Es gibt keinen zeitlichen Ablauf an
sich, sondern nur die ewige Gegenwart. Ablauf ist Verzweiflung
Ohnmacht und Gewalt. Entstellte Verzweiflung ist Zeit. Gegenwart ist höchstes Glück und rein
leiblich. Bildung und Geist werden mühsam erworben und sind als
Funktionen der Zeit Täuschung und Unglück.
Es gibt keine Moral, sondern nur
Vermittlung von Wollust und Schmerz. Die Vermittlung ist ein Spiegel, in dem die Begriffe 'Lust' und 'Leid' sich bilden. Vermittlung ist Scheidung.
Es gibt nicht den Gegensatz von
männlich und weiblich. Die Welt ist weiblicher Leib und das
Männliche von Nutzen darin oder unnütz. Das Männliche allein ist
gegensätzlich in sich und unwesentlich. Jeder Gegensatz an sich ist
vollkommen sinn- und bedeutungslos. Ehe verdreht die Vermittlung und zementiert die Täuschung: Tod als Gegenwart.
Hierarchie ist künstlich,
Äußerlichkeit der WarenWelt. Abstrakte Unterschiede kommen vom
Geldwert der Waren her. Metaphorisch ist die Erzeugung von Abstand
zwischen den Dingen. Der Mensch misst nicht, er wird von Waren,
Maschinen bewertet. Bewerten heißt: vergewaltigen. Glaube ist verinnerlichte Gewalt der Dinge, der heilige Geldschein am Mann.
Es gibt keinen Raum mit Richtung,
sondern nur leibliche Fülle. Schwere ist Rückbezug der Fülle auf
den Leib. Es gibt keinen Abstand der Dinge, sondern nur die
symbolische Aufhebung der Leiblichkeit. Im Symbol kommt das leibliche
Sein zu sich und vergeht. Die Endlichkeit des Lebens ist nur ein Versprechen der
Unvergänglichkeit des irdischen Seins. Den Tod gibt es nicht. Krankheit ist eine männliche AusScheidung aus dem gesunden weiblichen Leib. Ausbruch von Krankheit ist eine Reaktion des Weiblichen, Leiblichen auf das Männliche, die Gewalt. Schwangerschaft ist eine Krankheit und wird durch Abtreibung Heil. Die Kreuzigung und Auferstehung des Heilands muss zurückgedacht werden und ist das Bild des Versuchs, eine Abtreibung mit Gewalt ungeschehen zu machen. Umsonst ist der Versuch, er endet im 'Jenseits'.
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