Mit der Digitalisierung seines
nichtigen Wissens, der Sicht auf seine Bilder, Zeichen, Metaphern der Wirklichkeit ist der Mensch im Schatten der Dinge gelandet und
unsichtbar geworden für den Rest der Welt. Jetzt ist er endlich
allein. Der hat noch nicht einmal mehr einen Gott neben sich. Er
denkt nur noch rechts und links, schwarz und weiß. Dabei deuten ihm doch die Hände
alle fünf Sinne an. Die Fünf selbst ist der Übersinn. Das Weib
macht sich lustig über die Fünf. Sie ist der wahre Verteidiger der
Null und der Eins. Sie ist von sich überzeugtes Loch und will nichts
als den einen Zeiger dahin, einen Schwanz. Gegen die KonsumWelt ist
ihr die Fünf des ganzen Leibes die abscheuliche Wollust für sich.
Sie selbst hat keinen Leib. Der Mann hat nur den - von ihr doch - verbotenen. Er ist Erfüllung ihres Wunsch-Lochs. Mit der
Null und der Eins stellt sich der Mensch ins ewige Abseits. Der
Kontakt mit Fremden bleibt ihm unerfüllbare Hoffnung auf einen
Gnadenakt. In des Lebens All, einem Universum der Gedanken ist der
Mensch für immer taub und blind, absolut klein und allein. Er ist
die Mitte einer Welt, die es nicht gibt. Der menschliche Geist ist das einzige Schwarze Loch. Sein Licht leuchtet jetzt in ewiger Finsternis. Wer oder was soll da noch - kommen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen