Montag, 9. Januar 2017

Nymphoman

Die 'Nymph()manie' ist eine Fortentwicklung des 'Antichrist', wie sie Nietzsche nicht möglich war, weil so viel Fleisch der Öffenlichkeit damals unerträglich gewesen sein muss. Die 'Nymph()manie' hat aber offen hoffentlich das Sinnloch, das dem anderen gehört und in das man nun mit dem eigenen Leib eintreten kann. Dem Film kann man mit eigenen Traumbildern sich deutend nähern, Bewusstsein aber, Schrift und Begriff entzieht er sich. Im 'Haus' erwarte ich tief in mir Wollust und Schmerz und einen schweren Begriff, der aus tiefem Traum auch heraus nur der leiblichen Arbeit folgen kann. Der Lust am Deuten, dem Witz und Ver\Lachen folgte die schwere Krankheit (im Antichrist). Am wunden Fleisch der schönen Antichristinnen in der Nymph()manie durfte man den Rest kranken Sinnes wegarbeiten, die darauf folgende Sinnlichkeit unbeschreiblich, die Schönheit überwältigend sein. Also geht man nun geläutert aus der Finsternis und von liebster leiblicher Not, Angst aus und hinten ins 'Haus' rein und wird rein fleischlich wiedergeboren (womöglich als Weib?), tritt im eigenen Morgenrot vorne heraus? Vielleicht bleibt der Mann an sich im Haus (wollüstigen Schmerzes) gefangen, im Leid und vorn gibt es für ihn nur einen Rollentausch als Trostpreis der Arbeit?: Der Mann sieht im Gold das Geld, die Frau nur für sich den wahren Glanz. Aber im Haus sollte beider Herz sein und aus seiner Mitte Grund beiden Geschlechtern das schnelle Flattern kommen, das uns laut Lachen macht. Abgünstig ist das herzliche Lachen dem '… Grimmen der Eingeweide' und ihm folgt die Gesundheit. Also sprach Zarathustra 'Von großen Ereignissen'.

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