Reichtum gibt es nur, solange Geldwert
fest der Arbeit verbunden ist. Reichtum gibt es nur solange die
Arbeit auch auf Kosten des Leibes wuchert. Der Hunger ist die eine
Falle des Reichen. Die Nachkommen, die nicht mehr lebensfähig sind,
sind die andere. Die andere ist sichtbar entscheidend:
wenn die
Zinsen ausbleiben,
dann ist zugleich die Brut der Armen so mächtig
wie nie zuvor - rein nach der Zahl - und einfach nur noch am
Verrecken. Daraus folgt zugleich und ebenfalls mit Notwendigkeit: die
fehlenden Zinsen sind die ausbleibende Nachkommenschaft der Reichen.
Der Arme ist willenlos und unsinnigerweise fruchtbar und der Reiche mit Willen und eingebildetem Sinn unfruchtbar. Der Arme denkt nicht
mit und der Reiche begreift nicht seine vernünftige Dämlichkeit.
Während nun die Armen in Massen sterben, sind die Reichen gänzlich
unfruchtbar. Es kommt darauf dann die Zeit, da werden die fetten Reichen einfach
gegessen. Essen ist dann so etwas wie Abtreibung. Da isst man wie vor der geschriebenen Geschichte wieder bei sich, menschlich.
Abtreibung ist notwendig für das Überleben.
Fortpflanzung gehört immer zum Tod in Massen. Menschen sind zufälliges Beiwerk des Lebens. Und was ist Leben?: unsinnige Ewigkeit, ewige Wiederkehr des Gleichen oder derselben göttlichen Blödheit. Mythos ist ein Reflex der Blödheit und in der Religion wird die Blödheit zur Person. Hat Mann schon begriffen, dass in jeder großen Religion der Hund Gott geworden ist. Der Hund ist ein mythologischer Rest, der dem Mann als Subjekt der Zeichen das wahre Bild seines 'Selbstbewusstseins' gibt. Im Bild des Hundes sehen wir den kinderreichen Armen sowohl als auch den armen Reichen: Koitus vs. Arschfick, kinderreiche Bürger vs. Kinderlose in der Politik.
Patriarchat. Hunds-Reich.
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