Montag, 25. Juli 2016

Idealismus

Der Glaube hat eine scheinbar absolut neutral gute Fortsetzung ins Reale hinein, den unbestimmten Idealismus. Die Verfremdung durch das 'gelehrte Hornvieh', Nachdenker im Amt, täuscht uns nicht. Die Neutralität des Idealismus hat die Mathematik auf ihrer Seite - und vielleicht erfunden - für das mehr und weniger seiner Wertungen. Zum Idealismus gehört die Wertedifferenz, der Schein des Geldes als Wertfülle und -füller. Gut und böse waren echter Gegensatz. Dem Idealisten aber ist das Schlechte einfach nur weniger gut. Das Reale, die Maschinen- und Konsumwelt und jeder Idealismus bewegt sich im BildReich der Waren und ist der Mehrwert zwischen Zahl und Wert. So wie der Mehrwert gestohlene Arbeit ist, ist der Idealismus eine Schmarotzertugend.

Gern hat der Idealist neben sich den Materialisten als Üblen, der nur etwas weniger wert ist als er. So hat der Bereicherte neben sich den Verarmten.

Der Leib ist wertneutral, aus Sicht der Idealisten aber wertlos und wird von diesen gern vernichtet als fremdes Fleisch, Opfer weggeworfen. Was der Idealist noch Körper nennt, ist der Leib als beliebig teilbare Masse, krankes Stückwerk zersetzten Fleisches. Organspende und Selbstmordterror: das ist ein und derselbe Irrsinn. Gern spendet der Idealist so seine Krankheit dem Glauben.

Der Idealist leugnet die Lebenswirklichkeit, wechselt ins BildReich der Waren und findet schließlich den Wert zwischen den Dingen als Grund seines Seins. Jetzt ist er Heiliger und Prophet und Tröster der zahllosen Armen und Dümmsten der Dummen. Ein Zahlenknecht ist Bändiger der Zahllosen geworden. Der Heilige stellt die Welt auf den Kopf und geht vom Hirnkrampf hinauf zum Arsch mit dem göttlichen Sinnloch. Heilige Dreifaltigkeit: Dreckloch, Hämorrhoide, Ausscheidung - GottVater + Sohn + Heiliger Geist.

Die Triebhaftigkeit ist eine leibliche Reaktion auf den ewig-kranken Idealismus. Trieb ist im Grund Antrieb bei der Warenproduktion. Was wundert sich da der Prophet über seine widerwärtigen und widernatürlichen Ausschweifungen! Es überkommt ihn sein äußerer Zwang. Alles in seiner Welt ist höhere Widernatur und der Treibstoff - der gute Brand - hält sie in Gang.

Wir sind Rädchen im Getriebe und unser Führer ist Oberrad. Temel der Prophet allerdings ist heiliger Widerling, jedem Wehrlosen eine Gefahr und offensichtlich auch hässlich in aller Deutlichkeit seiner menschenfressenden Krankheit. Die höchsten Ideale zerfressen sichtbar seinen von der Maßlosigkeit im Genuss aufgedunsenen Leib.

Odradek Maschine mit Bewusstsein Staatsleiblein Geheimrat und Unrat stoßen sich rastlos an. Kugelbauchtanz. Einbein mit Faltenrock. Autor hebt Hohlkopf hoch.

Samstag, 23. Juli 2016

Das Jahr der Acht

Pyramiden trägt man von oben her ab. Zinsen werden abgeschafft. Die Kinder der Reichen nach unten getragen.

Die Arbeiter legen die Last fremden Arbeitsleids ab um das Leid der Reichen offen in Särgen zu tragen.

Dem Großbürger werden die Beine auseinander gerissen, ihm das heilige Fleisch mit dem Schlachterbeil geteilt, das Herz aus Leib gerissen und und es ihm ans Gedärm gehängt. Es pumpt die Ausscheidungen des Menschlichen.

Der Muselmane ersetzt hierzuland dem Großbürger die Eier. Den abgerissenen Eiern folgt das Menschsein ins Erdreich und das muselmanische Kamel fährt durch das Kanonenröhr auf in die himmlische Ewigkeit.

Kinder der Reichen werden gefressen.

Dem Bourgeois zieht man die ausgeleierten Hotten-Totten-Hosen hoch.

Auch der Eselmane erhält nach großbürgerlichem SinnenBetäubnis im Jahr der 8 die zweite Beschneidung.

Dem der noch einen Glauben hat: heil! und Kopf ab.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Finstere Zeiten

Der ewige Himmel auf Erden ist durch die Seele beschränkt. Die Seele macht uns die Vergänglichkeit weis und schenkt uns die Lüge der Ewigkeit, ein Jenseits weg von jeder Wahrheit und Wirklichkeit. Das Licht der Wahrheit kommt natürlich von der Sonne und was uns hinein in die Nacht führt, ist Teufelswerk. Die Seele ist des Teufels Kind, sie erwacht in der Dunkelheit. Die Kirchen sind Hölle und Feind des lebendigen Fleisches. Jesus war wahrhaftig nur Brot und Wein, Leib ohne Seele, Mensch ohne Gott und Geist. Gegen ihn hat sich in den Kirchen die göttliche Krankheit verkapselt. In der Kirchen Fenster wird uns regelmäßig ein teuflisches Abbild der Welt vor die heilige Wirklichkeit gestellt. Reißt alle Kirchen ein. Bekehrt die Teufelsknechte: Prediger, Pfaffen, hängt sie in des Tages Licht. Der Teufel, den wir ‚Gott‘ nennen und ‚Geist‘ und der auch ‚Geld‘ heißt, macht uns mörderische Machtgier und brutale Besitzlust, allen Menschen das FruchtFleisch madig. Da sind wir in der Ekelhaft wollüstiger Triebstarre. Der Glaube ist eine schlimme unheilbare und anscheinend hochansteckende Krankheit. Hell lodernder Brand über Leib und Gut erleuchte die finstere Seligkeit und erlöse uns vom Geist.

Die Erleuchtung

Das ‚Fleisch‘ der Katharer gehört ins Tierreich. Der Kranke zerfällt ihnen in Plagen, die meist die Insekten tragen.

Wir wissen, der Mensch hat einerseits von sich ein Ideal, das ist die Körpermaschinerie und andererseits den Leib, den er sich selber erst schaffen muss, den Brotleib der Wirklichkeit. Der Brotleib ist ein mitteilbarer Pflanzenleib.

Der vorgestellte Körper ist Lüge und im Innersten dem Menschen an sich rätselhaft.

Unser Brotleib ist Wirklichkeit und offenbart sich uns unmittelbar.

Brot und Wein werden von den Verbrechern der Kirche zurückverwandelt in zerfetztes Fleisch und reißende Blutergüsse. So war die Einsicht des Menschen Jesus nicht gemeint.

Die Wahrheit ist für einen Christen natürlich erschütternd. Der Christ kapiert nichts und reagiert mit Verzweiflung und Angst. Inquisition: sucht an der geglaubten Körpermaschine nach Wahrheit und Wirklichkeit (Reaktion auf Verzweiflung), sucht mit tödlicher Gewalt nach dem wesentlichen Gehalt des lebendigen Leibs (Reaktion auf Angst).

Alle wahrhaft Gläubigen sind so dämlich wie gewalttätig. Kinder des Teufels im Schafsgewand. Gottes Folterknechte.

Reißt den Kirchen die Dächer weg und lasst Licht an die erlösten Leiber. Das nenn ich Erleuchtung.

Nehmt der Körpermaschine den viehischen Trieb, den einfachen Antrieb. Am Menschen ist der einfache Trieb verkehrt. Pervers ist die Bejahung der viehischen Einfachheit.

Dem Leib (Jesu vermutlich auch) ist der Leib gedreht und gewendet. Der Mensch, er schafft sich und den Leib, er braucht nicht den widerlichen Trieb.

Die Körpermaschinerie steht im Äußeren und innernden Zusammenhang. Die muss man nicht verstehen. Das Gehirn kann man von da aus auch nicht verstehen. 

Den Leib erfasst man und hat damit auch das Hirn, über das er sich äußert, verstanden. Der Leib hat einen sich äußernden Zusammenhang mit der Welt. Und wie hängen die Teile endlich aneinander, wenn die rechten Worte einen ergreifen.

Freitag, 15. Juli 2016

Schwarz und weiß

Glaube: der Mensch hat die Meinung, dass er zu gut und böse, schwarz und weiß, null und eins begabt ist mit einer dritten Position darüber, seiner Seele und ihrem Kind, dem Bewusstsein. Doch das ist hohler Glaube und nichts weiter. Der Gegensatz und Gegenstand sind nicht einem Bewusstsein unterworfen, sondern tragen es in sich als ewig unerfüllbare Notwendigkeit. Das Bewusstsein kommt niemals wirklich und wirksam zur Welt, es sei denn als Totgeburt. Die Totgeburt des Bewusstseins ist der menschliche Wille.

Jenseits der Welt liegt im menschlichen UnterLeib der Grund, der die Dinge ordnet. Das eine und das andere in der Welt hängen zusammen und durch das Hirn vermittelt sich der Leib mit seinen Organen die ihrer Arbeit zugängliche Regelhaftigkeit.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Ewige Wiederkehr des Gleichen

Wenn das Leben vom Anfang bis zum Ende vollkommen leer ist und eins, wiederholt es sich bis in alle Ewigkeit.

Das Leben ist farblos und langweilig.

Wir sind herzlos.

Alles ist uns gleich.

Es ist gespenstisch.

Der Leib ist keine Option.

Mord ist eine.

Vergewaltigung schafft Wirklichkeit.

Selbstmord verkleinert den Kreis der Verzweiflung.

Nachwuchs

Kind ist Luxus und Last, aber kein Vorteil des Überlebens, weder für die Art noch für den Einzelnen.

Es nimmt mit ihm auch nicht die Überlebensfähigkeit zu, d. h. der Mensch entwickelt sich nicht weiter durch die Fortpflanzung, sondern diese steigert nur seine besondere Unzweckmäßigkeit in leiblicher Sicht und seine allgemeine Nützlichkeit bezüglich der Mittel, Werkzeuge und Maschinen, mit denen er sich erhalten muss.

Fortpflanzung beim Menschen ist daher vollkommen widernatürlich. Sie macht manchmal glücklich. Glück ist wohl ein Zustand absoluter Blödheit.

Opferbereit


Bescheidenheit ist eine Tugend, die auf den Leib zurück- und vorausweist. Sie will die Wirklichkeit. Den Menschen der Scheinwelt in Waren aus B Werbung ist sie verwandelt die zum Wert hin ins Geldreich umgewertete Untugend und Krankheit des Geistes: die Schüchternheit. Zum Tugendgefecht vor dem Spiegel gesellt sich als Drittes die Opferbereitschaft. Dem Bescheidenen ist diese Sinn und Grund des Seins und wird von uns dem Schüchternen als weitere Plage zugeschrieben. Dem Bescheidenen gehört die Welt des Seins, er steht bei ihr hinter dem Spiegel und hat eine Ahnung von Wahrheit und Wirklichkeit. Der Schüchterne ist neben sich im Real um die Waren gefangen, doch manchmal befreit ihn das Leid an sich auch über den Schein hinaus zum absolut freien Leib. Da ist er Übermensch ganz am Boden, der seinen Schmerz mit einer Waage messen kann.

Mitleid

wenn die Arbeit am Objekt vollkommen im Geldwert versteckt ist, dann ist die oberste Tugend der Ehrgeiz bzw. dieser als Tugend des andern oder Untugend: der Neid. Die Komplementärtugend dazu ist das Mitleid. Mitleid wiederum wird negativ bewertet vom Ehrgeiz her und positiv durch den Neidigen. Wir haben damit ein Dreierlei, in dem zwei Seiten sich um Schein (Neid) und Realität (Ehrgeiz) streiten und damit den Wert des Dritten (Mitleid) von sich abhängig machen. Geht man von Geldwert weg ist man einfach leiblich bei sich in der Wirklichkeit ohne Tugenden und Sinn.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Richtig und gerecht

Richtig und gerecht haben wenig bis nichts zu tun mit Recht. Damit Recht richtig und gerecht wird, muss man es mit Gewalt verbinden, so sehr widerspricht sich das. Mit Druck oder Gewalt kommt man bekanntermaßen zu  s e i n e m  Recht. Selbst wenn man Recht hat und das geschriebene Recht bei sich, ist es kein absolutes und sicher nicht sinnvoll oder logisch in sich. Und wie wenig Recht und Vertrag halten, sieht man in Brüssel. Da liegt das Recht dort, wohin die 'regierenden' Beamten so häufig hin müssen. Recht: Dreck am Ort der Entleibung, Abgang, Abort, Abtritt, goldener Hafen voll der dunklen Zeichen. Staaten haben die Aufgabe, die Maschinen mit Menschen zu versorgen und in der Krise, so das Gerüst der Produktion die Menschenmasse endlich überwuchert, die arbeitende Masse im eigenen Sauren aufzulösen in reinen Treibstoff aus Fleisch und Blut. Zu diesem Zweck reiben sie sich aneinander und erpressen durch Krieg aus ihren Menschen die Endenergie. Ein großer Staatenbund macht keinen Sinn und hat passend eine lose Organisation an der Spitze, die heimlich nur das Menschenfressen übt. Darum sitzen in Brüssel als Abgesandte der Staaten des Bundes auch nur Sodomiten. Die gemeinsame Politik der Europäer ist ausschließlich getragen von der privaten Wollust und Gewalt schmarotzender Beamter. Das haltlose Brüssel wird unmittelbar und ausschließlich vom produktiven Kapital regiert. Die 120 Tage sind ein Kinderspiel im Vergleich zur heimlichen 'Arbeit' des europäischen Parlaments. Für die UN gilt das gleiche. Was immer Macht ist und hat, es deckt die Verbrechen des Beamtengesindels im Bund. Lotterleben von Huren und Vergewaltigern: Bestechung und Hinrichten von Abgaben, da gibt es kein Richten mehr. Absolutismus des Eigennutzes. Die Beamten im EU-Parlament kennen kein Menschen-Recht. Treibt sie von grün über blau zu schwarz und rot, hängt sie in den Wind und stellt sie an Stangen auf! Dem Unrat geschehe Gerechtigkeit! Gerechtigkeit: daran glauben Räuber und Mörder. Ganz Europa soll dran glauben.

Sonntag, 3. Juli 2016

GeFühl

Auch ein Hund kann trauern. Tiere kennen die Liebe und sie haben doch keine Seele? Die Seele ist ein Versprechen der GeFühllosigkeit. Der Hund heult und die Mäuse singen. Der Boden hält sie nicht und doch ist ihr Leib zu schwer um sich zum Himmel auf zu schwingen. Das ist des Menschen Seele: der letzte Gedanke ist schwer, hat noch keine Flügel und Wurzel nicht mehr. Mir geht der Sonne Licht direkt ins Herz hinein. Ist das nicht die höchste Seligkeit. Wie?- sollte ich nicht entbunden von Liebe und Leid einfach Pflanze sein. Menschen haben ein Pflänzchen der Hoffnung in sich, die ihnen als 'Seele' gestohlen bleibt. Zwischen mir und der Erde liegt ein alternder stinkend faul-elender Leib. Da ist das Ende der Lüge wohl nicht mehr weit.

Wie dumm muss ein Mensch sein, dem Trauer und Liebe und sonstige Gefühle ein Gottesbeweis sind! Die Seele des Menschen stammt aus dem Pflanzenreich. Das ist der ganze Inhalt der Epigenetik, dass der Mensch ein erdiges Sein hat und eine Seele, die dessen Fruchtbarkeit regeln kann. Die Seele ist eine im Gehirn des Menschen lebende Pflanze. Sie ist da, wo die Psychiater in ihrem Wahn oft die Griffel haben und es sieht sie keiner: es weiß keiner um die Bedeutung ihres Aufbaus und ihrer Teile Zusammenspiel. Sie ist der Fühler des Menschen in die Welt hinein.