Mittwoch, 30. September 2015

Verwandlungen I

Eine Frau, die ihr Geschlecht nicht akzeptieren kann, leidet unter einer leibfreien Mutter, die das nicht aushält in falscher Umwelt und also depressiv ist, und selbst leidet sie unter einer gläubigen Geisterverehrung. Die falsche Umwelt ist die gesamte Verwandtschaft, mit ihrem aus kleinsten familiäre Einheiten zusammengesetzten Gesellschaftskörper. Die Geister, die gläubig verehrt werden - von der in ihr Gegenteil verwandelten Frau also angebetet sind - sind die Werte der bürgerlichen Gesellschaft: Liebe Hoffnung Vernunft Bewusstsein freier Wille Glaube an einen ordentlichen Zusammenhang von Raum und Zeit im eigenen Haushalt. Und alles leuchtet im falschen Schein des Höchsten Geistes. Jedoch alles Leuchten hat Grenzen und in der Verzweiflung sein Ende.

Die verwandelte Frau ist aus Sicht des sehenden Leibfreien nur ein hässliches lästiges Insekt und erledigt sich durch den 'Sündenfall', den es darstellt, ganz einfach selbst. Keiner hängt so sehr am Leben wie dieser Haufen Scheiße. Langsam und mit absoluter Selbstgewissheit trocknet sie aus, zerfällt und wird vom Winde verweht. Den Staub der göttlichen Erlösung wiederum atmen die noch lebenden Gläubigen - Verwandte derselben leiblosen Seligkeit - gerne ein. Er ist Erinnerung den Dämlichen - treibt er Tränen in die Augen.

Ihr lebt in Waren und euer Geist ist der Neid. Mitleidig bin ich dem nur mit müdem Lächeln und hoch flog allein, wer mich über allen Dingen so schweben sieht.

Was ist der kleine Geist neben mir?: dem der noch nicht blind ist von religösem Dreck und noch Augen hat im Kopf zu Sehen und sie auch aufmacht, ist er nichts als ein Dummchen von G Wölk, das mal Transe, Weib mit Bart, Lesbe, kesser Vater mit Scheiß-Mutter ist.

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