Gefühle sind die Grundfarben, in denen die Welt gemalt ist. Mit der FarbenBlindheit ist man ganz oder zum Teil beim gefühllosen Subjekt der Malerei. Das menschliche Subjekt des Mangels steht ganz oder zum Teil außerhalb des Bildes. Der Mangel ist die Einzigkeit des Subjekts, mit dem es allein neben allen Objekten steht in der Welt. Das menschliche Subjekt des Mangels rührt das göttliche der Malerei an. Wir sind unwissend im Bilde den Gefühlen erlegen und gefangen in Zeit und Bewusstsein, Wir sind sehend nur als Blinde und frei in raumloser Ewigkeit. Im Traum entwinden wir uns immer wieder angstvoll der absoluten Ungebundenheit. Die Angst muss man jedoch nicht überwinden. Sie führt in finsterster Tiefe des Herzens und durch der Hoffnung Loch das Subjekt des Mangels jenseits des mühsamen Lebens in die schöpferische Wirklichkeit.
Die oneiroide Beschränkung gehört den Wahnsinnigen, die den niederhalten wollen, den der Himmel selbst einfach nur hebt und trägt. Sie nennt von Gefühlen losen depressiv. Sie nennt das Fort-Schreiten zur Göttlichkeit Suizid. Die wahnsinnig der Welt verfallenen haben einen Willen zur Macht, der sie ans Kreuz diesseitiger Leiblichkeit nagelt. Der Gefühllose ist in sich eingeschlagen nur vom Tod selbst befreit überwindet er seinen Körper und alle Vergänglichkeit.
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