Mittwoch, 29. Juli 2015

TriebFreiheit

Die Liebe ist rein äußerlich zwischen lang leblosen Körperteilen zu finden und von Wert und Maß, Menge und Zahlen bestimmt. Sie ist Grund des menschlichen Begriffes von Schönheit. Er gehört unter Waren und der SchönheitsTrieb ist der des WarenWerts oder ein Geld- und MachtTrieb. Der Mensch will gemessen sein. Die Begierde ist eine andere Triebhaftigkeit und unheimlich leiblich richtet sie sich gegen verborgen lebendige Körperteile. Die leibliche Herkunft der Begierde wird vom Menschen geleugnet und das Genitale bedeckt und unter Kleid und Haar versteckt.

Ein Gleichmaß zum Schein erlaubt die Ansammlung von Wert. Der Geldschein macht scheinbar alles und alle gleich. Er erlaubt die Bildung eines Überwerts, der Schönheit des Kapitals. Das Leibliche darunter aber fällt auseinander in Arm / Hässlich und Grausam / Reich, Widerlich / Bestialisch und Natürlich / Göttlich. Nichts am Menschen gehört noch ins Tierreich. Mensch hat keinen ganzen Leib mehr und begreift noch nicht den Zusammenhang und -halt seiner Teile innen und außen, groß und klein.

Der Trieb des Menschen ist weder viehisch-leiblich noch seelisch bzw. sinnvoll-geistig, er ist niemals befriedigend, weder durch Wollust maßlos noch durch Tugend/Schönheit/ehelich bescheiden, er ist schlicht und einfach verkehrte Not und völlig unzweckmäßig. Der Mensch hat einen Willen zum Trieb, der hin und her gerissen scheint zwischen Übermaß und Langeweile.

Was ist also Freiheit? und Willensfreiheit? und der schlimme Trieb?

Die unheimliche Freiheit mit Bezug auf die Begierde ist das Böse, die Freiheit im Warenschein ist die gute. Im Geldschein aber steckt die absolute. Man kann sich die Freiheit - sparen.

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