Sonntag, 31. Januar 2016

Genus

Der neue Leib arbeitet den RestMangel ab, während der abstrakte Körper unter einem RestLeib als Geschwür leidet. Der neue Leib ist daher entweder weiblich-fett oder bei männlich-leiblicher Arbeit. Dem neuen Leib ist der leibliche Aufbau wichtig. Die Maschinenwelt hingegen erzwingt Abbau, Askese, Nervenleid: das fördert die Bildung fremder LeibReste oder schlimmer Gewebskrankheiten. Darum neigt der Fromme mit seinem Leib auch zur Bosheit.

Die eigene Bosheit sollst du auffressen oder abarbeiten.

Die Geschlechts-Grammatik deutet die Spaltung eines Volkes an in Zwangskranke und tendenziell freie Leiber, Arbeit vs. Konsum. Der Zwangskranke ist der im NormVerkehr Verehelichte und der Konsument ist im freien Fall.

Die neutrale Grammatik ohne Geschlechtswort lässt dem Menschen mehr Freiheit, als er ertragen kann: der Verkehr ist auch mit Neutralität behaftet, die Wollust aber nicht mit falscher Bewusstheit.

Wie fasst man die Ordnung des Geschlechts am Menschen in Wort Bild Objekt und Leib? 

Man muss für die Sprache - das Denken - eine leib-bestimmte Grammatik/Struktur erkennen/schaffen. Das hebt die äußeren Zwänge auf. Besser: man muss gedanklich permanent an den Zwängen arbeiten, ihnen eine leibliche Ordnung unterlegen, sie herausholen aus der Versteinigung.

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