Donnerstag, 12. Mai 2016
Freiheit
Sprechen macht die Freiheit kontrollierbar. Das stumme Handeln setzt sie außer Kraft. Die soziale Geschlechtlichkeit des Viehs wird durch die Not-Wende zur menschlichen Begierde. Die Begierde beim Menschen ist unbestimmt, besprochen wird sie Wunsch (desir) und ohne die Sprache wird sie Not (besoin) und Zwang (demande) [und die LiteraturAnalytiker haben Lacan beschnitten]. Die menschliche Freiheit ist also ausschließlich eine des Geschlechts-Triebs. Der Wunsch mündet in ein Verlangen nach Schönheit und fängt beim Gesicht an. Die Not ist die Summe der Bedürfnisse, die der Leib äußern darf – insofern sind wir ‚Selbst‘. Zwang ist Trieb oder deutlicher: Geschlechtlichkeit, die ohne Objekt auf sich kommen muss. Aus menschlicher Sicht ist das weibliche Geschlecht eine genetisch fixierte Krankheit. Die Frau ist Opfer der Freiheit, kann sie nicht in ihren wesentlichen Einheiten und Momenten begreifen und auch nichts mit ihr anfangen. Sie ist die leibliche Freiheit als Haltlosigkeit. Fürs Weibchen ist die Konsumidiotie Anfang und Ende der Freiheit. Sie ist rein konsumierender und nichts als kunsumierter Leib. An ihr ist innen und außen nicht zu scheiden, sie verschlingt sich in sich. Als ‚Toleranz‘ wird ihr diese Dämlichkeit zur Tugend. Das Weib ist natürlich ganz und gar schwachsinnig, nur ihr Wechselkleid der Haut lässt sie uns mitdenkend scheinen. Die Freiheit erzeugt das Bewusstsein als Verbot. Also bespricht der Mann den natürlichen Widerstand und überwindet sich und die Not. Die Frau als Sprachobjekt des Widerstands aber windet sich vor der Not und wird leiblich Sprache oder Lügengeplapper. Schönheit ist der aussichtslose Wunsch, nicht Natur sein zu wollen. Er ist dem Weib ins Gesicht geschrieben. Ihr Gesicht ist ein Bild der Lüge. Ihr Leib heimlich darunter ist wunder Schmutz, triebhaftes Handeln und geräuschvolle Sprachlosigkeit.
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