Samstag, 29. August 2015

Konkurrenz ...

... verkleinert seelisch leiblich geistig und verdirbt den Text. Die Autorität 'u. a.' schwächt die eigene. Man wird Sklave eines MassenBetriebs. Sogar schon der ewig-einzige Leser kann einem ein gefährlich schädlicher Konkurrent im Geiste sein und genug, um den guten Geschmack einem beinahe restlos zu verderben, vernichten das Schreiben im Winkel rechts zur Geraden, die Lust an der eigenen heiligen Schrift.

Ein langes Leben

Ein langes Leben und leibseelische Gesundheit sollten notwendig miteinander verbunden sein.

Das Leben als ewiges Ganzes ist ein Buch. Ein ewiges Leben aber ist nur verlängerte Krankheit, zunehmende Minderung des Geistlosen noch bis in die gähnendste Leere hinein. Der Atheist hat sein Buch und sein Sterben ist nur ein großes Wort auf der letzten Seite. Der Gläubige aber hat den ewigen Stumpfsinn, die unendliche Langeweile, nennt das Reue hier, Buße da, Demut engelisch drüben, wo meine Seele nie ist. Ich kann lesen, er kann es nicht.

Nur wer lesen kann, er\hält die Kontrolle über einen funktionierenden Leib.

Das Leben ist im funktionierenden Organismus ein Ganzes und vollkommen. Wenn es nicht mehr regelmäßig regelgemäß funktioniert, sollte es, um nicht als Ganzes verdorben zu sein, aus freien Stücken heraus beendet werden, im freien Tode. Der Funktionsverlust ist das angesagte Ende des Schreibens. Nur dem SeelenKrüppel, dem geistigen Vieh, das hängt am Pflock des Nu, muss es immer noch um ein Stück größere Übelkeit verlängert werden.

Das ist auf alle Fälle aber jedermann mit Selbstwert und Ehrgefühl, mir sowohl als auch dem Kranken, das Widerlichste: Mitleid.

Freitag, 28. August 2015

Der vollkommene Leib

Man muss Raum Zeit  u n d  WeltLeib unterscheiden. Das geht dem Menschen über den Verstand, aber bleibt bei der Sinnlichkeit. Der Weltraum ist leiblich wahrgenommen rechtseitig mehrzeitig wabenförmig säulenartig. Die Leibhaftigkeit gehört nicht zum Geist. Was über Raum und Zeit hinaus geht, ist leibliche Seligkeit. In meiner Welt gibt es weder Gott noch Jenseits. Ich bin meine Welt, ich bin mein Leib, das ganze Sein geht über das Hirn mir ins Herz hinein.

Unsere Welt ist zu eng für einen göttlichen ÜberGeist und in sich geschlossen absolut vollkommen - muss jedes Jenseits da nicht Lüge und eingebildete Hölle sein!?

Dichtung und Wahrheit

Im Gedicht kann man seine Gefühle deutlich ausdrücken in vorgestellter Unterhaltung distanzlos-allgemein im Zwiegespräch eigentlich mit sich und vermeidet so in konkreto mit einem Geständnis ausgesprochen scheinbarer Wahrheiten peinlich verbindlich zu sein. Das Gereim ist ein zusätzliches ÜberKleid vor der nackten Wirklichkeit.

Die Dichtkunst schützt vor dem Verlust von Herz und Verstand ungefähr so wirkungsvoll wie ein lahmer Hund vor einem Angriff auf Leib und Gut.

Sehnsucht!: hörte ich je einen Hund so heulen! Wie hängt mir das alles so zum Halse heraus. Beiß zu! Sprich dich endlich aus! Lach dich aus! Lass dich endlich von Zarathustra auslachen. Geh aus dir heraus. Lach mit jedem mit. MiteinanderLachen ist gesund und alles andere als Literatur.

Was für ein Durst brennt in mir nach dem verlorenen Lachen der Kindheit. Sehnsucht! Was für eine Sehnsucht habe ich nach der Liebe leibgetragener Reinheit.

EndZeit

Die Armut im starken Reich wächst. Da steigt die Wahrscheinlichkeit für ein pogromatisches Zucken des Staatskörpers zum Verzücken der Bürger, die den Hunger nicht aushalten können und tragen wollen. Was tragen sie in sich dann?: einen wachsenden Mangel, der sich mit Gewalt zum andern hin öffnet. Das ist so sicher wie das segnende Amen der Kirche zum totalen Krieg und staatlich organisierten MassenMord. Der Staat hat als ersten Zweck die Mästung menschlicher Opfer in großer Zahl für seinen letzten Zweck, die regelmäßigen Schlachtungen: Eroberung Krieg und Hunger Pest Pogrom sind nicht Ausnahmezustände, sondern staatlicher Ordnung Maß und Regel.

Wenn die Vernichtung fremder Völker einsetzt, weil sie sich der Öffnung auf Reich und Führer hin verweigern, so ist das Vorzeichen für ein Kommen des ewig menschlichen Himmel-Reichs.

Nach dem Untergang eines beträchtlichen Teils der Menschheit werden wir für immer vom irrsinnigen Glauben und GottesWahn befreit.

Das Deutsche Reich ist seit 1000 Jahren ein Schlachthaus und der widerlichste Gegensatz zur himmlischen Niederkehr ins EndReich. Das Pogrom macht den Staat schlank und gesund. Zum Heil seiner Verführer scheidet er aus dem mit Leichen schwangeren VolksLeib eine alle erlösende Unfruchtbarkeit aus.

Sprung hinauf und Sturz hinein in die wolkige Ungenauigkeit.

Das aber ist die nächste große Tugend der Menschheit in der EndZeit: der Wille zur Abtreibung.

Wenn in Deutschland Politiker, Pfaffen, vertrocknete Staatshuren und schwule Kirchenschlampen, dem Volk Freundlichkeit verordnen und Mitleid predigen, dann - ist es höchste Zeit, auszuwandern.

Donnerstag, 27. August 2015

Lust und Leid

Bei der Liebeskrankheit oder Depression verwandeln sich alle positiven Leibsgefühle in kleine Erinnerungen, hohle Wünsche, äußerlich geheftet an Waren, die man sich entweder leisten kann oder nicht. Ist man hinsichtlich der Bewertungs- oder Zahlungsmittel flüssig, wird die in den WarenRaum hinein veräußerlichte Begierde zum heiligen Geist, euphorischen Rausch der Gedanken. Ist man weniger flüssig, dann wird die Begierde in der äußeren Not zur Verzweiflung. Das Handeln des Liebenden oder Depressiven als Subjekt des WarenStrömens nennt der analytische Unverstand übrigens Zwangskrankheit.

Liebende sind also genauso leicht zu ‚heilen‘ wie der Depressive. Die Begierde muss nur wieder rein werden. Wir brauchen eine Tugend der Reinheit, die Reinigung der tiefen Wollust. Was aber macht die Wollust rein im Leib? Wie heißt dies letzte Joch? Wie geht die Tugend gleich noch, die der Menschheit doch angewachsen ist und ihr endlich einfach zu fassen bleibt?

Glaube

Es gibt weder Zufall noch den 'freien Willen'. Alles ist Bestimmung. Glaube ist Krankheit als Bestimmung. Glaube ist des Geistes Krankheit im Leib. Glaube braucht 'Menschheit', den großen Begriff. Die Menschheit muss für die Gesundung ihres Leibes das, was Glaube ist an ihm, heilen. Heil dem gesunden Leib: durch Vergiften, Ausbrennen und Abschneiden seines Krankenteils der gläubigen Menschheit. Gott ist fast schon tot. Wir brauchen jetzt nur die neuen menschlichen Tugenden. Die Tugenden des Heils sind auch nur eine Notwendigkeit. Der Mensch will wieder gesunder Leib sein. Er will selber Bestimmung sein. Er muss seine Bestimmung wollen. Es ist höchste Bestimmung der leiblich Gesunden, die Gläubigen restlos, gnadenlos auszurotten. So soll es sein, so muss es sein, so wird es einfach sein.

Mittwoch, 26. August 2015

Lüge Lüge

Zwei Worte, die sich nicht gleichen. Die sogenannte Empathie ist nicht Ursache des Zusammenhalts mehrerer miteinander konkurrierenden Lügen, sondern deren Folge. Darum gibt es auch keine SpiegelNeuronen. Und! die Gefühlsduseligkeit ist auch keine Eigenheit der Säuger oder Besonderheit des Denkens an sich, sondern nur Lohn für den Zusammenhalt von Lebewesen. Im Belohnungssystem steckt wieder der GeschlechtsTrieb. Das ist die Süße, die die kleinsten Lebewesen noch zusammenhält. Armer Rifkin. Die EmpathieLüge ist doch wieder nur das alte christliche Mitleid, eine Erfindung des schwachen Geistes im kranken Leib.

Das Buch sollen die kleinen Menschen im GeisterReich der Katholen lesen, und alle, die unser WarenBewusstsein kennen lernen wollen. Hol ihre RaffGier der Teufel. Übrigens: es gibt kein Bewusstsein sonst, und: ich hab keins: da wär ich ja auch ein Opfer der Werbung und auch so eine Leuchte, die hinausscheint über die schöne Oberfläche unserer neuen Welt und hätte nur ein hohles selbstbewusstes Meinen.

Heil dir, Elisabeth

Ärzte sind Chimären, vorn kleinliche Gebührenrechner, in der Mitte Menschenschlächter und nach der Behandlung Leichenflicker. Mit WarenWunsch und Konsum vergoldete Arschlöcher sind sie vorne, anmaßende Wissensschlamm speiende Großmäuler hinten, dazwischen haben sie einen gestohlenen ErsatzLeib, verdichteten Torso aus gespendeten Organen für sich oder aber einfach den Rumpf einer sehr krankenSchwester, willenlosen HungerLeib, umfunktioniert auch noch zum SamenAbstreifer unter ein mageres RingelSchwänzlein.

Montag, 24. August 2015

Sonnenkönigin

für mich gibt es keinen Unterschied zwischen dem Licht des Geistes und dem Sonnenlicht. Dem Menschen heute ist aber beides äußerlich. Meine Sonne ist  d a s  nicht! Für das, was der Mensch zu sehen meint im Geiste, bin ich blind. Ich hab keine 'Geist'. Mir scheint die Sonne - wie schon dem Schreber - durch den Kopf mitten ins Herz hinein. Die Sonne ist ein Weib und ihre Strahlen erfüllen mich mit reiner Liebe. Jede Frau trägt die Sonne in sich, die als gütige Wärme ewig unschuldig freundlich strahlend sich uns mitteilt.


Übrigens: ist Marie ein Wort für Sonne

Sonntag, 23. August 2015

ZwischenReich

Zwischen dem gesunden afrikanischen schwarzen Leib und dem flüchtigen europäischen weißen Geist liegt der kranke arabische Raum, todkranker KörperTeil im Übergang zum Viertel braunen Staubs, teuflisches Krebsgeschwür, Niedergang der Männlichkeit.

Zurück zur fröhlichen Widernatur

Ich bin vorwiegend mein Leib und Mitgefühl und Mitleid sind Veräußerungen meines leiblichen Selbsts und also Kopfkrankheiten. Das Gehirn ist meine Seele und das Bewusstsein sowie das zum Bewusstsein gehörende äußere SeelenSelbst oder Selbstbewusstsein sind mir fremd. Ich habe ein Hirn und das Selbst ist nichts als mein Leib. Diese Erkenntnis wiederum ist bereits die erste mir fremde Äußerlichkeit und begründet keine zusätzliche Eigenheit meines Selbsts. 'Mein' Selbst ist bereit LeibEigenschaft im negativen Sinn. 'Mein' ist Besitz. Besitz ist äußerlich. Der Besitz begründet das Bewusstsein. Bewusstsein ist somit bürgerlich und gestohlen. Selbstbewusstsein ist das Unrecht verkehrt zu absoluten Reinheit. Das ist bürgerliches Bewusstsein. 'Das Absolute' - oder Gott - ist nur ein anderer Begriff für Falschheit an sich. Alle Begriffe verfälschen die Wirklichkeit. Die verfälschte Wirklichkeit ist unsere 'Realität'. 'Real' ist, wenn die weiße Hure das Bedürfnis hat, sich um einen Schwarzen zu kümmern. Sie überträgt unser Besitz-Verhältnis auf die lebendige Fruchtbarkeit des Leibs. Das bringt ihr den Untergang. Das schwarze (Arsch)Loch, ihr fremder Mann, kommt aber auch nicht mehr auf die Beine. Er ist und bleibt der Hure VierBeiner. Befreit ist am Ende das schwarze Weib allein von der Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit fängt von vorne an.

Schwarze Materie

Sie ist ein aus dem Begriff der Entropie heraus entstandener realer Fehler. Sie ist das Zeichensystem selbst hingewundert neben die Welt in Schrebers Manier. Realität ist nicht Wirklichkeit und der Geist ist dem Leib zuwider. Realität Geist Wissenschaft erfordern Glauben. Der Glaube macht die Welt seinen heiligen Texten gleich. Ideen Begriffe sind Fallen und das Reale Verwundung, Verwunderung. Die Schwärze der Zeichen zieht uns an - Sinn ist Tod. Die dem Menschen heilige Schrift, das abstrakte Denken, dreht das Bild der Welt um. Die Wende ist aller Untergang. Schwarz ist die Wiege der Wirklichkeit, schwarz der Ursprung der Menschheit. Weiß wie Papier und unsere Haut ist der Krebs, Wissen Grundlage aller Weisheit. Schwarz ist des Lebens alter Anfang. Zwischen u n s e r e m Schwarzen Mann, der Einsicht, und s e i n e m lebendigen Leib, liegt unser Untergang. Wissen schaft Sicherheit und gravierende Fehler den Sinnen. Real wird der Mangel im Geist Dunkelheit und unterliegt der schwarzen Fruchtbarkeit.

Samstag, 22. August 2015

Ich ...

... bin ein flüchtiger feiner Pinselstrich und meine Fragen sind des Malers Unsicherheit Zögern Verlegenheit bei der Arbeit

... bin eine Unregelmäßigkeit im Gesamtbild der Farbfläche Unbeholfenheit eines Schöpfers Ungeschicklichkeit

... bin eine Bildstörung Unwille

... bin für mich versöhnt mit dem Werk notwendiger Schönheitsfleck

... bin aufgehoben: offensichtliche Korrektur eine Beschwörung des Untergangs ein Siegel das gebrochen sein muss

Gott ...

... in Gedanken allein, er träumt - er sich zwei HundeSöhne, Jesus Christus und Mohammed. Ein Hund: reiner Unterwurf, der andre: debil. Lauter Krüppel. Da erwacht er, befreit - von der Übelkeit im göttlichen Leib und einer Schwäche im großen Geist war er gerne wieder mächtig allein.

Bis in alle Ewigkeit

Wer den Dingen in der eigenen Sprache schon auf den Grund gegangen ist und jenseits ihrer Zeichenverhaftung geraten, kann aus dem Leib herausgewachsene Texte fremder Zunge sich übersetzen. Die einfache Übersetzung ist aber noch nicht wieder allgemein auch lesbar, sie muss vom Übersetzer einmal erst verdaut werden und in ganz neuen eigenen Inhalten ausgeschieden erst ist sie wahrhaftig dem fremden Ursprung entsprechend und lässt sich im fremden Sprachraum etwas weiter verbreiten. Der fremde Text ist am Ende vergangenes Material, das der eigene Leib neu wiedergibt, er\bricht. Diese ungewöhnlich neue Übersetzung aus sich ist Liebe zu fremdem Schreiben und zugleich ganz originales eigenes. Den neuen Text verbindet mit dem alten nicht sinngemäße Entsprechung und wörtliche Genauigkeit, sondern der neue Text ist inhaltlich verwandelt vor allem ein Schlüssel, mit dem der Übersetzer aus dem alten die Leiblichkeit herausdrehen zu können meint.

Gute Texte sind weder breit noch verbreiten sie sich wesentlich weit. Sie werden massenhaft nie verstanden und entstehen im kleinen ihnen eigenen Kreis unerkannt fast, unsichtbar neu. Durch sie wandert der Leib auf scharfem Grat durch die Zeit und zieht unser Geist hin am seidenen Faden durch alle Ewigkeit.

Wirkliche Texte gehen einem nicht aus dem Sinn, haben keinen, sind sinnlich ohne ihn. Die aus vollem Leben dampfende Erde atmet sie sich aus uns raus. Sie sind mythischer Lehm. Sie werden zwischen unsren inneren Organen verstanden, also gezeugt, wachsen in ihnen, fallen wie beseelt und mit eigenem Leben aus uns ständig erneut und erneuert heraus.

Freitag, 21. August 2015

Marie

auch  D e i n  Vater ist nur ein schwacher Mann und er glaubt an Dich

Künstler

Alle Künstler sind Idealisten, Verführte und Bekehrte, verkehrte Menschen mit Glauben, Männer, Über-Tiere, eingebildete Bestien, Konstrukt aus Zeichen, tote Körper im Schrift-Verkehr. Ohne die Wollust im VertragsZustand, deren GrundUmstand die Ehe ist, geht Kunst nicht. Kunst ist das patriarchale Gegenstück zum LeibesSchmuck. Der Kunst fehlt somit die leibliche Reinheit, allgemein einfach die Weiblichkeit. Alle Kunst ist nur männliche Sauerei. Kunst ist ein perverses Verhalten, Zurückhalten, Verderben der Wollust und des menschlichen Leibs. Zur Kunst gehört auch die hündische Haltlosigkeit: in den Höhlen des eigenen Leibes ist Mann frei, scheinbar Mensch und Maler geworden, inkontinent, und sein BruderHund wurde Dichter, Sänger, Vergewaltiger, Mädchenschänder.

Zarathustras Untergang

MLP, ein Gesicht, das den Menschen in Frankreich eine Zukunft verspricht, Schönheit im blühenden Hain. Was gehen uns nun noch Gott-Vater, seine beiden HundeSöhne und der Rest der Welt an. Die Mitte Europas soll wieder eine Insel der Glückseligkeit sein. Segne, goldene Sonne, das Land und die französische Frau, Abglanz deiner Wonne! - unsere Herzen wollen wieder rein werden.

Donnerstag, 20. August 2015

Sehnsucht

  Wie kann man ohne Liebe leben
Auf  e i n e m  Flügel spielend sich erheben
Gehen/nehmen/geben lassen - schweben?
  Wie soll  e i n  Stimmen zwischen Ich und Du
E i n  Klang Gedanken fliegen zu fester Ruh'
aus tiefem stummem Bild Dir zu?
  Wie soll nur Leben übergehen in Blut
U n d  Sprüche: Grauen  i n  Liebe heiß
Erröten tasten schwarz auf weiß?
  Wie soll  e i n  Brand der Worte Leib ergreifen
Mit Schmerz annehmen aller Seelen Leid?
'S schreit laut:los, schreib!
  Wie rein und Licht mag helle Flamme sein
Wenn erst ich Asche bin unendlos einzigsame
Liebe OhnSinn - ganz Dir allein.

Nacht ist es ...

Beim Tier ist das Gehirn von der Außenwelt umschlossen (Ursache - Wirkung). Beim Menschen ist das Gehirn vom Außen freigegeben. Es ist freigesetzt, weil die soziale Außenwelt der Zeichen gleichwertig neben das Organ gesetzt ist. Die Abspaltung bewirkt, dass die natürlichen Bedürfnisse ebenfalls gespalten und gedreht sind und das Hirn in der Verarbeitung der gezeichneten Welt ebenfalls durch eine Spaltung und Spiegelung (Häutung und Drehung) im Bau und im Zusammenspiel mit der Welt erweitert ist. Folgt man der Spaltung und Spiegelung in den Zeichen, so werden diese wertlos und unsichtbar und der wirkliche Leib taucht ab in ein unbestimmtes dunkles pseudo-tierisches Sein. Der soziale oder reale Leib des Menschen taucht ab zwischen einer Gleichgeschlechtlichkeit gegen die Spaltung und einem irrealen asketischen Leib gegen die Spiegelung. Fasst man die Gleichgeschlechtlichkeit und die Askese - also die Spaltung und Spiegelung - wieder zusammen zu wirklichem Geist, wird ein realer Körper frei. Und also wurde Nietzsche von einem schwulen Zahnarzt (mit frommem [wert gefassten] Auftrag) und einem Geistlichen (mit [umfassend leiblichen] Hintergedanken) einer geistfreien finsteren Körperlichkeit, seiner Freiheit im Leib zum Schein, übergeben. Es gibt nicht wirklich einen Gegensatz von Bewusstsein und Bewusstlosigkeit. Das sind nur sich abwechselnde Äußerungen von Zeichen.

Mittwoch, 19. August 2015

Sieben

Es gibt einen Grund nur für den Wunsch, Priester zu werden: die tiefste seelische Abartigkeit, Krankheit eines Mannes an Seele und Leib mit der Folge widerlicher vom eigenen Geschlecht und der Unschuld hilfloser Kindes erregter Sexuallust. 'Liebe' ist immer dabei: die Lust hat ein Opfer / Subjekt und das Subjekt einen WiderWillen gegen die Hilflosigkeit, den freien und ohnmächtigen stets nachträglichen Willen: die Ohnmacht verfeinert die Begierde zum Schein. Wille ist also Selbstbetrug und Liebe LebensLüge plus Unfähigkeit körperlich geistig Impotenz Dummheit.

Der Pfaff will nicht die bloße Befriedigung, simple Sättigung, sondern in der unsinnigen Wollust die Übersteigerung ihrer Leere und Fremdheit, Erfüllung mit dem Wesensgehalt der Sinnlosigkeit, der Gewalt. Das Hohe Lied der Liebe wird stets untermalt von den Schreien der Vergewaltigten.

Der Kirchenmann, der ausschließlich von unseren Steuern lebt, ist der Schmarotzer an und für sich. Er beschwört Not und Hunger des Volkes herauf. Er ist schuld daran. Alle Priester sind Kinder selbst erzeugter Teufeleien. Sie sind nur zur Zeugung von Teufeln und Bosheiten fähig. Sie sind die Erfinder jeder Gemeinheit, der Erbsünde, des Willens zur Schuld. Sie sind Schöpfer widernatürlicher menschlicher Schlechtigkeit.

Schuldenmacherei ist christlicher Glaubensgrund. Schulden sollen Menschen verblöden, zu GlaubensSklaven machen. Staat und Kirche sind dafür im Verbund. Die Frommen und die Reichen: wie sehr sie sich gleichen. MenschenMasken sind sie ohne eigenen Leib, Wesen, die im Spiegel wollüstig sich selbst und ihr eigenes Geschlecht nur erkennen. Leblos starr unwandelbar fertig suchen sie in der Welt das Unreife Werdende und reiben so widerlich sich an ihm. Die Reichen und ihre Verwandten im Priestergewand, sie nagen an unseren Leibern und entführen unsere Kinder in ihrer himmligen Höllen Verdammnis.

Rollt das Rad der Perversion zurück: gebt dem wollüstigen Brand der Pfaffen das Feuer wieder. Treibt ihnen den Geist aus in der Glut, macht euch also frei, bannt den Hunger, den sie verbreiten, löst die Schulden, die Schuld auf, die sie über euch gebracht. Brennt die Kirchen nieder, schickt die Priester im Rauch zum Himmel, nehmt den Reichen Vermögen Zinsen Kinder und schenkt ihnen den arbeitenden ewig leidenden Leib, Menschlichkeit.

Der Welt ganzer Leib wird Ruhe nicht finden, solange auch nur ein einziger Priester noch seinen Missbrauch des Leibes und der Seele lebt und solang auch nur ein einziger reicher Schuldenmacher der Menschen Leib weiter schindet.

Opfert die Verbrecher der Wahr- und der Leibhaftigkeit. Brecht sie, verbrennt sie, dann wird die Krise der Leiber enden. Das ist der Krieg der vielen Armen Bescheidenen gegen die wenigen Verkehrten Reichen. Der letzte Krieg überhaupt sollte für die Armen leicht zu gewinnen sein. Hunger setzt ein. Seht die Fetten gesunden Reichen schwachen Leiber: aber fresst mir zuerst ihre Kinder und Weiber.

Glaube

Mensch glaubt TiefSinn zu sehen in einem Werkzeug reiner oberflächlicher Nützlichkeit, der Mathematik, da fällt der ganze dämliche Unsinn des Bewusstseins auf den Glauben zurück. Alles Bewusstsein ist höchstens Schein, Maß und Zahl, Geldschein über der WarenWelt jenseits der Wahrheit der Arbeit, Scheinfülle der Körperlichkeit, göttliches Fruchtfleisch mit schwerem Kern, Keim plus Verdruss über Mensch lächerlich aufgeprustet mit Ideenerguss, Stellvertreter Gottes Arschloch auf Erden mit Engels Faustverschluss. Glaube ist Sinn und Gehalt des vom fremden Blut gesäuberten Überflusses. Glaube ist Spott dem Hunger und Schmerz missbrauchter Menschen. Glaube ist die Armut im Geist der ÜberSatten, reichen Vergewaltiger.

Morgenrot

wenn das Leben für die kommende Ewigkeit und ihre ewige Wiederkehr vollkommen glückreich sein soll, so muss man jetzt anfangen, alles Religiöse und alle Gläubischen zu eliminieren. Dann beginnt eine lange goldene EndZeit. Dies Morgenroth ist ein Versprechen aller Gläubigen Tod.

Bedingung des Sprechens

so ungefähr

aus alt wird beim Menschen neu: die Neurohypophyse ist Ort der Schuldigkeit und schiebt dem Subjekt Wunsch und Willen, Sünde unter

alt: steht sie im Tierreich für ein hierarchisches Gesellschaftssystem

daher hält der Mensch unter Waren und Maschinen, scheinbarer hierarchischer Einheit und Einfachheit, sich plötzlich auch wieder für ein Tier und versimpelt seine inneren Besonderheiten: er begreift sein Hirn noch nicht

man müsste den Konsum überwinden, ohne GeldSchein erst sein, und andere ‚Maschinen‘ erfinden, um die Bedeutung der Teilung des HypophysenAnhangs zu verstehen

Hypothalamus steht für das Leibliche und Thalamus für die Außensteuerung

das Besondere am Menschen ist uranfänglich begründet durch eine neue Position der Neurohypophyse und damit entstehen: ein menschlich Ding und sein Wille: das im Grunde weibliche Zeichen und das männliche Zeichensubjekt: das ist die BeDingung des Sprechens


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Dienstag, 18. August 2015

Liebesbremse

Liebe ist nur Gegenliebe, Mitleid mit der gebremsten sexuellen Begierde des andern. Bremsen ist Leid und Liebe nur gemeinsames Bremsen. Man bremst sich aus sich raus. Wollust bremst die Liebe wieder ein, renkt das Leben ein. Mensch kommt - zu sich und ist wieder allein.

Wendepunkt

Der Tod im Verhältnis zum Leben ist gleich: der Punkt nach einem Satz. Es ist die Stelle, an der erst das Ganze des Lebens seine Erfüllung hat. Am Punkt macht der ganze Satz Sinn. Da ist Platz für den Augenblick, an dem einzig der Sinn des Lebens sich findet. Sinn ist Schein im Nachhinein über das Leben hin. Sinn gehört zur Vergangenheit. Sinn schafft Vergangenheit. Sinn war einmal, aber ist nicht Zweck und Ziel. Im Sterben kann der Mensch sich und sein ewig sich gleiches und wiederkehrendes Dasein begreifen. Das schwarze Loch ist ein Irrtum und nur die dämliche Verzweiflung angesichts eines eingebildeten Nichts. Bildung ist Einbildung und alle so gescheiten glauben ans Nichts und predigen das dazu gehörende himmlisch-göttliche Jenseits. Eine andere Welt ist der Belehrten Seligkeit. Selig ist das Scheitern an der Wirklichkeit. Aber alles ist nur Satz und sein Ziel nicht wirklich ein Ende, sondern Punkt der Wende.

Blau

Die größtmögliche Wollust ist keine 'Stressreaktion'. Ein solche 'Erklärung' ist nur eine gerundet in sich, selbst nur Selbstbefriedigung, aber sofort am Ende, Abrund, Abgrund. Vielmehr ist sie das vom anderen Geschlecht über eine 'willentliche' Körperhandlung erzeugte Verlangen nach Stressbewältigung, Arbeit. Man muss zwei nach den leiblichen Grundlagen bei beiden Geschlechtern unterscheiden. Weiblich ist in ihr die Bewältigung, Gewalt des Leibes und Fülle als reines Verlangen, Macht, Masse des Fleisches. Männlich an ihr ist ein Verlangen als Überschuss, der durch einen äußeren Mangel ausgeglichen werden muss. Der Mangel wird durch Arbeit zu Überfluss. Die größtmögliche Wollust ist also Ursache der männlichen Arbeit am materiellen Überfluss hin zur leiblich-weiblichen Bewältigung. Die reine Wollust erfolgt daher nicht eigentlich zwanghaft, sondern ist nötig, also natürlicher Not gemäß und die menschliche Reaktion auf Not, die in leiblicher Arbeit ihren Sinn hat. Ein Verlangen nach Arbeit wird so aktiviert von äußerer Not. Die VollLust ist nicht Folge eines - sinnlosen - seelischen Zwangs, sondern ein der äußeren Not folgender Aktivator von leiblicher Energie: FleischesLust, die nach fremder Arbeit verlangt. Der Zwang ist also sekundär. Die Energie oder Arbeit ist Gegenteil inneren Zwanges, sie ist positive Verinnerlichung des äußeren. Not macht stark und Not macht keinen inneren Zwang. Not ist selbst der Zwang und äußerlich. Der Mensch wird nur bewegt zum Verlangen unter günstigen Bedingungen und bewusst ist die Abarbeitung des Verlangens im Spiel zwischen den Geschlechtern. Das Verlangen verwandelt sich so in Schönheit. Darum ist auch Schönheit beim Menschen nicht unmittelbar Bedingung der Arterhaltung, sondern ihr Beiher, das selbst noch durch Arbeit zu züchten ist. Beim Tier ist sie Zufall und erhält die Art als natürliche einfache Notwendigkeit, die Anpassung ist an die Umwelt und Wende der Not. Beim Menschen ist die Schönheit der Lohn der Arbeit nach Befriedigung des Verlangens zur Beseitigung der Not. Die Wende der Not ist beim Menschen also eine Wende des äußeren Zwanges, der sich in einer Krankheit des Leibes manifestiert hat. Die Manifestation ist nur Folge widernatürlicher Askese, die Stress für unüberwindlich hält - sündige Bestimmung, also religiös bedingt - und also nicht ein Verlangen abarbeitet, sondern dagegen anarbeitet und daran sich festfährt. So festgefressen an der Sinnlosigkeit verhungert der Leib beschleunigt. Die Beschleunigung zeigt sich in einer Verschiebung der Proportionen durch sinnloses Wachsen ohne Massenzunahme: der Asket verhässlicht und - macht aber auch dafür wieder das Verlangen nach Arbeit verantwortlich. Das Verlangen wollte erledigt sein für das andere Geschlecht. Der Asket aber bleibt bei der Arbeit an sich hängen ohne Nahrung und er lebt allein den Zwang der Masturbation. Nur für den Asketen ist die Masturbation sinnloser Stress, der die schädliche Wirkung von Hunger auf die Organe des Leibes noch vervielfacht. Folge der Askese ist dann natürlich auch überzogene Gewalt - falsche 'Arbeit' als Leid - gegenüber dem anderen Geschlecht: Folter wird weitergegeben bis zum gemeinsamen Untergang. Dem Asketen fällt die Welt auseinander in lauter Widerlichkeiten: die eigene Hässlichkeit und die hässliche Tat der Gewalt an des andern blutendem Leib. Ihm endet alles in Fäulnis und endlich Faulheit.

Das ist der Unterschied übrigens zwischen Faulheit und Langeweile. In der Langeweile des Koitus erfüllt sich nach getaner Arbeit das Schöne. Die Faulheit des Asketen ist dessen einsames Ende und darin stinkt er nur und stirbt. Wie ein frischer Wind erlöst ihn der fremde Gedanke eines falschen Seins am Ende und die Bewegung der Luft befreit uns von ihm und trägt seinen Staub fort und sein Andenken fliegt mit ihm auf zum Himmel, einfach ins Blaue hinein. Uns ist das Blau kein schlimmer Fleck am Leib, den Gewalt gezeugt, nicht der Tod und das Nichts vor dem unendlichen Schwarz, sondern ein klarer und höchst einfacher Gedanke und simpler Augensinn und Offensichtlichkeit im Freien.

Unser Verlangen, das uns mit einem Willen behaftet zu sein scheint, ist also nichts als äußerer Zwang, äußere Not, die in uns und über uns mittels Arbeit auf sich zurückgewendet wird und sich damit löst. Die Auflösung der äußeren Not durch Arbeit erzeugt nun ein Gefühl des Glücks und der Schönheit. Die fremde Schönheit befindet sich infolge eines Überschusses im unverdienten Zustand der Entspannung: es gibt also auch Schönheit ohne Arbeit: ererbte Schönheit, Schönheit als Reichtum und Besitz. Das grausame Rote am natürlichen Leib muss nicht ins schöne Blaue an der schönen Reichen erst umgewandelt werden. Das also ist die BlauBlütigkeit. Schönheit erfordert viel Besitz und großen Reichtum.

Ölpreisverfall

Je tiefer der Ölpreis fällt, umso heller brennt die Welt. Der Verfall kann Vorzeichen einer großen Krise sein.

Solange der Hunger noch erträglich ist, steigt der FleischPreis.

Mit dem Verzehr von Menschenfleisch wird alle Arbeit wertlos und verschwindet das Geld.

Montag, 17. August 2015

Friede

Friede ist die kurze Zeit der vollkommenen Ruhe vor dem Untergang. Wem noch der Satz am Ende ist, hat der Schrift stilles Glück sich verdient. Alte Träume werden wahr, Wünsche verzehren den Leib vor dem neuen Krieg, des bösen Hungers schrecklichem Sieg. Der guten Erde Natur hat gewaltig aufgerüstet. Menschsein hat noch gar nicht angefangen. Wer begreift schon den menschlichen Leib, wer sieht im letzten Zeichen den Anfang? Das könnte die Rettung uns sein: aller Hunger und der Vollmächtigen Abtreibung.

Samstag, 15. August 2015

Vermögen und Unvermögen

Die wahre Liebe ist bestimmt vom abstrakten Gegenstand und reiner Äußerlichkeit. Sie ist das Vermögen über der Ware.

Zur wahren Liebe gehört der unüberbrückbare Gegensatz der Geschlechter.

Kurz ist die Liebe gelegentlich bestimmt von leiblicher Unter- und Überordnung. Das gibt einen intensiven Kurzschluss der Geschlechter an der Ware vorbei. Das ist die Ware Liebe, die gegenstandslos sein will, die Wert sein, aber haben nicht will. Sie erlischt schnell mit dem erlöschenden Trieb und stürzt den, der doch noch mehr von ihr haben will, in den Untergang.

Die wahre Liebe ist befasst mit den Dingen der Welt, mit Gold und Geld. Die Ware Liebe aber, die für sich zu stehen scheint, ist Wert los und eine Verbindung von Langeweile und Verzweiflung.

Wahre Liebe ist reine materielle Sinnlichkeit, Geldvermögen mit Warenbezug.

Die Ware Liebe, die für sich alleine steht und unergründlich sein soll, dann in sich und im andern nach Gründen sucht, muss natürlich Sinn haben und braucht höchsten Glauben, ÜberSinn.

Zur Ware Liebe gehört seit jeher die ganze widerliche Religiosität, die Beschränkung ist auf des Leibes Reste und eine stinkende tote Körperlichkeit.

Leiblich ist die Wahrheit, Wirklichkeit, Einsicht. Liebe leiblich ist eine Triebmischung, die bezahlbaren Besitz ergreift. Das ist die wahre Liebe, die von den Eiern her kommt und die Welt sich nimmt.

Die Ware romantische Liebe ist die viehische für sich, die der Mensch nicht leben kann. Romeo und Julia: viehische Paarung von Unsinn mit Unfähigkeit, Impotenz kuschelt mit Hirnlosigkeit.

Freitag, 14. August 2015

Der Mehrwert

In der Liebe ist der Mensch vollkommen außer sich, hierarchisches Prinzip und maschineller Produktionsprozess. Die Fortpflanzung ist nur ein Wunder nebenbei wie der Mehrwert, der einen Schatz her macht.

Liebe ist Fülle des Leibs, erzeugt von kriegerischer Aktion und technischer Innovation. Die daraus sich ergebende überflüssige Friedenszeit ist eine Zeit der Regression zum kindlichen Sein: die Frau nimmt sich das Kind im Verführer zur Brust.

Das gibt eine Dreiteilung der Menschheit in Arbeit(er), Schatz und Leib.

Die Fülle des weiblichen Leibs ist der Liebe Grund. Der Liebe Ort ist der männliche Streit. Der Liebe Ende und Zweck ist ein kleiner Schatz am Leib, die Sehnsucht nach Neuem, etwas Mehr, der Zusatz der Schönheit.

Symbol der Fülle ist der weibliche Hintern, die Brust ist eine Ableitung der Fülle, Metapher, herum Schreibung, Zeichen der Schönheit.


Kleinfamilie: hier will der Mann auch geliebt sein und das Kind wird zwangsmäßig Verführer. Schwer hängt das Herz am Kind. Als tragisches Schicksal zieht es das Kind nieder. Mehrwert für die Ewigkeit: Schönheit gehauen aus Stein.

Mittwoch, 12. August 2015

Schuldenfrei

Eifersucht ist purer Neid. Schwäche. Ein Zustand in Schulden, eine das Leibliche überschreitende Schuld, die abgearbeitet werden muss. Eifersucht sucht also Schulden oder hat sie schon. Gewalt schafft Schulden und zieht den andern mit hinein. Die Schulden der andern befreien. Die Gleichheit der Schulden macht frei, so auch die Maßlosigkeit darin. Schulden überwindet man nur, indem man sie steigert. Gewalt, die Schulden macht, befreit von Eifersucht. Maximale Gewalt, die alle Grenzen sprengt, macht ganz natürlich schuldenfrei.

Vom Symbol zur Metapher

Weib ist Leib, Mann Subjekt, Mittler sind Zeichen. Patriarchat ist Usurpation des Leiblichen, Unterwerfung des Weiblichen unter ein Diktat des Subjektes der Zeichen. Das Subjekt der Zeichen wird erst überwunden mit deren Verhandelbarkeit. Die Überwindung führt in den Untergang. Der Untergang aller nennt sich Freiheit und Gleichheit. Rausch und Traum. Hunger, Pest und Krieg sind die dazu gehörenden verstümmelten Äußerungen der Wirklichkeit.

Bewusstsein

Das Bewusstsein ist immer außerhalb des Leibs zwischen Waren, mit Geld gleichzusetzen, abstrakt, Wert in Scheinen. Es braucht das Bewusstsein zum Wachsen aber keine Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit steigert Bewusstsein exponentiell, schießt über das Ziel des in Waren verwandelten Wirklichen hinaus, kommt ins 'Jenseits', überwindet das Leibliche wie der Schlaganfall, die Wirtschaftskrise, die Impotenz, des Lebens Stillstand. Das Bewusstsein gehört unbedingt zum Konsum in der Welt der Waren wider das Leibliche. Wir sind uns bewusst, ziemlich widerlich.

Gleichheit

Die bewusste Zeit der Freiheit ist nur eine letzte Perversion der patriarchalen. Dekandenz. Frau wird zur Ware unter Waren, willensfreies Subjekt, und Mann wird scheinschwanger, bekommt einen Leib auf Schein. Freiheit und Gleichheit im Krankenschein der Brüderlichkeit.

Gedankenstrom

Unser Denken ist abstrakt, rein äußerlich. Wie sollten Gedanken da nicht einfach lesbar sein. Denken ist Hurerei im hierarchischen System, Gedankenlesen eine Kleinigkeit. Die Gedanken der Menschen sind schriftlich, Zeichen buchstäblich Waren. Wir sind Sprache los in Veräußerlichem, sprachlos im Veräußerlichten … bewegen wir uns in Wünschen und Waren, sind alle Huren, deutlichst … offen, Gedanken verstromend.

Montag, 10. August 2015

Liebe

Liebe hat ihren Grund in Über-/Unterordnung und Wertgegensatz. Der abstrakte Begriff 'Liebe' gehört zum absoluten oder Geldwert und hat seine Scheinwirklichkeit am Maßstab selbst und in der Vorstellung von Gleichheit (Geld als Wert an sich in der Einbildung). Zur Liebe gehört eine Einbildung von Wert und Selbstwert, der durch nichts mehr begründet ist. Die Liebe macht alles schön, weil sie nichts zu tun hat mit den viehischen Trieben. Die Liebe führt auch nie zu wirklicher Befriedigung, sondern endet grundlos in tödlicher Langeweile: in der Ehe liegt der Liebe Los und hoffnungslos findet sie in ihr den letzten Grund. Der letzte Grund der Liebe ist die vertragliche Bindung. Liebe ist Lüge und hat nichts zu tun mit begründetem viehischen Trieb oder unmenschlich tiefer wirklicher Lust.

Josef

Die mageren Kühe fressen die fetten Ochsen.

Reich sein ist ein Traum, aus dem man nicht aufwachen kann. Der Reiche hat schon die Zähne des Armen im Fleisch und kommt doch nicht zu sich dadurch, sondern träumt sich eine Fütterung, Speisung als Programm. Jedes Programm beinhaltet den Schein der Freiwilligkeit. Der Schein des freien Willens gehört zur Traumwelt. Der Reiche gibt sich in einer dämlichen Vorstellung der Fürsorge, Pflege unablässig dem Armen hin. Geld ist die Droge, die vollkommen fühllos, taub macht und uns auf Dauer jede Wirklichkeit nimmt. Das Käufliche beschert uns sein Bewusstsein. Das Großhirn schafft keinen Bezug zur Wirklichkeit. Der Mensch analysiert die Welt, zerbricht sich den Kopf über sie, sperrt sich in ihr ein. Er hat im Gefängnis seine Innenwelt und glaubt an eine andere, zweite, ein Jenseits. So überwindet mann kein Naturgesetz, lernt er das Fliegen nicht. Die Mageren sind grausame Wirklichkeit, überwinden jeden Abstand. Sie können fliegen und reißen uns in Stücken mit.

Sonntag, 9. August 2015

Wissenschaft

Mensch glaubt sehend zu sein, ein mit den Augen Erkennender. Er ist ein Irrender, Irrer - und die ganze Rechnerei sehenden Auges, die Mathematik, ist nur Betrug, Selbstbetrug, Hilfsmittel der Verführungskunst.

Die Vernunft hat den Verstand vergewaltigt und die Allgemeine RT die Spezielle.

Fast alle Ärzte sind GebührenRechner und fast alle sind heut' Pathologen.

Die Welt ist  e i n  Leib. Ihre Teile sind wieder Leib. Bewusstsein ist nur vorderer Grund. Die Wirklichkeit ist für eine kleine Ewigkeit sich gleich in allem und allen eine Einheit und in allen Einheiten verschachtelt und aneinandergereiht.

Der Wissenschaft ist die Welt im Ungleichgewicht. In Wirklichkeit gibt es nur Leib um und an Leib von ungleichem Gewicht.

Ungereimt


Noch nie hat ein Mensch sein Leben zu Ende gelebt, nur manchmal verdichtet sich einer und vergeht - im Augenblick. Er wird zur Mitte von Raum und Zeit und ist vollkommen ungereimt.

Freitag, 7. August 2015

Rattenfänger

Idioten: Menschen mit krankem zwanghaft verkehrtem Verstand

Schwachsinn: Bildung, Wissen im Bild, Neuronen mit Beziehungsproblemen, plus Gewissen: Nerven mit hohem Leitungswiderstand

Spiegelneuron: neuronale Einsamkeit, Mitleid, Nerven über Kreuz

Kreuzigung: höchster Selbstbezug mit der Folge geistiger Umnachtung, Narzissmus, Selbstbespiegelung mit maximaler Schuld, reinem Gewissen

Schuld: Gleichberechtigung der Neuronen

Oneiroid: Freiheit der Gedanken durch absoluten Missbrauch des Leibes

Fibrose: gelebte Demokratie

Religion: Herrschaft der Idioten über die Schwachsinnigen

Überzeugung: gediegene Idiotie

Glaube: purer Schwachsinn

Kinder der Reichen: Zinsen

Armut: Magerkeit, gestohlene Leben, verkaufter Leib

Hunger: Zins-Elend, Kapitalminderung, notwendig Kannibalismus

Münzen: Ratten

Zinsschwindler: Rattenfänger

Spekulation: Kindesmissbrauch

Heiligkeit: Gold

heilige Bücher: Handlungsanleitung für die Vergewaltigung Wehrloser

Gesang Gottes: Schreie der Vergewaltigten

Zins-Schwund: verwandelt Geld in Gold und Kinder in Hungerspeis