Die ewige Wiederkehr des Leibs in der
Zeit ist weiblich. Zu ihr gehört die lebendige Verschiedenheit. Das
Ganze selbst ist weiblich in seiner Entfaltung. Der ganze Raum ist
ein einziges Weib. Die ewige Wiederkehr aber des Gleichen in sich ist
männlich. Männlich ist das ganze unveränderliche Selbst. Mann ist
ein kleiner Abschnitt der Zeit und unbedeutender Nebenraum,
bruchstückhafte Bildlichkeit, die das Weibliche an sich - und sich selbst - widerspiegelt und als unbestimmtes Prinzip eine Ewigkeit hat zum
Schein. Darum ist der Mann leiblich eine Einheit, Einzigkeit, die
immer gegenwärtig bleibt. Eine kleine Rolle hat und ist der Mann.
Auf vielen Rollen dreht sich der weibliche Leib, verläuft sich als
Raum und überweitet sich in der Zeit.
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