Dienstag, 25. Oktober 2016

Ideale

Der ‚Glaube‘ lässt mich am Leib festhalten, hat aber sonst gar nichts mit ihm zu tun. Die Idee ist nebensächlich und dem Leib immer untertan. Der Glaube dient mir nur zur Überwindung des Jenseits und der Oberflächlichkeit des Bewusstseins, des Denkens in Waren, für die geworben werden muss in einer von den Maschinen für uns errechneten Scheinwelt. In der Bildung findet uns diese Scheinwelt des Waren-Bewusstseins und der von der Bildung abgeleitete Glaube ist unser Untergang. Jedoch kann man auch leiblich untergehen in sie – wie Zarathustra für Nietzsche – und vom Unter-Leib her dann Bildung und Waren-Welt auflösen. Die Analyse wird dann Angriff auf die Mauern vor der Wirklichkeit. Für die Wirklichkeit hinter Bewusstsein und Waren-Welt braucht man keinen Glauben mehr. In Wirklichkeit ist der Mensch mit seiner Erde eins. Was ist dann All, Raum und Zeit?: ein schöner Reinfall durch die RD für den Leib. Hier herrscht vollkommene Liebe. Die Liebe ist vollkommen als rein leibliche, verhaltene Äußerung des unteren, die nach dem oberen Teil von sich im Leib schreit. Still ist s, wenn s schreibt. S fühlt sein Ende unter sich, wo der Leib ewig und lebendig gleich wiederkehrend in sich und auf Erden bleibt.

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