Ohne die ewige Wiederkehr oder
deutlicher: Gegenwart des Gleichen gäbe es keinen Zusammenhalt und
Zusammenhang der Dinge. Im Grunde ist die Welt ein sinnloses Ganzes
und der 'Sinn' darin ist lediglich der Eindruck des Zusammenhalts,
der sich uns als 'Zeit' darstellt. Weil wir in der Zeit sind, scheint
die Welt auseinander zu fallen oder m. a. W.: 'erklärbar' zu sein.
Die 'Zeit' ist unser Mangel an Verstand. Damit ist die Vernunft über
dem Verstand ganz hohl und - ganz einfach ein anderes Wort für
'Dummheit' oder vom Himmel herab geholte Hohlheit.
In der 'Wiederkehr' steckt der Faktor
'Zeit', dem wir nicht ausweichen können, weil wir in der Welt
gefangen sind und sie uns also ewig als sinnreich verklären müssen.
Jeder Versuch, sich die Welt zu erklären und sie in Gesetzen zu
beschreiben, führt zu nichts, bestenfalls noch zum Begriff einer
Grenze der Welt und des Verstandes. Vernunft ist damit 'Jenseits', 'Finsternis',
'Dummheit' und 'Tod': das Ende des analytischen, in der Zeit
gefangenen Begriffs.
Wille und Wahrnehmung sind als Äußerungen von Vernunft und Verstand also
Systemfehler und keine Elemente des Seins. Der Wille, der auf einen
anderen Willen Bezug nehmen wollte, wäre absolut und aus dem System
heraus gefallen. Damit hätten wir eine 'Ahnung jenseitiger Verhältnisse' und
einen Schöpfungsakt, der der Welt etwas hinzufügen würde. Aber ist die
Welt nicht absolut beschränkt und begrenzt! Sie lässt sich
energetisch nicht erweitern. Sie lässt sich auch inhaltlich
hinsichtlich des Informationsgehaltes nicht erweitern. Inhalt ist doch nur Sein ohne Zeit. Also gibt es
keinen Willen und keine (subjektiv bewusste) Wahrnehmung. Es gibt keinen weiteren
Willen fremder Wesen, in dem sich der menschliche 'Wille'
widerspiegeln könnte. Der Wille ist eine Sache des Glaubens oder
hoffnungsfrohen dämlichen Wünschens. Mensch, du bist allein und
wirst es immer sein. Das ganze Universum passt in dein Herz hinein.
Das Herz und die anderen Innereien des Menschen bestimmen sein Sein.
Unser Sein ist rein leiblich und unser Leben braucht keinen Willen.
Einzigkeit weist den Faktor Zeit von sich. Allein leidet man an der 'Wiederkehr'. Einzig ist man erlöst von ihr und 'gegenwärtig'. Erde, Mensch und mein Leib sind ganz einzig und vollkommen allein.
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