Sonntag, 10. Januar 2016

Das Heil des Vergewaltigers

All die hübschen Weibchen tragen den Keim des Bösen in sich, die Krebskrankheit, die sie ereilt, wenn sie dafür reif sind. Unsere 'Reife' ist nicht die der Früchte. Wir sind viel zu weit vom Baum der Erkenntnis entfernt, von dem die wahren Früchte immer gerissen werden müssen. Wir sind im Bann des 'göttlichen' Willens und heben die faulen Früchte als 'reif' nur uns auf. Wissenschaft - dies nebenbei - resultiert aus leiblicher Faulheit, die Fäulnis zur zeugt.

All die hübschen Weibchen sind in ihrer Schönheit nur Zeugen und Zeugnis der äußeren - männlichen - Gewalt.

'Böse' ist der Bezug der äußeren Gewalt auf den menschlichen Leib. Krebs ist die gewollte Bösartigkeit, der Wille des Menschen zum Maschinellen. Maschinell ist das gewollt Viehische. Das Viehische - insbesondere beim Herdentier - ist äußerlich betrachtet schon das Mechanische, auf das der Mensch gegen sich und seinen Leib hinarbeitet.

Der Mensch aber ist wollüstig eine Widernatur und sein Leib eher Pflanze und zum Licht hin gegen die Gewalt der Mechanik ausgerichtet.

All die hübschen Weibchen tragen den Keim des Bös-Artigen in sich. Nochmal: das Böse ist der Bezug des Mechanisch-Gewalttätigen auf den menschlichen Leib. Der Vergewaltiger kann das Krebsgeschwür im weiblichen Leib riechen und ergibt sich ihm willenlos mit seiner Tat. Der Wille ist ein Äußerer und maschinell ergibt er sich mit der Analyse des Bösen dessen Riss im Leib. Der Wille kann nur im Zerrissenen sein.

Die Analyse im zerstückelten Körper des Andern scheint sie uns neutral und wahr zu sein. Am eigenen Leib aber ist sie die bösartige Krankheit.

All die hübschen Weibchen sind nur Gespenster, sind Bildchen, die auf einer vom Mann gemachten Mechanik kleben. In ihnen keimt ein Restleib als mechanische Bösartigkeit. Der Vergewaltiger schreitet nur immer fort vom Willen zum Schönen, das er zerzupft und stückweise an sich reißt und in der Tat sich wollüstig frei nur gegen den reinen Willen des Andern ergibt. Die Wollust des Vergewaltigers ist so krank wie das Geschwür am Opfer der Schönheit. Der Geruchssinn vereint hier nur auf dem kürzesten Weg zwei bösartige Widerlichkeiten.

Die Großhirne, über die alle Mechaniken sich aneinander kurzschließen, bedienen sich zum kranken Verschluss der Leiber des Geruchssinns.

Der üble Geruch der Bösartigkeit zieht Vergewaltiger und kranken Keim des Schönen, Opfers, ins Nichts hinein. Alle zum Schein noch gesunden schönen Weibchen und gewalttätigen Männchen sind empört. Von der Empore des Warenhimmels herab ist ihnen die Wahrheit unbegreiflich.

All die schönen Weibchen sind der Vergewaltiger Untergang.

Der Wille ist ein Äußerer und schreitet fort bis zur Krebskrankheit. Die Stadien der Krankheit sind: Zupfen am Haar, Entreißen der Tasche, Vergewaltigung, Mord. Im Mord verdichtet sich der Wille und wird Krankheitskeim im eigenen Leib. Der Täter erfährt 'Schönheit': da wächst die Krankheit der Maschine in ihm, bis er den eigenen Tod gebiert. Die Krebskrankheit ist Schwangerschaft des männlichen Leibs.

Der Analysevorgang heißt in allen tausend Blogtexten konsequent 'Körperlichkeit'. Die Körperlichkeit hat also unmittelbar nichts zu tun mit dem Leib. In der Körperlichkeit ist der Leib seiner Widernatur entfremdet. Die leibliche Wollust ist widernatürlich und menschlich. In der viehischen Natur aber ist der Mensch sich entfremdet. Mechanisch-tierisch und von sich entfremdet ist der moderne Mensch. Mechanisch-tierisch ist sein überirdisches Jenseits. Glaube ist Wille zur Entfremdung. Die bürgerliche Gesellschaft nennt die Entfremdung des Menschen von sich seit der Großen Revolution 'Menschlichkeit', 'Toleranz', 'Wille', 'Bewusstsein' usw. Der Bürger erkennt nicht, das sein ach! so starkes Selbstbewusstsein und seine hohe Seele nur Dreck, Geschwüre, kranke Scheiße sind.

Im Patriarchat hat der Mensch sich 'natürlich' neu erfunden. Davor war er friedliche Widernatur!

Zwangsweise rotten die Gläubigen sich gegenseitig aus und machen uns Platz, erlösen uns von der Angst und schaffen Raum dem bescheidenen, erlösten Leib. Dem bescheidenen Leib ist die Erde ein Paradies. Bewahre uns! Erde, dann auf ewig vor weitere göttlicher Bösartigkeit. Im Paradies ist des Menschen Weiblichkeit Blüte und das Männliche ist Insekt.

'Sünde' ist der Wille zum Tier, der sich versteckt im menschlichen Insekt. Das einzig Übermenschliche darf die Unterdrückung des Mechanischen sein. Diese 'Übermenschlichkeit' der Zeit vor dem Patriarchat darf nicht mit unserer viehischen 'Religiosität' verwechselt werden. Der Glaube ist wahrhaft viehisch. Das Übermenschliche ist maximal leiblich. Auch bei Nietzsche steht Übermenschlichkeit für reine Wollust.

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