Die Menschen hängen am Augenblick wie
das Vieh, leben aber nicht in der Gegenwart. Auch mit dem blöden
Augenblick kehrt Mensch nur zurück ins Tierreich, nicht aber zurück zum
ursprünglichen Mensch-Sein. Das Mensch-Sein ist uranfänglich
widernatürlich. Im Tierreich gibt es die Hierarchie so wie im
entmenschten Männerreich. Zur Unmenschlichkeit gehört die Idee der
Utopie und der hängt der Mensch an in der Waren-Welt, in der nur der
Wunsch noch zählt.
In der utopischen Wunschwelt,
Waren-Welt, im Schlaraffenland, da hängt der Mensch also am Augenblick
wie das Vieh. Das hierarchische System befreit den Menschen
tendenziell zur Bestie. Idee ist Glaube. Zu Manns Welt der Hierarchie
gehört die Bestie als Idee in die Vorstellung des Hier und Jetzt und
der Gegensatz eines ewig sich gleichen englischen Heils ins Jenseits.
Die Bestie gebunden im Diesseits an den Pflock des Nu will ein
Jenseits mit dem Rausch des höchsten Augenblicks der Lust für alle
Zeit.
Mann ist auf dem Sprung von Augenblick
zu Augenblick immer gefangen in der Zeit. Er lebt nie in der
Gegenwart. Mann ist nicht Leib.
Das Leben in der Gegenwart ist
uranfänglich menschlich und widernatürlich: das Tier im Menschen
will abgetrieben sein.
Die verlängerte Kindheit wie auch die
Liebe zum Kind sind eine Folge des langen großen Willens zur
Abtreibung. Der Zwang der Natur kommt nieder auf uns in göttlicher
Schönheit und zwingt uns den viehischen Willen wieder auf. Unser Wille ist nur der Unwille der Natur, der sich der Abtreibung widersetzt.
Zum urmenschlichen leiblichen
Zusammenhang gehört der Hunger. Und die Bescheidenheit als des
Leibes höchste Tugend sondert den Urmenschen, der auch ich bin, von
den Äußerlichkeiten der Waren-Welt und ihren viehischen
Zusammenhängen. Die Bescheidenheit ist das schmale Türchen, durch
das man den Leib auch wieder erreichen kann. Sie ist der Ausgang aus
der Gefangenschaft der Zeit.
Die Bescheidenheit ist seit dem
Sündenfall in Manns Reich die Hintertür zum irdischen Himmelreich.
Da begegnet der Geist dem Leib. Der Leib ist der Schlüssel und das
Schloss ist der Irrtum des Geistes. Der Schlüssel muss für uns erst
gedreht werden und geht dann ins gewendete Schloss von hinten rein. So
kommt man in die Gegenwart und fliegt durch Raum und Zeit.
Ich schließe den Menschen in Hüllen
ein für eine Reise durch Raum und Zeit. Hüllen können auch Texte
sein. Auch Bilder haben ein Ende und Menschen am Rande, die das Ende
erreicht. Am Rand und End ist ein Mensch ganz Bild und Leib und der
Anfang des Untergangs der Menschheit.
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