Donnerstag, 15. Dezember 2016
Macht geht nie nackt
Ich will unbedingt offen sein und sicher gehen, das nichts mich davor schützt. Nackt in jedem Sinn widerlegt man alles, was Autorität hat und bei sich den MenschenMissbrauch und die SachGewalt. Macht geht nicht nackt. Die schlimmsten Vergewaltiger tragen die prunkvollsten Verkleidungen, die unheimlichsten Verbrecher verheimlichen sich uns mit Anzug und Krawatte den verdorbenen Leib unter dem verfaulten Geist. Die Mächtigen müssen die von ihnen Vergewaltigten gegen eine Befreiung durch die Nackten sich erhalten. Sie müssen die von Schuld und Scham Gefesselten vor der Lösung durch die 'bösen' Bloßen bewahren. Die Reichen werden immer reicher: doch nur aus dem Grund und zu dem Zweck, dir mit immer aufwendigeren teuren goldfadenscheinigen Lügengespinsten den völlig durchwurmten Leib zu verscheiern. Unsere gesunden Leiber in gesunder Geisteshaltung halten bald alles aus, Lügen und Gewalt. Also lasst uns die uns zugedachten Würmer der reichen Leiber schmecken und sie uns in alle Körperöffnungen stecken und uns mit ihnen winden und mit ihrem Zucken zugleich hüpfen und tanzen. Lieber will ich noch mein Erbrochenes wiederkauend schlucken, als die Gedanken und 'schönen' Worte der Geld- und Geistreichen. Da würge ich also die Wahrheit im mich rein, wider mich, widerlich, in mir wieder und wieder und werde nicht froh und klug, sondern einfach langsam glücklich gesund und gescheit. Nackheit hat keinen Zweck, ist nur für sich schön und vom Nutzen nicht missbrauchbar. Anarchie geht nur nackt.
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