Sonntag, 5. Juli 2015

Wunschprinzip

Reich bildet sich, weil die Befriedigung der Wünsche für alle nicht möglich ist, Waren niemals niemann reichen. Die Welt ist geteilt in Wünsche für Arme und Waren für die Wohl Habenden. Wünsche sind der Armen Leid und der Zwang, der sie arbeiten lässt für nichts / Nichts. Die Wünsche der Sklaven sind ihre Zwangskrankheit, WunschWirklichkeit. Die Reichen haben keine, haben ihre Befriedigung im Konsum der Langeweile, wollen nicht mehr, haben gar keinen Willen, können nicht mehr, Konsumzwang haben sie nicht, sie sind im Mehr der Waren, schwimmen, werden vom Gegenstand überrollt, werten nicht mehr, sie sind objektiv, impotent, notwendig fixiert auf den geschlechtslosen Leib auch, auf Spiegelbild und Kindheit.

Die Reiche sind voller Mangel an leiblicher Arbeit. Das ist der Reichen lahmer Wille an sich mit der Folge, dass sie des Mangels der Wünsche leid sind, inneres Leid und innere Leere, ScheinFreiheit, der Waren Überdruss. Der Zwang ist ihnen in dürren Armen, Fremden, die sie fest geborgen halten, veräußert. Sie halten den Überdruss für eine Auszeichnung. Elitäre Idiotie.

Die Armen haben den inneren Zwang, der nichts ist als reiner urmenschlicher Wunsch. Der innere oder leibliche Zwang wird vergrößert durch den Wunsch oder die Lust am Leid. Wunsch ist Lust am leiblichen Leid. Der Reiche hat nur einen Überfluss oder Verdruss daran. Überfluss ist Mangel an Arbeit, leiblicher Erfüllung. Rechte Erfüllung ist Widerstand gegen die äußere Not. Der Rausch der Wünsche ist urmenschliche Notwendigkeit. Der Wunsch der Armen will gelassen sein. Die Gelassenheit ist der Armen echte Freiheit.

Der Wunsch ist des Armen Leben steckt im Lebensmittel am Ende neidet der Reiche dem Armen noch Wunsch und Lebensmittel nimmt ihm das Leben. Der große Reichtum gehört dem großen Sterben ist Zeichen des Untergangs allen gemein Morgen rot Lebenmittag tot.

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