Ein kleiner Teil der Menschheit lebt in
einer großen Traumwelt – das ist zum Lachen
Der überwiegende Teil lebt in großer
Not – das ist zum Weinen
Warum lacht der Mensch und was lässt
ihn traurig sein?
Er lacht, wenn ihn äußere Zwänge
überwinden
Er weint, wenn er sich von ihnen
befreit
Kann man es noch simpler denken
Warum lacht der Mensch und was lässt
ihn traurig sein?
Ins Lachen bricht der fremde Kitzel
aus, weil er nicht Leib und nicht Wollust und Schmerz sein kann
Das Lachen bringt die Hülle zum Platzen
Das Lachen bringt die Hülle zum Platzen
Wenn die Wollust den Leib von der Not
befreit, das Blut in ihm aufkocht als Zwang zur Arbeit, dann tauchen
die Sinne ins Fleisch und das Fleisch ins Wasser des Lebens ein –
so bilden sich Tränen
Traurig ist der Mensch, wenn er ausbricht im eigenen Fluss
Nie kommt ein Mensch lachend zur Welt
da muss ihm nach dem Schamkragen erst noch die Milchhaut platzen
Traurig ist der Mensch, wenn er ausbricht im eigenen Fluss
Nie kommt ein Mensch lachend zur Welt
da muss ihm nach dem Schamkragen erst noch die Milchhaut platzen
Wer in der Traumwelt lebt, erwacht im Jenseits
Die in der Not sind, sind am Tag in dunkler Traumzeit und bei Nacht in der Helle räumlicher Wirklichkeit
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