Der 'Geist' ist stark und der Wille darum sinnlos. Der Leib ist unwillig und Geist los fügt er sich der Natur. Pausenlos hat manch ein Mensch Angst, im Leben etwas zu verpassen. Da ist er nicht bei sich. Nie reicht ihm das, was er schon erreicht hat. Was soll dem nun fehlen, der gelassen bei sich ist? Allenfalls das leibliche Wohlsein. Das braucht keinen Inhalt. Man muss mit dem Lebensnotwendigen zufrieden sein und das, was darüber hinaus zu gehen scheint, ist pure Freude, wenn man etwas von dem Mehr der Zufriedenheit mit anderen teilen, sie ihnen vermitteln kann, etwas von ihr abgeben ohne Leid. Die WarenGeilheit ist die Selbstsucht im andern und damit unstillbar, die Geisteskrankheit an sich. Ein größerer Luxus als die Sorgenfreiheit in allernächster Zeit ist nicht denkbar: dankbar ist man bei sich, beim Wohlsein, bei der leiblichen Gesundheit.
Das kleine Glück macht die große Gesundheit.
Der Gläubige hat die Sucht nach dem großen Glück im Jenseits. Der wahre Glaube ist auch der WarenGlauben. Zum wahren Glauben gehört damit notwendig der stinkende Leib, die Faulheit, Fäulnis, Pest, verdorbenes Fleisch. Geist ist Ursache jeder Krankheit.
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