Mittwoch, 23. September 2015

Analyse

Der Psychoanalytiker kann das eigene Denken nicht überschreiten. Die Analyse geht von einem der Natur überlegenen menschlichen Geist aus, auch wenn sie das Gegenteil davon behauptet. Sie hat nichts mit irgendeiner 'Natur' zu tun. Idealismus ist das oder ein weiterer AberGeist-, Geister- und Gottglaube. Das liegt schon in der Natur der Schrift, die die Hirntätigkeit bremst und und die Gedanken von der Wirklichkeit abhält. Es will ja die Ware und das Zeichensystem auf den Leib wirken und dessen Entfaltung in die Welt hinein verhindern. Der Analytiker gehört unter den Religionssüchtigen Gläubigen Idealisten in die Gruppe der Schwachköpfe. Die lesen Gedanken, weil sie nicht richtig 'lesen' können: sie durchdringen die Schrift nicht und können das Wortbild nicht in sich zum Leben erwecken. Immer bläht sich der Gedanken in ihnen nur zum Geist. Sie ahnen in der leiblichen Krankheit die göttlichen Verhältnisse eingebildeten Sinns. 'Unbewusst' ist die gewünschte Neuordnung des verlorenen Leibes. Die Krankheit wird nicht geheilt. Sie redet Schmerz und der Arzt ist ein Stiller, der die Äußerungen erhört, ihnen antwortet, sie überschreit und -schreibt, und damit die eigene Seele bereichert, sein Verlangen nach Sinn aus WarenZeichen erfüllt. Freud ist theoretische und Jung einfach praktische Blödheit. Freud richtet alles aus auf das äußere Bewusstsein und den Patienten hin auf Gesetz, Ehe, Familie, Koitus, Zeugung und Sklavenarbeit. Bewusstsein ist Mauer und der Leib gefangen darin. Draußen lauern das große Unbewusste, gelegentlich auch noch ein gewaltig vereinzelter ungewusster Leib. Die Vereinzelung heißt der Analyse 'Paranoia' oder 'Schizophrenie', verworfen im Begriff: 'Hebephrenie'. Absolut verwerflich der Theorie und unfassbar: 'armer' unheilbarer Schreber, 'arm' und unbelehrbar der Wolfsmann. Jung möchte Führer sein im Sklaven-Reich, taucht ein in die beschissene Bürgertümelei schriftlich auch bis zum Grund eigener Heiligkeit - und dort beglückt er seiner reichen Kunden Kinder mit seinem kleinen Schwanz. Ist das Identifikations-Zwang, wenn einer seinen Kleinen an der Klit eines unreifen Kindes misst? Anderer Leute Kinder sind Worte der Liebe und des Heils, die kann man ja fressen, erlösen hier durch Lesen. Das Hinterficken der Kleinen aber ist nur ein Freien zurück in die Welt ihrer Alten daheim.

Analyse  n a c h  Freud war im Schwanz-Vergleich ihm irgendwie nur weiblicher Anhang.

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