Donnerstag, 29. September 2016

Liebe

Wenn man  e i n  Leib ist -  m i t  dem andern, also zu zwein, fällt die Seele von einem ab. Liebe ist seelenloses Beieinandersein. Liebesglück kommt von der Geborgenheit, die man hat, wenn man einander in bedingungsloser Kümmernis völlig verschlingt. Da ist man auftreibendes, immer leichter werdendes Gleichgewicht und schwere Symmetrie, die alles in sich verdichtet. Was aber ist der Leib ohne seine Seele? Die Liebe hat  e i n e  kleine Wirklichkeit nur für sich. Sie kennt die große nicht. Klein ist der Geist, mächtig der Leib.

Anspruch - Wunsch - Wollust

primär – Begierde:
  • Zusammenhalt an sich gegen die Urtrennung
  • physische Not des natürlich-grundsätzlichen leiblichen Mangels
  • Geschlecht an sich, die große Symbolik des Mangels

sekundär – Begehren:
  • soziales Begehren in der Ware, die die Mängel des Leibes kaschiert
  • familiales Verlangen, das den Mangel im Besitz sichert
  • Metaphorik des Zwischenraums der kleinen sozialen Zeichen der Macht und Geborgenheit (Warenwelt)

tertiär – Verlangen:
  • die leere Besonderheit des Selbst im Spiegel oder die eingebildete Liebe, die nichts ist als der sinnlose Geldwert ohne Arbeit, der hohle verderbliche Mehrwert im freien Schein
  • Jedes Wort ist ein sinnloser Repräsentant des Selbst oder Subjekts und Grund des sprachlichen Verlangens.

Aus dem Verlangen entsteht mittels des andern das Begehren, das sich erfüllt in Waren. Die Begierde endlich verleibt sich die Ware ein und beseitig den wirklichen Mangel durch Vernichtung des Objekts.

Mittwoch, 21. September 2016

Hologramm

Man kann ein Bild aus Licht in den Raum zaubern. Die Menschen nennen das Hologramm. Das geht mit Licht allein. Man braucht dafür weder Filter noch reflektierendes Medium. Der Mensch ist zu dumm. Ihm fällt es nicht ein. Es gibt den Projektor schon, der das Nichts als Projektionsraum nutzt. Ich wiederhole mich. Ich wiederhole mich. Wer fragt, erfährt es nicht. Die Sprache ist ein hinderliches Medium. In ihr findet man die Bewegung der Bilder nicht. An deiner Haut perlt der Sprachlaut ab. Der Mensch spricht und sieht seine Sprachlaute nicht. Ich spreche nicht. Tauch! in die menschlichen Sprachausscheidungen ein.

Sonntag, 18. September 2016

Jesus vs. Christus

Jesus war nicht der Jude für die Armen. Er war der erste Atheist, ein vom und durch den Geld-Geist freigesetzter Menschenleib. Er war ein selbstbewusster Schmarotzer, Anhänger selbstbestimmter Gewalt- und Regellosigkeit.

Christus ist zweierlei: zum einen die Rückverwandlung des Atheisten durch Totschlag nach Schuldzuweisung in ein Kind des Geld-und-Gewalt-Geistes sowie zum andern der verkrüppelte Leib der mitleidigen Selbstaufgabe. Die Kirche ist darum auch nicht auf Stein, sondern Korrekturkampf und -krampf und auf Lüge, Fiktion und 'Wunder' gebaut.

Christ ist ein Jude ohne Selbstwert, die Christliche Kirche eine Auffangvorrichtung für den Arbeitssklaven. Der christliche Glaube ist der Goldfaden im Geld-Schein der Arbeit.

Eine Kirche der Armen ist ein Widerspruch in sich. J + C zusammen ergeben eine leibliche Krankheit, die von der Kirche zurecht mit Folter, Feuer und Schwert ausgemerzt wurde. Die Kirche an sich ist eine der Reichen. Sie ist natürlich eine Geisteskrankheit.

Der Wahn verschwendet allmählich im Luxus sich und schwindet mit der maßlosen Wunschexpansion.

Die kommende Krise könnte den vom Geist freien Leib seiner natürlichen Bestimmung überlassen zwischen Herdentier und Patriarchat. Da muss man die vom Patriarchat postulierten absoluten viehischen Werte drehen und wenden bis sie jedem auf den Leib passen. Aber die Einsicht geht verloren dabei.

Die Nacktglocke

Vergewaltigung im Krieg ist nur die Fortsetzung des staatlichen Fortpflanzungsprogrammes 'Fleisch für den Reißwolf'. Mehrwert und Profit sind die Instrumente, die dem arbeitenden Menschen das Fleisch von den Knochen schneiden und schaben. Der Reißwolf schafft die Kraft, die die Produktivität der Arbeit steigert. 'Seid fruchtbar und mehret euch', redet die Fleischleier des Wolfs unaufhörlich. 'Seid willig und billig, oder eure Leiber sollen gen Süden zerrissen sein und zerfressen von spindeldürren Samenschnecken, die vorbei am vom Geiz verschlossenen Herzbeutel sich winden bis zur Spinnzirbel. Der Abtreibungszirbel soll im Samenmeer fremder Mitte treiben. Die Flut der Geburten soll alle Wasser der Erde verdrängen, Samenflüchtlinge aus Blut leer kulminierenden weißen Schaum-Leibern treiben, braune Weh-Nüsse fallen zischend in die Gischt. Im Unterleib allein integriert: betrogen, alle betrogen, in der Nacktglocke den Finger gebogen - und das soll niemehr gutzumachen sein?

Gedächtnis und Erinnerung

Die Reichen haben Christus im Gedächtnis-Himmel als Wunsch nach mehr Waren, Mehr-Wert und Zahl, leichte Lust, getragen von fremder Schuld, der anderen Schmerz, kalter, gerechter Gewalt.

Den Armen ist Jesus in der Erinnerung hinter der weiten Welt in der Erde Reich als ernüchternde schreckliche Begierde des Leibes plötzlich Stecken geblieben.

Die einen verdrängen mit dem Glauben die Schuld aus ihren Verbrechen am Körper der Masse der Opfer und erwarten das Glück der langen Weile.

Für die andern verwandeln sich Schulden in leibliche Mängel, die nur die Befriedigung des eigenen Leibes über\winden kann im Augenblick.

Die einen sind dürre Seelen verloren in der ewigen Wiederkehr des Konsums.

Die andern sind erlöst in der leiblichen Begierde Verfallen.

Dem schreibenden Schmarotzer im flüchtigen Zwischenreich der Schriftzeichen aber ist alles gleich.

Schrift ist Gefangenschaft der Gedanken, unser Wert voll Gedächtnis. Unser Innern sticht aus ihm die 123 Buchstaben des Lebens aus. Und JHWH ist nicht Zeuger, sondern Zeuge und Zeugnis.

Mittwoch, 14. September 2016

Transsubstantiation

Heterosexualität basiert auf symbolischer Sinnlichkeit. Die symbolische Sinnlichkeit spaltet das lebendige Objekt. Das Objekt teilt sich und die Sinnlichkeit erzeugt ihr verschieden geschlechtliches Subjekt. Beim Menschen ist die Sinnlichkeit metaphorisch verfeinert zum Gesicht aufgestiegen. Die metaphorische Verfeinerung nennen wir Liebe. Einem Mensch, dem dieser metaphorische Sinn fehlt, überschreibt die Symbolik des andern Geschlechts den eigenen Leib. Er ist innen kaltes Objekt in Bezug auf das eigenen Geschlecht und hat eine andersgeschlechtliche Hülle. Seine Begierde erfüllt sich ihm an der Hülle des eigenen Leibs, der ein anderes Geschlecht haben will. Zugleich ist das gesichtslose Geschlecht des andern auch das Objekt der Begierde. Das metaphorische Subjekt ist tief in ihm versteckt und nur ein Schlusspunkt der metaphorischen Sinnsuche. Der Transe ist das leere unerfüllbare Sinnsucht. Schlusspunkt des Idealismus. Maßlose Übertreibung und Ende der abstrakten Bildhaftigkeit. Die Wirklichkeit wird dem Wesen 'Mensch' also zunehmend mit Bildern überschrieben, die sich auflösen, und es verwandelt sich in ein Würmchen. Der Wurm will unter die Erde und die Transe geht an Buch-Stab, Strich, Komma, Pünktchen, Körnchen - oder einem Mückenstich ein.

Montag, 12. September 2016

Friede ...

... auf Erden gibt es nicht, bevor nicht der letzte Muselmann mit seinem Gemächt in einer Darmschlinge des letzten Christ- und Gutmann festhängt.

Der Tag des Jüngsten Gerichts bringt den Dreien den Rudelverkehr mit erlösendem Darmverschluss. Da sind sie frei ganz entleibt und die Anstalt der Bedürfnisse gehört ihnen ganz allein. Im ihrem 'Himmel' - ist leicht deviant und schwul sein.

Wir Atheisten - haben kein Jenseits und bleiben gern auf die gute, dreckige Erde verbannt.

Schreiben ...

... für Geld ist wie der Verkehr in der Ehe. Beides erzeugt bequeme Langeweile.

Das eine unterbindet die geistige Potenz, die allein Wahrheit und Wirklichkeit niederschreibt.

Der Verkehr sättigt zu sehr und der Prolaktin-Über-Schuss ist natürlich-chemische Kastration.

Jenseits der Kastration und jenseits des Verkehrs geschieht dies: Befriedigung macht männliches Verhalten und Anspannung weibliches. Hässlichkeit ist Bild männlichen Verhaltens und Schönheit ein Bild des weiblichen.

Beides, Hässlichkeit und Schönheit, unterscheiden den Menschen vom Tier. Der Koitus aber ist abwesendes Ver-Halten und ein viehischer Zustand. Hochwertig menschlich ist alles Sexuelle außer dem Geschlechtsverkehr.

Hochwertig ist der Text, der kein Geld bringt. Minderwertig ist der Verkehr mit Verlegern.

Lüge in Leben und Text wird durch Verkehrsvertrag gesichert. Romane sind die direkten Nachfolger der Handelsverträge.

Geld in Gedanken entspricht Prolaktin im Leib. Geld kastriert jeden Schreiberling.

Südöstlich vom Pferd

Im Südosten der Stute steht fromm und hart der Orientale direkt vor unser aller Hintertür. Deutsch und deutlich: der Araber und seine Cousins haben eine Arschfickkultur. Zur Luftnummer gehören Gewalt und progressive Paralyse. Der Islam ist Folge der Paralyse. Das ist der letzte Glaube, in dem das weiche Hirn sich seinem Schicksal ergibt. Erlösung ist für Schwachsinnige konsequenterweise der Selbstmord. Der erweiterte Selbstmord ist eine Folge der unsinnigen Angst kurz vor der geistigen Umnachtung. Schwachköpfe kennen weder Mut noch Feigheit. Zum Islam gehören Pacht, Miete und Zins. Zum Rentenkapitalismus der Orientalen gehört die Sklaverei. Erster Sklave dort ist das Weib. Zur Sklaverei gehört der Stamm. Zum Stamm gehört die Abstammung, Familie. Zur Familie gehört die Mutterschaft und die erhöht endlich wieder den Mann zum Alpha-Vieh im Herdenverband. Der islamische Einfall ist ein Reinfall. Der Islam ist eine kräftiger Durchfall, der alle Menschlichkeit abschafft. Diese Bewegung macht den allerersten Sprung hin zum MenschSein wieder rückgängig. Treibt die Herde zusammen! Die 'Bunte Kuh' ist Kult-Ort der Abtreibung. Die Abtreibung der gläubigen Gewalttäter allein verspricht uns noch MenschSein. Die Ausscheidung ist eine natürliche Folge der hinterhältigen Annährerung. Die Abschiebung ist geordnete allgemeine Ausscheidung.

Wenn man den patriarchalen Idealismus über das Maschinell-Hierarchische hinaus weiter fortspinnt, landet man wieder im himmlischen Tierreich. Alle Ein-Mann-Gott-Religionen haben über sich das Jenseits des Herdentier-Reichs.

Das männlich-religiöse Ideal ist widernatürlich, da das Urmenschliche selbstverständlich leiblich auch fixiert ist. Der 'Himmel' des Herden-Vieh ist uns unerreichbar.

Alles Ur-Menschliche aber ist leicht erklärt durch einen Sprung über das Tierreich der Herde hinaus hin zur Horde. In der Horde dominiert das aufrecht gehende Weib, während das Menschen-Männchen noch lange der Vierbeinigkeit verbunden bleibt. Der Mann wurde an Stock und Speer wenigstens buckliger Dreibeiner - und niemals mehr.

In der Krise erscheint das Herden-Tier-Ideal ausschließlich selbst/mörderisch, zugleich andererseits das Urmenschliche bescheiden-hungrig. Der Hunger ist leiblich-weiblich und zeugt von Verstand. Die Bescheidenheit hingegen ist ur-männlich und gemeinsamer Ursprung jeden Ideals bzw. jeden Wahns. Bescheidenheit ist eingeschränkte Menschlichkeit.

Die männliche Glatze ist die Urform des Geistigen, die Körperbehaarung des Mannes die viehische Basis des stets künftigen Größenwahns.

Mit ihrem Haupthaar der Frau ist die Frau bedacht der Wirklichkeit verbunden und mit dem nackten Leib wahrhaftig und ganz allein uneingeschränkt menschlich. Die menschliche Vernunft ist dem aufrecht stehenden Weib auf den nackten Leib geschrieben.

Nicht der Mensch im 'Himmel' ist Ziel unseres Weges. Der Grieche am südöstlichen Eingang zum Pferd erfährt gemeinsam mit dem Trojaner: des Menschen Bestimmung zeugt die nackte Erde und die Grenzen des Mehr. Die Odyssee ist der Umweg des Mannes zur ihm auch notwendig eigenen Weiblichkeit. Ein altes Weib ist Mensch 'Mann'.

Samstag, 10. September 2016

Übermenschen

Licht ist im Verhältnis zum Wasser, was Zins ist im Verhältnis zum Kapital

Erst kommt die Sintflut, dann schwindet der Zins

Der Zins sind die Kinder der Reichen

Die Sintflut gehört zum Kapital

Der Zins wird gefressen und erscheint verjüngt im neuen menschlichen Leib

Übermenschen sind die wenigen Überen

Gott ist bald tot und wir jenseits der himmlischen Geisteskrankheit

Jenseits: die Erde

Der Leib steht zum Universum im gleichen Verhältnis wie das Wasser zum Licht

Jesus war rein menschlicher Leib und wer den Leib begreift, ist im Licht

Jede Abtreibung ist eine Reise durch Raum und Zeit

Kreuzigung ist Abtreibung für Abtreibung, Strafaktion für Selbstbefreiung

Wie im Wasser die ersaufen, die an Sünde glauben, so schwindet im Licht der Glaube an Gott

Wie sich das Kapital in der Krise offenbart, so Gott in der Geisteskrankheit

Die Erlösung der gläubigen Nichtschwimmer ist Krise und leiblich-seelische Finsternis

Das neue Licht geht vom Leib aus durch das Auge in die Welt hinein

Mittwoch, 7. September 2016

Die Enttäuschung

Liebe ist zeitlos, schwerelos, sinnlos, ziellos, Spannung im Spiel der Sinne mit der Zeichensprache der Organe und ihrem Abbild in der Geliebten + Wirklichkeit.

Mit dem Eintauchen in die Wirklichkeit entsteht Verantwortung und Leid. Leid ist das Schauspiel der Organe im Leib. Leib ist Rollenschau in der Wirklichkeit.

Die dichte Liebe ist nur absolute Zusammengehörigkeit und sie wird zerstört von der Verantwortung, der Verwandlung der Schwerelosigkeit in Wort Satz und Veräußerung der Sinnlosigkeit im Entgegenstand eines Leibes zur Liebe.

Liebe zum Kind ist Erinnerung an die die unbändige Sinnlichkeit vernichtende leibliche Einheit. Jedes Kind ist eine all\gemeine leibliche Enttäuschung.

Der Idiot

Der Mensch glaubt an Fortschritt und Fortpflanzung, beides erzeugt aber erst den Wunsch nach Glück. Glück ist das kindliche Gefühl der Geborgenheit. Die Fortpflanzung erzeugt das Gefühl rückwirkend notwendig. Das ewige Kind ist also das Ziel der Evolution. Kindlich ist die Schönheit an sich und kindisch das Streben des vergehenden Lebens danach. Technik ist das Gerüst, das Kindliches und Kindisches zunehmend mit jeder Fortpflanzung weiter auseinander treibt. Darum ist Trieb auch der Wille zum Treibstoff, der den Fortschritt beschleunigt. Das kindlich und das kindisch Schöne setzten die Triebkraft frei, die in der Maschine sich äußert. Im ewigen Kind ist das Leben Subjekt des Maschinellen. Der Mensch ist somit eine ideelle Maschinenzucht, die ein Pflanzliches als eingebildetes Himmelreich um sich bildet. Der Himmel ist ein KugelRund aus Erdreich und Blätterdach.

Das Organische schreitet fort zum Maschinellen und das Leben ist der beständige Reibungsverlust, an der die Maschine am Ende scheitern muss. Die Sinnfrage des Lebendigen ist eine Ahnung des Scheiterns als Grund des lebendigen Seins. Erfüllung des Lebendigen wäre also ein Scheitern der Technik im maschinellen Sein. Das Versagen an sich bei Fortpflanzung und Fortschritt ist höchstes menschliches Glück: es verwirklicht sich im vollkommenen Idioten. Da ist man ewig Kind und das Kind endlich Gott. Da war Nietzsche plötzlich ein eitler sinngelehrter Schriftsteller.

Liebe

Himmlische Liebe:

Schönheit: schön ist ewig, unbehauste Langeweile, reine Sinnsucht, geistreiche Verzweiflung, fassungslose Seligkeit, ausgedachtes Sein, S war einmal ...

Leibliche Liebe:

Sehnsucht nach der allerhässlichsten Geborgenheit, AllerWeltsFülle, die nach Entstellung schreit, Gieren nach Gebrechen, Erbrechen hungernden Sinnen, Schlünden der Erinnerlichkeit, Wollust im vorZug und anZügel vorauseilender Empfindungen, Empfindlichkeit ...

Kriskap

Die furchtbare Kriskap bewegt sich global mit großer aber doch zunehmend deutlicher werdender Langsamkeit von der ArmenPeripherie in Richtung ÜberflussZentrum.

Das ist das Doppelgesicht der Globalisierung: jeder Versuch die Katastrophe zu verhindern, beschleunigt den Untergang. Also stocken am Ende die Ver-Handlungen. Der Feuerhund ist kein Rudeltier.

Man müsste die Grenzen aufmachen und dem Hunger entgegeneilen. Das wäre eine Lösung.

Man müsste alles, was Autorität hat und Befehlsgewalt, hinrichten. Das wäre auch eine Lösung.

Man müsste umalle Staaten unüberwindliche Mauern bauen. Dann wäre der Hunger Eigentum und höchstes Gut. Hunger macht Mut, eigensinnig und gut. 

Erteilt dem Reichtum eine Abfuhr. Bringt den Mächtigen die Abtreibung. Fresst die Kinder der Reichen: der negative Zins ist ein Zeichen. Da kommt die Erlösung.

Das also ist die Frage: kommt die Erlösung auf Erden nieder oder gebiert der himmlische Weltuntergang uns als Feen und Sternenleibchen wieder. Immer ist das Ergebnis 142.

Also kann man sich den Bunkerbau sparen. Wenn der Bunkerhölle aufgeht, ist man entweder allein oder Leibspeise.

Montag, 5. September 2016

Schrift-

-Bild, Sinnlichkeit der Worte, die an Deutlichkeit über jeden Sinn einer vernünftigen Aussage weit hinausgeht

jeder Satz ein Stich

jeder Begriff ein Messer, der in dich hineingeht

Dao

Im ÜberMorgenland sind wir die Wege der Wissenschaft zeitig zu Ende gegangen und werden uns überwinden. Unter der Farbe ist der Leinwand Grau, für das man in Rot und Grün blind untergeht. Die Welt wird Leib und himmelblau steht darüber unser Leid, die Unendlichkeit.

Rot ist das lebendige Sein, weiß das strahlende Bewusstsein und grau der Schatten des Selbst

Grau ist die Lebenskraft in den Dingen der Welt

Rot ist der sinnige Mittler

Weiß ist der Lebenszusammenhang der uns vermittelten Dinge

Rot ist der Leib, blutig zwischen hingestellter Welt und vorgestellter Realität

Grau ist die Realität, die Wirklichkeit in der Einbildung

Weiß ist der Zukunft Licht

Weiß ist die Unschuld, das reine Gewissen, der zur Wirklichkeit fehlende Bezug des Wissens

Rot widerspricht dem vergänglichen Sein

Das sind die Grauen: Massen-Gespenster der Vergangenheit

Jesus Menschenskind

Gott hat keinen Sohn und ist nicht MenschenSohn, sondern Menschenskind: im menschlichen Leib wieder Fleisch geworden. Das, Menschenskind, also war Jesus! Fleisch war der Geist und Fleisch sollte er wieder sein. Gott war damit - für immer und ewig tot! Sterblich ganz und gar wurde der Leib mit dem zweiten Sündenfall, dem Fall heraus aus dem sündigen Bewusstsein. Und was war das dann für ein verzwickter Trickbetrug, für eine Schweinerei?: der verlorenen Priesterschar zuliebe sollte das Muster neuer irdischer Menschlichkeit, Jesus, wieder aufgestiegen sein ins ausgetrocknete Oberstübchen?, der Kirche zuliebe zurück befördert ins fernste Himmelreich? Dies graue grausame Himmelreich ist nun allein das der Kirche: blickdichte Todeszone der Menschenschlächterei. Darum also das Zölibat auch!: das ist die Freiheit der absoluten Haltlosigkeit, der uneingeschränkten Verfügungsgewalt über das menschliche Fleisch ... der Gläubigen draußen, der Schafe auf der Weide. Seit der 'Wiedergeburt' Christi hausen im 'Himmel' die Mörder und Vergewaltiger. Was deckt die christliche Zuchtanstalt der Gewalt? Wer trägt die letzte Perversion unseres Daseins? Wer untergräbt unser freies fleischliches Erden-DaSein? Wer unterstützt und schützt die kirchlichen Abartigkeiten?: ein schäbiger Rest von Reich, der 'Staat' sich heißt. 'Staat' heißt der kranke Geist unter dem nur die widerlichsten menschlichen Abartigkeiten gedeihen: die katholische Kirche und die Denke der Priester, die Religion der 'rechtgläubigen', gewissenlosen christlichen, Sauerei.

Im Christen-Staat herrscht die schlimmste Unwissenheit aller Zeiten. 'Nie sank die Welt so tief'.

Die christliche Kirche setzt totes Fleisch auf den frei gewordenen Thron jüdischen Geistes. Reich wurde Staat, 'Roms Cäsar sank zum Vieh', Geist wurde Geisteskrankheit. Seht auf die Politik: nichts als kindische Idiotie, nichts als Geisteskrankheit.

Und wer noch nicht geisteskrank ist, legt sich freiwillig auf die Bank - oder zur Analyse auf die Couch: und holt sich die Freud'sche Krankheit - oder Jungs Glückseligkeit, des Arztes Tripper. Rückfall in die patriarchale Barbarei: 'Gott selbst - ward Jude'? So ist das gemeint!


Komm herauf Glatze

Das MenschenMännchen der Urzeit war kahlköpfig und vorhautlos. Folge der Entmachtung des männlichen Vierbeiners. Die Vorhaut gehört zum aufrechten Gang, der beim Mann relativ neu ist. Die Beschneidung ist eine Erinnerung an die Zeit vor der herrschenden Männlichkeit. Das dauernde Haupthaar als Merkmal der Weiblichkeit hat der Mann sich mit Gewalt angeeignet. Die männliche Herrschaft ist nur weibliches Maskenspiel.  S e i n  HauptHaar ist  i h r e  Körperbehaarung: Haartransplantation übertragen vom weiblichen Geschlecht hintunten nach vornoben beim Mann gekehrt. Am Urmenschen kommt nicht nur die Eichel zum Vorschein, sondern am Kahlkopf erscheint das erste menschliche Ideal, glatt ungeteilter großer Repräsentant der breiten gespaltenen Weiblichkeit, ganzheitliche Hülle über dem Kern, Glatze am Arschloch. Adam war eine rote Hintergrundleuchte vor Evas Sinnlos.

Spalte und Titten sind ein kleines Zugeständnis an den neuerdings herrschenden Mann. Er hat eine Aufgabe mit seiner Arbeit zu erfüllen, und darf als Mann im Boot grenzenlos sich über sie wundern. Da ist ihr Leib die Erfüllung seiner BefriedigungsArbeit. Die Erde hat einen Bauch im weiblichen Meer. Im glänzenden SpiegelRund des Wassers ist auch die 'Glatze' am Weib noch vielfach gewaltiger. Der männliche Glanz ist hohl, der weibliche erfüllt und fruchtbar.