Mittwoch, 7. September 2016

Kriskap

Die furchtbare Kriskap bewegt sich global mit großer aber doch zunehmend deutlicher werdender Langsamkeit von der ArmenPeripherie in Richtung ÜberflussZentrum.

Das ist das Doppelgesicht der Globalisierung: jeder Versuch die Katastrophe zu verhindern, beschleunigt den Untergang. Also stocken am Ende die Ver-Handlungen. Der Feuerhund ist kein Rudeltier.

Man müsste die Grenzen aufmachen und dem Hunger entgegeneilen. Das wäre eine Lösung.

Man müsste alles, was Autorität hat und Befehlsgewalt, hinrichten. Das wäre auch eine Lösung.

Man müsste umalle Staaten unüberwindliche Mauern bauen. Dann wäre der Hunger Eigentum und höchstes Gut. Hunger macht Mut, eigensinnig und gut. 

Erteilt dem Reichtum eine Abfuhr. Bringt den Mächtigen die Abtreibung. Fresst die Kinder der Reichen: der negative Zins ist ein Zeichen. Da kommt die Erlösung.

Das also ist die Frage: kommt die Erlösung auf Erden nieder oder gebiert der himmlische Weltuntergang uns als Feen und Sternenleibchen wieder. Immer ist das Ergebnis 142.

Also kann man sich den Bunkerbau sparen. Wenn der Bunkerhölle aufgeht, ist man entweder allein oder Leibspeise.

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