Mittwoch, 4. Mai 2016

Ende der Politik

Im Fall der großen Not, des grenzenlosen grenzüberschreitenden Hungers - der Umkehr im Sündenfall - wird Politik grausam gerichtet. Das widerliche politisches Gesindel wird von der Masse zuerst vernichtet. Die Blöden erkennen ihr Lügengesicht. Der Vatermord steht offensichtlich nicht am Beginn der menschlichen Kultur, sondern mit dem Tod des Alten endet die Herrschaft der Zeichen und ihrer bevorzugten Subjekte. Die Psychoanalyse hat das nur umgebogen. Analyse ist Gewalt gegen den Leib. Während der kommenden letzten Hungersnot funktionieren die Herrschaftsinstrumente nicht mehr, der organisierte MassenMord im Staat wird auf den Kopf gestellt, Organe wehren sich, die Herde fällt über die physisch Schwächsten her: die verwöhnten Reichen und ihre weichen Vertreter, Repräsentationshuren, die ewig allein dem Volk der ohnmächtig Gleichen zur Wahl gestellt waren, sind Ausgleich des kleinen Hungers, Wuthappen, die Appetit machen. Diese Wahl wird den Herren unermessliche Qual. Ein Vorzeichen des nahen Endes ist das unfruchtbare Weib, das sich wie ein Herrchen verhält, politische Nutte, die mit ihrem Arsch den Hinterausgang des Tempels verstellt. Was ist uns Politik noch? Heut erkennt der einfache Mann die große Politik mit der Nase: die Huren der Reichen sind leicht am Leichengeruch erkannt, dem Gestank, der Organräubern anhaftet. Das schwarze Blut wird sie nicht retten: Immigranten bringen den Hunger mit, das Wissen um Wirklichkeit, den Mechanismus der Sklaverei. Die Flucht der Armen, Dummen Kranken nach Norden ist ein Vorspiel des Endgerichts: die Hungernden holen vergeblich sich die Früchtchen der Arbeit vom Baum der Erkenntnis. Mitleid: Todeswunsch. Hoffnung: Auferstehung der Krankheit in der WarenWelt. Menschlichkeit: Pesthauch. Empathie: fauler Leib. Familie: Geschwür am Volksleib. Freiheit und Gerechtigkeit: allgemeine Eiterkeit.

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