Montag, 9. Januar 2017

Antichrist

Gott ist tot und in unserer Gedankenwelt haust ein fremder Geist, Seligmann ist am Arsch (erlöst im Fleisch, indifferent?) und bei der Partnerin im Kreuz (Erlöser/in von jeder Deut-Arbeit?), in der zeichenlosen Finsternis als Jedermann beim eigenen Leib. Ein Film für alle und keinen. Jeder ist für sich Fleisch und Jedermanns Zeichen für seinesgleichen leicht lesbar. Wenn Gott also tot ist und der ‚Erlöser‘ da + gut im Fleisch, dann kommt das neue ‚Haus‘ ganz von allein. Das Haus ist nicht für alle da, aber darf allgemein Verständnis ergeben. Verständlich muss es nicht sein. Verständnis ist die reine Vergebung im Fleisch. Kann man das von einem Film erwarten? Der Mensch denkt in Bildern und die Sprache hinkt hinterher. Sprachlos (stotternd und stumm) muss man den Zeichen des Fleisches sich nähern mit der Röte der Scham im Gesicht sie sehen. Adam ist die Röte am Mann und kein Zeichen, sondern ein allgemein- und gesamtleiblicher ansteckender Blut-Erguss (N()M). Da wird der Witz der Wunde, die zuckend Blut ausstößt, auch unwiderstehlich lächerlich. Das Haus hat mehrere Eingänge und ist also doch für alle da. Hinten geht der Witz und vorne die Lächerlichkeit hinein. Der Hintereingang des Tempels der Weiblichkeit ist für die Lade, der Vordereingang für die Gläubigen? Aber wenn Salomons Tempel aller Leib ist und nicht nur Weib, dann kann man die Zugänge vertauschen. Ist geistreich der Vordereingang und kommt der Witz hintenraus? Wann kommt dieses Haus?


Im Antichrist gehört das Fleisch noch dem andern, den der Christ nie verstanden hat. In der Nymph()manie müssen wir selbst für Fleisch und Leib eintreten. Nachdem Seligmann uns aus dem Bild im Kopf und allen Zcichen mit einem Schuss (durch Arsch, Nagel und Kreuz) in den eigenen Leib entlassen ist, in weiches Fleisch uns und heißes Blut übergegangen ist (erlöst vom belesenen Geist), erwarte ich seit der Finsternis am Ende gegen jede Überbelichtung und jeden Geist lose und wirr in mir im ‚Haus‘ mehr. Angesprochen will ich sein mit Wollust und Schmerz, angehalten zu leiblicher Deut-Arbeit für sinnliche Freude hinein in die eigene Wirklichkeit mitgenommen sein.

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