Im Konsum kann sich ein Mensch
verlieren und er kann so sehr gefangen sein von der Ware Macht, dass
er außer sich ist und bleibt ganz ohne eigenen Leib. Im Jenseits der
Konsumidiotie wird der Mensch in seinem Glauben an Wert und Ware
gottgleich und muss sich für das eigene Weiterleben den fremden Leib
nehmen. Wenn der Mensch also restlos oberflächlich ist und besessen
von Besitz und Wert, Zahl und Geldwert, dann kann er Leib und Leben
nur noch sich anderswo nehmen. Jeder Mord ist erweiterter Selbstmord und jeder
Selbstmord die Suche nach dem verlorenen Leib.
Wer nur noch an die Zahl glaubt, hat
den reinsten Glauben, er ist gottgleich und erkennt nicht mehr die
eigene von Ware und Maschine bestimmte teuflisch unmenschliche
Leibwidrigkeit, er spürt das 'Glück des Messers'. Konsum wird zum
Raub, den der Mord motiviert. Der vom Besitz besessen ist, ist
blutleer und bleich wird er zum Verbrecher, der sich das ihm fremde
Leben nehmen m u s s.
Macht hat die Ware im Wunsch und die
Maschine in der Produktion über Menschen. Und Macht hat der Mensch,
wenn er von Wünschen und Produkten besessen ist. Das ist die
äußerste Form der Besessenheit, wenn die Macht der Wünsche in der
Liebe und der Hass der Kraft in der Produktion den Menschen zum
Mörder machen.
Liebe ist das unersättliche Mehr der
Wareneigenschaft und Hass ist das gewaltige Mehr des
Produktionszwangs. Die enttäuschte Liebe treibt die Produktion an.
Der Mangel ist die Seele des Wunsches und eins mit dem Verlangen der
Produktion. Der Glaube ist der an die höchste Zahl, der immer die
eins noch fehlt zur Vollkommenheit.
Das eine ist immer der Mord, der den
Raub abschließen will. Der Mord gehört unbedingt zur Geldwirtschaft und
Warenproduktion. Auch ein Terrorist ist nur ein vom Kapital
gedungener Mörder.
Kein Christ hat jemals verstanden, was
es heißt, dass Gott sein 'Leben' gegeben hat, um Mensch zu sein.
Gott ist tot, heißt das, und der Mensch ist endlich mit seiner Verantwortung für
sich und seinen Leib, sein Fleisch allein. Gott ist Mensch geworden: es gibt keinen
Gott, keine englischen Götter mehr.
Hütet euch vor der Christen
Missverstand. Wunsch und Warenproduktion und die höchste Zahl sind
der Christen Gottheit. Da steht er starr, unser Christ, der erfüllt
vom Glück des Messers ist, das steht er kalt und bleich, zur
Winterwanderschaft verflucht + dem Rauche gleich, der stets nach
kältern Himmeln sucht. Im Rauch unendlich vieler brennender Menschenleiber steigt der
Christ endlich in seinen Himmel auf.
Gott ist tot und der Mensch muss sich
zu Leib, Fleisch bekennen, nicht sie ausbluten lassen oder
verbrennen. Wunsch und Waren dient der Mensch im Ideal oder im
Rest-Gott als Gespenst: das ist der letzte Glaube, die Überzeugung, die sich 'Menschlichkeit' nennt.
Nach dem Ideal der Konsumidiotie des letzten Menschen kommt vielleicht noch der schöpferische Mensch mit einer Liebe, die sich noch keiner vorstellen kann. Was ist das für eine übermenschliche Liebe des Schöpfer-Menschen zum Fleisch?
Nach dem Ideal der Konsumidiotie des letzten Menschen kommt vielleicht noch der schöpferische Mensch mit einer Liebe, die sich noch keiner vorstellen kann. Was ist das für eine übermenschliche Liebe des Schöpfer-Menschen zum Fleisch?
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