Montag, 28. September 2015
Rilke
Es gibt ein bis zur Idiotie übersteigertes Bewusstsein, das gibt die Erleuchtung und den Guru als Mittel der Beleuchtung: 'Licht bin ich: ach, dass ich Nacht wäre!' Zarathustra aber trinkt das Licht in sich zurück. Der Erleuchtete, Idiot, allerdings speit seine Dunkelheit 'hinaus in die Nacht'. Das ist der Unterschied zwischen Nietzsche und Rilke, zwischen einem, der seinen Leib nachdenkt und einem inkontinenten Idioten. Ja, mein Herr, sie sind ein Dichter: für Nietzsche: die Kunst als Witz und Zeiger des Schaffenskraft: für alle und keinen bin ich nichts als mein Leib. Für die Vielen und ihren einen hat sich die Kunst den anderen, Bezauberer aller Kleinen, zur Brust und ernst genommen: als Inkontinentia vielleicht, der Göttin des Redeausflusses, und als Kunst des himmlischen Schriftdurchflusses, als Diarrhoia: somit allgemein und allerseits als die 'Kunst' der unter'm Versstechen zuckenden Reimverschlingung: Reimverschluss, Darmverschluss, Reißverschluss hängt zum Schluss geht des Schuss zum Verdruss vieler und Hochgenuss einem nach hinten in die leider lose am Arschgesitz flatternde viel zu große Unterhose: --- nass bin ich: ach, dass es Spaß wäre!
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