Sonntag, 26. Juli 2015

Endzeit

Krise ist aus Sicht der Mächtigen Reichen nichts als MenschenÜberschuss.

Wirtschaftstheorie: den jede Krise zeugenden Raub fremder Arbeitskraft, Sklaverei, verschreiben die bezahlten ÜberGescheiten sich. Ihm verschreiben sie sich. Sie verschreiben sich.

Gelehrte: übergescheit + ausgepreist von eigenen Gnaden: Renten- und MietHuren, die am Blutbesäufnis sich beteiligen dürfen. Sie richten die Wahrheit hin ans Reich.

Krieg: Verteilung von Waffen an die Armen zweier überschüssiger Parteien, Staatswesen in der Krise, damit die 'Überschüssigen' sich gegenseitig/selber liquidieren.

Die Verflüssigung von Menschenfleisch schafft den Treibstoff, der die Staatsmaschine auf eine neue Stufe hebt: mit neuem Maschinenleben, neuen lebendigen Ausgeburten der Hölle wird die Ausbeutung der Masse der Besitzlosen verfeinert. Auf Seiten der Besitzenden steigert das die Bildung: Einbildung, Schönheit, Macht – aus Sicht der Armen wächst der Reichen 'Bosheit'.

Der 'Wille' zur Macht setzt einen toten Begriff der Dinge an, den die 'Ewige Wiederkehr' neu verflüssigen soll. Konsequenz: ein Rest lebendigen Leibs findet seine Bestimmung im Opfer am eigenen Kreuz, SelbstOpfer, Selbstbestimmung durch Bewusstlosigkeit, Drogenrausch, Nichts, Nirwana, Selbstmord. Bei Nietzsche haben dem 'Verfall' Kirchenmännchen und Staatdienerlein nachgeholfen: der Richter und seine Henker und Ärzte als Henkersknechte, IrrenÄrzte, die Philosophen unter den vom Reich gedungenen Mördern, B-Denker der Nützlichkeit.

Endzeit: die Armen werden in der Krise der Krisen erst die Kinder der Reichen, dann den letzten Vorrat der Mächtigen, deren fette Leiber selber noch mit Haut und Haaren fressen.

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