primär –
Begierde:
- Zusammenhalt an sich gegen die Urtrennung
- physische Not des natürlich-grundsätzlichen leiblichen Mangels
- Geschlecht an sich, die große Symbolik des Mangels
sekundär –
Begehren:
- soziales Begehren in der Ware, die die Mängel des Leibes kaschiert
- familiales Verlangen, das den Mangel im Besitz sichert
- Metaphorik des Zwischenraums der kleinen sozialen Zeichen der Macht und Geborgenheit (Warenwelt)
tertiär –
Verlangen:
- die leere Besonderheit des Selbst im Spiegel oder die eingebildete Liebe, die nichts ist als der sinnlose Geldwert ohne Arbeit, der hohle verderbliche Mehrwert im freien Schein
- Jedes Wort ist ein sinnloser Repräsentant des Selbst oder Subjekts und Grund des sprachlichen Verlangens.
Aus dem Verlangen entsteht mittels des andern das Begehren, das sich erfüllt in Waren. Die Begierde endlich verleibt sich die Ware ein und beseitig den wirklichen Mangel durch Vernichtung des Objekts.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen