Reich, Tierart und Maschinenreich funktionieren gleich.
Die Tierart aber ist ein Teil des Lebenszusammenhangs und entfaltet sich in ihm. Wenn sie heraustritt aus ihm, wuchert sie und nimmt überhand. Sie geht wie ein Krebsgeschwür an sich selber ein.
Der Mensch ist immer schon aus dem Lebenszusammenhang herausgefallen. In Reich und Maschinenreich tritt ihm die Entartung objektiv gegenüber. Er hat darin die Möglichkeit, sich zu begreifen.
Den Beginn der Entartung kann man nur erraten, solange nicht durch Funde die Grundlagen bewiesen sind. Der Entwicklungsunterschied beim aufrechten Gang zwischen den Geschlechtern müsste freilich auch ontogenetisch seinen Niederschlag gefunden haben.
Die sog. analsadistische Phase ist der Zeitraum der Enwicklungsverzögerung des männlichen gegenüber dem weiblichen Geschlecht bezüglich der aufrechten Fortbewegung. Für uns deutlich wird das im Abstand des Bezuges zur Reinlichkeit. Die erste Phase der Autoerotik, der Veräußerlichung oder Objektivierung leiblicher Not, ist weiblich und entspricht einer großen natürlichen Not. Auch die zweite Phase ist im positiven Sinn weiblich. Die 'männliche' Psychoanlyse aber sieht nur das Negative. Der Mann hatte an den ersten Entwicklungsschritten keinen Anteil, insofern spricht er von Autoerotik, da er in der zweiten Phase einen Nachholbedarf hat und diesen nicht zugegeben will, von einem paradiesischen Urzustand bezüglich der ersten. Die Idee vom 'zerstückelten Körper' (Lacan) ist ein erster Schritt der Selbsterkenntnis des stärker mangelbehafteten männlichen Leibs. Die sog. analerotische Fixierung entspricht phylogenetisch der Entwicklungsverzögerung des Menschen-Männchens, also seiner langandauernden Vier- und Dreibeinigkeit.
Die nach dem Erreichen des Aufrechten wieder bestehende Einheitlichkeit im Geschlecht, wird dem Mann zur eingebildeten fremden Vollkommenheit. Daran ist nichts weiblich. Der Mann fällt zurück oder herein auf die 'höhere' Tierart 'Mensch'. Er wird Subjekt in Reich und Maschinenreich und mit ihnen neue Tierart. Die weitere Entwicklung ist ein Wuchern, das ständig leibliche Arbeit erfordert oder im Chaos der Zellen vergeht. Der weibliche Leib bleibt beim ursprünglichen Grundprinzip und fordert nur Nahrung: dem Hunger und der Not phylogenetisch entspricht die Fettbildung. Fett ist im positiven Sinn die fehlende Differenzierung des Menschlichen beim Weib, wie das Krebsgeschür beim Mann der Fehler im negativen. Krebs hat bei Mann und Frau unterschiedliche Voraussetzungen.
Warum sind wir blind für die Latenzzeit? Diese Zeit der Sozialisierung macht zeitlich bezogen auf die Menschen-Art wahrscheinlich deutlich weniger als 1 % der gesamten Enwicklungszeit aus. Der dabei errichtet Gesellschaftskörper an sich ist wesentlich inhaltlich zwar weiblich, die Struktur allerdings und leider verteufelt männlich. Am Männlichen ist dieser Körper krank, er wird damit endlich immer zum Reich, Menschenreich endlich, Tierreich der einen Art, und mörderisch krisenhaft.
Die Hierarchisierung erzeugt das Reich. Nach Henry Ford: Wohlstand allgemein macht einen Apparat erst lebendig und Reichtum grenzenlos: darum macht er die Mitgliedschaft im Wohlstandsverein der Gewerkschaft zur Pflicht. Aber jedes Reich scheitert an sich und die Abtreibung der Menschenpflicht rächt sich. Abtreibung zeugt von Bescheidenheit und weiblichem Menschen-Verstand. Krise, Krieg und Krebs aber sind männlich und natürlich MannGotteswerk. Gott ist die männliche Krankheit an und für sich.
Es gibt also gar keinen 'aufrechten Gang', sondern nur einen veränderten Bezug zum Geschlechtlichen oder genauer: zum Geschlechtsapparat. Man kann die Veränderung durch Abtreibung und bescheiden leben oder sie abstrakt betrachten, reich werden und schließlich daran unendlich leiden.
Der Drache lernt fliegen, differenziert sich sexuell, pflanzt sich fort und wird vernichtet in Krise und Krieg. Der Maßlosigkeit liegt das Krebsgeschwür auf. Nachkommenschaft als Prinzip hat leiblich niemals Gegenwart. Im Generationenwechsel bricht die Maschine auseinander. Das ist Thema der 'Strafkolonie'. Dies Schreiben gehört zur Krise und ändert nichts.
Warum also geht der Mensch auf zwei Beinen. Warum liegen die Polen auf dem Rücken? Sie meinen im Recht zu sein oder schreien nach Gerechtigkeit. Sie sind so dumm wie fromm.
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