Grammatik des Leibes: das Hirn ist
nicht Herr, sondern Subjekt der Dinge und muss jetzt Subjekt des Leibes werden. Die Organe haben ganz offensichtlich im Hirn ihre
Repräsentanten. Die sind meine neuen Subjekte. Ihre Verknüpfungen
müssen nieder gezwungen werden zum Leib. Ihr Netz fängt mich auf und ein. Die Bildungsartisten
stürzen nun von alten Seilschaften in die Tiefe: darum stürzt
auch ihr Körper schneller als der Repräsentant des Seils, die
Stange, fasces im Bündel, Schrift, zu Boden und die Seele ist ohne des
Seiltänzers Griff ohne Sinn vergeht sie schneller noch als das so weiche saubere nützliche FormFleisch.
Der Übermensch, der die neue Grammatik
B herrscht, kann sich mühelos physisch regenerieren. Er ist nicht mehr nur einfach Fleisch. Fleisch zieht es ins Totenreich. Und der höhere
Mensch ist kein Seiltänzer, sondern ein Wesen subjektlosen DaSeins,
vergleichbar der fliegenden Stange und dem ohne die alten Herren viel weiter gespannten Übergang.
Glaube Religion Ideale der alten 'Menschlichkeit' verkürzen des
Menschen Lebenszeit über Wunden. Der Übermensch baut für sie die abstrakte
Grammatik um, die den Leib ganz und gar uns nur beschränkt, in den Leib,
der sich selbst bestimmt. Da ist alle Sachlichkeit überwunden. Die griechischen Götter sind vielleicht eine
Erinnerung an die ewige Jugend der Menschen in archaischer Zeit. Ich
bin so ein Fortschrittsverweigerer, der zu jeder Zeit sich ein kleines
der menschlichen Oberflächlichkeit aneignet. So erscheine ich
gleich gegenwärtig-unsichtbar wie ungewöhnlich und irgendwie
abstoßend. Ich bin es, der ein blödes Sein in der Zeit nicht will
und nie braucht. Ich bin Pflanze mit menschlicher Lebenskraft, wurmiger Erdwurz, neuer Mensch mit anderer Seele und ganz eigenem Geist.
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