Donnerstag, 29. September 2016
Liebe
Wenn man e i n Leib ist - m i t dem andern, also zu zwein, fällt die Seele von einem ab. Liebe ist seelenloses Beieinandersein. Liebesglück kommt von der Geborgenheit, die man hat, wenn man einander in bedingungsloser Kümmernis völlig verschlingt. Da ist man auftreibendes, immer leichter werdendes Gleichgewicht und schwere Symmetrie, die alles in sich verdichtet. Was aber ist der Leib ohne seine Seele? Die Liebe hat e i n e kleine Wirklichkeit nur für sich. Sie kennt die große nicht. Klein ist der Geist, mächtig der Leib.
Anspruch - Wunsch - Wollust
primär –
Begierde:
- Zusammenhalt an sich gegen die Urtrennung
- physische Not des natürlich-grundsätzlichen leiblichen Mangels
- Geschlecht an sich, die große Symbolik des Mangels
sekundär –
Begehren:
- soziales Begehren in der Ware, die die Mängel des Leibes kaschiert
- familiales Verlangen, das den Mangel im Besitz sichert
- Metaphorik des Zwischenraums der kleinen sozialen Zeichen der Macht und Geborgenheit (Warenwelt)
tertiär –
Verlangen:
- die leere Besonderheit des Selbst im Spiegel oder die eingebildete Liebe, die nichts ist als der sinnlose Geldwert ohne Arbeit, der hohle verderbliche Mehrwert im freien Schein
- Jedes Wort ist ein sinnloser Repräsentant des Selbst oder Subjekts und Grund des sprachlichen Verlangens.
Aus dem Verlangen entsteht mittels des andern das Begehren, das sich erfüllt in Waren. Die Begierde endlich verleibt sich die Ware ein und beseitig den wirklichen Mangel durch Vernichtung des Objekts.
Mittwoch, 21. September 2016
Hologramm
Man kann ein Bild aus Licht in den Raum
zaubern. Die Menschen nennen das Hologramm. Das geht mit Licht
allein. Man braucht dafür weder Filter noch
reflektierendes Medium. Der Mensch ist zu dumm. Ihm fällt es
nicht ein. Es gibt den Projektor schon, der das Nichts als Projektionsraum nutzt. Ich wiederhole mich. Ich wiederhole mich. Wer fragt, erfährt es nicht. Die Sprache ist ein hinderliches Medium. In ihr findet man die Bewegung der Bilder nicht. An deiner Haut perlt der Sprachlaut ab. Der Mensch spricht und sieht seine Sprachlaute nicht. Ich spreche nicht. Tauch! in die menschlichen Sprachausscheidungen ein.
Sonntag, 18. September 2016
Jesus vs. Christus
Jesus war nicht der Jude für die
Armen. Er war der erste Atheist, ein vom und durch den Geld-Geist
freigesetzter Menschenleib. Er war ein selbstbewusster Schmarotzer,
Anhänger selbstbestimmter Gewalt- und Regellosigkeit.
Christus ist zweierlei: zum einen die Rückverwandlung des Atheisten durch Totschlag nach Schuldzuweisung in
ein Kind des Geld-und-Gewalt-Geistes sowie zum andern der
verkrüppelte Leib der mitleidigen Selbstaufgabe. Die Kirche ist darum auch nicht auf Stein, sondern Korrekturkampf und -krampf und auf Lüge, Fiktion und 'Wunder' gebaut.
Christ ist ein Jude ohne Selbstwert,
die Christliche Kirche eine Auffangvorrichtung für den
Arbeitssklaven. Der christliche Glaube ist der Goldfaden im
Geld-Schein der Arbeit.
Eine Kirche der Armen ist ein
Widerspruch in sich. J + C zusammen ergeben eine leibliche Krankheit,
die von der Kirche zurecht mit Folter, Feuer und Schwert ausgemerzt
wurde. Die Kirche an sich ist eine der Reichen. Sie ist natürlich
eine Geisteskrankheit.
Der Wahn verschwendet allmählich im Luxus sich und schwindet mit der maßlosen Wunschexpansion.
Die kommende Krise könnte den
vom Geist freien Leib seiner natürlichen Bestimmung überlassen
zwischen Herdentier und Patriarchat. Da muss man die vom Patriarchat
postulierten absoluten viehischen Werte drehen und wenden bis sie
jedem auf den Leib passen. Aber die Einsicht geht verloren dabei.
Die Nacktglocke
Vergewaltigung im Krieg ist nur die Fortsetzung des staatlichen Fortpflanzungsprogrammes 'Fleisch für den Reißwolf'. Mehrwert und Profit sind die Instrumente, die dem arbeitenden Menschen das Fleisch von den Knochen schneiden und schaben. Der Reißwolf schafft die Kraft, die die Produktivität der Arbeit steigert. 'Seid fruchtbar und mehret euch', redet die Fleischleier des Wolfs unaufhörlich. 'Seid willig und billig, oder eure Leiber sollen gen Süden zerrissen sein und zerfressen von spindeldürren Samenschnecken, die vorbei am vom Geiz verschlossenen Herzbeutel sich winden bis zur Spinnzirbel. Der Abtreibungszirbel soll im Samenmeer fremder Mitte treiben. Die Flut der Geburten soll alle Wasser der Erde verdrängen, Samenflüchtlinge aus Blut leer kulminierenden weißen Schaum-Leibern treiben, braune Weh-Nüsse fallen zischend in die Gischt. Im Unterleib allein integriert: betrogen, alle betrogen, in der Nacktglocke den Finger gebogen - und das soll niemehr gutzumachen sein?
Gedächtnis und Erinnerung
Die Reichen haben
Christus im Gedächtnis-Himmel als Wunsch nach mehr Waren, Mehr-Wert
und Zahl, leichte Lust, getragen von fremder Schuld, der anderen
Schmerz, kalter, gerechter Gewalt.
Den Armen ist
Jesus in der Erinnerung hinter der weiten Welt in der Erde Reich als
ernüchternde schreckliche Begierde des Leibes plötzlich Stecken
geblieben.
Die einen
verdrängen mit dem Glauben die Schuld aus ihren Verbrechen am Körper
der Masse der Opfer und erwarten das Glück der langen Weile.
Für die andern
verwandeln sich Schulden in leibliche Mängel, die nur die
Befriedigung des eigenen Leibes über\winden kann im Augenblick.
Die einen sind
dürre Seelen verloren in der ewigen Wiederkehr des Konsums.
Die andern sind
erlöst in der leiblichen Begierde Verfallen.
Dem schreibenden
Schmarotzer im flüchtigen Zwischenreich der Schriftzeichen aber ist
alles gleich.
Schrift ist
Gefangenschaft der Gedanken, unser Wert voll Gedächtnis. Unser
Innern sticht aus ihm die 123 Buchstaben des Lebens aus. Und JHWH ist nicht Zeuger, sondern Zeuge und Zeugnis.
Mittwoch, 14. September 2016
Transsubstantiation
Heterosexualität basiert auf
symbolischer Sinnlichkeit. Die symbolische Sinnlichkeit spaltet das
lebendige Objekt. Das Objekt teilt sich und die Sinnlichkeit erzeugt
ihr verschieden geschlechtliches Subjekt. Beim Menschen ist die
Sinnlichkeit metaphorisch verfeinert zum Gesicht aufgestiegen. Die
metaphorische Verfeinerung nennen wir Liebe. Einem Mensch, dem dieser
metaphorische Sinn fehlt, überschreibt die Symbolik des andern
Geschlechts den eigenen Leib. Er ist innen kaltes Objekt in Bezug auf
das eigenen Geschlecht und hat eine andersgeschlechtliche Hülle.
Seine Begierde erfüllt sich ihm an der Hülle des eigenen Leibs, der
ein anderes Geschlecht haben will. Zugleich ist das gesichtslose
Geschlecht des andern auch das Objekt der Begierde. Das metaphorische
Subjekt ist tief in ihm versteckt und nur ein Schlusspunkt der
metaphorischen Sinnsuche. Der Transe ist das leere unerfüllbare
Sinnsucht. Schlusspunkt des Idealismus. Maßlose Übertreibung und Ende der abstrakten
Bildhaftigkeit. Die Wirklichkeit wird dem Wesen 'Mensch' also zunehmend mit Bildern überschrieben, die sich auflösen, und es verwandelt sich in ein Würmchen. Der Wurm will unter die Erde
und die Transe geht an Buch-Stab, Strich, Komma, Pünktchen, Körnchen - oder einem Mückenstich
ein.
Montag, 12. September 2016
Friede ...
... auf Erden gibt es nicht, bevor nicht
der letzte Muselmann mit seinem Gemächt in einer Darmschlinge des
letzten Christ- und Gutmann festhängt.
Der Tag des
Jüngsten Gerichts bringt den Dreien den Rudelverkehr mit erlösendem
Darmverschluss. Da sind sie frei ganz entleibt und die Anstalt der Bedürfnisse gehört
ihnen ganz allein. Im ihrem 'Himmel' - ist leicht deviant und schwul sein.
Wir Atheisten - haben kein Jenseits und
bleiben gern auf die gute, dreckige Erde verbannt.
Schreiben ...
... für Geld ist wie der Verkehr in der Ehe. Beides
erzeugt bequeme Langeweile.
Das eine unterbindet die geistige
Potenz, die allein Wahrheit und Wirklichkeit niederschreibt.
Der Verkehr sättigt zu sehr und der
Prolaktin-Über-Schuss ist natürlich-chemische Kastration.
Jenseits der Kastration und jenseits
des Verkehrs geschieht dies: Befriedigung macht männliches Verhalten
und Anspannung weibliches. Hässlichkeit ist Bild männlichen
Verhaltens und Schönheit ein Bild des weiblichen.
Beides, Hässlichkeit und Schönheit,
unterscheiden den Menschen vom Tier. Der Koitus aber ist abwesendes
Ver-Halten und ein viehischer Zustand. Hochwertig menschlich ist alles
Sexuelle außer dem Geschlechtsverkehr.
Hochwertig ist der Text, der kein Geld
bringt. Minderwertig ist der Verkehr mit Verlegern.
Lüge in Leben und Text wird durch Verkehrsvertrag gesichert. Romane sind die direkten Nachfolger der Handelsverträge.
Geld in Gedanken entspricht Prolaktin im Leib. Geld kastriert jeden Schreiberling.
Südöstlich vom Pferd
Im Südosten der Stute steht fromm und
hart der Orientale direkt vor unser aller Hintertür. Deutsch und deutlich: der Araber und
seine Cousins haben eine Arschfickkultur. Zur Luftnummer gehören Gewalt und
progressive Paralyse. Der Islam ist Folge der Paralyse. Das
ist der letzte Glaube, in dem das weiche Hirn sich seinem Schicksal
ergibt. Erlösung ist für Schwachsinnige konsequenterweise der
Selbstmord. Der erweiterte Selbstmord ist eine
Folge der unsinnigen Angst kurz vor der geistigen Umnachtung. Schwachköpfe kennen weder Mut noch
Feigheit. Zum Islam gehören Pacht, Miete und Zins. Zum Rentenkapitalismus der Orientalen
gehört die Sklaverei. Erster Sklave dort ist das Weib. Zur Sklaverei
gehört der Stamm. Zum Stamm gehört die Abstammung, Familie. Zur
Familie gehört die Mutterschaft und die erhöht endlich wieder den
Mann zum Alpha-Vieh im Herdenverband. Der islamische Einfall ist ein Reinfall. Der Islam ist eine kräftiger Durchfall, der alle
Menschlichkeit abschafft. Diese Bewegung macht den allerersten Sprung hin zum
MenschSein wieder rückgängig. Treibt die Herde zusammen! Die 'Bunte
Kuh' ist Kult-Ort der Abtreibung. Die Abtreibung der gläubigen
Gewalttäter allein verspricht uns noch MenschSein. Die Ausscheidung ist eine natürliche Folge der hinterhältigen Annährerung. Die Abschiebung ist geordnete allgemeine Ausscheidung.
Wenn man den patriarchalen Idealismus über das Maschinell-Hierarchische hinaus weiter fortspinnt, landet man wieder im himmlischen Tierreich. Alle Ein-Mann-Gott-Religionen haben über sich das Jenseits des Herdentier-Reichs.
Das männlich-religiöse Ideal ist widernatürlich, da das Urmenschliche selbstverständlich leiblich auch fixiert ist. Der 'Himmel' des Herden-Vieh ist uns unerreichbar.
Alles Ur-Menschliche aber ist leicht erklärt durch einen Sprung über das Tierreich der Herde hinaus hin zur Horde. In der Horde dominiert das aufrecht gehende Weib, während das Menschen-Männchen noch lange der Vierbeinigkeit verbunden bleibt. Der Mann wurde an Stock und Speer wenigstens buckliger Dreibeiner - und niemals mehr.
In der Krise erscheint das Herden-Tier-Ideal ausschließlich selbst/mörderisch, zugleich andererseits das Urmenschliche bescheiden-hungrig. Der Hunger ist leiblich-weiblich und zeugt von Verstand. Die Bescheidenheit hingegen ist ur-männlich und gemeinsamer Ursprung jeden Ideals bzw. jeden Wahns. Bescheidenheit ist eingeschränkte Menschlichkeit.
Die männliche Glatze ist die Urform des Geistigen, die Körperbehaarung des Mannes die viehische Basis des stets künftigen Größenwahns.
Mit ihrem Haupthaar der Frau ist die Frau bedacht der Wirklichkeit verbunden und mit dem nackten Leib wahrhaftig und ganz allein uneingeschränkt menschlich. Die menschliche Vernunft ist dem aufrecht stehenden Weib auf den nackten Leib geschrieben.
Nicht der Mensch im 'Himmel' ist Ziel unseres Weges. Der Grieche am südöstlichen Eingang zum Pferd erfährt gemeinsam mit dem Trojaner: des Menschen Bestimmung zeugt die nackte Erde und die Grenzen des Mehr. Die Odyssee ist der Umweg des Mannes zur ihm auch notwendig eigenen Weiblichkeit. Ein altes Weib ist Mensch 'Mann'.
Wenn man den patriarchalen Idealismus über das Maschinell-Hierarchische hinaus weiter fortspinnt, landet man wieder im himmlischen Tierreich. Alle Ein-Mann-Gott-Religionen haben über sich das Jenseits des Herdentier-Reichs.
Das männlich-religiöse Ideal ist widernatürlich, da das Urmenschliche selbstverständlich leiblich auch fixiert ist. Der 'Himmel' des Herden-Vieh ist uns unerreichbar.
Alles Ur-Menschliche aber ist leicht erklärt durch einen Sprung über das Tierreich der Herde hinaus hin zur Horde. In der Horde dominiert das aufrecht gehende Weib, während das Menschen-Männchen noch lange der Vierbeinigkeit verbunden bleibt. Der Mann wurde an Stock und Speer wenigstens buckliger Dreibeiner - und niemals mehr.
In der Krise erscheint das Herden-Tier-Ideal ausschließlich selbst/mörderisch, zugleich andererseits das Urmenschliche bescheiden-hungrig. Der Hunger ist leiblich-weiblich und zeugt von Verstand. Die Bescheidenheit hingegen ist ur-männlich und gemeinsamer Ursprung jeden Ideals bzw. jeden Wahns. Bescheidenheit ist eingeschränkte Menschlichkeit.
Die männliche Glatze ist die Urform des Geistigen, die Körperbehaarung des Mannes die viehische Basis des stets künftigen Größenwahns.
Mit ihrem Haupthaar der Frau ist die Frau bedacht der Wirklichkeit verbunden und mit dem nackten Leib wahrhaftig und ganz allein uneingeschränkt menschlich. Die menschliche Vernunft ist dem aufrecht stehenden Weib auf den nackten Leib geschrieben.
Nicht der Mensch im 'Himmel' ist Ziel unseres Weges. Der Grieche am südöstlichen Eingang zum Pferd erfährt gemeinsam mit dem Trojaner: des Menschen Bestimmung zeugt die nackte Erde und die Grenzen des Mehr. Die Odyssee ist der Umweg des Mannes zur ihm auch notwendig eigenen Weiblichkeit. Ein altes Weib ist Mensch 'Mann'.
Samstag, 10. September 2016
Übermenschen
Licht ist im Verhältnis zum Wasser,
was Zins ist im Verhältnis zum Kapital
Erst kommt die Sintflut, dann schwindet
der Zins
Der Zins sind die Kinder der Reichen
Die Sintflut gehört zum Kapital
Der Zins wird gefressen und erscheint
verjüngt im neuen menschlichen Leib
Übermenschen sind die wenigen Überen
Gott ist bald tot und wir jenseits der
himmlischen Geisteskrankheit
Jenseits: die Erde
Der Leib steht zum Universum im
gleichen Verhältnis wie das Wasser zum Licht
Jesus war rein menschlicher Leib und wer den Leib begreift, ist im Licht
Jede Abtreibung ist eine Reise durch Raum und Zeit
Kreuzigung ist Abtreibung für Abtreibung, Strafaktion für Selbstbefreiung
Wie im Wasser die ersaufen, die an Sünde glauben, so schwindet im Licht der Glaube an Gott
Wie sich das Kapital in der Krise offenbart, so Gott in der Geisteskrankheit
Die Erlösung der gläubigen Nichtschwimmer ist Krise und leiblich-seelische Finsternis
Das neue Licht geht vom Leib aus durch das Auge in die Welt hinein
Mittwoch, 7. September 2016
Die Enttäuschung
Liebe ist zeitlos, schwerelos, sinnlos,
ziellos, Spannung im Spiel der Sinne mit der Zeichensprache der
Organe und ihrem Abbild in der Geliebten + Wirklichkeit.
Mit dem Eintauchen in die Wirklichkeit
entsteht Verantwortung und Leid. Leid ist das Schauspiel der Organe
im Leib. Leib ist Rollenschau in der Wirklichkeit.
Die dichte Liebe ist nur absolute
Zusammengehörigkeit und sie wird zerstört von der Verantwortung,
der Verwandlung der Schwerelosigkeit in Wort Satz und Veräußerung
der Sinnlosigkeit im Entgegenstand eines Leibes zur Liebe.
Der Idiot
Der Mensch glaubt an Fortschritt und
Fortpflanzung, beides erzeugt aber erst den Wunsch nach Glück. Glück
ist das kindliche Gefühl der Geborgenheit. Die Fortpflanzung erzeugt
das Gefühl rückwirkend notwendig. Das ewige Kind ist also das Ziel
der Evolution. Kindlich ist die Schönheit an sich und kindisch das
Streben des vergehenden Lebens danach. Technik ist das Gerüst, das
Kindliches und Kindisches zunehmend mit jeder Fortpflanzung weiter
auseinander treibt. Darum ist Trieb auch der Wille zum Treibstoff,
der den Fortschritt beschleunigt. Das kindlich und das kindisch
Schöne setzten die Triebkraft frei, die in der Maschine sich äußert.
Im ewigen Kind ist das Leben Subjekt des Maschinellen. Der Mensch ist
somit eine ideelle Maschinenzucht, die ein Pflanzliches als
eingebildetes Himmelreich um sich bildet. Der Himmel ist ein KugelRund aus Erdreich und Blätterdach.
Liebe
Himmlische Liebe:
Schönheit: schön ist ewig, unbehauste
Langeweile, reine Sinnsucht, geistreiche Verzweiflung, fassungslose
Seligkeit, ausgedachtes Sein, S war einmal ...
Leibliche Liebe:
Sehnsucht nach der allerhässlichsten
Geborgenheit, AllerWeltsFülle, die nach Entstellung schreit, Gieren
nach Gebrechen, Erbrechen hungernden Sinnen, Schlünden der
Erinnerlichkeit, Wollust im vorZug und anZügel vorauseilender Empfindungen, Empfindlichkeit ...
Kriskap
Die furchtbare Kriskap bewegt sich
global mit großer aber doch zunehmend deutlicher werdender
Langsamkeit von der ArmenPeripherie in Richtung ÜberflussZentrum.
Das ist das Doppelgesicht der Globalisierung: jeder Versuch die
Katastrophe zu verhindern, beschleunigt den Untergang. Also stocken
am Ende die Ver-Handlungen. Der Feuerhund ist kein Rudeltier.
Man müsste die Grenzen aufmachen und
dem Hunger entgegeneilen. Das wäre eine Lösung.
Man müsste alles, was Autorität hat
und Befehlsgewalt, hinrichten. Das wäre auch eine Lösung.
Man müsste umalle Staaten unüberwindliche Mauern bauen. Dann wäre der Hunger Eigentum und höchstes Gut. Hunger macht Mut, eigensinnig und gut.
Erteilt dem Reichtum eine Abfuhr.
Bringt den Mächtigen die Abtreibung. Fresst die Kinder der Reichen:
der negative Zins ist ein Zeichen. Da kommt die Erlösung.
Das also ist die Frage: kommt die
Erlösung auf Erden nieder oder gebiert der himmlische Weltuntergang uns als Feen und Sternenleibchen wieder. Immer ist das Ergebnis 142.
Also kann man sich den Bunkerbau
sparen. Wenn der Bunkerhölle aufgeht, ist man entweder allein oder
Leibspeise.
Montag, 5. September 2016
Schrift-
-Bild, Sinnlichkeit der Worte, die an Deutlichkeit über jeden Sinn einer vernünftigen Aussage weit hinausgeht
jeder Satz ein Stich
jeder Begriff ein Messer, der in dich hineingeht
jeder Satz ein Stich
jeder Begriff ein Messer, der in dich hineingeht
Dao
Im ÜberMorgenland sind wir die Wege der Wissenschaft zeitig zu Ende gegangen und werden uns überwinden. Unter der Farbe ist der Leinwand Grau, für das man in Rot und Grün blind untergeht. Die Welt wird Leib und himmelblau steht darüber unser Leid, die Unendlichkeit.
Rot ist das lebendige Sein, weiß das strahlende Bewusstsein und grau der Schatten des Selbst
Grau ist die Lebenskraft in den Dingen der Welt
Rot ist der sinnige Mittler
Weiß ist der Lebenszusammenhang der uns vermittelten Dinge
Rot ist der Leib, blutig zwischen hingestellter Welt und vorgestellter Realität
Grau ist die Realität, die Wirklichkeit in der Einbildung
Weiß ist der Zukunft Licht
Weiß ist die Unschuld, das reine Gewissen, der zur Wirklichkeit fehlende Bezug des Wissens
Rot widerspricht dem vergänglichen Sein
Das sind die Grauen: Massen-Gespenster der Vergangenheit
Jesus Menschenskind
Gott hat keinen Sohn und ist nicht MenschenSohn, sondern Menschenskind: im menschlichen Leib wieder Fleisch
geworden. Das, Menschenskind, also war Jesus! Fleisch war der Geist
und Fleisch sollte er wieder sein. Gott war damit - für immer und ewig tot! Sterblich
ganz und gar wurde der Leib mit dem zweiten Sündenfall, dem Fall
heraus aus dem sündigen Bewusstsein. Und was war das dann für ein
verzwickter Trickbetrug, für eine Schweinerei?: der verlorenen
Priesterschar zuliebe sollte das Muster neuer irdischer Menschlichkeit, Jesus,
wieder aufgestiegen sein ins ausgetrocknete Oberstübchen?, der Kirche zuliebe zurück befördert ins fernste Himmelreich? Dies graue grausame Himmelreich ist nun allein das der Kirche:
blickdichte Todeszone der Menschenschlächterei. Darum also das Zölibat
auch!: das ist die Freiheit der absoluten Haltlosigkeit, der
uneingeschränkten Verfügungsgewalt über das menschliche Fleisch ... der Gläubigen draußen, der Schafe auf der Weide. Seit der 'Wiedergeburt' Christi hausen im 'Himmel' die Mörder und
Vergewaltiger. Was deckt die christliche Zuchtanstalt der Gewalt? Wer
trägt die letzte Perversion unseres Daseins? Wer untergräbt unser
freies fleischliches Erden-DaSein? Wer unterstützt und schützt die
kirchlichen Abartigkeiten?: ein schäbiger Rest von Reich, der
'Staat' sich heißt. 'Staat' heißt der kranke Geist unter dem nur
die widerlichsten menschlichen Abartigkeiten gedeihen: die
katholische Kirche und die Denke der Priester, die Religion der 'rechtgläubigen', gewissenlosen christlichen, Sauerei.
Im Christen-Staat herrscht die schlimmste Unwissenheit aller Zeiten. 'Nie sank die Welt so tief'.
Die christliche Kirche setzt totes
Fleisch auf den frei gewordenen Thron jüdischen Geistes. Reich wurde
Staat, 'Roms Cäsar sank zum Vieh', Geist wurde Geisteskrankheit. Seht auf die Politik: nichts als kindische Idiotie, nichts als
Geisteskrankheit.
Und wer noch nicht geisteskrank ist, legt sich freiwillig auf die Bank - oder zur Analyse auf die Couch: und holt sich die Freud'sche Krankheit - oder Jungs Glückseligkeit, des Arztes Tripper. Rückfall in die patriarchale Barbarei: 'Gott selbst - ward Jude'? So ist das gemeint!
Komm herauf Glatze
Das MenschenMännchen der Urzeit war
kahlköpfig und vorhautlos. Folge der Entmachtung des männlichen
Vierbeiners. Die Vorhaut gehört zum aufrechten Gang, der beim Mann
relativ neu ist. Die Beschneidung ist eine Erinnerung an die Zeit vor
der herrschenden Männlichkeit. Das dauernde Haupthaar als Merkmal
der Weiblichkeit hat der Mann sich mit Gewalt angeeignet. Die
männliche Herrschaft ist nur weibliches Maskenspiel. S e i n HauptHaar
ist i h r e Körperbehaarung: Haartransplantation übertragen vom
weiblichen Geschlecht hintunten nach vornoben beim Mann gekehrt. Am
Urmenschen kommt nicht nur die Eichel zum Vorschein, sondern am
Kahlkopf erscheint das erste menschliche Ideal, glatt ungeteilter großer Repräsentant der breiten gespaltenen Weiblichkeit, ganzheitliche Hülle über
dem Kern, Glatze am Arschloch. Adam war eine rote Hintergrundleuchte vor Evas Sinnlos.
Spalte und Titten sind ein kleines
Zugeständnis an den neuerdings herrschenden Mann. Er hat eine
Aufgabe mit seiner Arbeit zu erfüllen, und darf als Mann im
Boot grenzenlos sich über sie wundern. Da ist ihr Leib die Erfüllung seiner BefriedigungsArbeit. Die Erde hat einen Bauch im weiblichen Meer. Im
glänzenden SpiegelRund des Wassers ist auch die 'Glatze' am Weib noch vielfach gewaltiger. Der männliche Glanz ist hohl, der weibliche erfüllt und fruchtbar.
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