Wir sind die Grundlosigkeit eines tatsächlich vorhandenen Schöpfers. Unsere Welt ist sein Raub.
Unser Leib ist die Verkörperung eines Gottes Einsamkeit auf der Flucht. Gott ist in uns seiner Einsamkeit leid und wir sind beseelt von seiner Schuld. Wir sind in seinem Geiste ein Verlangen nach Entschuldigung.
Wo ist die andere Welt, der er mit unserer fehlt?
Wo und wer ist der große Schuldner, sein Autor?
Lernen ist eine Erinnerungsstörung des Leibes? Der Leib erinnert die Wirklichkeit. In der Störung wird der papierene Schein der Welt sichtbar. Das Papier verweist auf ein Jenseits hintunter sich.
Alle Erfahrung ist Beschriftung des Leibes. Wozu brauchen wir diese Schrift? Sie entschuldigt einen andern durch uns. Sie entschuldigt alle durch uns. Sie entschuldigt den Schöpfer durch uns.
Das Gedächtnis ist eine Störung des Leibes durch den fliehenden Geist mit der Folge von Schmerz. Im Schmerz steckt die andere Wirklichkeit des Autors, den unser Schöpfer ewig schon fürchtet. Die Schrift aber greift den Autor nicht. Die Schrift verteidigt Gott unser, aber entlastet ihn rein für sich wie auch uns bei der Arbeit nicht. Wir sind mit ihm und unter ihr kreativ anti-autoritär.
Durch eine Kreuzigung könnte man am ganzen Leib von Gottes Schuld erlöst sein. Preis dies/R/Lösung am und vom Leib ist das unvorstellbare Grauen einer Fahrt in den Himmel. Hinter dem Gedächtnis des Menschen steht die Ahnung einer unmenschlichen Wissenschaft, der der Leib zum Opfer fallen muss. Erinnerungen sind zeitlos lebendig. Das G-Wissen dagegen nagt unablässig am gesunden Leib. Wissen frisst irgendwann einmal die Worte auf und R löst alle Buchstaben in unerträglichem Klang und Furchtbarsinn loser Ewigkeit.
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