Samstag, 19. September 2015

Beschneidung

Die Beschneidung bei den Juden verleiht dem Patriarchat Wurzeln, sie macht das Weibliche im Namen der 'Mutter' noch zu ihrem Grund. In der Mutter wird die weibliche Gottheit dem Mann als irdische Magd beigesellt. Es ist nichts weniger zu verachten als das.

Kerbe oder Zwischenstück: 'Viele bieten Ihre Seite an und hören kaum die Hacke im Forst, geschweige denn, dass sie ihnen näher kommt.' Die Seite ist eine Textseite und nicht die Wunden sind mit der Hacke geschlagen, sondern: das Mittelstück, die Trennlinie zwischen falsch und krank, Täuschung und Verlogenheit. 'Der Landarzt' von Kafka ist ein kleines Stück der Enttäuschung. Die Wunde ist geschafft oder wird geschaffen: durch das Schreiben erledigt oder erst gemacht. Schneewüste. Widerspruch der Zugpferde, lose verbunden, munter R ging's nicht hin und her. Scheibend fehlgeläutet - diese Wunde '... ist niemals gutzumachen.' Gut zu machen, gut zumachen. Verloren Kafkas Autorität Schreibpraxis zwischen systemimmanenter Gewalt und außen in der Fremde vorgetragenem Zwang. Er hängt lachend fest an der eigenen Lächerlichkeit, schreibt ohne Bezahlung, lebt lachhaft bescheiden. Dem Unverstand ist das maßloses Genügen, Beschränkung auf Ruhm und Ewigkeit. Josef K.: Ver-Messer zwischen zwei Beschneidungen. Weiße Würmer mit schwarzen Beinchen, Buchstaben bewegen Wort und Satz auf dem Blatt. Schwarz weiß leiblichen Unsinn in heiligen Worten? oder etwas über Sinn? Wer weiß.

Die Scham hatte oben im Text oder vorn am Eingang ihre leckeren Lippen, nun folgt ein Kuss auf die dreckverkrusteten hämorrhoidalen Hinterlippen der ekelhaften neugläubigen ungeteilt verdoppelten Schamlosigkeit.

Die Beschneidung beim Moslem ist gewaltgetragener und gewaltzeugender Widerstand gegen den Verfall des Patriarchats. Das ist der niedere Überlebens-Instikt eines decadent. Er handelt rein nur gegen die 'Werte', denen sich der Christ ergibt. Der Christ handelt stets aus Mitleid mit andern so wie mit sich. Mitleid ist der Wille des Schwachen zum Untergang. Der Moslem handelt aus Verzweiflung. Verzweiflung ist GegenGift des Mitleids. Alles Weibliche ist der islamischen Unkultur unbekannt bei nahe versteckt und ganz schlimm verdorben. Es stinkt im Ehesack scheintoter weiblicher Gleichgültigkeit. Nichts verdient mehr Verachtung als der Islam: da gesellt sich Hund zu Hündin und wieder Hund. Das ist vergewaltigendes SchwulenHeil. Das ist vollkommen mutlose feige Hinterhältigkeit bei Mann und Weib.

Nachsatz: ich versuche es mal so zu sagen, dass der mir ganz ferne gelehrt denkende Geist es mitbekommt: mit mir gibt es keinen Dialog. Jeder Dialog unter euch vernünftigen Geistern ist mir nur ein Ringen zwischen Idiotie und Schwachsinn. Mit mir in diesem Reigen fängt sich keiner. Keiner rührt mich - an. Geist ist schlimme Krankheit. Die fängt mein Leib sich nicht ein.

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