Dienstag, 18. August 2015
Wendepunkt
Der Tod im Verhältnis zum Leben ist gleich: der Punkt nach einem Satz. Es ist die Stelle, an der erst das Ganze des Lebens seine Erfüllung hat. Am Punkt macht der ganze Satz Sinn. Da ist Platz für den Augenblick, an dem einzig der Sinn des Lebens sich findet. Sinn ist Schein im Nachhinein über das Leben hin. Sinn gehört zur Vergangenheit. Sinn schafft Vergangenheit. Sinn war einmal, aber ist nicht Zweck und Ziel. Im Sterben kann der Mensch sich und sein ewig sich gleiches und wiederkehrendes Dasein begreifen. Das schwarze Loch ist ein Irrtum und nur die dämliche Verzweiflung angesichts eines eingebildeten Nichts. Bildung ist Einbildung und alle so gescheiten glauben ans Nichts und predigen das dazu gehörende himmlisch-göttliche Jenseits. Eine andere Welt ist der Belehrten Seligkeit. Selig ist das Scheitern an der Wirklichkeit. Aber alles ist nur Satz und sein Ziel nicht wirklich ein Ende, sondern Punkt der Wende.
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