Samstag, 19. Dezember 2015

Das Glück des Messers

Das ist die Wiederkehr des viehisch-natürlichen Zusammenhangs: der äußere maschinelle, simpel hierarchische. Alle geschriebene Ordnung ist erneuerte viehische. Staatliche Ordnung ist viehisch und Recht ist viehisch. Menschlich ist alleine die Widernatur. Die große Not, der nicht enden wollende Hunger hat die gegen die viehische Ordnung gerichtete menschliche Widernatur gezeugt. Die Fortpflanzung war dem Menschen von Beginn an verbunden mit unerträglicher Langeweile, Leere der Empfindung, Mangel an Befriedigung. Die reine Wollust hingegen beseelt das Fleisch, verbindet Hirn und Leib. Wir leben in der Zeit neuer viehischer Ordnung, gegen die allein das Verbrechen uns wieder zur widernatürlich-menschlichen Wollust hin befreit. Der Mensch kommt nur zu sich, indem er die staatlich verordneten Zwänge bricht. Darum macht das Verbrechen uns automatisch höchste Lust. Der Automat selbst ist im Zerfall unser LustZeuger. Die soziale Norm ist von unerträglicher Langweile, steigert den Frust bis zur Selbstauflösung. Das Gefühl der Sinnlosigkeit beschwert uns, weil wir irrtümlich meinen für den Lustgewinn das Verbrechen meiden zu müssen. Das Brechen der Norm, die Vernichtung der Unschuld am fremden Leib, ist allerdings der rechte Weg zur Wollust urtümlicher Menschlichkeit.

Unschuld ist Dummheit des Opfers und zugleich die Idiotie, die Vieh-Hierarchie sich wünscht und das 'Menschlichkeit' nennt. Der Mensch ist ein Messer. Frömmigkeit ist der Zustand, in dem das Schaf sich befindet, wenn es Scheren und Schlachten für sein Heil hält und seines Metzgers Interesse die reine Liebe nennt.

Menschlich allein ist das Glück des Messers.

Darum raubt und mordet der bleiche Verbrecher, Regel und Unschuld sind ihm höchst widerlich. Regel und Unschuld sind unmenschlich. Er weiß um die Lust der Menschlichkeit. Alle Menschlichkeit verkehrt die Unschuld des Viehs. Des Menschen 'Natur' ist grausam und unzweckmäßig.

Hütet euch vor der Barmherzigkeit. Sie könnte mörderisch sein.

Freitag, 18. Dezember 2015

Freiheit und Gerechtigkeit

Freiheit ist die des Warenhandels, der Bewegung toter Zeichen.
Gerechtigkeit ist die des Vertrags, der Schrift, des Sinnzusammenhangs toter Zeichen.

Die Freiheit führt zur viehischen Notwendigkeit, zum lebendigen Sein, das auch ein Rechner widerspiegeln kann. Die Gerechtigkeit will Sinn des lebendigen Seins sein.

Mensch-Sein aber ist widernatürlich und gegen das Leben gerichtet. Eins nur tut dem Menschen not: ein anderer Mensch. Der Mensch braucht zum Leben nichts und braucht auch das Leben nicht. Mensch braucht Mensch.

Die Herrschaft der Zeichen bringt dem Menschen den Irrtum der Freiheit, des Willens, des Zufalls und die Lüge des Bewusstseins, das Rätseln um Sinn und Sinnlosigkeit. Die Schrift entfremdet dem Menschen die Zeichen, verfeinert den Irrtum zur unsichtbaren Lüge, zum Unbewussten. Zum Bewusstsein im Geldschein gehört das Unbewusste der Zeichen.

Die Freiheit führt zum Hirnriss, zum zerstückelten Körperbild, die Gerechtigkeit zum Untergang, zur Auflösung, zum Verschwinden des Leibs.

Der Hirnriss bringt uns den Datenspeicher, die Analyse des Leibes bringt uns dazu die Pflegebedürftigkeit.

Wer oder was immer für Nietzsches Pflegebedürftigkeit verantwortlich war, sie steht im Dienst der Zeichen und hat uns seinen verschriftlichten Leib erhalten. Für die leibliche Wirklichkeit muss man sich mit ihm der Schrift entkleiden. Man muss den Leib in der Grammatik aufzeigen und den Buchstaben aus dem Text heraus drucken. Man muss die Entfremdung unterlaufen und übertreiben.

Mensch braucht zwar Mensch, aber nicht mehr im Reich der Arbeitsteilung. In diesem Reich ist der Mensch sich ganz entfremdet, dort braucht Zeichen Zeichen, Objekt braucht Objekt. Da ist der Mensch nicht mehr Leib.

'Dies ist mein Leib', sprach der Idiot. Das gebrochene Brot aber ist eben  n i ch t  mehr Leib, sondern zerrissener Körper, der gefangen ist von Schuld, geschuldeter Arbeit. Das ist die Sünde, die zur Schuld gehört. Das ist Glaube. Glaube beraubt Menschen des Leibs. Darum wollen Gläubige geschlachtet sein. Die haben ein Verlangen nach Schwachsinn und ein Idiot verspricht ihnen die Ewigkeit im Reich der Schrift und der Zeichen.

Alle Zeichen verweisen auf die vormenschliche Natur. Der menschliche Leib aber ist widernatürlich. Menschlich ist ein Dreierlei aus Abtreibung, Glück des Augenblicks und ewiger Wiederkehr des Gleichen.

Montag, 14. Dezember 2015

Krebs

Krebs ist die Krankheit des herrschaftlichen Denkens. Die Behandlung ist nichts als das reine Bewusstsein der Krankheit. Feuer, Messer und Gift sind der bewusste Begriff der Krankheit und nicht ihr Heil. Sie sind Entstellung und Verschiebung der Krankheit in unseren Wissensbereich. Wissen ist ein Irren über die Wirklichkeit, die wirklichen Bedürfnisse des Leibs. Mit der Behandlung bestraft der Mensch seinen Leib für den Widerstand gegen den Geist. Dem Geist ist das Hirn ein Geschwür und die Behandlung sein Wille und Widerstand gegen die Berichtigung der falschen Wahrnehmung. Krebs ist eine Wirkung des Geistes und mit der dem Leib aufgezwungenen Behandlung belügt er sich und betrügt er ihn. Geist ist gerade, gedreht und gewendet immer nur Lüge und im Krebs wird die Lüge Fleisch und will menschlicher Leib sein. Feuer, Messer und Gift haben daher keine Nebenwirkungen. Sie sind die Hauptwirkung der vom Geist gezeugten leiblichen Krankheit 'Krebs'. Das Feuer des Geistes, der Vernunft, das Messer des Verstandes, des Geistes Gewitztheit, das Gift der List, Täuschung und Lüge: da windet der Geist sich in seiner 'Wahrheit' gegen die lebendige leibliche Wirklichkeit, den ewigen Widerstand des Leibes gegen die äußere Widerlichkeit. Der Geist und das Bewusstsein gehören zum Leib so wenig wie ein Hirn als 'Geschwür'. Die Behandlung der 'Krankheit' hat keine 'Nebenwirkungen'. Geist ist Subjekt und Krebs ist seine objektive Wahrheit und die Nebenwirkungen sind das Prädikat, das ihm einen Willen bezeugt. Der Leib ist ihm Sünde. Die Krebs-Krankheit ist dem Geist Ausdruck der Sünde und das Prädikat ist das uns vom Geist gepredigte 'Heil'. Geist ist die von der Warenverhandlung der Arbeit dem Leib aufgezwungene äußere Widerlichkeit der schönen Zeichen. Werbung ist die schöne Oberfläche, falsche Haut gezogen über einen Haufen von Exkrementen. Dazwischen setzt sich die Warenproduktion und -maschine als Ersatz für den Leib. Die Behandlung der Krebs-Krankheit hat keine 'Nebenwirkungen', denn sie bezweckt mit ihrem 'Heil' die Beseitigung des noch bestehenden Restes der leiblichen Gesundheit. Krebs ist die Hauptwirkung des Geistes und die 'Behandlung' des ihn und sein Geschwür (er)tragenden nebensächlichen Rest des Leibes sind seine wesentlichen Äußerungen.

Wissenschaft rührt mit ihren schönen Analyse-Instrumenten nur in der Scheiße. Sie ist naturgemäß blind für den menschlichen Leib. Der Leib hat eine Schönheit, die sie nicht begreift.

Man ergibt sich dem Prolaktin, Schuss der Erlösung in Erwartung des ewigen Heils.

Das Heil des Geistes ist die lange Weile, Beschränkung in der Unendlichkeit, Umschlagung des produktiven Kapitals, Fortpflanzung von Generation zu Generation.

Leib ist nur Gegenwart.

Krebs ist 'Heil!' Führer, Gott und Geist.

De Sade positioniert in den '120 Tagen' zwischen ordentlicher Gewalt und anarchischem Exkrement neu den 'perversen' wollüstigen Leib.

Curval und der Herzog sind Feuer, der Bischof ein Messer, Durcet ist tückisches Gift. Was bleibt nach 120 Tagen, ist Verstümmlung als falsche Leiblichkeit, Frauen, die Masken sind für eine niedergerissene Männlichkeit. Genialität, Ahnung der Vollkommenheit, aufschießender Trieb, unerträgliches Wissen und die unerreichbare Ganzheit des anderen Geschlechts niedergeschrieben, Verzweiflung befördernd höchste Einsicht, von gestiefeltem Stolz im Gleichschritt doch wieder nieder vertreten.

Was einst Sünde war, ist Krebs geworden.

Die Psychoanalyse ist so schwer zu packen und niederzuwerfen, weil sie aus der menschlich-perversen Leiblichkeit etwas Viehisch-Natürliches machen will. Der Mensch aber ist kein Vieh und pecus ist nicht seine Wirklichkeit. Viehisch ist die Geldwirtschaft: da haben wir doch der Analytiker 'Heil'. Ohne Geld gibt es in der Analyse keine 'Gesundheit'. Die geistige Gesundheit der Analyse lässt den Leib tödlich verwundet zurück. 'Der Landarzt' kommt nicht weit ohne den Leib: die verfluchte Schriftstellerei führt zu nichts.

Meine 'Grammatik' zersetzt Denken und Schrift und führt zur Gesundheit. Das Denken will wieder leiblich sein und die Schrift ist unterwürfiger Hund. Man muss das Männliche und Weibliche beim Denken und Schreiben erst sondern und dann in die gerichtete Ordnung neu bringen.

Hunger

Die Reichen sammeln Vorräte, haben nicht alles gelesen. Da steht noch eine wesentliche Kleinigkeit irgendwo. Die Politiker denken ans große Ganze. Die Pfaffen haben das Körnchen nicht im Sinn.

Brot hat mit Backen das Teilen gemein. Was für eine traurige Wahrheit.

Arbeit macht Leben,  aber Arbeitskraft tot. Liebe wird Nachkommenschaft. Fortpflanzung aber ist Schöpfungsakt: Adam ist aus Scheiße gemacht.

Drachen legen Eier. Hass hat Nachkommen. Ekel trägt des Teufels Brut. Eiter speit sie aus.

Die Reichen sammeln Vorräte. Aber was nützt das ihrer Brut.

Samstag, 12. Dezember 2015

Das Kind im Spiegel

Der Mensch hat einen Spiegel des Außen in sich, in dem er sich finden kann. Dieses Schein- und Betrugssystem heißt er sein Bewusstsein. Im Spiegel findet sich unser Leib ganz verkehrt und das Außen tut ihm Gewalt an. Das Kind spricht von sich in der dritten Person, der sich entfremdete Mensch in der ersten. Der vollkommene Leib hat diesen Sprung (im Spiegel) nicht in sich, er übergeht ihn von Beginn an.

Das Kind im Spiegel nimmt sich die Welt wie es ist.

Narziss ist des Erwachsenen Normalzustand der Gefangenschaft in Wünschen aus Waren und Zeichen mit Zahl.

‚Narzissmus‘ als Begriff ist eine Beleidigung des Leibs: die Analyse erklärt den Schmerz des Leibes zum Widerlichen am Wunsch und damit den Wunsch zum erlösenden Heil. Der unvollkommene Wunsch gehört ihr zum Diesseits und ist mit der Sünde behaftet. Den reinen Wunsch gibt es für die Analyse nur im Jenseits. Zur Erlösung gehört auch der Geldschein als Schein der Heiligkeit, der auf den Analytiker zu übertragen ist. Die Übertragungsliebe begehrt wieder nur den Geldschein des Analytikers. Der Geldschein ist der Wunsch ohne Ware, der Betrug ohne Betrüger und Verbrechen. Der Analytiker glaubt an das Heil wie der Jurist an sein Gesetz. Heil und Gesetz sind Verbrechen gegen den Leib.

Tötet die Heiler - nicht. Sie sind lange schon nichts. Sie wissen nichts. Sie glauben - Nichts. Sie wissen, was Hoffnung ist. Wir wissen, wir brauchen das nicht.

Die Welt brennt

Schrift ist verselbständigtes Zeichensystem bzw. ein Abbild davon und Grammatik ist nicht die Grundlage des Sprechens und der Schrift, sondern ihre von uns wahrgenommene Folge.

Magie und Religion sind nicht urmenschlich, sondern kommen von der Schrift her und haben sich nach einem Zeichenverhältnis gebildet.

Bewusstsein ist nicht menschlich und nicht notwendig mit der Bearbeitung der Welt verbunden. Die menschliche Leiblichkeit erzeugt kein Bewusstsein, sondern verändert die Welt zwischen den Geschlechtern, Dinge werden für die Beziehung verändert und damit Zeichen, die gar nicht bewusst sind. Erst die Verselbständigung der Zeichen in der WarenWelt und ihr Ausdruck in der Schrift erzeugt das Licht des Geistes und des Bewusstseins: beides kommt von außen, wie das Sonnenlicht.

Das innere Licht im Zarathustra ist nicht das Licht des Bewusstseins und keine Erleuchtung! Das Licht ist das des Leibes, der aus dem System der Schrift sich befreit und für sich einsam damit ist und völlig allein. In der Welt der Schrift bleibt dem Leib nur die abstrakte Geschlechtsbeziehung und die Befreiung von den Schriftzeichen, die der Mensch nun irrtümlich sein 'Unbewusstes' nennt. Ursprünglich traten die Dinge/Zeichen nie aus der Geschlechterbeziehung heraus. Dem einsamen Leib aber treten die gegebenen Zeichen in eine fremde Geschlechterbeziehung ein. Die Entfremdung ist also eine Rückverwandlung der Zeichen oder ihre Vernichtung durch das einsame Subjekt für eine neue Leiblichkeit. Nicht die Sonne, sondern die Welt, die brennt, macht nun das Licht. Das Dunkel des Unbewussten ergibt sich aus der Vernichtung des fremden Bewusstseins. Die Psychoanalyse versucht vergeblich das Licht der Schrift, der fremden und falschen Äußerlichkeit der Dinge zu retten.

Die Warenwelt ermöglicht eine grammatische Auflösung der Schrift und eine leibliche Grammatik vernichtet sie in einem Weltenbrand. Was bleibt ist der Leib, der in einer zerstörten Welt vielleicht wieder auf die urmenschliche widernatürltiche Geschlechterbeziehung zurückfällt.

Glück des Todes

Wir erinnern, weil wir Gegenwart sind, alles, was wir waren und sein werden. Das hat nichts mit dem Gedächtnis zu tun. Das Gedächtnis ist Oberfläche und scheinbar etwas, das uns ausmacht. Was uns ausmacht, nennen wir Vergangenheit, etwas, das sich gegen die gegenwärtige Leiblichkeit sträubt. Das Leben ist etwas, das sich von der Gegenwart sondert und auf uns zu zu kommen scheint. Das Maschinenhafte ist es, das die glückliche Leiblichkeit zum Leben hin erst entfremdet. Daraus folgt, dass nicht in der Zukunft und im Jenseits das Glück liegt, sondern die Vernichtung des Lebens und die ewig gegenwärtige Leiblichkeit. Die Gegenwart des Todes ist ein Glück, das nicht mehr verrückt.

Die eingebildete Gegenwart der Wissenden ist berechnete Oberfläche und liegt weit jenseits des Leibes. Sie ist ein mechanischer Fehler des Selbst. Unter der Oberfläche windet sich vor Schmerzen der Leib. Glaube ist der Irrtum, dass der Schmerz notwendig ist. Man muss aber nur die Oberfläche sprengen und Geist und Bewusstsein beiseite drängen. Dann hat man den Leib in des Lebens Gefahr. Der Leib hat seinen Feind in der Welt der Maschinen. Seine wollüstige Gegenwart verleiht der Maschine Kraft. Die Zerstörungskraft der Maschinen ist eine vom Leib an ihnen erzeugte Störung. Der Leib setzt sich frei. Die Zerstörung der Maschinen aber ist des Leibes höchstes Glück im Tod.

Im Krieg geht die Staatsmaschine unter zur Befreiung des Volksleibs. Volk ist orgiastisches Massenglück, Gegenwart, die sich im Hass überwindet und der Liebe erliegt.

Verwandlung und Verkleinerung

Das Denken des Mannes hat sich seit einer kurzen Unmenschlichkeit verändert. Das Denken der Frau ist unverändert geblieben seit urmenschlichen Zeiten. Die Frau ist auferstanden vom Tier und der Mann geblieben unter ihr und gebrochen gefallen. Das Subjekt der Zeichen verwandelt sich mit seinen Zeichen. Die hierarchische Selbständigkeit der Zeichen macht nicht nur aus dem Mann einen Herrn erst, sondern das menschliche Denken an sich erhält neue Qualitäten, die sich aus dem Zusammenspiel der Zeichen unter sich ergeben. Der Mann leidet daran. Das ganze Gefasel von Ich, Selbst, Seele und Bewusstsein zeugt davon. Die Frau dagegen bleibt sich in der Leiblichkeit gleich und lässt sich nur verkleinern. Die Änderungen an ihr sind quantitativ. Sie ist in der verkleinerten Form nicht mehr zeichentragender Leib, sondern selbst nur mehr Leib als Zeichen. Sie ist Ware und Objekt der Warenzusammenhänge. Für sie wird die Welt der Waren leibliche Wirklichkeit. Der Mann steht zum Schein über den Dingen und hat mit der Warenproduktion einen zerrissenen Leib: den nennen wir Körperlichkeit. Sein uranfänglich gebrochenes Sein, seine Verhaftung der Vierbeinigkeit wird menschliche Gebrechlichkeit und sein krummer Leib ist zum Stückwerk der Körperlichkeit geworden.

Körperlichkeit ist Flickwerk, funktionale Fehlerhaftigkeit, die den Leib dem Begriff für immer entzieht.


Übermensch

Sowenig es ein Kontinuum gibt, gibt es einen Fortschritt. Neue Energiequellen steigern die Produktivkraft der Arbeit des Menschen. Womit aber werden die Arbeiter gefüttert? Schlimm wird es, wenn die Kinder der Hungernden zunehmend Futter verlangen. Hungern ist die einzige Kunst, alles sonst ist Arbeit. Künstler gibt es immer nur einen. Wenn der Arbeiter hungert, weitet sich der Machtapparat ins Unendliche und der Leib kommt auf den Punkt und wieder zu sich. Am Leib scheitert die Kunst und der Künstler in seiner Einzigkeit geht zugrunde. Das ist das Ende des Idealismus aus Hülle und Kern. Wenige überleben das. Der Übermensch ist einer der wenigen Menschen, die das Ende der Zeit über - dauern. Die gewusste Leiblichkeit ist keine Kunst.

Freitag, 11. Dezember 2015

Staat

Krankheit der Lüge, Öffentlichkeit, Verstümmlung des Volksleibes, der verlangt nach Behandlung, einem Messer, der Bescheid weiß, dem Feuer, das die Faulheit an ihm ausbrennt, dem Gift, das die Extreme verzuckt und einrenkt, sich und ihm Leben wieder schenkt.

Anders ist nur so zu begreifen. Vertreter von Kirche und Staat sind des Teufels Brut und ihr Dasein ist nichts als unser Glaube. Der eine glaubt an Gott und Gerechtigkeit, der andere an Wissenschaft und Freiheit.

Glaube ist Gewissen-Haft, die hängt an der Nachkommenschaft!

Jetzt ist Schluss mit der Brut, jeder Schuss ein Genuss. Anders ist das Ende der ewigen Teufelei.

Man muss alle religiösen und sonstigen Führer zur Hölle schicken. Glaube ist die große Volkskrankheit der Dummheit. Führer predigen Heil, Gläubige fallen über Gläubige her und alle herein.

Schlagt alle Führer tot, sowohl die, die sich berufen meinen, als auch die, die gewählt sein wollen von volksverachtender feiger Dämlichkeit. Vergesst nicht des Teufels Brut, sonst kommt sie wieder, die Krankheit.

Jetzt ist Schluss mit der Brut, jeder Schuss ein Genuss. Anders ist die Gesundheit des Volksleibes.

Der Staat ist Krankenhaus und Krankheit. Das Reich ist sein Jenseits der Krankheit: Friede, Friedhof-Seligkeit.

Politiker und Kirchenmann sind Geschwüre. Von Geschwüren kann man mit richtigem Mittel sich erholen. Reich und Jenseits aber sind Blutvergiftung, Sintflut von Eiterkeimen, Ende, unheilbar.

Einer, einzig und allein, ein gesunder Leib gegen den großen Willen zum Untergang. Einer allein für alle das Unheil. Krank ist er euch zum Schein, Unheil.

Der Gläubige und sein Führer sind stinkend Abszess, Wunde will Leben und Leib sein: Reich, Jenseits, Ende, unheilbar.