Samstag, 15. Oktober 2016

Traum auf Papier

Der Mensch hat keinen ‚Körper‘ als Objekt vor sich. Das macht ihm bloß der wissenschaftliche ‚Geist‘ weis. In der Wissenschaft geht die Maschine außer sich und dringt als Leibfraß in uns ein.
Der Mensch ist Leib und die Seele ist die Wurzel der Sinne bei der Arbeit. Diese Arbeit ist unsere sinnliche Vereinigung mit der Welt. Die hat uns von der Welt noch nicht entfremdet. Die Entfremdung durch Geld erhebt den fremden Geist über uns. Unser ‚Geist‘ aber ist nur eine Luftwurzel der Seele und das Blattwerk zum leiblichen Stamm. Im Traum wurzeln wir in den Dingen und die Texte auf den fallenden Blättern erzählen uns die Geschichte vom wohligen Leid des Leibes draußen über einer lebenstollen Erde. Realität besteht aus Zeichen für Zahlen. Wir aber haben einen Traum der Worte von Papier und dahinter schließlich die - ganz andere Wirklichkeit. Die Wahrheit gehört nicht zum Verstand. Der braucht die Krücke des Glaubens. Die Wahrheit ist  d e s  Lebens Mittel getaucht in Blut und bewahrt unterHaut. Ihr Schein heiligt unsere Schöpfung un/d\er Schaffung unter Haltung.

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