Die wahre Liebe ist bestimmt vom abstrakten Gegenstand und reiner Äußerlichkeit. Sie ist das Vermögen über der Ware.
Zur wahren Liebe gehört der unüberbrückbare Gegensatz der Geschlechter.
Kurz ist die Liebe gelegentlich bestimmt von leiblicher Unter- und Überordnung. Das gibt einen intensiven Kurzschluss der Geschlechter an der Ware vorbei. Das ist die Ware Liebe, die gegenstandslos sein will, die Wert sein, aber haben nicht will. Sie erlischt schnell mit dem erlöschenden Trieb und stürzt den, der doch noch mehr von ihr haben will, in den Untergang.
Die wahre Liebe ist befasst mit den Dingen der Welt, mit Gold und Geld. Die Ware Liebe aber, die für sich zu stehen scheint, ist Wert los und eine Verbindung von Langeweile und Verzweiflung.
Wahre Liebe ist reine materielle Sinnlichkeit, Geldvermögen mit Warenbezug.
Die Ware Liebe, die für sich alleine steht und unergründlich sein soll, dann in sich und im andern nach Gründen sucht, muss natürlich Sinn haben und braucht höchsten Glauben, ÜberSinn.
Zur Ware Liebe gehört seit jeher die ganze widerliche Religiosität, die Beschränkung ist auf des Leibes Reste und eine stinkende tote Körperlichkeit.
Leiblich ist die Wahrheit, Wirklichkeit, Einsicht. Liebe leiblich ist eine Triebmischung, die bezahlbaren Besitz ergreift. Das ist die wahre Liebe, die von den Eiern her kommt und die Welt sich nimmt.
Die Ware romantische Liebe ist die viehische für sich, die der Mensch nicht leben kann. Romeo und Julia: viehische Paarung von Unsinn mit Unfähigkeit, Impotenz kuschelt mit Hirnlosigkeit.
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