Montag, 17. Oktober 2016

Krieg und Frieden

Alle Staaten sind Gesellschaftsmaschinen, die in Friedenszeiten das MenschenVieh nähren und zusammentreiben. Wenn der Hunger kommt, der vom Übermaß an menschlichen Bestien zeugt, dann ist der Mensch nur noch Fleisch für sein Fleisch und sein Blut Treibstoff, der den Maschinen Leben verleiht. Krieg ist ein Fest der Maschinen. Waffenlärm ist die Musik zum Tanz in ihrem Kranz bis alle Grenzen fallen und ein rührender Reigen von Menschenleibern dazu stöhnt und endlich schreiend unförmige Masse wird und allen und allem die Wollust gemein. Mit dem, was vom MenschheitsVieh bleibt, beginnt die Hochzeit des Wiederaufbaus neuer Verhältnisse für den alten Rausch. Dein Reich komm im letzten Krieg, großer Hampelmann. In ihm wird unser Leib frei sein.

Gott ist Menschenwerk und -teufelei. Krieg ist das einzige, was der 'Teufel' da oben kann. Den Krieg vermeidet allein massenhafte Gelassenheit. Friede ist menschlich. Für ihn ist von allen zusammen gelassen mäßiger Hunger zu ertragen. Bescheiden ist der Mensch in ihm willenlos für sich allein.

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