Montag, 12. Oktober 2015

Abtreibung II

Die Energie, die dem Mann zu Kopfe steigt bei der Masturbation - deren 'Beherrschung' im kontrollierten Kleinen als Kunst zu bezeichnen der Tümpel der 'Weisheit' sich nicht entblödet und die genau so bewusst ruckartig minimiert bei uns mit ausreichend gewissem Biss jeder gläubige Depp praktiziert - ist zu unterscheiden von der, die dem Mann die Gewalt der feindlichen Natur beigibt, um die tüchtigste Ejakulation des Weibes noch zurück auf es wieder zu weisen. Das genau ist die geteilte Wahrheit des männlichen Leibes.

Der männliche Geist bildet sich, wenn die Gewalt sich löst von der Natur und in Bild und Zeichen, Handel und Ware, selbständig wird. Dann wird der Mann als Subjekt der Zeichen auch selbst Herr der Gewalt. Dann wird die Ejakulation unterdrückt: beim Weibe ganz und beim Mann zur zuckenden Beherrschung verrückt.

Das ist der Zweck des Ehevertrages, der Folge der Gewalt: dass der Mann sich ein bisschen 'beherrscht' oder halt zuckend unbeherrscht ist und mit dem Beischlaf die Ejakulation des Weibes umfänglich behindert. Auf den Beischlaf ist der Herr herein gefallen: die unbeherrschte Fortpflanzung bedient die Gewalt mit der Langeweile. Da kommt des großen Meisters Sohn als MitLeid zur Welt, damit dem müden Weib auch ein wenig Gewalt die Birne erhellt.

Die Gewalt soll nicht vom Geist beherrscht, pervers sein, sondern natürlich nach innen gekehrt bleiben. In der Rotglut des Leibes werden kleinere Götter gebacken. Kein Gott hat je einen ganzen und starken Menschen erschaffen. Gottes Werk sind nur zitternde Weichlinge und zuckende Krüppel, die an ihm hängen unter dem durchsichtigen Kleid: Gott scheint eindeutig weiblich zu sein.

Das ist der unanfänglichen 'Menschlichkeit' erstes Gebot: einen Mann darfst du gelassen abtreiben.

Ein Staat, in dem vornehmlich die weibliche Brut abgetrieben wird, hat einen uralten Geist, hat kaum erst rechtes Leben und ist schon kranker, sterbender Leib.

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