Die mageren Kühe fressen die fetten Ochsen.
Reich sein ist ein Traum, aus dem man nicht aufwachen kann. Der Reiche hat schon die Zähne des Armen im Fleisch und kommt doch nicht zu sich dadurch, sondern träumt sich eine Fütterung, Speisung als Programm. Jedes Programm beinhaltet den Schein der Freiwilligkeit. Der Schein des freien Willens gehört zur Traumwelt. Der Reiche gibt sich in einer dämlichen Vorstellung der Fürsorge, Pflege unablässig dem Armen hin. Geld ist die Droge, die vollkommen fühllos, taub macht und uns auf Dauer jede Wirklichkeit nimmt. Das Käufliche beschert uns sein Bewusstsein. Das Großhirn schafft keinen Bezug zur Wirklichkeit. Der Mensch analysiert die Welt, zerbricht sich den Kopf über sie, sperrt sich in ihr ein. Er hat im Gefängnis seine Innenwelt und glaubt an eine andere, zweite, ein Jenseits. So überwindet mann kein Naturgesetz, lernt er das Fliegen nicht. Die Mageren sind grausame Wirklichkeit, überwinden jeden Abstand. Sie können fliegen und reißen uns in Stücken mit.
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