Reich bildet sich, weil die
Befriedigung der Wünsche für alle nicht möglich ist, Waren
niemals niemann reichen. Die Welt ist geteilt in
Wünsche für Arme und Waren für die Wohl Habenden. Wünsche sind der Armen Leid und der Zwang, der sie arbeiten
lässt für nichts / Nichts. Die Wünsche der Sklaven sind ihre
Zwangskrankheit, WunschWirklichkeit. Die Reichen haben keine, haben ihre Befriedigung im Konsum der Langeweile, wollen nicht mehr, haben gar keinen Willen, können nicht mehr, Konsumzwang haben sie nicht, sie sind im Mehr der Waren, schwimmen, werden vom Gegenstand überrollt, werten nicht mehr, sie sind objektiv, impotent, notwendig fixiert auf den geschlechtslosen Leib auch, auf Spiegelbild und Kindheit.
Die Reiche sind voller Mangel an leiblicher Arbeit. Das ist der Reichen lahmer Wille an sich mit der Folge, dass sie
des Mangels der Wünsche leid sind, inneres Leid und innere Leere, ScheinFreiheit, der Waren
Überdruss. Der Zwang ist ihnen in dürren Armen, Fremden, die sie fest geborgen halten, veräußert. Sie halten den
Überdruss für eine Auszeichnung. Elitäre Idiotie.
Die Armen haben den inneren Zwang, der
nichts ist als reiner urmenschlicher Wunsch. Der innere oder
leibliche Zwang wird vergrößert durch den Wunsch oder die
Lust am Leid. Wunsch ist Lust am leiblichen Leid. Der Reiche hat nur
einen Überfluss oder Verdruss daran. Überfluss ist Mangel an
Arbeit, leiblicher Erfüllung. Rechte Erfüllung ist Widerstand
gegen die äußere Not. Der Rausch der Wünsche ist urmenschliche
Notwendigkeit. Der Wunsch der Armen will gelassen sein. Die
Gelassenheit ist der Armen echte Freiheit.
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