= objektiv Mitleidlosigkeit = Aufmerksamkeitsdefizit = Steigerung der leiblichen
Not = Abwehrschwäche gegenüber der Veräußerung des leiblichen Antriebs =
gesteigerte Triebhaftigkeit = Identifikation mit der maschinellen
Forderung der Aufladung = übertriebenes Werte-Erleben – Untertänigkeit =
Reduzierung des großen lebendigen Seins auf die kleinste maschinelle
Einheit und Funktion = Unbewusstes: Verlust jeden Geistes, Anschwellen
der dem Leib anhaftenden untergründigen Not = anerzogene
Zügellosigkeit = fehlendes Vorbild = Mangel an edler Gesinnung allgemein
= Eigenschaft des Bürgertums/Besitz-/Geldodels = schlechte Gewohnheit = Tugend = Konsum, Oberflächlichkeit in wollüstigen Dingen = es fehlt uns mit ihm das von Natur aus vornehme Regiment – schon die Monarchie ist nichts als
ein Vorgriff auf den Niedergang des Menschlichen in der bürgerlichen
Gesellschaft – unsere ‚Menschlichkeit‘ ist hohles Geschwätz – wir
brauchen wieder die gehobene Milde, nicht das niedere schlammichste Mitleid. Wir
brauchen das Vorbild der Selbstdisziplin und nicht die gewalttätige
Zucht und den dazugehörenden nützlichsten Stumpfsinn.
Mitleid ist Prostitution vor jedem Werkzeug der Macht, allernützlichster wollüstig-angenehmer Stumpfsinn.
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