Zen ist im Ansatz richtig, aber der
wird falsch übersetzt oder von uns falsch verstanden. Richtig ist:
man soll nur so viel essen, dass man den Hunger nie vergisst. Man
soll so viel schlafen, dass man die Müdigkeit vergisst.
Der Kardinalfehler des Zen in unserem
Sinne ist die seinem Grund widersprechende Lehre der Konzentration
auf den Alltag. Meditation als sich steigernde Konzentration und
zunehmender Geist ist vollkommene Idiotie. Leibfeindlich ist das ohne Zweifel.
Gerichtet wäre mir Zen zu fassen als ein
Unwille, der zu Schlampigkeit, Faulheit und Blödheit führt, die
allein eben dem Alltag vollkommen entsprechen. Das ist Leiblichkeit ohne Ende.
Für Zen braucht man keinen Verstand.
Zen gehört zu einer Gesellschaft, die zwar Warenproduktion und
Geldhandel kennt, aber überaltert ist bis zum Starrsinn, Altersschwachsinn, einem Führerprinzip
nachhängt, das aus dem Totenreich heraus jeden Fortschritt
blockiert.
Soll ich Zen sein? Das bin ich ganz sicher nicht.
Statt dem Ich haben wir hier unseren Leib und an Stelle des Bewusstseins einfach die Dinge in und um uns.
Statt dem Ich haben wir hier unseren Leib und an Stelle des Bewusstseins einfach die Dinge in und um uns.
Meditation und Achtsamkeit gehören vielleicht auch nicht zum 'richtigen' Zen. Die gehören dann zur buddhistischen Ideologie.
Meditation und Achtsamkeit binden an
das Äußere. Das Äußere widerspricht am Menschen dem Leib. Das wird uns als Fehler des Zen verständlich, wenn man
begreift, dass das Äußere selbst in der Entwicklung völlig erstarrt sein kann. Dann ist der Leib zerrissen und als sachliches Stückwerk bedacht auf die Erhaltung der inneren Spannung und Spaltung. Die
Diktatur der Verwaltung, z. B. in China, hat zur Entartung des leiblichen
Denkens im Zen geführt. Nennen wir es nicht Leib, sondern Körperlichkeit.
Wenn Zen aus dem Buddhismus kommt, dann
ist er die kastrierte Leiblichkeit. Buddhismus ist eine
HerrscherLeiblichkeit, die auch aus dem Kastensystem kommen kann und es zum
Schein überwindet. Die Krankheit des Leibes im Geiste wird nicht
aufgehoben, sondern der Leib wird als reines Leid aufgefasst und wortlos als
wertlos betrachtet.
Mit Zen ist der buddhistische Geist einfach am Ende,
er ist müde und satt, will immer nur fressen und schlafen: das nennt
man dann auch aufmerksam sein und meditieren. Zen ist im fetten
Buddha daheim.
Zen ist Fressen ohne Ende und ohne
Arbeit, das beruhigt die Nerven und macht müde bis zur totalen
Meditation, Tiefschlaf im Sitzen.
Zen im Westen ist ein reines
Missverständnis der überlebten Leiblichkeit. Das führt zum Zen der
gelehrten Bogenschützen und der hirnlosen Geschwätzigkeit.
Jesus und Zen: Jesus ist eine erlogene
oder erfundene erdichtete Figur, die außerhalb des Textes des NT nie
existiert hat und Zen ist vergeistigter Leib. Beide sind Leib im
Geist oder Widerspruch an sich. Die haben fliegende Gedanken und sind meinem Leib fern.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen