Donnerstag, 29. September 2016

Liebe

Wenn man  e i n  Leib ist -  m i t  dem andern, also zu zwein, fällt die Seele von einem ab. Liebe ist seelenloses Beieinandersein. Liebesglück kommt von der Geborgenheit, die man hat, wenn man einander in bedingungsloser Kümmernis völlig verschlingt. Da ist man auftreibendes, immer leichter werdendes Gleichgewicht und schwere Symmetrie, die alles in sich verdichtet. Was aber ist der Leib ohne seine Seele? Die Liebe hat  e i n e  kleine Wirklichkeit nur für sich. Sie kennt die große nicht. Klein ist der Geist, mächtig der Leib.

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