Herz. Geschichtlich sind wir mit Bildern vorgeladen. Der Prozess begann mit der Vorladung. Geschichtslos muss man sein, gegenwärtig und ausgeladen, entladen bei jeder Gelegenheit und überall hin.

Nicht für die Liebe wollen wir leiden, sondern uns für die Wollust das Herz zerreißen und für die Erfüllung der Begierde bluten. Arbeit ist der Schmerz, den wir hinaustragen müssen in die Welt mit dem Lastwagen der Fleischeslust. Damit sind wir keine Christen und doch dem ewig missdeuteten Menschen Jesus verbunden. Das NT ist wie alle autoritär vergoldeten Blattsammlungen eine Lügenverhandlung, bewusster Kirchenbetrug, metaphorischer Dreck, Wiederholung alttestamentarischer Bildmalerei. Jesus war kein Zimmerer oder Wiederholungsmaler, sondern wollüstiger Mensch mit fleischlicher Schöpfungskraft. Die Kirche hat ihn nach seinem Tod noch einmal umgebracht. Er wurde nicht wiedergeboren, sondern als Mensch von der Kirche wiedergetötet. Der Stein (Petrus) drang tief in der springenden Brunnen ein und hat ihn zerstört (Zarathustra, Der Biss der Natter, Das Nachtlied). Wer in einen zersprungenen Brunnen springt, muss triefen vor Selbstmitleid. Bin ich nicht ein springender Brunnen, der sich selbst vor Lachen nass macht angesichts eurer Trauer.