Sonntag, 20. September 2015

Weiß

Das gespenstische Weiß verschlingt die Organe des Leibs und opfert sie der grauen äußeren Wirklichkeit. Also scheiden wir hier Wirklichkeit von Realität. Realität ist sodomisierte, hinten rein, von Gott gefickte leibliche Wirklichkeit.

Im Namen der weißen Götter frisst der Mensch Gifte, die im Körper das Fett angreifen: an den Organen den Schutz des Leibes und im Großhirn den Fluch des Geistes.

Das Großhirn ist ein verfluchter Gesamwiderspruch zum Leib. Weiß ist idiotisch und das Grau unsere nunmehr zunehmende Blödheit.

Das strahlende Weiß belebt den Konsum und die Sklaverei, das Weiß über Schwarz nimmt zu. Die Krise kündigt sich an. Unersättlich wird der Leib und sieht trotzdem verhungert aus. Der Hunger der Konsumidioten ist eine im Geiste. Fluch des Geldes. Fluch dem Glauben!

In der Außenwelt ist das Grau die tote Körperlichkeit der Waren mit dem strahlenden Weiß der Werbung überzogen. Darum muss man Leib von Körper unterscheiden. Der Körper ist zerrissener toter und wieder zusammengestückelter künstlicher Leib: Warenkörper. Dagegen muss der Leib endlich wieder Gott Herr werden.

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