Dienstag, 25. Oktober 2016

Welle und Teilchen

Das Verhältnis von Welle und Teilchen findet sich auch im Zwischenraum des Allmenschlichen. Was sich bewegt, verliert sich gemeinsam. Was ruht, berührt sich und wird einzigartig gesondert am andern. Gesondert ist man im Zustand vollkommener Liebe vollkommen allein. Darum ruht jede Seele in sich als einer Welt Mitte aus lauterer Liebe. Die Teile der Welt sind uns gemein, ihre Zusammensetzungen für jeden von uns verschieden. Die Seele schafft Festigkeit und Zeit in der Welt der Teile -.- und das Bewusstsein ist eine Äußerlichkeit, die wie die Welle alles räumlich auseinander treibt. Die Gegenwart der Teilchen ist der Grund der Zeit und unserer Einzigkeit. Die Bewegung der Welle unsere rein räumliche und unpersönliche zeitunabhängige Gemeinsamkeit. In der Welle sind wir bewusst von außen her jederzeit sinnreich. Als Teilchen sind wir Mitte der Welt und überall – nichts, sinnloses Selbstbewusstsein. Ewigkeit ist begrenzter Schein. Unendlich ist der Satz eines Traums von mir zu dir und zurück.

Alte Geister werden in Flugmaschinen von Leichenwasser hin gerissen, fort getrieben ins Jenseits. Ewig jung ruht gelegentlich Fleisch in sich, er hebt der Flug es an ihnen vorbei. Gott, Geist und Geld sind vergänglich, Zeit vergeudet um sie. Aus nacktem Fleisch wird ewiges Leben: Erlösung kann man erinnern.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen