Samstag, 26. November 2016

Geisteskrank

'Geisteskrankheit' ist nur ein Wort für ein von der Norm abweichendes Verhalten. Norm ist die eigene Norm und 'krank' immer der andere. Einem 'Geisteskranken' begegnet man reintegrativ mit Gewalt. Im kleinen Kreis der Familie und 'Freunde' verlangt die Gewalt keinen Grund. Freundschaft ist Verbindung unter der Norm. Ist die Norm mehr als das und also völkisch, dann schafft immer ein Staatsapparat auch Rechtfertigungsgründe für die Bekehrung oder Heilung der 'Kranken'. Die 'Gründe' aber sind Folgen von 'Behandlungsmaßnahmen', Folgen der Gewalt, die als Krankheitssymptome dem abweichenden Verhalten nachträglich untergeschoben werden. Jeder Grund wird nachträglich mit Gewalt vor die Aktion hingebogen. Im Grund wird die Gewalt der Aktion unterstellt. Die 'Symptome' werden durch Einsperren, Isolieren, soziale Vernichtung und Todesangst, durch leibliche BeÄngung und durch medikamentöse Zerstörung des Gehirns erzeugt. Psychopharmaka verblöden die vergewaltigten Ausreißer in der Haft und beruhigen die immer schon verblödeten angepassten Bürger in der Freiheit. Staat ist Instrument der Rechtfertigung der allgemeinen Verblödung, die man 'Volksnorm' nennt. Und die gewaltsame Bekehrung nennt man nun 'Heil'. Die Agenten des Staatsheils der Verblödung nennt man Psychiater. Der Psychiater findet im Hirn der Abweichler die Metaphern seiner eigenen verlogenen Existenz (Szasz). Die Metaphern der wissenschaftlichen Gründe des Wahns verlangen die Vernichtung des Fleisches der Opfer, Patienten. Der 'Wahn' der Psychiater als Begriff ist ein Hirngespinst, das erhalten wird, indem das ihm widersprechende Fleisch verzehrt wird. Staat und Volksmoral geht es nur um den Konsum menschlichen Fleisches. Was von allem übrig bleibt, sind Ruinen, verdorbene Menschen, faules Fleisch, ein elender Geist, eine Maschine ohne Zweck, ein toter Apparat, eine wissenschaftliche Arbeit, ein Buch und - für alle Zeit, die kommt, die Hoffnung im Sarg. Im Staat fahren endlich alle himmlischen Übel: der unbestimmte Glaube und die ausgepreisten Ideale der Menschlichkeit auf in die Hölle.

Was ist Vernunft?: Glaube unter Ärzten und Psychiatern. Für die Politik ist Vernunft der Stumpfsinn als Zweck der Vergewaltigung. Der Vergewaltiger ist darum der Bruder des Politikers und der Mörder sein Freund. Erlösung ist himmlische Vernichtung der Zukunft und der himmlische Richter ein Kinderschänder. Politiker sind Schmeißfliegen über Groß-Stätten pulsierender Scheiße. Bürgerlicher Geist ist ein übler Wind, der von unheilbarer Krankheit zeugt. Zeitungswedel fahren hin über die bescheiden sich besondernden schwarzen Arschwarzen und umschmeicheln prominente Hämorrhoiden. Vernunft ist die reifbraune Schmiere an der Blutspende Leuchtende.

Wahrheit

Es gibt die Sucht nach Wahrheit und ein Suche nach der Wirklichkeit.

Sonntag, 20. November 2016

Goldpreisverfall

Gold glänzt der Gipfel vom Sinn überleuchtet er bricht abgehellt in der Gläubigen matter Horn Abglanz Weiß die Unschuld zu Tal uns verwandert das Blut rot hinauf in der Himmel Hoch blau über all Fleisches Schwarzer Wertfall zu Tod - um Nacht.

Der Glanz des Goldes ist der Mehrwert um den Messer im Fluss der Waren. Beides sticht nur und geht nur ins Auge.

Eishonig ist keine Metapher, sondern die Überwindung des Bildes durch das Fleisch. Eishonig geht uns eher ein als Eis und Hohn. Ein Narr glaubt an den Erguss und fürchtet den Infarkt. Ein Narr glaubt au den Wert des Goldes und fürchtet den Verlust der Arbeit. Arbeit hat auch einen falschen Glanz. Eishonig aber geht über den Magen einfach ins Fleisch.

Der Hunger kommt und die Gläubigen haben in Begeisterung und Krieg aus Scheidung vom Leben den Gesamterguss aller Lebenssäfte Natur Nährung Feste Pestmahl.

Der Natur bundunter Wanderer Seele Schmerz. Da hat der Mensch L endlich leibfrei.

Mittwoch, 16. November 2016

Übermensch

Der Homo Sapiens ist ein Tölpel der flachgedachten Weltbildung und ein welker Entgegner aus Zahlung der irdenen Lust im Fleisch. Im Anfang war das Wort, da wurde es licht auf dem Kopf und Haar rot senkt an Waren die dem Werkzeug geschuldete Sündenlast, die ihm das Hirn klein halten und das Großhirn einfalten. Wunschlapp umflattert ihn. Wild ist er, beschränkt.

Der 'Wille' zur Macht ist des Homo Sapiens Unordnung unter die unbegrenzt bewussten Begriffs-Möglichkeiten von Schreib-Maschinen, die ihre Grammatik vor die Wirklichkeit stellen.

Unbewusst ist die unter den Begriff fallende Sünde des Aufstiegs einer wunschgestraften Unlust in den Himmel der unsagbar sachlichen Eitelkeit. Weisheit ist der unbedingte Glaube an das, was die uns zur Arbeit niederredende Wunsch-Maschine macht. Vernünftig ist dem Homo Sapiens nur der Konsum, und Klugheit ist ihm nur ein Umweg dahin über ein sich ständig vollkommen natürlich übel äußerndes 'krankes' Fleisch.

Der Übermensch kennt solche Beschränkung nicht, er entbeugt sich dem Werkzeuger. Er erinnert keine Waren. Er braucht kein Geld: Reichtum ist die Erinnerung der aus der Ware extrahierten Arbeit. Er lebt nicht im Reich gefühlter Schönheiten. Er ist nicht begeisterter Sklave fremder Arbeit aus Wünschen. Euphorie ist ihm tödliche Teufelei. Ihm schadet nie der Menschenweis Elend: Weisheit ist tödliche wider die Natur gerichtete Anmaßung, der Teufelskinder Lohn-Pest aus gehauchter Begeisterung. Das reine Fleisch in ihm bescheidener Leib über Dauer vorm Untergang.

Er kennt ihr und es nicht mehr? Da fällt er und: Mein Leib ist gesund und seine Seele braucht ihn nicht mehr zusammenzuhalten.

Wandlungen der Geschlechter

Transubstantiationen in der Kleinfamilie:

Wenn eine Frau nicht aufrecht gehen kann, wird die Tochter zum Mann.

Ist der Mann dazu stark und gewalttätig, fühlt die Tochter nur männlich oberflächlich (mit Schläger und Ball) und wird lesbisch.

Ist der Mann eher schwach, bleibt der Tochter nur ein Bild von Mann, das ist der ihr allgemein fälschlich von der Gesellschaft eingebildete Mann, dem sie sich leiblich angleichen darf und will, so will sie die Geschlechtsumwandlung.

Ist der Mann indifferent, so wird die Tochter als Frau einfach nur falsch. Neid ist eine falsche Körperhaltung. Neid ist der Wille eines seelischen Krüppels von Weib nach wirklich starken Hinterbeinen. Sie fühlt sich schwach, ist eitel und greift ständig den Mann an.

Ist die Frau stark, so widerspricht das den Zwängen der Kleinfamilie, darum ist sie lesbisch oder neigt zur Verwandlung.

Da der Mann nicht ohne weiteres aufrecht gehen kann, ist er reaktiv gewalttätig. Gewalt resultiert aus Verzweiflung und Angst vor dem Versagen in der fremden Rolle. Bei der Geschlechtsumwandlung wendet sich ihm die Gewalt gegen den Leib.


Geschlechtsumwandlung ordnet also immer den Leib der Rolle unter und ist somit höchst leibfeindlich.


Der schwache Mann ergibt sich einfach seiner urmännlichen Natur in der ihm dafür verbliebenen Einbildung. Damit ist er schwul. Der Schwule hat seinen männlichen Leib erhalten dafür, dass er eine falsche Vorstellung der verlogenen gesellschaftlichen Realität entgegenstellt


In allen Fällen geht es nie um Identifikation, sondern um eine Mechanik zwischen Leib und Gesellschaft. Urmenschliche Grundstrukturen werden von der Leibwidrigkeit der patriarchalen Gesellschaft verändert.


Es gibt überhaupt keinen Normalzustand des Menschen in der Kleinfamilie. Die Kleinfamilie macht alle ihre Mitglieder krank. Die Rechtfertigung der Zustände in der Kleinfamilie ist ein Fall für die Bühne, nur imaginär ist Heil da möglich.


Freud ist ein Restaurator der Kleinfamilie auf der Miniaturbühne seiner Praxis, genauer: des kleinen Behandlungszimmerchens, noch enger: der Couch. Freud hat die Bühne mit der Wirklichkeit verwechselt. Freud hat für die Subjekte der Geld- und Warenzirkulation den Traum von der Kleinfamilie inszeniert. Wohlstandsnormalität. Als Nutte des Kapitals durfte er sich für ein paar Kröten ein Leben erträumen. Seine Patienten - m. a. W.: Opfer - hat er um Gage und Heil geprellt. Er war auch nur ein Führer. Ödipus ist der Trost der (Klein-)Bürger. Die ganz Armen und die ganz reichen Rentner sind  e i n  seliger Leib und in wollüstiger Wirklichkeit gehen Sie am Theater vorbei.

Freud setzt einen Urvater voraus, den es niemals gab. Daraus folgt ein weiterer Irrtum, die Horde bzw. ein Team dominanter Männer. Aber: das herrschende Männchen ist kein 'Vater' und die Herde ist keine Brüderhorde. Freud dreht nur die Zeit zurück, um das Patriarchat wiederherzustellen, dessen letzte Bastion die allem Menschlichen, der menschlichen Natur widersprechende, damit den Leib zersetzende Kleinfamilie ist. Die Kleinfamilie ist in allen ihren Elementen und Bestandteilen krank tief in die Organe hinein und bis auf die Knochen des einsamen Einzelnen.

Gegen Freud: die Urhorde wird vom aufrecht gehenden Weibchen dominiert. Das Männchen bekommt lange Arme oder längere Vorder- in Relation zu kürzeren Hinterbeinen. Stutzt und staunt, erkennt ihr die Gebeine der Vorfahren.

Mittwoch, 9. November 2016

Sinn

Freud: die Trümmer eines zerfallenden Sprachapparates

allgemein: ein unheimliches Versagen des Zeichensystems

Ort für alle Zeichen ohne Zusammenhang, Bruchstücke der Fest gewordenen Sprache, Schrift

erfüllt durch Unbewusstes: Bruchstücke verbunden durch Irrtum und Glauben, unbegreifliche Reste der Äußerungen des Lebens, RätselGedanke als greifbarer Inhalt in Unerklärlichem, Kunst, Krankheit und Tod in den Dingen als Mythen des Ursprungs eines MenschSeins, EinBildung aus Ruin, Krebsleiden oder LügenNatur, Wille des Mannes zum Weib, fremde Männlichkeit, Hässlichkeit, Körper über-zeugt, Fleisch auf der Schwelle zur Wirklichkeit wider Sprüchlichkeit aus Text

Das eine Geschlecht

Ausnahmslos  a l l e  zusammen nur können die Erde sich aneignen. Besitzen kann  e i n e r  sie. Eigenes Fleisch ist allen gemein, in Besitz nimmt man das des andern stets mit Gewalt. Der Mensch ist aus Erde gemacht, in ihr hat er seine eine einzigartige Eigenschaft. Alles Fleisch findet seinen Frieden in der Erde und die Befriedigung durch sie macht es gleich. Besitz zerstört diese Gleichheit und erzeugt die Möglichkeit der Vereinigung, die immer einen bestimmt und vernichtet. Fleisch erhält sich auf der Erde durch Selbstbefriedung. Die Geschlechter sind im Fleisch sich gleich. Die Vereinigung verlangt nach dem Geschlecht als Merkmal. Merkmale sind Besitz, der Schranken setzt. Wenn die vom Besitzwunsch Beschränkten sich vereinigen, wird Fleisch der Erde entrissen und geht dann völlig leblos in sie wieder ein. Göttliche Wollust hat Adams lebendiges Fleisch gezeugt. Durch Evas Besitz wird die in Verkehr gebrachte Rippe an Adam Geschlecht mit Leid für sich. Geschlechtsverkehr hat als Ursach' immer Mitleid und ihm folgt die tödliche Langeweile. Mitleid ist verlogener Besitzwunsch, der die Erde sich teilt, Menschenfleisch bricht und als Brot ohne das Salz der Liebe verteilt. Die göttliche Wollust wird durch den teuflischen Verkehr zunichte gemacht.

Hunger Krieg Pest

Erst kommt der Hunger, dann Krieg, dann die Pest. Der Hunger macht die Menschen zur Masse, und da mit Notwendigkeit zum schwindenden Fleisch. Das schwindende Fleisch ist erfüllt vom Verlangen nach sich. Der Wunsch lockt es an, Begier treibt es voran. Es gibt die Dicke nicht mehr, Wünsche haben getrogen, Waren nur Wünsche der Not. Die Masse hat sie verschlungen. Männer werden am leiblichen Mangel der Weibchen schwach, sie wandern in der Masse, verwandeln sich, geben der Begierde in ihr für sie und sich nach.

Der Mangel an Brot verhandelt Fleisch um Trieb. Der Mangel an Wein verwandelt Blut in Treibstoff, von dem die Masse des Fleisches zehrt. Die Masse verzehrt sich. Sind alle eigenen leiblichen Reserven verbraucht, müssen die der andern gefressen werden: das ist Krieg. Geht endlich der Treibstoff zur Neige, wird das Fleisch der Masse Ungeheuer ruhig und faul. Der kranken Faulheit der Masse folgt das Geschwür: die Pest holt sich den unwiederbringlich verdorbenen Rest.

Der Mensch baut Mauern gegen den Hunger, der Krieg bricht sie und die Pest streicht über sie hin.

Das ist die Endzeit, wenn die Reichen schlank sein wollen und die Armen mager sein müssen. Da kommt der freie Wille her, ein Kind des unsinnigen Zwangs. Freiheit hängt am Blödsinn wie die Wollust an der Angst.

Licht scheint leicht und die Askese schwer zu sein. Die Reichen suchen nach dem Sinn in der Dunkelheit, die Armen nach dem Grund der eigenen leiblichen Leichtigkeit. Da finden plötzlich Sucht und Suche in neuer Sinnlichkeit ihre Erfüllung.

Arbeit baut Mauern, Gewalt reißt sie ein. So findet der Mensch zu sich. Der Mauern Schutt wird Wall. Sanft streift die Liebe über gezügelte Wollust hin.