Gott ist tot und
in unserer Gedankenwelt haust ein fremder Geist, Seligmann ist am
Arsch (erlöst im Fleisch, indifferent?) und bei der Partnerin im
Kreuz (Erlöser/in von jeder Deut-Arbeit?), in der zeichenlosen
Finsternis als Jedermann beim eigenen Leib. Ein Film für alle
und keinen. Jeder ist für sich Fleisch und Jedermanns Zeichen für
seinesgleichen leicht lesbar. Wenn Gott also tot ist und der
‚Erlöser‘ da + gut im Fleisch, dann kommt das neue ‚Haus‘
ganz von allein. Das Haus ist nicht für alle da, aber darf allgemein
Verständnis ergeben. Verständlich muss es nicht sein. Verständnis
ist die reine Vergebung im Fleisch. Kann man das von einem Film
erwarten? Der Mensch denkt in Bildern und die Sprache hinkt
hinterher. Sprachlos (stotternd und stumm) muss man den Zeichen des
Fleisches sich nähern mit der Röte der Scham im Gesicht sie sehen. Adam ist
die Röte am Mann und kein Zeichen, sondern ein allgemein- und
gesamtleiblicher ansteckender Blut-Erguss (N()M). Da wird der Witz
der Wunde, die zuckend Blut ausstößt, auch unwiderstehlich lächerlich. Das
Haus hat mehrere Eingänge und ist also doch für alle da. Hinten
geht der Witz und vorne die Lächerlichkeit hinein. Der Hintereingang
des Tempels der Weiblichkeit ist für die Lade, der Vordereingang für
die Gläubigen? Aber wenn Salomons Tempel aller Leib ist und nicht nur
Weib, dann kann man die Zugänge vertauschen. Ist geistreich der
Vordereingang und kommt der Witz hintenraus? Wann kommt dieses Haus?
Im Antichrist
gehört das Fleisch noch dem andern, den der Christ nie verstanden
hat. In der Nymph()manie müssen wir selbst für Fleisch und Leib
eintreten. Nachdem Seligmann uns aus dem Bild im Kopf und allen
Zcichen mit einem Schuss (durch Arsch, Nagel und Kreuz) in den
eigenen Leib entlassen ist, in weiches Fleisch uns und heißes Blut
übergegangen ist (erlöst vom belesenen Geist), erwarte ich seit der
Finsternis am Ende gegen jede Überbelichtung und jeden Geist lose und
wirr in mir im ‚Haus‘ mehr. Angesprochen will ich sein mit
Wollust und Schmerz, angehalten zu leiblicher Deut-Arbeit für
sinnliche Freude hinein in die eigene Wirklichkeit mitgenommen sein.
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